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Handlungsfeler und Theorien der Musikpädagogik Teil 2 Kemper Bro Bro

Emmanuel Krüss Alemán 52 fichas

Fichas del conjunto (52)

  1. 1Was ist Multikulturalität?Die Multikulturalität ist ein Nebeneinanderleben der Vertreter verschiedener Kulturen. Es ist kein MITEINANDER.
  2. 2Wie wird Multikulturalität noch genannt? Von wem stammt der Begriff ab?Vielvölkergesellschaft von Claus Leggewie.
  3. 3Durch welche Eigenschaften zeichnet sich die Multikulturalität aus?Der Fokus der Multikulturalität besteht auf der Suche nach Toleranz, nach Akzeptanz und Konfliktvermeidung.
  4. 4Was ist die Interkulturalität?Ein interaktiver dynamischer Prozess unterschiedlicher berechtiger Kulturen, die unter Findung eines friedlichen Konsenses ihre kulturelle Eigenschaft bewahren können.
  5. 5Worin liegt der Fokus der Interkulturalität?Der Fokus wird auf die Beziehungen und Interaktionen der Kulturen gesetzt, den sogenannten "dritten Raum". Es gibt Unterschiede, aber Möglichkeiten zum kulturellen Austausch. Im dritten Raum trifft die Eigenkultur und die Fremdkultur aufeinander und lassen eine "interkulturelle Kultur" entstehen.
  6. 6Was ist eine mögliche Kritik des Interkulturellen? Welcher widerspruch besteht in der Kritik?Der Interkulturalität wird vorgeworfen, dass der Blick immer auf das andere und das Fremde gelenkt wird. Das Fremde kann allerdings nur darüber ermittelt werden, was einem bekannt ist.
  7. 7Welche Kompetenz der Menschen soll innerhalb der Interkulturalität gefördert werden?Die der Zusammenarbeit mit Menschen anderer Kulturen.
  8. 8Warum soll es eine interkulturelle Pädagogik geben?Der steigende Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, ethnische Konflikte, Rassismus sowie die Globalisierung und das Streben nach der Einigung Europas fordern die Herausbildung einer inner- und außerschulischen Kommunikationskultur, durch die die Verständigung aller Kulturen gefördert werden soll.
  9. 9Wie arbeitet die Interkulturalität?Durch einen kritischen Blick auf das Eigene und das Fremde soll ein friedliches und ein produltives Miteinander erzielt werden.
  10. 10Welche 5 Ziele hat die interkulturelle Musikpädagogik?1.) Soziales Lernen, welches zu einer Verbesserung der sozialen Kommunikation trägt.
    2.) Politische Bildung, die gegen ein Ethnien gestützes Denken zu der Einsicht einer pluralistischen Gesellschaft führen soll.
    3.) Eine antirassistische Erziehung.
    4.) als Mittel zur Findung einer kulturellen Identität, um vor allen Dingen Menschen mit Migratiosnhintergrund behiflich zu sein eine bikulturelle Identitätsbildung zu finden.
    5.) Beitrag zur Friedenserziehung.
  11. 11Welchen Schwerpunkt hat die interkulturelle Musikpädagogik für die einzelnen SchülerInnen?Auf die ausnahmslose Anerkennung des Individuums, um ihn zur stabilen Konstruktion des Selbstkonzepts zu verhelfen.
  12. 12Was möchte die interkulturelle Pädagogik vermeiden?Diskriminierungen und Abgrenzungen von Kulturen zu vermeiden.
  13. 13Wie kann die Interkulturelle Musikpädagogik im Zusammenhang der Gesellschaft verstanden werden?Als Theorie und Praxis, die SchülerInnen auf die Gesellschaft vorzubereiten.
  14. 14Welche 4 Schritte enthält die Interkultruelle Musikpädagogik?1.) ein offenes Handlungskonzept, welches die gesellschaftliche Veränderung wahrnimmt.
    2.) Umgestaltungs- und Erneuerungsprozesse an
    3.) bearbeitet kulturelle Konflikte
    4.) Sie leistet einen Friedensbeitrag.
  15. 15Was muss über die begriffliche Definition der Interkulturellen Definition gesagt werden?Es gibt keine einheitliche Definition.
  16. 16Wozu sollen die Menschen der interkulturellen Musikpädagogik ausgebildet werden?Menschen als Produzenten ihrer Kultur, im Vollbesitz des Wissens, um die kulturellen Quellen und Traditionen,
  17. 17Woraus entwickelte sich die IM?Aus der Ausländerpädagogik,
  18. 18Welche Aufgabe besitzt die IM in der Schule?Den SchülerInnen die Vielfalten der Musiken vor Augen zu führen.
  19. 19Welche zwei Kompetenzen sollen durch die Schule mit der Interkulturellen Musikpädagogik vermittelt werden?1.)operationalisierbaren Zielen, wie künstlerischen und rhetorischen Kompetenzen (musiksalische Kenntnisse und Fertigkeiten) soziale und kommunikative Kompetenz
    2.) kultivierte Toleranz für andere Musikkulturen herausbilden, Konstruktitivität
  20. 20Wozu werden die SchülerInnen durch die Interkulturelle Musikpädagogik befähigt?Unterschiedliche multiperspektivische Blickwinkel einzunehmen , sie beginnen das andere unbefangen zu betrachten und zu akzeptieren, ohne das eigene zu negieren.
  21. 21Welche Ziele hat die Interkulturelle Musikpädagogik im Bezug auf die Kognition und die Emotion?Eröffnung der kogntiven und emotionalen Welt eröffnen.
  22. 22Was für ein Austausch durch die Interkulturelle Musikpädagogik entsteht? (Auf globaler Ebene)Ein kultureller Austausch zwischen den erste welt und Dritte-Welt-Ländern dass jegliche Dominanz einer Kultur wird unterbunden die Gleichwertigkeit aller kulturen wird betont .
  23. 23Wie nennt Merkt diesen Fakt?Die Prämisse der Gleichwertigkeit aller kulturen.
  24. 24Was ist bei der Darstellung der Kulturen zu beachten?Die Aktualität der Kultur darzustellen und keine Reduzierung in der Form eines Museums beispielsweise.
  25. 25Wie fasst Stroh die vermittelten Kompetenzen der interkulturellen Musikpädagogik zusammen?Als Multikulturelle Handlungskompetenz.
  26. 26Was erfolgt aus der musikalischen Handlungskompetenz für die SchülerInnen?Eine gesellschaftspolitische Verantwortung, die die SchülerInnen übernehmen müssen.
  27. 27Welche Veränderung soll auf das Konsumverhalten der SchülerInnen vermittelt werden?Die Unterscheidungsfähigkeit zwischen guten und weniger guten Musiken und die Änderung eines rein passiven Konsumverhaltens.
  28. 28Was möchte die Interkulturelle Musikpädagogik am Gegenstand der Musik für die Gesellschaft aufzeigen?Die Funktion der Musik für die Gesellschaft und den einzelnen aufzuzeigen.
  29. 29Welche drei von IM kannst du nennen?1.) Irmgard Merkt, der Schnittstellenansatz
    2.) Stroh,der erweiterte Schnittstellenansatz
    3.) "Der Ansatz" von Reinhard C. Böhle
  30. 30Wie funktioniert der Schnittstellenansatz von Irmgard Merkt?Es versucht mit musikalischem Material fassbare Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Musikkulturen (Deutchland und die restlichen Kulturen) herauszuarbeiten. Es sollen Musiken behandelt werden, die die SuS kennen!
  31. 31Welche Paramenter werden beim Schnittstellenansatz von Irmgard Merkt untersucht?Melodie, Dynamik, Harmonie, Rhythmus, Klangfarbe, Form und werden dann interkulturell Verglichen - welche Beziehungen herrschen vor.
  32. 32Was kann ebenfalls untersucht werden?Die Liedtexte und die Instrumente, die Funktion und Wirkung im Bezug auf die Gesellschaft oder auf den einzelnen.
  33. 33Wie sieht das praktisch im Unterricht aus?Die Kulturaneignung erfolgt über ein aktives Musizieren, welches ein Gesprächsanlass bietet und zur Reflexion anleitet.
  34. 34Welches Zitat erwähnt Merkt in dem Zusammenhang?Die Reflexion der Wirklichkeit hinter dem Lied macht das Lied besser fühlbar und gibt dem Lied Bedeutung.
  35. 35Wie verläuft der Kulturaneignungsprozess in diesem interkulturellen Musikpädagogik-Modell?Vom Bekannten zum Unbekannten.
  36. 36Was sollte mit den Ergebnissen der Erarbeitung gemacht werden?Sie sollten sowohl in der Schule als auch außerhalb der Schule dargestellt werden.
  37. 37Welche Kritik gibt es an dem Ansatz?Es gibt heutzutage keine richtig abgrenzbaren Kultur mehr
  38. 38Wie funktioniert der erweiterte Schnittstellenansatz von Stroh? In welchen 4 Schritten operiert er=Der erweiterte Schnittstellemnansatz von Stroh funktioniert wie der von Merkt, allerdings mit folgenden Änderungen:
    1.) Sinnliche Basiserfahrungen als Schnittstelle
    2.) Erfahrungsbezogene Erarbeitung der Funktion von Musik
    3.) Transfer nach Deutschland
    4.) Transfer Global betrachtet.
  39. 39Was fordert Stroh?transkulturelle Übungen zum kulturellen Inhalt hinleitend zu nutzen, mithilfe von sinnlich szenischen Spiel Bedeutung und Gebrauch von Liedern sinnlich konkret erfahren werden, und mit den musikalischen Basiserfahrungen zusammengefügt werden.
  40. 40Was erhofft sich Stroh dadurch?das szenische Spiel reale Lebensverhältnisse wiederspiegeln soll und emotional Nachempfinden. Die Lieder und Tänze werden erst im Anschluss des szenischen Spiels erlernt, dadurch sollen die kulturspezifischen Eigenarten einer Kultur vertieft werden.
  41. 41Wie funktioniert der Ansatz von Reinhard C.Böhle?Menschen vollziehen musikalische Handlungen, die eine Bedeutung haben und Menschen in der Kultur erlernt werden können.
    2.) Die kulturellen Produkte nennt man Artefakte. Um die Kulturen zu verstehen, muss man die Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignen, mit denen die Kunstwerke gelesen und entschlüsselt werden können.
  42. 42Wie sollte der Musikunterricht von Böhle aussehen?Die musikalischen Artefakte müssen entschlüsselt werden, damit sie verglichen werden können. Musik ist keine Weltsprache, sondern Fremdsprache, die ma sich aneigenen muss um die Bedeutung und den Gebrauch zu verstehen.
  43. 43Worauf wird hier das Augenmerk gelegt?Das kulturelle Geflecht von Musik und Gesellschaft, da dieser die Artefakte bestimmt.
  44. 44Welches Modell hat James Bank entworfen?Das Modell der Microcultures und National Macroculture.
  45. 45Was sagt dieses Modell aus?Es gibt eine nationale Makrokultur unnd jede weitere ausländische Kultur innerhalb der Makrokultur ist eine Mikrokultur. Diese können in die Makrokultur reindrängen oder rausdrängen. Jede hat Kultur hat einen Orientierungsdrang. Je weiter sie mittig ist, desto mehr wird sie akzeptiert.
  46. 46Was ist über die Homogenität der SuS zu sagen?Es gibt sie nicht, da jeder Ausländer unterschiedlich sein kann.
  47. 47Welche Musikrichtungen werden dabei betrachtet?Die populäre Kultur, die Musiken der Jugendkulturen und die Masenkulturen.
  48. 48Bis zu welchem Alter läuft die musikalische-stillistische Fixierung?Bis zum 8.ten
  49. 49Welche Chance hat das frühe Hören von verschiedener Musik für Kinder?Dass das frühe Hören die Toleranz fördert, sodass erst gar nicht musikalische Barrieren entstehen.
  50. 50Was sollen die Kinder mit ihren frühen Hörerfahrungen machen?Neue Erfahrungen immer mit Hintergrundwissen zu dokumentieren.
  51. 51Was ist ein Ziel der interkulturellen Erziehung? Und ab wann ist dieser erst Möglich?Ein Perspektivenwechsel, der erst ab 12. Jahren möglich ist.
  52. 52Was ist daher das Ziel der musikalischen Erziehung in der Grundschule?Die SuS sollen das nötige Handlungswissen erhalten, um ihr eigenes musikalisches Grundfundament errichten zu können.

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Fichas sobre Handlungsfeler und Theorien der Musikpädagogik Teil 2 Kemper Bro Bro, creado por Emmanuel Krüss el 08/02/2019.
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Emmanuel Krüss
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