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Fichas

Kardiologie

Diana Gruber Bus Alemán 39 fichas

Fichas del conjunto (39)

  1. 1Welche Herzerkrankungen kennen Sie?- KHK (Ang.Pectoris, Herzinfarkt ...)
    - Rhythmusstörungen
    - Entzündungen (Endo- & Myocarditis)
    - Vitien
  2. 2Erzählen Sie mir was über Herzinsuffizienz! Was ist eine Herzinsuffizienz?Unter dem Begriff Herzinsuffizienz versteht man pathophysiologisch eine Funktionsstörung des Herzens mit herabgesetztem Herzzeitvolumen, in deren Folge nicht genügend Blut durch die Körperperipherie gepumpt wird, um die Durchblutung aller Organe in Ruhe sowie unter Belastung zu gewährleisten und ihren metabolischen Bedarf zu decken. Klinisch liegt eine Herzinsuffizienz dann vor, wenn typische Symptome infolge einer kardialen Funtkionsstörung auftreten.
  3. 3Welche Arten der Herzinsuffizienz kennen Sie?- Rechtsherzinsuffizienz
    - Linksherzinsuffizienz
    - Globalinsuffizienz
    - Akut & Chronische Insuffizienz
  4. 4Nennen Sie die 4 STadien der Herzinsuffizienz nach der NYHA (New York Heart Association)I trotz objektiver kardialer Dysfunktion uneingeschränkte Belastbarkeit, keine Symptome
    II Dyspnoe und vorzeitige Erschöpfung bei normaler Belastung
    III Dyspnoe und vorzeitige Erschöpfung bei leichter Belastung
    IV Symptome der Herzinsuff. in Ruhe, Verschlechterung bei geringer Belastung
  5. 5Symptome eines Patienten mit Herzinsuffizienz?Müdigkeit, eingeschränkte Belastbark., Zyanose (blaueLippen)
    Herzrasen
    Dysponoe (v.a. im Liegen)
    Stauungsbronchitis -> (nächtlicher) Husten
    Asthma cardiale -> Anfälle von Luftnot bes. nachts; zwingt Pat. zum Aufsitzen
    Lungenödem -> blutig, schaumiges, hellrotes Sputum, klein- bis mitteblasige RG, brodelndes Atemgeräusch (= Distanzrasseln)
  6. 6Wie kommt ein Patient mit LHI zu Ihnen in die Praxis?Herzrasen
    Dysponoe (v.a. im Liegen)
    Stauungsbronchitis -> (nächtlicher) Husten
    Asthma cardiale -> Anfälle von Luftnot bes. nachts; zwingt Pat. zum Aufsitzen
    Lungenödem -> blutig, schaumiges, hellrotes Sputum, klein- bis mitteblasige RG, brodelndes Atemgeräusch (= Distanzrasseln)
  7. 7Ursachen und Folgen einer LHI?Ursachen: linksventr. Myokarderkr., Klappenveränderungen d. li. Herzens, Aortenisthmusstenose od. Druck im gr. Kreislauf erhöht.
    Folgen: Lungenödem, RHI -> Globalinsuffizienz
  8. 8Symptome einer RHI?gestaute Halsvenen
    schmerzhafte Hepatomegalie a.Gr. der Stauungsleber, Stauungszirrhose -> Pfortaderhochdruck->Aszites
    Stauungsgastritits -> Appetitredukt., Meteorismus, Malabsorbtion
    Stauungsniere-> Proteinurie
    Knöchel- u. Unterschenkelödeme. Im Extremfall Anasarka
  9. 9Wie stellen Sie eine Herzinsuff. fest?nicht-invasiv: Echokardiographie und Dopplerechokardiographie, Thorax-Röntgen (Beurteilung der pulmonalen Stauung u. Herzgröße)
    Laborchemische Untersuchung
  10. 10Was sollten Sie tun mit einem Herzinsuff.-Pat., der zu Ihnen zur Kontrolle kommt?...ihn zum Kardiologen schicken...
    und (da er ja schonmal da ist):
    RR, HF messen, Cor & Pulmo auskultieren, Körperliche Untersuchung (Stauungszeichen?)
    Anamnese (regelmäßige Medikation, Habitus, etc.)
  11. 11Lagerung bei HerzinsuffizienzKörperliche Schonung senkt den kardialen O2-bedarf, die Hochlagerung des Oberkörpers (unbl. Aderlass) senkt den Pulmonalkapillardruck und schafft Erleichterung.
  12. 12Der Pat. mit Herzinsuff. legt eine Plastiktüte voll Medikamente auf Ihren Tisch und sagt, die wolle er nicht mehr nehmen, da er nun bei Ihnen in Behandlung ist. Was tun Sie?Ich sichte die Medikamente und überprüfe ob Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Diuretika, etc. darunter sind und empfehle dem Patienten, da ich kein Kardiologe bin, sich bzgl. einer evtl. Medikationsänderung mit seinem behandelnden Arzt zu besprechen.
  13. 13Welche Herzmedikamente kennen Sie?Diuretika, Nitrate -> Senkung der Vorlast
    ACE-Hemmer, Nitrate -> Senkung der Nachlast
    Herzglykoside (Digitalis), Sympatikomimetika ->pos. Inotrop
  14. 14Nennen Sie einige herzwirksame Pflanzenweißer und roter Fingerhut
    (Digitalis lanata und purpurea)
  15. 15Wie ist die Diät bei Herzinsuffizienz?Kochsalzarme Diät,
    leicht verdauliche Kost,
    kleine Mazlzeiten,
    am späten Abend nichts mehr essen,
    evtl. Trinkmengenbeschränkung auf <2,0l/d b. schwerer Insuff.
  16. 16Einem 70-jähr. Pat. ist es seit 2Tg. übel. Er klagt üb. KS. Was tun Sie?Primär Vitalparameter-> wenn stabil-> Anamnese-> im Zweifelsfall zum Arzt verweisen...
  17. 17Welche Zeichen der Digitalisüberdosierung kennen Sie?Herzrhythmusstörungen (70 %); Sehstörungen (typischerweise gelb-grün Sehen),
    gastrointest.NW (Übelkeit, Erbrechen)
  18. 18Welche Herzrhythmusst. kennen Sie?*Bradykardien
    *Tachykardien
  19. 19Wie stellen Sie sie fest?Anamnese u. körperliche Unters.
    Ruhe- & 24h-EKG
    (Das EKG ermöglicht die Lokalisation von Erregungsbildungs- & -leitungsst., die während der Aufzeichnung auftreten.
  20. 20Nennen Sie Urs. f. Rhythmusstörungen?Es werden kardiale u. nicht-kardiale Urs. unterschieden:
    Kardiale Urs.: Bei HRST ist die Abkl. ursächlicher Herzerkrankungen essenziell. Dazu zählen: akuter Infarkt oder Infarktnarbe, Kardiomyopathien, chron. Druck- oder Volumenbelastung bei Vitien u. strukturelle Myokardveränderungen
    Nicht-kard.Urs.: Zu den nicht-kard.Urs. zählen endokrine Stör., Toxinwirkungen, Infektionskrh., rheumat. Erkrank., Sarkoidose, Amyloidose, Elektrolytst. u. d. Einnahme von Antiarrhythmika
  21. 21Was wissen Sie über Angina pectoris?Bezeichnung für die typischen Symptome einer Koronarinsuffizienz
  22. 22Welche Symptome zeigen sich bei einer Angina pectoris?plötzlich einsetzende, Sekunden bis Min. anhaltende Schmerzen im Brustkorb (meist retrosternal).
    Ausstrahlend in Schulter-Arm-Hand-Region (li.>re.), Hals-Unterkiefer-Regions sowie Oberbauch und Rücken
    Häufig gürtelförmiges Engegefühl um Brustkorb
    Atemnot, Erstickungsanfall, Vernichtungsgefühl, Todesangst.
  23. 23Was machen Sie mit dem Patienten?*Pat. beruhigen, Oberkörper hoch lagern
    * Niro-Spray/Zerbeißkapsel (häufig prompte Besserung)
    -> stabile A.p. wird ambulant behandelt
    -> instabile A. p. ist ein NOtfall->Notarzt->Klinik!!!!
  24. 24Wie können Sie A.p. von einem Herzinfarkt unterscheide?Herzinfarkt ->neg.Nitrospraytest, Schmerzdauer länger als 15 Mon., im EKG ST-Hebung, labor: Troponin, CK-MB, Myoglobin, GOT, LDH erhöht
    Angina Pectoris-> rasche Besserung bei Nitro-Gabe, Schmerzdauer wenige Minuten bis max. 15Min., EKG häufig unauff., Belastungs-EKG ST-Senkung, laborchemisch sind Enzyme normal.
  25. 25Was ist ein Herzinfarkt und wodurch wird er ausgelöst?Ischämische Myokardnekrose auf dem Boden einer KHK mit hochgradiger Stenose bzw. Verschluss einer Koronararterie.
    Auslöser:
    - körperliche u. seelische Anstrengung
    - starke Blutdruckschwankungen
    - instabile A.p.
  26. 26Was passiert mit dem betroffenen Gewebe? Regeneriert es sich?Irreversible Myocardnekrose
  27. 27Welche Arten des Herzinfarkt kennen Sie?* Vorderwandinf.
    *Hinterwandinf.
    *Seiteninfarkt
    *Herzspitzeninf.
  28. 28Was ist ein stummer Infarkt und wann kommt er vor?Verläuft asymptomatisch (15%)
    Der Herzinfarkt im allgemeinen hat in den frühen Morgenstunden die höchste Infarktrate, was mit einer erhöhten Thrombogenität des Blutes zu erklären ist.
  29. 29Nennen Sie die RisikofaktorenRauchen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes, erhöhter Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, chronische Entzündungsherde
  30. 30Welche Präventivmaßnahmen raten Sie Ihrem Patienten?Gesunde Ernährung
    Abbau von Übergewicht
    Verzicht auf Nikotin
    Regelmäßig Bewegung
    Stressabbau
    Optimierung v. Blutzucker, Blutdruck, Blutfetten
  31. 31Wie erkennen Sie einen Herzinfarkt?A.p.-Schmerzen, die länger (>15min) u. stärker sind.
    Schwitzen, Übelkeit, Vernichtungsgefühl, Todesangst
    - keine Besserung durch Ruhe oder Nitro-Gabe
    - Herzrhythmusstörungen
    -LHI-Symptome bei Infarkt d. li. Kammer
    -Schockzeichen bei kardiogenen Schock
  32. 32Wo strahlt der Schmerz typischerweise aus?akut auftretendem retrosternalen Schmerz, u.U. als "referred pain" ausstrahlend in den li. Arm, Hals, Unterkiefer, Rücken oder Oberbauch. Er ist nicht atem- oder lageabhängig.
  33. 33Weshalb kann sich der Schmerz auch in den Rücken projizieren?Nerven...
  34. 34Herzinfarkt: Komplikationen? Folgen? Gefahren?Komplikationen: Frühkomplikation:
    In 95%: Rhythmusst.: Kammerfl.!
    In 33%: LHI m. Lungenödem
    kardiogener Schock
    (b. Infarkt von >30% d. Muskulatur)
    Spätkomplikation: -Herzwandaneurysma, -ruptur m. Herzbeuteltamponade
    - arterielle Embolie->Apoplex
    -Perikarditis
    -Herzinsuffizienz
  35. 35DD retrost. SchmerzKardiopulmonale Ursachen:
    Angina pectoris
    Akuter Herzinfarkt
    Aortenstenose
    Aneurysma dissecans
    Kardiomyopathie
    Perikarditis
    Lungenembolie
    Pneumothorax
    Pleuritis
    Pleurodynie
    Hypertensive Krise
    Abdominelle Ursachen:
    Refluxerkrankung
    Boerhaave-Syndrom
    Ösophagitis
    Gallenkolik
    Gastritis
    Gastroduodenalulkus
    Pankreatitis
    Orthopädische Ursachen:
    BWS-Syndrom
    Morbus Bechterew
    Tietze-Syndrom
    Osteophyten im Bereich des Sterums
    SAPHO-Syndrom
    Knochenmetastase
    Andere:
    larvierte Depression
    Mediastinitis
    Interkostalneuralgie
    Zoster
  36. 36Was ist eine Endokarditis?Eine chron. oder akute Entzündung der Herzinnenhaut (Endokard), meist als Endokarditis der Herzklappen.
  37. 37Was ist eine Perikarditis?Entzündliche Erkrankung des Herzbeutels unterschiedlicher Ätiologie, häufig mit Ausbildung eines Perikardergusses.
  38. 38Folgen und Ursachen einer Endokarditis?Ursache:
    Bakteriell
    -> Akut und Subakut (durch Bakteriämie mit Erregern hoher Virulenz, die auch intakte Klappen befallen und zerstören können.
    -> Subakute E. (meist an vorgeschädigten Herzklappen (nach E. rheumatica, Herzfehler, prothetischen Klappen) durch Erreger geringer Virulenz.
    Abakteriell:
    E. rheumatica (früher häufigste Form, jetzt nicht mehr) ist Teilerscheinung des rheumatischen Fiebers.
  39. 39—

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Fichas sobre Kardiologie, creado por Diana Gruber Bus el 26/07/2015.
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