Fichas
Biologische Psychologie: Vorlesung 13 - Gedächtnis/Lernen II

Fichas del conjunto (31)
- 1Welche Gedächtnisformen gibt es?

- 2Explizites Gedächtnis: Was beinhaltete das episodische Gedächtnis?- episodisches Gedächtnis:
- autobiographische Erinnerungen
- Erlebnisse im Kontext
- komplexe Erinnerungen: was, wann, wo
- "innere Zeitreise": Wieder-Erleben der Einnerung - 3Explizites Gedächtnis: Was beinhaltet das semantische Gedächtnis?- allgemeines Wissen über die Welt
- Faktenwissen
- Kategorieninformation ("ein Pudel ist ein Hund") - 4Implizites Gedächtnis: Was versteht man unter Fähigkeiten?- perzeptuell-motorische Fähigkeiten (z.B. Lesen von Spiegelschrift)
- kognitive Fähigkeiten - 5Implizites Gedächtnis: Was versteht man unter Priming?- unbewusste Veränderung der Verarbeitung von Stimuli als Ergebnis vorheriger Erfahrung
- 6Implizites Gedächtnis: Was versteht man unter Konditionierung?- klassische Konditionierung: lernen, wichtige Ereignisse vorherzusagen
- operante (instrumentelle) Konditionierung: Lernen, auf welches Verhalten ein wichtiges Ereignis folgt - 7Welche Arten von Amnesien gibt es?- retrograde Amnesie: Gedächtnisverlust für Gedächtnisinhalte, die vor der Schädigung gespeichert wurden
- anterograde Amnesie: Unvermögen, neue Gedächtnisinhalte zu bilden - 8Wer war Patient H.M.?- Henry Molaison
- litt seit einem Unfall an schwerer Temporallappenepilepsie
- 1953 bilaterale Entfernung von Teilen des medialen Temporallappens
- Epilepsie konnte so behandelt werden - 9Welche Folgen hatte die Entfernung des medialen Temporallappens für Patient H.M.?- schwere anterograde Amnesie des deklarativen Gedächtnisses
- retrograde Amnesie des episodischen Gedächtnisses
- IQ normal, Persönlichkeit unbeeinträchtigt
- Arbeitsgedächtnis weitgehend unbeeinträchtigt
- Priming und Lernen von Fähigkeiten unbeeinträchtigt - 10Welche Strukturen gibt es im medialen Temporallappen?

- 11Wodurch wird das episodische Gedächtnis charakterisiert? Welche zentrale Funktion übernimmt dabei der Hippocampus?- durch die Verknüpfung von Informationen (wer, was, wann, wo...)
- einzelne Komponenten eines Ereignisses werden in verschiedenen Teilen des Kortex repräsentiert und gespeichert
- Hippocampus: räumliche & zeitliche Verbindung herstellen und Informationen zu einer zusammenhängenden Erinnerung verknüpfen - 12Wie entstehen Konzepte im semantischen Gedächtnis?- durch Generalisierung wiederholter Erfahrungen auf Basis modalitätsspezifischer Repräsentationen
- "embodied cognition": Verständnis von Konzepten/Kategorien basiert auf neuronalen Prozessen, die die jeweilige Modalität verabeiten - 13Welche Kortexbereiche sind beim semantischen Gedächtnis beteiligt?- bei modalitätsunspezifischen Prozessen: inferiorer und lateraler Temporallappen
- verbindet Inhalte verschiedener Modalitäten
- speichert abstrakte, schematische Repräsentationen
- bilden übergeordnete Kategorien - 14Zwischen welchen Fähigkeiten unterscheidet man im prozeduralen Gedächtnis?- perzeptuell-motorische Fähigkeiten: z.B. Spiegelschrift lesen, Fahrrad fahren, Volleyball
- kognitive Fähigkeiten: z.B. Kopfrechnen, Kochen, Lückentexte lösen - 15Welche Rolle spielen die Basalganglien bei Fähigkeiten im impliziten Gedächtnis? + Bsp./Studie- lernen durch Feedback
- Wettervorhersage: jede der 4 Karten sagt mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit Regen oder Sonne voraus
-> Kombination der Karten wird zur Vorhersage genutzt
- Patienten mit Parkinson können nicht durch Feedback lernen - 16Welche Rolle spielt die kortikale Plastizität bei Fähigkeiten im impliziten Gedächtnis?- Areale, die für eine Fähigkeit wichtig sind, verändern sich mit zunehmender Expertise
- z.B. Zunahme an grauer Substanz in motorischen oder visuellen Arealen im Laufe von perzeptuell-motorischem Lernen - 17Welche Rolle spielt das Cerebellum bei Fähigkeiten beim impliziten Gedächtnis?- besonders wichtig für motorische Fähigkeiten, besonders wenn zeitliche Genauigkeit gefordert wird
- z.B. Tanzen - 18Auf was beruht das Lernen von Fähigkeiten?- Zusammenspiel von Basalganglien, Cerebellum und kortikalen Arealen
- 19Implizites Gedächtnis: Welche zwei Priming-Arten gibt es?- positives Priming: bessere / schnellere / bevorzugte Verarbeitung
- negatives Priming: schlechtere / langsamere Verarbeitung - 20Welche formen von Priming gibt es?- direkte Priming: Prime und Target sind identisch
- perzeptuell: Testhinweis mit perzeptuell ähnlicher Form
- konzeptuell: Testhinweis bezieht sich auf Bedeutung
indirektes Priming: Prime und Target verschieden - 21Wie sieht Priming auf neuronaler Basis aus?- verringerte neuronale Aktivität bei Verarbeitung der Targets: Hinweis auf höhere Effizienz
- 22Welche Hirnareale verarbeiten welche Targets?- Stimulus-spezifisch: in sensorischen Arealen
- Stimulus-unspezifisch: in frontalen Arealen - 23—- konzeptuell: grün & rot
- semantisch: grün
- perzeptuell: blau
- 24Welche Untersuchung führte Karl Lashley durch?- wollte herausfinden, welche dauerhaften Veränderungen für das LZG im Gehirn nötig sind
- kortikale Läsionen (sehr groß!) beeinträchtigtem Gedächtnis unabhängig von Ort und Größe der Läsion - 25Welche theoretische Überlegung stellte Donald Hepp auf?- Verbindungen werden durch Lernen verstärkt
- Aktivität einiger Neurone bewirkt Aktivität des gesamten Verbands
- "Neurons that fire together wire together" - 26Warum ist es besser, wenn Informationen aus dem Gedächtnis auf mehrere Neuronen verteil ist, statt jede Information auf einem Neuron zu repräsentieren?- wenn bei nicht-verteilten Gedächtnis ein Neuron absterben sollte, wäre die Information darauf "verloren"
- bei verteiltem Gedächtnis wäre das nicht der Fall - 27Nicht-assoziatives Lernen: Was ist Habituation?- Reaktion nach wiederholte Präsentation desselben Reizes schwächer
- 28Nicht-assoziatives Lernen: Was ist Sensitivierung?- Reaktion auf den Reiz wird nach wiederholter Präsentation stärker, wenn einmal ein noxischer Reiz präsentiert wird
- 29Wie war der Versuchsaufbau zur Aplysia?- Atemröhre der Aplysia wird mit Wasser bespritzt
- erste Reaktion: Kiemen werden eingezogen
- Habituation: Kiemen werden weniger eingezogen
- Sensitivierung durch Schmerz am Schwanz
-> danach Zusammenziehen der Kiemen bei eigentlich harmlosen bespritzen mit Wasser - 30Auf was beruht Habituation?- verringerter Ca-Einstrom im Endknöpfchen
- 31Auf was beruht Sensitivierung?- second-messenger vermittelt Schließen von K-Kanälen und bewirkt mehr Ca-Einstrom
Información
- Descripción
- (Biologische Psychologie) Psychologie 1. Semester Fichas sobre Biologische Psychologie: Vorlesung 13 - Gedächtnis/Lernen II, creado por Mandy Quach el 18/02/2018.
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- Mandy Quach
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