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Fichas

MEWA Digitalisierung + Daten zur Mediennutzung PuKW

Lara Gundacker Alemán 55 fichas

Fichas del conjunto (55)

  1. 1Disruption?Schöpferische Zerstörung
    Bestehende Strukturen werden zerstört sodass neue möglich sind
  2. 2Laienjournalismus?Blogger glauben sie wären Journalisten
    Als Journalist gilt man erst wenn man den überwiegenden Teil seines Lebensunterhalt dadurch verdient
  3. 3AufmerksamkeitsökonomieIm Wettbewerb müssen medien an Aufmerksamkeit der Rezipienten appelieren
  4. 4EmpörungsbewirtschaftungJe empörter die Leute sind desto eher wird ein artikel geliked oder geteilt
  5. 5Thomas carlyle entwickelte den Begriff „vierte macht“= Journalisten als vierter Stand im Parlament
    Andere 3 Mächte = kirche, adeltum, Bürgertum
  6. 6User generated contentProduzieren von Inhalten für Durchschnittsgebraucher
    Geringe kosten und aufwand
    Problem: Anonymität führt oft zu fake news
  7. 7IntermediäreTechnisch abgegrenzte Plattformen erlauben Informationsaustausch zwischen nutzern zu bestimmten Bedingungen (zb. Telefonprovider stellen nur Infrastruktur zur Verfügung sind aber nicht verantwortlich für die inhalte)
  8. 8Soziale medienFacebook und whatsapp am größten, dann QQ
    Erlauben genaue Überwachung der Benutzer, die wird verwendet um Profite zu schaffen
  9. 9Veränderung der Medienlandschaft durch digitalisierungPopuläre Inhalte steigen
    Zusätzliches Auswahlkriterium für Inhalte (likeability, shareability)
    Mutialization = Publikum entscheidet inhalte mit
    Data journalism
    Verbesserung der Transparenz
  10. 10Virtuelle, vermehrte RealitätMan sieht nicht die eigentliche Realität
  11. 11Augmented reality/ vermehrte RealitätMan sieht zur Realität noch zusätzlich
    zB. Reiseführer - man geht durch die Stadt und smartphone erklärt fakten
  12. 12KonvergenzIn der Nutzung/Produktion/Technik gehen dinge zusammen
    zB. Telematik
  13. 13Zeitreihe der digitalisierung1963: erstes Redaktionssystem USA
    1965: erste fotoübertragung per Satellit
    1981: erste Digitalkamera
    1991: www
    1997: google
    2006: amazon
    2015: amazon echo
  14. 14Modell der MassenmedienDen Massenmedien werden soziale (Sozialisation, Orientierung, Rekreation usw.), politische (Herstellung von Öffentlichkeit, Kritik und Kontrolle) und ökonomische (Warenzirkulation, Wissensvermittlung) Funktionen zugeschrieben.
  15. 15Gültigkeit dieses Modell in Digitalen?1) die genannten Funktionen sind online durch soziale Medien aber auch durch nichtmediale Organisationen weitreichend substituierbar
    2) Verlust an Gatekeeping-Exklusivität = Bedeutungsverlust des klassischen Journalismus durch Laienjournalismus
    3) Massenmedien werden im Kontext der informationellen Konkurrenz zu Dienstleistungsanbietern - das Nachfragemodell des Konsumenten ersetzt das auf die Gesellschaft bezogene Funktionsmodell
  16. 16Produser-SouveranitätDie Möglichkeit über verschiedene Geräte (v.a. Smartphones) und Plattformen (z.B. Facebook, WhatsApp, Snapchat, Twitter) Öffentlichkeit jenseits massenmedial verbreiteter Inhalte herzustellen (z.B. bei Shitstorms, FlashMobs).
  17. 17?Die Bedeutung von Medienmarken schwindet durch „Teilen“ und „Kuratieren“ zugunsten der Reputation jener sozialer Relaisstationen, welche die Informationen weiterverbreiten.
  18. 18Was ist Over the Top (OTT) Video?Netflix und ähnliches
    Prognose für 2020: OTT übersteigt PayTV
  19. 19KonvergenzMischung verschiedener Darstellungformen, Plattformen, usw.
    Konvergenz außerhalb der Mediasphäre = zahlen mit dem Handy, einkaufen auf Twitter, Spenden auf FB,...
  20. 20Internet der Dinge= Nächste Stufe nach Konvergenz
    Screens auf Spiegel
    Dronenlieferung
    Internet und Screen in selbstfahrenden Autos
  21. 21Digitalisierung betrachtet als "Mediales Dispositiv"..
  22. 22welches sind die drei reichweitenstärksten Tageszeitungen des letzten Jahres?Kronenzeitung, Heute, Kurier
  23. 23welches war das reichweitenstärkste Magazin im letzten Jahr?Auto Touring
  24. 24wieviel Prozent der Menschen in Ö haben an einem durchschnittlichen Tag das Internet benutzt?ca. 80%
  25. 25Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK)Ist ein auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhender Verein.
    Gegründet:1994 auf Initiative der Werbeagenturen und des Verbandes Österreichischer Zeitungen
    Zweck: Beschaffung, Bereitstellung und Veröffentlichung von vergleichbaren und objektiv ermittelten Unterlagen über die Verbreitung von Printmedien und anderen Werbeträgern, die ihr Verbreitungsgebiet in Österreich haben
    Richtlinien: halbjährlich eine Auflagenmeldung für die der ÖAK angeschlossenen Medienobjekte abzugeben
  26. 26Kaufzeitungensind solche, bei denen die Summe Abonnements, Einzelverkauf, Großverkauf adressiert und Großverkauf unadressiert größer sein muss als die Summe Sonstige bezahlte Auflage plus SB Wochentag plus Bord-,Lesezirkel- und Hotelexemplare plus Mitglieder-/Kundenexemplare plus Gratisvertrieb
  27. 27E-Paperdigitale Ausgabe eines Printmediums verstanden, die elektronisch verbreitet und an einem Bildschirm dargestellt wird. Die Erscheinungsweise des ePapers muss derjenigen des Printtitels entsprechen und eine geschlossene Einheit darstellen
    Folgende Zeitungen gibt es auch als E-paper: DER STANDARD; Die Presse ; Kleine Zeitung ; KRONE ; KURIER ÖSTERREICH ; OÖNachrichten ; Salzburger Nachrichten : Tiroler Tageszeitung ; Vorarlberger Nachrichten
    die Website einer Zeitung ist KEIN e-paper!
  28. 28Österr. Webanalyse (ÖWA)auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhender Zusammenschluss von Online- Anbietern und Werbeagenturen
    Gegründet: 1998 als Kontrolleinrichtung für Online-Medien unter dem Dach des Vereines Österreichische Auflagenkontrolle/ÖAK (seit 2001 nicht mehr bei ÖAK sondern eigenständiger Verein)
    Ziel: Förderung des Online-Marktes und insbesondere die Erhebung vergleichbarer und objektiver Daten zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Online-Angeboten
  29. 29Wie funktioniert eine Logfile-Auswertung?Das SZM-System basiert auf dem Prinzip der Logfile-Auswertung. Jeder Datenzugriff wird protokolliert und in sogenannten Logdateien abgespeichert, die die Basis für herkömmliche Logfile-Analysen sind. Das SZM-System wertet die Datenzugriffe in Echtzeit aus.
  30. 30Untersuchungen geschehen auf 2 Arten: non-responsiv =online
    Website identifizieren Gerät/Provider/ Region/Betriebssystem....
    Diese Daten werden immer automatisch generiert und ausgewertet
    LOGFILE
    Bei Zeitung meist anonym,
    keine Daten
    -> ÖWA ist non responsive
  31. 31responsiv =Antworten durch Befragung
    Ergibt Daten
    Nachteil:
    - alle sind vergesslich
    (Vergessen das man zB morgens Radio hört) - Auf unangenehme Fragen wird nicht ehrlich geantwortet
  32. 32Bei einer Webanalyse sind einige Begriffe entscheidend 1) BesucherBezeichnung für den User einer Website
  33. 33PageImpressionEine PageImpression stellt den Sichtkontakt eines Nutzers mit einer Seite eines Online-Angebotes dar. Eine PageImpression wird nur dann gezählt, wenn die Seite eines Online-Angebotes von einem Nutzer angefordert wird
  34. 343) Unique ClientIst ein von mindestens einer Person verwendetes Endgerät (PC, PDA, Mobiltelefon etc.), von dem aus auf das ÖWA gezählte Angebot mittels eines Browsers zugegriffen wird. Ein Unique Client kann von mehreren Personen bedient werden (z.B. Familien-PCs), eine Person kann andererseits auch auf mehrere Unique Clients zugreifen (z.B. PC zu Hause und am Arbeitsplatz).
  35. 354) unique UserMessgröße für die Nutzung einer Website, die angibt, wie viele eindeutige Nutzer ein Werbeangebot in einer bestimmten Zeit hatte. ÖWA Plus rückt den Menschen in Form des "Unique User" in den Vordergrund.
  36. 365) VisitZahl der zusammenhängenden Zugriffe der User auf das Online-Angebot eines Anbieters. Neu- und Mehrfachkontakte können nicht unterscheiden werden, d.h., ein Visit umfasst daher eine oder mehrere PageImpressions. Der Timeout beim Visit beträgt 30 Minuten. Wenn 30 Minuten lang keine PageImpression erzeugt wurde, wird bei der nächsten PageImpression auch ein neuer Visit erzeugt.
  37. 376) UsetimeDie Usetime beschreibt die durchschnittliche Dauer eines Visits.
  38. 387) Anzahl PI aus AT in %Diese Kennzahl gibt an, wieviel Prozent der Page Impressions eines Angebots aus Österreich stammen
  39. 39Was ist Austrian Internet Monitor (AIM)?Der Austrian Internet Monitor (AIM) ist eine Eigenstudie des Marktforschungsinstituts INTEGRAL, die Studie liefert seit 1996 Basisdaten zu EDV-Ausstattung, Internet-Nutzung und neuen Kommunikationstechnologien
  40. 40Wann ist eine Befragung repräsentativ?nicht die größe der Stichprobe sondern die Ähnlichkeit der Stichprobe mit der Gesamtgesellschaft
    Die Schwankungsbreite sinkt je mehr Leute man befragt
  41. 41Wer gehört zum Teletest?Dem 2005 gegründeten Verein Arbeitsgemeinschaft TELETEST (AGTT) gehören der ORF / ORF-E, ATV, ServusTV, die IP-Österreich (Vermarkter der RTL-Gruppe in Österreich), die ProSiebenSat.1 PULS4 (Vermarkter der ProSiebenSat.1- Gruppe) sowie Goldbach Media Austria (Vermarkter von Comedy Central / Viva Austria, DMAX Austria, N24 Austria und Nickelodeon Austria) an.
  42. 42Was ist ein Teletest Panel?Das TELETEST-Panel besteht aus 1.628 österreichischen Haushalten, die mit den Messgeräten der Firma Telecontrol ausgestattet sind
    Sie repräsentieren die Grundgesamtheit von 3,605 Mio. Privat-Haushalten mit TV-Gerät
  43. 43Panel bedeutet...Untersuchung mit Leuten die mit denselben Leuten immer wieder wiederholt wird
    Zeichnet auf was wann wie angeschaut wird
    Fernsehsendungen werden per Schulnoten auch noch benotet
    Gemischte Form aus non- und responsiv, aber hauptsächlich non-responsiv
  44. 44Panelrotationbeträgt ca. 15-20% pro Jahr
    es werden jährlich ein Teil der Leute ausgetauscht, weil...
    - man annimmt desto länger man mitmacht verfälscht das Ergebnis
    - Leute keinen Bock mehr haben
    - Leute sterben
  45. 45In wievielen Haushalten ist ein Panel?ca. 1500
  46. 46TagesreichweiteBei der Tagesreichweite handelt es sich um die addierte Zahl aller Nutzer, die während eines Tages einen Sender eine bestimmte Zeit lang durchgehend gesehen oder gehört haben. Im TELETEST beträgt die Nutzungsdauer mindestens 60 Sekunden, im RADIOTEST mindestens eine Viertelstunde. Mehrfachkontakte werden bei der Tagesreichweite nicht berücksichtigt,
  47. 47MarktanteilDer Marktanteil gibt den relativen Anteil der Seh- oder Hördauer einer Sendung bzw. eines Programms an der Gesamtseh- oder Hördauer aller Sendungen bzw. aller Programme zum jeweiligen Zeitintervall (Tag, Monat etc.) an. So gibt zum Beispiel der Tagesmarktanteil den prozentuellen Anteil der erreichten Seh- oder Hörzeit eines Senders an der Gesamtseh- oder Hördauer aller Sender eines Tages wieder.
  48. 48Radiotestoffizielle Gattungsstudie für den Radiomarkt in Österreich. GfK Austria, das mit der Erhebung der Radiotest-Daten beauftragte Marktforschungsinstitut, hat den Auftraggebern des Radiotests (ORF, RMS und KroneHit) am 19.4.2016 mitgeteilt, dass es in der Vergangenheit bei Erhebung Berechnung der Daten Fehler gegeben hat. Diese liegen ausschließlich im Bereich des Instituts und führen zu einer Verzerrung der Marktdarstellung. Somit liegen derzeit keine korrekten Nutzungsdaten für den Gesamtmarkt Radio in Österreich vor
  49. 49TouchpointsTouchpoints messen, wie viele Berührungen mit den Produkten eines Medienunternehmens (z.B. ORF) es gibt. Dabei wird der Tag in Halbstundenabschnitte unterteilt.
  50. 50Sinus-MilieusINTEGRAL führte auf Basis von über 250 qualitativen Interviews und über 30.000 milieubezogenen quantitativen Interviews seit Mitte 2009 eine umfassende Bestandsaufnahme durch. Dieses Datenmaterial diente der Hypothesenbildung zum neuen Milieu-Modell, welches mittels einer Modellierungsstichprobe von 2.000 persönlichen Interviews überprüft wurde.
  51. 51Traditionelle (13%)leben in einem fest vorgegebenen Rahmen: Familie, Gemeinde und Kirche als Orientierungspunkte; betonen Sparsamkeit, Ordnung, Sauberkeit und Pflichterfüllung; sind stolz auf Österreich; legen Wert auf Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftsgefühl; sind zufrieden mit dem, was sie haben, weisen materiellen Werten hohe Bedeutung zu.
  52. 52Post-Materielle (12%)legen Wert auf Freiraum für individuelle Entfaltung und Selbstverwirklichung; betonen Toleranz, Weltoffenheit, Multikulturalität; sind leistungsbereit, aber ohne klassisches Karrieredenken; sehen sich als kritische, aufgeklärte Verbraucher; lehnen traditionelle Rollenbilder ab, streben nach Emanzipation in Partnerschaft und Familie; denken in globalen Zusammenhängen, sind gleichzeitig auch skeptisch gegenüber der wirtschaftlichen
  53. 53Moderne Performer (9%)flexibel, mobil und leistungsorientiert.; fühlen sich als junge Elite und Trendsetter; sind risikobereit; legen Wert auf einen hohen Lebensstandard; streben nach Selbstverwirkli- chung durch Selbstmanagement: stehen der Globalisierung positiv gegenüber und sehen sich als selbstverständlichen Teil des Global Village: haben die neuen Technologien bereits vollkommen in ihren Alltag integriert; konsumieren spontan, hohe Affinität zu Luxusprodukten.
  54. 54Hedonisten (12%)legen Wert auf Freiheit und Spontaneität; grenzen sich demonstrativ von der etablierten Gesellschaft ("Spießer") ab und verweigern sich den Ansprüchen der Leistungsgesellschaft; streben aber nach Luxus und Komfort; leben im Hier und Jetzt, konsumieren unkontrolliert und spontan; trennen klar zwischen Beruf und Freizeit; haben Spaß an Tabuverletzung und Provokation; sind actionorientiert, suchen Abwechslung und Unterhaltung
  55. 55Gründe für Regulierungen• Institutionelle Herrschaftsinteressen (Staat, Kirche)
    • Gesellschaftliche Schutzinteressen (z.B. Demokratie, Jugend)
    • Verwertungs-/ Marktinteressen
    • Sichtbarmachen der eigenen Leistung/ Reputation
    • Persönlichkeitsinteressen der medial Präsentierten
    • Interessen tatsächlichen oder imaginierten gemeinsamen Besitzes („Kulturgut“)

Información

Descripción
Fichas sobre MEWA Digitalisierung + Daten zur Mediennutzung PuKW, creado por Lara Gundacker el 24/01/2019.
Creado por
Lara Gundacker · ene 2019
Actualizado
2 feb 2019
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