Fichas
4.2.2 Computersysteme II, Very Long Instruction Word
Fichas del conjunto (13)
- 1Was kennzeichnet die "Very-Long-Instruction-Word"-Architektur (VLIW)?Mehrere Ausführungseinheiten und ein relativ langes Befehlswort, welches mehrere Teilbefehle enthält, die den Ausführungseinheiten zugeordnet werden
- 2Welche Anforderung wird bei der VLIW-Architektur an den Compiler gestellt?Dieser muss die zugrunde liegende Mikroarchitektur genau kennen, um die einzelnen Teilabschnitte des Befehlswortes den unterschiedlichen Ausführungseinheiten zuordnen zu können
- 3Welchen Nachteil hat die VLIW-Architektur insbes. im Hinblick auf den Compiler?Es können keine binäre Maschinenprogramme erzeugt werden, die auf unterschiedlichen Mikroarchitekturen ablauffähig sind
- 4Was versteht man unter der sogenannten "statischen Befehlszuordnung"?Wenn bei paralleler Befehlsausführung die Zuordnung der Befehle zu den Ausführungseinheiten nicht mehr während der Laufzeit verändert werden kann
- 5Was ist bzw. was macht ein Befehlsscheduler?Eine Funktionseinheit (Hardware) von
Superskalar-Prozessoren, die einzelne Befehle einer bestimmten ISA entgegennimmt und die Ausführung auf parallel vorhandene Ausführungseinheiten verplant - 6Warum besitzen VLIW-Prozessoren keinen Befehlsscheduler?Da bei dieses bei jedem Befehlswort zahlreiche Mikrooperationen ablaufen, lässt sich die ISA kaum vereinheitlichen. Insofern muss die Zuordnung auf Compilerebene erfolgen
- 7Welche Form der Zuordnung findet bei VLIW-Prozessoren Anwendung: "in-order issue" oder "out-of-order issue"? Warum?in order issue,
weil es keinen Befehlsscheduler gibt und die Befehle stets in der vom Compiler vorgegebenen Reihenfolge abgearbeitet werden müssen - 8Wie erfolgt die Fertigstellung der Befehle bei VLIW-Prozessoren?in der gleichen Reihenfolge, wie diese Zugeordnet wurden (in order completion)
- 9Warum wird bei VLIW-Prozessoren keine besondere Rückordnungseinheit zur Herstellung der sequentiellen Programmreihenfolge benötigt?Weil die Fertigstellung der Befehle ohnehin in der gleichen Reihenfolge erfolgt
- 10Wann müssen bei VLIW-Prozessoren No-OP-Codes eingefügt oder ggf. sogar die Pipeline angehalten werden?Falls pro Taktzyklus nicht alle Funktionseinheiten genutzt oder Laufzeitkorrekturen nötig werden
- 11Warum sind VLIW-Prozessoren relativ energieeffizient?Weil diese einen sehr geringen
Hardware-Aufwand für die Steuerlogik benötigen - 12Warum haben sich VLIW-Prozessoren nicht am Markt durchgesetzt?Weil die Befehlszuordnung zu den Ausführungseinheiten durch den Compiler erfolgt, und somit Maschinenprogramme nur auf der jeweils einzelnen Prozessorarchitektur ausführbar sind.
- 13Was ist der Vorteil bei der Nutzung des Compilers zum Befehlsscheduling gegenüber der Hardwarelösung eines extra Befehlsschedulers?Ein Befehls-Scheduler kann nur einen kleinen Ausschnitt der Befehle einbeziehen, während der Compiler, das gesamte Programm mit einbeziehen kann
Información
- Descripción
- (Computersysteme II) Informatik Fichas sobre 4.2.2 Computersysteme II, Very Long Instruction Word , creado por David Bratschke el 22/02/2018.
- Creado por
- David Bratschke
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