Fichas
C3 Labeling/Stigmatisierung
Fichas del conjunto (23)
- 1Woher kommt der Stigmabegriff?Theologie: Früher Wundmal
Grich. Lat: Zeichen dass sich eine Person in besonderer Weise von anderen unterscheidet
Ein körperliches Zeichen, die dazu bestimmt waren, etwas ungewöhnliches oder Schlechtes über den moralischen Zustand des Zeichenträgers zu offenbaren. - 2Wie wird Stigma 1994 in der Soziologie definiert?Als Brand- oder Schandmal (phsysisches, psychsiches oder soziales Merkmal) durch das sich eine Person negativ von anderen unterscheidet
- 3Was ist Diskriminierung?Eine ungleichbehandlung, herabsetzende Behandlung anderer Menschen nach Massgabe bestimmter Wertvorstellungen
- 4Welche Vorstellungen über soziale Identitäten gibt es?virtuelle soziale Identität
Vorstellungen oder Erwartungen von Identitäten
aktuelle soziale Identität:
Die tatsächlichen Merkmale und Attribute der Menschen - 5Wie ist jemand, der ein Stigma hat?Er ist in unerwünschter Weise anders, als wir es antizipiert hatten
- 6Was ist für Stigma charakteristisch?Ein vorhandenes Merkmal wird in einer bestimmten negativen Weise definiert.
Über dieses Merkmal hinaus wird der betreffenden Person weitere negative Eigenschaften zugeschrieben, welche mit dem real vorhandenen Merkmal objektiv wenig zu tun haben. - 7Zwischen welchen drei Stigmatypen unterscheidet Goffman?Physische Deformationen
Individuelle Charakterfehler
Phylogenetische Stgima (Herkunft) - 8Was ist eine anerkannte Definition von Stigma?Stigma als eine Beziehung zwischen einem Attribut und einem Stereotyp, in dem Sinne, dass das Stigma ein Mal (Attribut) ist, dass eine Person mit unerwünschten Eigenschaften (Stereotypen) verbindet
Stereotypen sind relativ verfestigte, verallgemeinernde Bilder von einem Meinungsobjekt - 9Wie erlangt ein Stigma in der Gesellschaft an Geltung?o Generalisierung (Übertragung eines einzelnen Merkmals mit allen negativen Zusatzattributen auf die gesamte Person)
o Normabweichung (Wichtig: Verbindlichkeit und Verbreitung der gebrochenen Norm durch Eingreifen von Sanktionsinstanzen)
o Macht (Stigmatisierung gegen bestimmte Gruppen gelingen leichter, wenn die Stigmatisierenden über Macht verfügen) - 10Was sind mögliche Ursachen der Entstehung von Stigmata?Leistungsnormen - Normen bieten die Möglichkeit abweichende Personen zu stigmatisieren
Bedürfnis nach Unterscheidung, Triebentlastung
Machtdifferenzen - 11Was für soziale Funktionen können Stigmatisierungen übernehmen?Soziales Zusammenleben regulieren
Orientierungsfunktion anbieten
Strukturieren Situationen
Verringeren (eigene) Unsicherheiten
Entscheidungshilfen
Wahrnehmung beinfluss (Selektion, Verzerrung)
Strategie zur Identitätssicherung - 12Was sind Folgen von Stigmatisierung?Ablehnung
Interaktionsvermeidung
soziale Isolierung des Stigmatisierten - 13Was wird unter dem Terror-Managment verstandenStigmatisierung als Strategie:
Eigene Sterblichkeit, Tragische Ereignisse, Angst zu vermindern
(Selbstwertgefühl steigern, Die Normen stärken) - 14Was sind relevante Merkmale von Stigmata?Die Sichtbarkeit
Der Verlauf (Wie verändert sich die Bedingung/Das Merkmal)
Wie Stark die stigmatisierenden Bedingungen die soziale Interaktion behindern
Ästethische Dimension (ist das Stigma hässlich/abstossend)
Herkunft des Stigmas
Die Gefährdung - 15Welche Techniken wenden die Stigmatisierten zur Bewältigung der Stigmata an? (Stigma-Management von Goffmann)Täuschung, "Maske"
Enthüllen, Hervorhebung (Aufgabenbewältigung)
Verbergen oder als Entschuldigung für Misserfolge
Verändern, Stigma korrigieren (operieren)
Realität neu interpretieren (Kraft für neue Identität schöpfen) - 16Worauf verweist der Labeling-Approach zum Stichwort Stigmatisierung?1. In der Gesellschaft bestehn bestimmte Vorstellungen über psychisch Kranke -> vor allem negative Stereotype
2. Aufgrund dieser Umstände kommt es zu residualen Regelübertretungen. Das heisst, gewisse Stigmatisierte Übernehmen die Rolle des psychsich kranken Menschen - 17Wie läuft die Stigmatisierung nach dem Labeling-Approach ab?1. Verbreitung gesellschaftliche Vorstellungen
2. Offizielle Etikettierung
3. Reaktion auf den stigmatisierenden Status
4. negative Auswirkungen werden wirksam
5. Erhöhte Vulnerabilität - 18Wie verläuft der Stigmatisierungsprozess?1. Wahrnehmung und Benennung eines Unterschieds -> negatives Etikett
2. Festgestellte Unterschiede werden mit negativen Atributten/Stereotypen in Verbindung gebracht
3. Abgrenzung "normale P." gegenüber dem Träger des Stigmas
4. Statusverlust und Diskriminierung der adressierten Person
5. Selbststigmatisierung - 19Was sind Folgen von Diskriminierung / Stigmatisierung?Stigma-Management -> Anpassungs und Bewältigungsstrategien, Neubestimmung der Identität, Rollenverlust
Erhöhte Vulnerabilität gegenüber psychosozialen Belastungen
Einschränkung der Rehabilitationsmöglichkeiten
Eingeegnte Sozialbeziehungen
Vermindertes Selbstwertgefühl
Depression - 20Wie könnte Stigmatisierung reduziert werden?- Stereotype berücksichtigen
- Macht im Kontext von Stigmatisierung berücksichtigen
Was könnte dagegen getan werden?
- Festellung eines Unterschieden: Reduzieren sichtbarer Unterschiede
-Gegen Stereotypen mit Information und Aufklärung in Massenmedien vorgehen
-Gegen Abgrenzung: Erfahrungen mit den betroffenen Personen ermöglichen
- Gegen Diskriminierung: Empowerement der Betroffenen gegen Selbststigmatisierung - 21Was sind mögliche Definitionen von Stigma? (PP Gabi Hahn)Eine Person hat ein Stigma, d.h. es ist in der Sitaution eines Individuums, das von vollständiger sozialer Akzeptierung ausgeschlossen ist.
Stigma ist demnach keine Eigenschaft an sich, sondern ein Ergebnis von Relationierung bzw. Konstrastierung zwischen aktueller Eigenschaft und Stereotyp
Stigma meint eine Merkmal selbst: Eine Eigenschaft einer Person, anhand dereer sie durch andere zutiefst diskrediitiert wird. - 22Stigma geht von einer doppelten Perspektive aus (Misere des Diskreditierten, Misere des Diskreditierbaren) Was wird mit der Misere des Diskreditierten ausgedrückt?Nimmt das stigmatisierte Individuum an, dass man über sein Anderssein schon Bescheid weiss oder dass es unmittelbar evident ist?
- 23Stigma geht von einer doppelten Perspektive aus (Misere des Diskreditierten, Misere des Diskreditierbaren) Was wird mit der Misere des Diskreditierbaren ausgedrück?Nimmt das stigmatisierte Individuum an, dass es weder den anwesenden bekannt ist noch von ihnen unmittelbar wahrgenommen werden kann?
Información
- Descripción
- C3 Fichas sobre C3 Labeling/Stigmatisierung, creado por Nicolas Wetli el 13/01/2017.
- Creado por
- Nicolas Wetli
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