Wiederaufbau förderte in einzelnen
deutschen Fürstentümern die
Entwicklung zum Absolutismus
Absolutismus: "Herrschaftsform,
die von der Regierung eines aus
eigener Machtvollkommenheit
handelnden Herrschers ohne
Mitwirkung ständiger Institutionen
bestimmt ist" (TTS, S. 253)
Beispiel: Ludwig
XIV (Frankreich,
Schloss Versailles,
"Sonnenkönig")
Gesellschaft bleib jedoch
weiterhin in Stände
gegliedert (Adel genosse
dabei zahlreiche
Privilegien)
Weltbild und Lebensauffassung
Macht der Kirche erschüttert durch den Dreißigjährigen Krieg erschüttert
Glauben war zwar immer noch im
Bewusstsein der Menschen
verankert, allerdings: genussvolle
Hinwendung zum Irdischen
Zerrissenheit und
Widersprüchlichkeit
zwischen
Jenseitsorientierung und
Diesheitszugewandtheit
Diese "Weltfreude" zeigt sich unter
anderem in der barocken Mode
(zielte vor allem auf
Repräsentation) und in der
barocken Kunst
dieser Prunk steht im krassen Gegensatz zur
Kargheit (insbesondere durch den Dreißigjährigen
Krieg) und zu den vielen Todesdarstellungen
Literatur
durch die Barockdichtung:
Entfaltung der meisten bis heute
wichtigen literarischen Gattungen
und Formen
Poetiken:
Anleitungen zum
Dichten
z.B. Martin Opitz "Buch von der
Deutschen Poeterey"
Kunst wurde als erlernbar
ergriffen, man brauchte sich
nur an die in den Poetiken
beschriebenen Themen,
Formen und Schemata (z.B. Sonnett)
halten
Lyrik
Leitideen
Vanitas
Memento Mori
Carpe Diem
Verwendung zahlreicher
sprachlicher Bilder/ bildhafte
Sprache
Dichtung als ein Spiel des
Verschlüsselns und
Entschlüsselns