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Fichas

Psychologie & Soziologie

Lea Holtermann Alemán 38 fichas

Fichas del conjunto (38)

  1. 1Nennen Sie die wesentlichen Grundpfeiler der Erlebnistherapie/-pädagogik nach Kurt Hahn. Erklären Sie dies anhand eines Beispiels.4 Elemente seines Ansatzes:
    - der Dienst am Nächsten
    - Das körperliche Training
    - die Expedition
    - das Projekt
    Bsp: Kinderferiencamp:
    -> wechselnde Gruppen müssen Tisch decken, abwaschen, etc.
    -> Klettern gehen
    -> Ausflug in die Umgebung
    -> Kinder bauen gemeinsam ein Floß
  2. 2Skizzieren Sie die 4 Erlebnissphären nach Pine/Gilmore & geben Sie pro Sphäre ein Beispiel an.1. Unterhaltung
    (Unterhaltsame Beschäftigung mit Neuem)
    -> Bsp Kino
    2. Bildung
    (Wissen selbstgesteuert aneignen)
    -> Bsp VHS
    3. Ästhetik
    (in Erfahrungsräumen)
    -> Rikscha im Zoo Hannover
    4. Flow
    (Person versinkt völlig im Erlebnis)
    -> Bsp Legoland Testcenter
  3. 3Welches ist die intensivste Form des emotionalen Erlebens? Erläutern Sie diese und nennen Sie die Charakteristika dieses Zustands.Flow Erleben:
    - Zustand des Glücksgefühls, in den Menschen geraten, wenn sie gänzlich in einer Beschäftigung aufgehen
    - Gleichgewicht zw. Anforderungen und Können, zw. Über- und Unterforderung
    Merkmale:
    -> der Aufgabe gewachsen sein
    -> klare Ziele der Aktivität
    -> Tätigkeit ist autotelisch (selbstbezogen)
    -> Ursprung auf intrinsische Belohnung (eigene innere Motivation)
    -> verändertes Gefühl für Zeitabläufe
    -> keine Sorge, Konzentration aufs Tun
    -> Gefühl von Kontrolle über Aktivität
  4. 4Nennen Sie 3 allgemeine Arten des Zeiterlebens.1. Erfüllte Zeit
    2. Zeitknappheit bzw. Zeitstress
    3. Langeweile
  5. 5Beschreiben Sie den Ansatz der Zeitberatung nach Plattner.Individuumszentrierte Zeitberatung
    -> Person im Vordergrund
    - den Einzelnen für sein individuelles Zeitbewusstsein sensibilisiere
    - Ansatzmöglichkeiten (Ursachenanalyse), Lösungswege die in der persönlichen Lebenssituation umsetzbar sind
    - Betrachtung verstärkt auf die jeweilige Lebenssituation (Schwachstellen) & die dortigen Anforderungen, als Person mit Zeitkultur umzugehen
    - Schlamige Liste: was am Schnellsten geht zuerst erledigen und Erledigtes Durchstreichen
    Ziel:
    in jeweiligen privaten und beruflichen Verpflichtungen Wege zu einer selbstbewussten und ausgeglichenen Zeitgestaltung (Umgang mit Zeit) zu finden
  6. 6Beschreiben Sie den Ansatz der Beratung nach Rogers.Ziel: Lernen bzw. Veränderungen beim Ratsuchenden
    Fähigkeit des Beraters:
    - Empathie
    - Zuhören
    - Kongruenz (real sein)
    - Bedingungslose pos. Zuwendung
    -> KEINE systematische Beratung (Familien)
  7. 7Nennen Sie die Merkmale von klassischer Konditionierung.... Reiz-Reaktions-Lernen, Verknüpfen von Reizen mit Reaktionen, Black-Box
    - Gegenstand der Untersuchung sind der (Eingangs)Reiz & die (Ausgangs)Reaktion
    a. unbedinger Reiz
    = Futter => Speichelfluss (angeboren bestimmt)
    b. bedingter Reiz
    = Glockenton => Speichelfluss (antrainiert)
    - Kopplung eines bedingten mit einem unbedingten reiz nennt man Reizsubstitution & den gesamten Vorgang nennt man Konditionierung
    Die 4 Methoden:
    1) Kontingenz(regelmäßige Wiederholung des Reizes)
    2) Bekräftigung (öftere Wiederholung der Kopplung)
    3) Löschung (mehrmals bedingter Reiz zB Glocke, ohne den unbedingten Reiz zB Futter)
    4) Gegenkonditionierung (negative Konditionierung nutzen um ein Verhalten abzutrainieren)
  8. 8Nennen Sie die Merkmale der operanten Konditionierung.Ziel: Erzeugung eines komplexen, neuen Verhaltens ohne Kopplung an einen angeborenen Reiz
    2 Arten von Reaktionen:
    - Konditionierte Angstreaktion
    - Gelernte Vermeidungsreaktion
    - neue Reaktionen werden durch die systematische Abgabe von Verstärkern aufgebaut (Bekräftigungslernen):
    1) positive Verstärkung
    -> Befriedigung erlebter Bedürfnisse o. Lustgewinn
    -> Reaktionssteigerung (Geld, Statussymbole,...)
    2. negative Verstärkung
    -> ein bestimmtes Verhalten wird gelernt, um einen anversierten Reiz zu verhindern
    -> Vermeidungslernen (Lärm, Schmerz,...)
    - Löschung: Reaktion ohne Konsequenz
    - Bestrafung: unerwünschtes Verhalten löschen/Wegnahme pos. Reize
  9. 9Nenne die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der klassischen und operationalen Konditionierung.Abgrenzung operational zu klassisch:
    - ein wesentlich neues Verhalten entsteht
    - keine Reizkopplung, Organismus lernt aktiv auf die Umwelt einzugehen, statt nur auf Signale zu reagieren
    - die Konsequenzen des Verhaltens bestimmten die Wahrscheinlichkeit der Wiederholung
    Gemeinsamkeiten:
    - Außensteuerung
    - Lernverhalten wird im Gedächtnis gespeichert
    - neue Synapsen werden verknüpft
    - Bestrafungs- und Belohnungsabhängig
  10. 10Was ist Freizeitberatung? Welche Vertreter gibt es?Form der pers. Gesprächsberatung & offene Beratunssituation
    -> Angebotsberatung, Interessensberatung, Alltags- & Lebenssituationsberatung
    - Initiative geht immer vom Ratsuchenden aus
    - Unterstützung & Bewältigung von Freizeit- & Alltagsproblemen
    - nicht institutionalisiert, sondern in Freizeiteinrichtungen/während Freizeitangebot
    Vertreter: Plattner, Rogers
  11. 11Wodurch unterscheidet sich der Behaviourisms vom Kognitivismus?Behaviourismus:
    - Lernen über Assoziation
    -> 2 Gedächtnisse werden miteinander verknüpft, wenn sie a) einander ähnlich (fremder Mensch erinnert an jemand Bekannten durch Mimik/Kleidung/...) sind, b) einander unähnlich (schlechtes Essen im Restaurant erinnert an besseres Essen) sind, c) irgendwann gemeinsam zeitlich o. räumlich im Bewusstsein vorhanden waren (Unfallstelle)
    -> Instrumentelles Lernen (Beziehung zwischen Verhalten & nachfolgenden Konsequenzen)
    - Außensteuerung (Klassische & Operationale Konditionierung)
    Kognitivismus:
    -> a) Kognitives Lernen (keine reine Verhaltensreaktion, Verbindung zw. Elementen & kognitiven Strukturen, Begriffsbildung & Wissenserwerb, Informationsaufnahme & Verarbeitung), b) Handeln/Problemlösen (Verbindung zw. Wissen & Aktivität, Handlungskonzept und -steuerung, mehrere Alternativen)
    - Innensteuerung
  12. 12Welche Phasen der Gruppenbildung auf Jugendfreizeiten gibt es? Welche Probleme gibt es und wie können sie gelöst werden?Phasen:
    1. Fremdheitsphase
    - Unsicherheit des Leiters, Kommunikationsprobleme
    + pos. Atmosphäre schaffen, Animation, Wünsche/Erwartungen der TN klären, Spiel ohne Körperkontakt
    2. Machtkampfphase
    - Stärkere setzen sich durch, eigene Position des Leters muss geschaffen werden
    + Leiter muss konsequent/autoritär bleiben, Schwächere in den Gruppenbildungsprozess einbinden
    3. Vertrautheitsphase
    - zu starke Abgrenzung gegenüber anderen Gruppen, schwierig für Außenseiter
    + größerer Freiraum für Selbstgestaltung, Anregung aus der Gruppe annehmen, gezielte Aktion zur Integration
    4. Differenzierungsphase
    - Gruppen können zu starken Einfluss nehmen, Gruppe kann sich in kl. Cliquen zersplittern
    + viel Spontanität möglich, TN-Ideen aufgreifen, Kritikfähigkeit, gezielte individuelle Gespräche, Gruppenhalt stärken
    5. Trennungsphase
    - eigene Angst, psychische Belastung, viele organisatorische Aufgaben
    + Reflexion, viele letzte Aktionen, Abschlussparty, Adressaustausch, Nachtreffen, Feedback & Auswertung, neues Programm
  13. 13Beschreiben Sie die Axiome der Kommunikation nach Watzlawick & erläutern Sie die jewiligen Störungen, die auftreten können, an einem Bsp.1. Man kann nicht nicht kommunizieren
    -> Bsp: wenn man einen Kommunikationsversuch abweist, hat man sich damit schon entwertend/widerwillig verhalten & kommuniziert
    2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- & Beziehungsaspekt
    -> Bsp: Frage "Sie haben eine schöne Perlenkette. Ist die echt?; Inhalt = Frage nach Echtheit, Beziehung = Neid oder Wohlwollen
    3. Interpunktion der Ereignisfolgen
    -> Bsp: Beziehungskonflikt Mann & Frau (M denkt F besitzt gleiche Infos => Streit, Anfangspunkt wird an unterschiedl. Stellen festgemacht)
    4. Kommunikation bedient sich digitaler & analoger Modalitäten
    -> Bsp: Fehler bei der Übersetzung zw digitaler & analoger Kommunikation (WA)
    5. Symmetrische & komplementäre Interaktion
    -> Bsp: symmetrische Eskalation = gegenseitiges Ausstechen, Versuch noch gleicher zu werden ohne nachzugeben;
    starre Komplementarität = Festhalten an einem bestimmten Zustand ohne Weiterentwicklung der Beziehungsstruktur
  14. 14Nennen Sie die 5 Phasen der Beratungsvorsorge.1. Bewusstmachung des Problems
    -> Sammeln & Erörtern von Informationen)
    2. Strukturierung des Problems
    -> Ordnen dedr Informationen
    3. Ermittlung v. Lösungsalternativen
    4. Bewertung (Gewichtung) d. Lösungsalternativen
    5. Anregung zum Ergreifen der angemessenen Lösungen
    -> Entscheidungshilfe
  15. 15Erläutern Sie Lerntheorien und ihren geschichtlichen Hintergrund.Lerntheorien sind Versuche, die Kenntnisse über das Lernen zu systematisieren und zusammenzufassen.
    - 120 Jahre alt
    - Deutsche Assoziationstheorie (Ebbinghaus)
    - Russische Reflexologie (Pawlow)
    - amerikanischer Behaviourismus (Watson, Skinner, Thorndike)
  16. 16Nennen Sie die 3 Assoziationsgesetze nach Aristoteles.zwei Gedächtnisse werden miteinander verknüpft, wenn sie:
    - einander ähnlich sind
    - einander unähnlich sind
    - irgendwann gemeinsam im Bewusstsein vorhanden waren (zeitl. & räumliche Nähe)
  17. 17Was bedeutetet kognitives Lernen?Aktives Lernen
    keine reine Verhaltenreaktion
    Aufbau von kognitiven Strukturen
    - Lernen durch Einsicht
    - 3 Gedächtnissysteme:
    1: sensotorisches Gedächtnis
    2: Kurzzeitgedächtnis
    3: Langzeitgedächtnis
  18. 18Erläutern Sie das 4 Stufen Modell der Entwicklungspsychologie nach Piaget.1. Sensomotorische Phase (0-2 J.)
    - auf den eigenen Körper zentriert
    - keine Unterscheidung zw. sich und der Außenwelt
    - Reflexübung
    - mit ca. 2 J. Verständnis Objekte, Konzept Raum & Zeit, Kausalität
    2. Präoperationale Phase (2-7 J.)
    - Symbole verwenden
    -> Phase d. symbolischen vorbegrifflichen Denkens (2-4 J.):
    Ball=rund=rollt, erste Worte, Knetmasse
    -> Phase d. anschaulichen Denkens (4-7 J.)
    Zentrierung d. Aufmerksamkeit auf ein Merkmal, Unfähigkeit sich in andere Personen zu versetzen
    BSP: Basteln, Memory
    3. Konkret-operationale Phase (7-11 J.)
    - logische Strukturen
    - Entwicklung d. Intelligenz von Handeln zum Denken
    - keine Schlussfolgerungen
    2 Formen v. Schlussfolgerungen:
    1: Verneinung
    2: Kombination d. Bewegung von 2er Systemen
    - nicht so egozentriert
    BSP: Theater, Schiffe versenken
    4. Formal-operationale Phase (11-15 J.)
    - Denken bezieht sich auf hypothetische & reale Aussagen
    - Problemlösen mit allen log. Möglichkeiten
    - Denken in Kombinationsstrukturen möglich
    - Verständnis komplexer physikalische Begriffe wächst
    BSP: Werwolf, Cluedo
  19. 19Was sind die 3 Dimensionen des Erlebens?- emotional bestimmende Dimension
    - kognitive Dimension
    - Handlungsdimension
  20. 20Was sind die 4 E's des Erlebens?Ereignisse (werden zu)
    Erlebnissen (, produzieren)
    Erkenntnisse (und)
    Erfahrungen
  21. 21Was ist der AIME-Wert? Nenne die 7 Mechanismen zur Erhöhung des AIME-Werts + Beispiele.AIME = Amound of invested mental elaborations (Grad der Involviertheit in einer Geschichte)
    1. Brain Scripts
    - erlernte Handlungsmuster (durch Signale hervorgerufen)
    - man fühlt sich eingeweiht
    - man ist involviert & aktiv beteiligt
    Bsp: Eisberg + Schnee + Song = Titantic
    2. Inferiential Beliefs (Image, sich ein Bild machen)
    - Imagefächer, Vorurteile
    - durch soziale, ästhetische Signale wird ein bestimmtes Bild erzeugt
    - Vertrautheit
    Bsp: Brille = Intelligenz, Disney Logo vor FZ Park
    3. Cognitive Maps
    - Gast schnell zum Ziel bringen
    - Orientierungshilfe, nachvollziehbar
    Bsp: Wegführung im FZ-Park
    4. Time Line
    - Konsument hat das Gefühl Zeit wird gestohlen
    - Zerlegung in Zeitintervalle
    Bsp: Warteschlange vor Achterbahn um Ecken
    5. Antizipation
    - Ziel: Erwartung wecken & Anspannung auflösen
    - Teaser, Cliffhänger, Suspense -> Gefühl von Erleichterung
    6. Sentence Frame (Leitsystem)
    - Ankündigung & Einlösung
    - Orientierung für d. Gast (Konzeptablauf)
    7. Media Literacy
    - Medienkompetenz
    - man macht sich Gedanken darüber
    Bsp: Lidl & La la Land Parodie
  22. 22Nennen Beispiele für Kopplungen für die Mechanismen des AIME-Wert.1. Der verbotene Ort
    - Media Literacy + Cognitive Maps
    2. Spuren in der Vergangenheit
    - Cognitive Maps + Brain Scripts
    Bsp: Kolosseum oder Ritterburg im FZ Park
    3. Der Vergleich
    -> Inferiental Beliefs + Media Literacy
    -> Ziel: ein Produkt durch den Vergleich aufwerten
  23. 23Skizzieren Sie 4 Atmosphärearten.1. Aggressive Atmosphäre
    -> weist ab & erregt
    Bsp: Time Square
    2. Anregende Atmosphäre
    -> zieht an & erregt
    Bsp: Farben, Schlösser, Weite
    3. Bedrückende Atmosphäre
    -> weist ab & ruhig
    Bsp: Holocaust Denkmal
    4. Beruhigende Atmosphäre
    -> zieht an & ruhig
    Bsp: Wellness, Spa, Hüttenromantik
  24. 243 Faktoren zur Ausdehnung eines positiven Atmosphärefeldes.- Qualitative Reizdichte
    - Reizintensität
    - Reizdauer
  25. 25Wann werden Reize Atmosphäreträger? Was sind Atmosphäreträger?wenn: Anforderung von Reizen in einer Sequenz, erstes vs. letzter Eindruck, Spannungsreize, unerwartet, Kontraste
    Atmosphäereträger: Kenntnisse bestimmen, psychologische Wirkung, Farbe, wahrnehmungspsychologische & psychphysiologische Grundgegebenheiten, Aktustik
  26. 26Nenne Atmosphärestörungen.- starker Autoverkehr
    - Umweltschäden
    - monotone Ortsrandbebauung
  27. 27Was ist der Unterschied zwischen Motiv und Motivation?Motive = individuelle Besonderheiten, die Bestandteile der Motivation sind, Ursache des Willens
    Motivation = Gesamtheit der Bedingungen, die zu einer Handlung führen
  28. 28Was sind Schub- und Zugfaktoren?Schub:
    - von innen heraus
    - eher Triebe, biologisch basiert
    - Bedürfnisse durch Konditionierung erworben
    - Erklärungsfaktoren:
    -> Homöostatisches Modell: Streben nach Gleichgewicht an dem Organismus heraus
    -> Hedonistisches Modell: Vermeidung v. Schmerz & gezieltes Aufsuchen lusterzeugender Situationen
    -> persönlichkeitsbezogen: basiert auf sozialen Kontaktstrukturen
    - Intrinsische Motivation, ich will es für mich
    Zugfaktoren:
    - von außen heraus
    - Aufforderungscharakter durch die Umwelt
    - Leistungsmotivation
    - Erklärungsversuch:
    -> Lerntheoretische Antriebstheorie: unterschiedl. Anreizstärke wirkt sich auf das Lernverhalten aus
    -> Kognitive Theorie: Wissen über die Auswirkungen des eigenen Verhaltens führt zu Verhaltensänderungen
    - Extrinsische Motivation, von Umwelt & Konsequenzen beeinflusst
  29. 29Wie verändert sich die Freizeit in Bezug auf Erlebnisbäder?- voranschreitender Strukturwandel, modernisiertes Spektrum an Bädertypen
    - emotionale Thematisierung, Ambiente, Lichtspiele
    - informelle Gesundheitsförderung z. B. Lektarium (Sauna & Lesen)
    - Bade-Resort -> Übernachtungsmöglichkeit
    - Integration von Kultur & Tradition
    - nicht nur funktionale FZ-Bildung, auch ästhetisch, kulturell, spirituell & seelisch
  30. 30Was ist der Wertewandel? Wo tritt er vermehrt auf? Beschreiben Sie 2 Hypothesen.Wertewandel
    - Grundströmung der FZ-Wissenschaft, die immer noch anhält
    - Werte sind langfristig angelegt & ändern sich nicht kurzfristig
    - Hintergrund sind meist: außenpolitischer Frieden, steigendes Niveau von Bildung, technologische Entwicklung
    - steigendes Niveau von existentieller Sicherheit ist Auslöser für einen breiten kulturellen Wandel
    1) Mangelhypothese:
    - besonders wertvoll erscheinende Dinge, die knapp sind
    - in wirtschaftlich schlechten Zeiten zählt nur das Überleben
    - betrifft nicht die Industrienationen (da wohlhabend -> Selbstverwirklichung)
    2) Sozialisationshypothese
    - Wertevorstellungen werden in der Jugendzeit durch Sozialisation gebildet
    - Menschen, die in dieser Phase einen Mangel erlitten haben, sind auch im hohen Alter eher materialistisch orientiert
  31. 31Welche Veränderungen lassen sich in der Eventszene feststellen? (Strukturmerkmale)-Eventisierung + zunehmende Kommerzialisierung
    - Events bieten Erfahrung von Einheit & Ganzheit
    - totales Erlebnis
    - Sprechen mehrere Sinne an
    - geplant einzigartig, Ästhetik & Kultur verschmelzen zu einem Gesamtkonzept
    -> Schnittpunkt aller möglichen Existenzbereiche
    - exklusive Gemeinschaft & Zusammengehörigkeit
    - Monothematisch fokussiert (Sport, Musik,...)
  32. 32Warum sind Events so erfolgreich?- Auflösung von Traditionen, Vergnügen, Glück, Erlebnisversprechen, Gefühl von Zugehörigkeit
    - jeder wird akzeptiert
  33. 33Rituelle Feste vs. Populäre EventsRituelle Feste:
    - Unterbrechung des Alltags
    - gesellschaftlich dominierend
    - wiederkehrend
    - vorgeplant
    - feierlich, harmonisierend
    Populäre Events:
    - Außeralltagserleben
    - bestimmte Gruppen
    - inszenierte Einzigartigkeit
    - kommerzialisiert
    - spaßig
    - polairsierend
  34. 34Nenne 6 aktuelle Entwicklungstrends in der Eventisierung in der Gesellschaft?1) Deinstitutionalisierung
    - unverbindl. Gemeinschaftserlebnis
    2) Entstrukturierung
    - Milieugrenzen lösen sich auf
    3) Profanisierung
    - Spaß, Vordergrund, Sinn
    4) Multiplizierung
    - immer mehr Events
    5) Kommerzialisierung
    - Gewinnmaximierung
    6) Mediatisierung
    - sind große Medienereignisse (WM)
  35. 35Was ist freiwilliges Engagement?- freiwillig
    - längerfristige Übernahme bestimmter Aufgaben
    - kein materieller Gewinn
    - im öffentlichen Raum
    - gemeinschaftlich
    - gemeinwohlorientiert
  36. 36Warum engagieren sich Menschen?- junge Menschen => pers. Entwicklung; Alte suchen nach Ausgleich
    - Spaß, Zusammenkommen, Austausch, sich kreativ ausleben
    - Solidarität; je höher die Bildung & finanzielle Situationm desto höher die Chance auf Engagement
    - Verein am häufigsten (50 %)
    im Alter von 14-29 & 30-49
    - mehr Männer als Frauen
    - durchschnittl. 1x pro Woche
    - Tendenz: Engagement nimmt ab
  37. 37Wie kann man freiwilliges Engagement fördern?- Bereitstellung von Räumen
    - bessere, fachliche Unterstützung,
    - mehr Weiterbildungstätigkeiten
    - unbürokratische Kostenerstattung
    - Ehrung, Zeugnisse
    - steuerliche Absetzbarkeit von Aufwendungen
  38. 38Was bedeutet soziale Ungleichheit und wie beeinflusst sie die Freizeit?... liegt vor, wenn gewisse Menschen regelmäßig aufgrund ihrer Stellung in soz. Beziehungsgefügen mehr von wertvollen Gütern erhalten als andere
    - Einkommensverteilung & FZ in DE ungleich
    - Lebensqualität eingeschränkt
    - Klassengesellschaft existiert im Hintergrund immer noch trotz aller Vielfalt
    Lösung?
    - Förderung von Projekten
    - freiwilliges Engagement
    - Tag der offenen Tür

Información

Descripción
Fichas sobre Psychologie & Soziologie, creado por Lea Holtermann el 24/06/2018.
Creado por
Lea Holtermann
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