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B, Kapitel 1.2, Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft

Stefan Kurtenbach Volkswirtschaftslehre Jahrgangsstufe Alemán 4,6Valoración media 4,6 de 5 (7 valoraciones) 11 fichas 1.256 visitas

B, Kapitel 1.2, Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft

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  1. 1Im 19. Jahrhundert gab es insbesondere in England eine auf den Prinzipien des Liberalismus beruhende Wirtschaftsordnung. Wie nannte man die damit verbundene Wirtschaftspolitik und durch was war sie gekennzeichnet?Die Wirtschaftspolitik wurde als Laissez-faire-Liberalismus oder Manchester-Liberalismus bezeichnen. Sie war durch eine äußerst starke Zurückhaltung des Staates gekennzeichnet. Man nannte es auch den Nachtwächterstaat.
  2. 2Nennen Sie Mängel und Fehlentwicklungen in einer rein marktwirtschaftlichen Ordnung.- Unsoziale Einkommens- und Vermögensverhältnisse
    - soziale Missstände durch Versagen des Arbeitsmarktes
    - Einschränkung des Leistungswettbewerbs zwischen den Anbietern
    - Unterversorgung mit öffentlichen Gütern und Überbeanspruchung von Umweltgütern
    - Wirtschaftskrisen
  3. 3Wer war Walter Eucken und welche Bedeutung hatte er für die soziale Marktwirtschaft?Er legte mit der sogenannten Freiburger Schule die theoretischen Grundlagen für die Wirtschaftsordnung in der Bundesrepublik Deutschland. Deshalb gilt er als "geistiger Vater" der sozialen Marktwirtschaft.
  4. 4Wer war Ludwig Erhard und welche Bedeutung hatte er für die soziale Marktwirtschaft?Er war der erste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland, später wurde er Bundeskanzler. Er gilt als der "politische Vater" der sozialen Marktwirtschaft.
  5. 5Erläutern Sie das Verhältnis zwischen Wettbewerbs- und Sozialordnung in der sozialen Marktwirtschaft.Die Konzeption der sozialen Marktwirtschaft sieht ergänzend zur staatlich garantierten Wettbewerbsordnung eine Sozialordnung vor. Diese Sozialordnung umfasst auch die Korrektur der Marktergebnisse nach sozialen Gerechtigkeitsvorstellungen. Das geschieht durch spezielle Maßnahmen zur Einkommensumverteilung und sozialen Sicherungen.
  6. 6Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Grundgesetz und der am Leitbild der sozialen Marktwirtschaft orientierten Wirtschaftsordnung der Bundesblick Deutschland?Mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist weder eine freie Marktwirtschaft noch eine Zentralverwaltungswirtschaft zu vereinbaren. Das Grundgesetz schreibt keine bestimmte Wirtschaftsordnung vor. Es lässt vielmehr verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten zu.
  7. 7Unterscheiden Sie die Ordnungsmerkmale einer freien und der sozialen Marktwirtschaft.- Rolle des Staates
    - Eigentumsform
    - Wettbewerb und Preisbildung
    - Verträge
    - Produktion und Handel
    - Außenhandel
    - Konsum
    - Beruf und Arbeitsplatz
    - Arbeitsmarkt
  8. 8Wie greift der Staat in der sozialen Marktwirtschaft in das Wirtschaftsgeschehen ein?- Einschränkung der Eigentumsgarantie
    - Einschränkung der Vertragsfreiheit
    - Einschränkung der Produktions- und Gewerbefreiheit
    - Einschränkung der Konsumfreiheit
    - Einschränkung der Berufs- und Arbeitsplatzwahl
  9. 9Was ist unter der Tarifautonomie zu verstehen?Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände handeln Löhne und Arbeitsbedingungen aus. Der Staat greift diese Verhandlungen nicht ein.
  10. 10Zusammenfassende Übersicht von Kapitel 1.2, Teil 1Zusammenfassende Übersicht von Kapitel 1.2, Teil 1
  11. 11Zusammenfassende Übersicht von Kapitel 1.2, Teil 2Zusammenfassende Übersicht von Kapitel 1.2, Teil 2

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Kapitel 3.1, Lehrbuch
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