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Módulo 3 de 6 · Texto

Eigene Zusammenfassung von 1.1.

Zaklina Mikic

Psychologie als Wissenschaft ist eine empirische Wissenschaft und hat unmittelbare und entscheidende Auswirkungen auf wichtige Aspekte des Alltags. 

z.Bsp. 

- körperliche und psychische Gesundheit

-Fähigkeit persönliche Beziehungen einzugehen und aufrechtzuerhalten

-Fähigkeit Neues zu erlernen und sich persönlich weiterzuentwickeln

 

Die psychologische Forschung ist auf der ständigen Suche nach Verständnis und liefert neue Informationen über grundlegende Mechanismen, die kognitive Prozesse und Verhalten bestimmen.

Dabei soll das:

  • Wie, Was, Wann und Warum menschliche Verhalten untersucht werden und
  • die Gründe und Konsequenzen erforscht werden

 

Was macht Psychologie einzigartig?

Die Betrachtungsweise wie Psychologen/innen ihr Forschungsfeld definieren und welche Ziele sie sich für ihre Forschung und Anwendung setzen.

 

Eine der Grundlegenden Fragen in der Psychologie ist: Was ist das Wesen des Menschen?

Bei der Beantwortung dieser Frage werden sowohl

  • Prozesse innerhalb eines Individuums als auch, Erwartungen, Motivation
  • Kräfte im physischen und sozialen Umfeld berücksichtigt. (Hitze oder Kälteauswirkungen bzw. wie man auf andere Personen reagiert)

Die formale Definition von Psychologie nach Gerrig lautet:

Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihrer kognitiven Prozessen.

 

wissenschaftlich: Psychologische Schlussfolgerungen gründen auf Belegen, die mit wissenschaftlicher Methoden und nach deren Prinzipien gesammelt wurden.

Wissenschaftliche Methoden: Menge geordneter Schritte zur Analyse und Lösung von Problemen im Vorhinein festgelegt und dienen als Faktenbasis/Grundlage des Schlussfolgerns, vorausgesetzt die Informationen wurden objektiv erhoben.

Verhalten= Aktivität: Mittel durch das ein Organismus sich an die Umwelt anpasst. 

  • beobachtbares/offensichtliches Verhalten: Lachen, weinen, rennen, schlagen, sprechen, berühren
  • Ist messbar , dient der anpassung des Individuums an die Umwelt

Gegenstand der Psychologie ist das beobachten des Verhaltens bei Menschen und Tieren im sozialen und kulturellen Kontext.

Gegenstand psychologischer Untersuchungen sind meistens Individuen und Gruppen.

Individuen: alle Lebewesen (auch Tiere) 

 

Wo kann psychologisch untersucht werden?

  • In natürlichen Lebensräumen (Schule, Zuhause, Uni, Arbeitsplatz..)
  • Im Forschungslabor unter kontrollierten Bedingugen

Kognitive Prozesse sind alle Arbeitsweisen des menschlichen Gehirns und finden privat und im Inneren eines Individuums statt.

z.Bsp. denken, planen, schlussfolgern, träumen, fantasieren

alle Prozesse, die mit denken in Verbindung stehen, wie etwa die Wahrnehmung

Die kognitiven Prozesse werden in die psychologische Untersuchung berücksichtigt und miteingeschlossen wenn diese mit Techniken, welche von Forschenden entwickelt wurden, offengelegt werden können.

 

Die Kombination dieser Anliegen definiert die Psychologie als einzigartiges Feld.

Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft aber auch ... wenn Sie.. untersucht.. in:

  • Sozialwissenschaft- das Verhalten von Individuen in verschiedener Umgebung.
  • Soziologie- das Verhalten von Menschen in Gruppen oder Institutionen
  • Anthropologie-den Kontext von Verhalten in verschiedenen Kulturen
  • Biowissenschaften- Die biochemischen Grundlagen & Prozesse des Gehirns
  • Kognitionswissenschaften- das Funktionieren kognitiver Prozesse in Verbindung zu Forschungen und Theorien der Information, Philosophie, Linguistik, Neurowissenschaft, Künstliche Intelligenz, Angewandte Mathematik
  • Gesundheitswissenschaft- zur Verbesserung derLebensqualität

Die Ziele der Grundlagenforschung sind Verhalten zu: 

beschreiben-erklären-vorhersagen-kontrollieren

Dabei zu beachten sind:

Beschreiben:

- Beobachten wie sich Organismen verhalten und unter welchen Bedingungen dieses Verhalten auftritt. (wahrnehmbare Information)

- Die daraus objektiv erhobenen Aufzeichnungen nennt man Verhaltensdaten.

Die Analyseebene wird angemessen gewählt und Verhaltensmaße entwickelnt um die Objektivität zu gewährleisten und subjektive Einbringung-wie etwa durch Erfahrungen, Verzerrungen, Vorurteile u. Erwartungen- auszuschließen.

Es gibt unterschiedliche Analyseebenen und jede davon beschreibt unterschiedliche Fragen und unterschiedliche Anworten und liefert Informationen zum Gesamtbild der menschlichen Natur

Analyseebenen:

1. Verhalten der gesamten Person im komplexen sozialen und kulturellen Kontext.

z.B. kulturelle Unterschiede bei Gewaltbereitschaft, Ursache von Vorurteilen, Folgen psychischer Erkrankungen

2. kleiner Verhaltensebenen - ein konkretes Verhalten wird ausgesucht und untersucht

z.B. Reaktionszeit auf Stopsignal, Trinkverhalten unter Stress

3. biologische Grundlagen des Verhaltens & biochemische Veränderung im Gehirn

z.B. biochemische Veränderung unter Stress, sensorische Bahnen beim Hören und Sehen

 

2. Erklären: 

- geht über das Beobachtbare hinaus.

- Ziel ist es ein regelhaftes Muster im Verhalten und mentalen Prozess zu finden.

Eine einzige Ursache kann eine Bandbreite von vielen Verhaltensmustern erklären.

Wie Funktioniert das Verhalten?

- Warum lachen Menschen in Situationen, die von Ihren Erwartungen abweichen?

- Welche Umstände verursachen Suizid oder Vergewaltigungen?

Faktoren:

Verhalten wird durch eine Kombination aus

- Inneren Determinanten, Inneren Faktoren (Organismische/dispositionelle Variable) eines Individuums -> Lassen sich Besonderheiten des Organismus schließen

z.B. genetische Ausstattung, Motivation, Intelligeny, Selbstwertgefühl

und

- Situationale Auslöser (Umwelt/situationale Variablen)

z.B. Gruppenzwang, Stau, Exam

beeinflusst.

Daraus werden Schlussfolgerungen gezogen und versucht eine kausale Erklärung (Ursache-Wirkung-Verhältnis) zu bestimmen.

-welche der verschiedenen möglichen Erklärungen passt am Besten zu dem gegebenen Verhalten?

Faktoren die innerhalt und ausserhalb eines Individuums ein bestimmtes Verhalten verursachen.

 

3. Vorhersagen über: (Stickprobe wird gezogen und versucht aufgrund der Ergebnisse auf eine Gesamtpopulation zu verallgemeinern

- die Auftrittswahrscheinlichkeit eines Verhaltens od.

- die Wahrscheinlichkeit der Nachweises eines Zusammenhangs

 

Eine zutreffende Erklärung der Ursache erlaubt oft eine zutreffende Vorhersage über zukünftiges Verhalten weil die Erklärung kausal bestimmt wurden.

= auf dem Verhältnis zwischen Ursache und Wirkung beruhend 

Falls verschiedene Erklärungen eines bestimmten Verhaltens oder Zusammenhangs vorhanden sind wird dannach bewertet welche Erklärung am Besten eine zutreffende und Umfassende Vorhersage ermöglicht.

 

Wissenschaftliche Vorhersagen müssen hinreichend exakt formuliert sein um diese

- zu testen

- zurückzuweisen, falls die Vorhersage nicht eintrifft

liefert Wissen über:

- Zusammenhänge von Ereignissen

- Aussagen über Verbindungen dieser Ereignisse mit Prädiktoren (Vorsagevariablen)

kausale Vorhersage: 

Spezifikation der Bedingungen, unter denen sich Verhalten ändert

Systematische Variation der Umweltbedingungen zur Verbesserung der kausalen Vorhersage (etwa durch Experiment)

Bsp. Lärm=Stressor-> katecholaminspiegel steigt-> Aggressionsbereitschaft steigt

 

4. Kontrollieren:  

Die meisten Psychologen sind optimistisch und der Meinung, dass nahezu jedes Unerwünschte Verhalten modifiziert werden kann.

Ziel ist es die Lebensqualität des Menschen zu verbessern. Interventionen ermöglichen den Menschen Kontrolle über problematische Aspekte Ihres Lebens zu erlangen.

Die Fähigkeit:

  • Verhalten auftreten oder nicht auftreten zu lassen, = Korrektur
  • Verhalten zu Starten,aufrechtzuerhalten oder zu beenden, = Förderung
  • die Stärke, Form und Auftretenswahrscheinlichkeit beeinflussen= Prävention

 

Korrektur- ein problematischer IST-Zustand soll aufgehoben werden)

z.B. Behandlungsmethoden bei psychischer Erkrangung-> Depression im Rahmen einer klinisch-psychologischen Behandlung)

Förderung (Optimierung)- Ein zukünftiger postivier Zustand wird angestrebt

z.B. Erziehung

Prävention- Verhinderung, dass ein Ausgangszustand erst eintritt

z.B. Erlernen von Technicken der Stressbewältigung

 

 

 

 

 

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