Fichas
Beurteilen Teil 1 (VL 1-4)
Fichas del conjunto (46)
- 1LerndiagnoseDiagnose des Lernprozesses, des Vorwissens, von individuellen Fehlvorstellungen, von Lernstrategien
- 2AufgabendiagnoseWelche Aufgaben sind aufgrund welcher Eigenschaften geeignet?
- 3LeistungsdiagnoseDiagnose der Lernergebnisse
- 4Diagnostik zur Verbesserung des LernerfolgsLerndiagnose
+Aufgabendiagnose - 5Diagnostik zur Erteilung von QualifikationenLeistungsdiagnose
- 6Kompetenzbereich "Beurteilen" (2 Kompetenzen)1)Lernvoraussetzungen und Lernprozesse der Lernenden diagnostizieren, Lernende fördern, Lernende und Eltern beraten
2) Leistungen der Lernenden auf der Grundlage transparenter Beurteilungsmaßstäbe erfassen - 7Forme der Diagnostik (Ebenen)1. Individuelle Ebene
(kann ein Schüler eine Aufgabe lösen?)
2. Institutionelle Ebene
(Erstellen von Zeugnissen;Übertrittsempfehlung)
3. Klassen-ebene
(Unterschiede der Schüler? Arbeitsgruppen, Niveau der Klasse) - 8Statusdiagnostik vs. PorzessdiagnostikErfassung von relativ stabilen Merkmalen
(z.B. Intelligenz)
Erfassung von Verläufen und Veränderungen
(z.B. Weiterentwicklung eines Kindes) - 9HandlungsstrategienModifikations-
+ Selektionsstrategie - 10Personenmodifikation und -selektionVeränderung einer Personen
(Entwicklungsprozess)
Auswahl einer Person
(Auswahl zum Förderkurs) - 11Umweltmodifikation + -selektionAnpassung meiner Umwelt
(Anpassung eines Erwatungshorizontes aufgrund unerwarteter Ergebnisse)
Auswahl einer gewählten Umwelt
(Wahl einer Schule) - 12Hauptgütekriterien1. Objektivität
2.Validität
3.Reliabilität - 13Nebengütekriterien-Ökonomie
-Nützlichkeit
-Fairness
-Zumutbarkeit - 14ObjektivitätGrad der Unabhängigkeit eines Ergebnisses vom Untersucher
(kommen 2 Lehrpersonen beim Beurteile EINES Merkmals zum selben Ergebnis
-Beurteilung von zwei Lehrpersonen - 15ReliabilitätGrad der Zuverlässigkeit, mit dem ein Verfahren ein Merkmal misst, unabhängig davon was es zu messen gibt
(Kommt eine Person bei verschiedenen Messungen zum selben Ergebnis?)
-Testwert zu zwei Messzeitpunkten - 16Arten der Reliabilität- Retest- Reliabilität (Messung eines Merkmals mit den selben Probanden)
-Interne Konsistenz (Maß für die Abhängigkeit einzelner Items eines Test voneinander)
-Testhalbierungsmethode (Unterteilung des Test in 2 Hälften) - 17ValiditätGrad der Zuverlässigkeit, mit der ein Verfahren ein Merkmal, das es messen soll oder vorgibt zu messen, auch tatsächlich misst
-Lehrerurteil und Testwert - 18Arten der Validität-Inhaltsvalidität (Bestmögliche Messart eines Merkmals?)
-Übereinstimmungsvalidität (Maß der Korrelation zweier Messergebnisse, hängt das Urteil mit anderen Messungen zsm?)
-Prognostische Validität ( Test der Vorhersage von bestimmten Merkmalen) - 19Empirisches und Numerisches RelativMenge an Objekten und Zahlen,
zwischen denen eine bestimmte Beziehung besteht - 20Skalenniveaus1.Nominalskala
2.Ordinalskala
3.Intervallskala
4.Rationalskala - 21NominalskalaGleichheit/Verschiedenheit
(Äquivalenz)
Geschlecht - 22OrdinalskalaGrößer-Kleiner (Rangordnung)
Schulnoten - 23IntervallskalaGleichheit von Differenzen
(willkürlicher Nullpunkt, stehen nicht im "Verhältnis" (Doppelt so viel))
Temperatur - 24RationalskalGleichheit von Verhältnissen
(natürlicher Nullpunkt, direktes "Verhältnis" (zb doppelt so lang))
Länge - 25Modalwert Median Arithmetisches MittelModalwert
Wert der am häufigsten vorkommt
Median
Teilt die die Verteilung in zwei Hälften
Arithmetisches Mittel
Durchschnitt - 26Dispersionsmaße- Range: Spannweite
-Streuung: durchschnittl. Abweichung vom arithmestischen Mittel
-Varianz: Abweichen werden quadriert
-Standardabweichung: positive Wurzel aus Varianz - 27Zusammenhangsmaße-Kovarianz (Angabe von der gemeinsamen Variation zweier Variablen)
-Korrelation (empirische Kovarianz standardisiert an der größtmöglichen Kovarianz) - 28_ _ (xi-x) * (yi-y) ---------------------- nxi : Messwert Lehrer X
x_: Mittelwert aller Messwerte von Lehrer X
yi: Messwert Lehrer Y
y_: Mittewert aller Messwerte von Lehrer Y
n: Anzahl aller Messwerte - 29Nenne die verschiedenen Arten der Korrelation und Zusammenhänger=1 perfekter pos. Zsmhang
r=-1 perfekter neg. Zsmhang
r=0 kein systm Zsmhang
0-.20 Dürftig
.20-.50 Moderat
.50-.80 Substantiell
.80-1 Fast perfekt - 30Arten der Überprüfung von Schulleistung-Mündliche Prüfung
-Schriftliche Prüfung
-Schulleistungstests - 31Besonderheiten der mündlichen Prüfung-Kommunikative Situatuon erlaubt Einfluss auf Gesprächsverlauf
-Interaktiver Charakter (Ständiger Austausch von Inhalt und Beziehung)
Rückmeldung und Einfluss durch Emotionen
-Adaptiver(Anpassend) Charakter
Anpassung der Fragestellungen an Prüfling - 32Kritik an mündl. Prüfungen-asymmetrische Kommunikation zw Prüfer und Prüfling
-Prüfungsinhalte, Sprach- und sonst. Verhalten beeinflussen die soz. Situation
-Halo Effekt
-Prüfung angstbesetzt (Validität) - 33Halo- EffektVerhalten oder Merkmal einer Person verleiten darauf schlüsse über andere Eigenschaften zu ziehen
(Kleidung) - 34Maßnahmen zur Verbesserung der Gütekriterien-Angst/Nervosität nehmen (Validität)
- Vorbereitung der Fragen, Schwierigkeitssystem (Validität+ Reliabilität)
-Gütestufen der Fakten und Gedanken vorher festlegen (Objektivität) - 35Durchführungsobjektivität-keine individuellen Hilfestellungen; nur an gesamte Klasse richten
-Festlegung von Kriterien vorab (Diktiergeschw., Akzentuierung) - 36Auswertungsobjektivität (Beeinflussungen)beeinflusst durch:
-Geschlecht
-Beliebtheit
-Vorabinfo (Note)
-Handschrift
-inhaltliche Aspekte - 37Diagnostische Verbesserung des Lernerfolgs (+ und -)+
-maßvolle Überscahtzung der Leistungsfähigkeit eines Schülers
-maßvolle Unterschätzung der Leistungsunterschiede
-Erfolge mit Begabung und Misserfolge mit mangelnder Anstrengung begründen
- Überschätzung der Heterogenität bzgl. der Leistung einer Klasse
-Unterschätzung der Leistungsfähigkeit - 38Noten dienen der Verbesserung von Lernprozessen oder Erteilung von Qualifikation?Diagnostik zum Erteilen von Qualifikationen
- 39Funktionen der Notengabe1. Disziplinierung
2. Lehr- und Lerndiagnose
3. Lern- und Leistungserziehung
4. Kontrolle
5. Prognose
6. Info+ Rückmeldung
7.Selektion + Stigmatisierung
8.Sozialisation
9. Legitimation - 40Noten: Selektion und Stigmatisierung SozialisationAuslese und Einordnung für bsp. berufliche Perspektive
Leistungsorientierung der Generation
Einübung von Verhalten+ Gesinnung
(Cooling out: Motivation aller
-> Konfrontation mit Realität der weniger erfolgreichen) - 41Noten: Legitimation KontrolleLegitimation von: -Unterrichtspraxis
-bildungspol. und unterrichtl. Entscheidungen
-Noten plakativer als Bildungsforschung
Kontrolle: der Lehrer, Lehrpläne, Schulen, Schularten und Schulsystemen - 42Noten: Prognose Lern- und Lehrdiagnose Lern- und LeistungserziehungPrognose: Erwartung an Zukünftige Leistungen
Diagnose zur Anpassung der Unterrichts
Erziehung zur Anleitung zu autonomen Lernhandlung und selbstregulierten Lernen,
Fähigkeitsselbstkozept
(Auswahl einen indivuellen Lernziels) - 43Bedeutung des klasseninternen BezugssystemJe niedriger das Leistungsniveau, desto milder die Notengebung
- 44Big Fish Little PondDie Leistung einer Schülers wird durch leistungsschwächere Mitschüler gesteigert und honoriert
-> Unterschiedlichen Selbstkonzepten - 45Wovon sind Noten abhängig?Abhängigkeit von den subjektiven Gütemaßstäben eines Prüfers, welche sich möglicherweise an Leistungen andere oder gewählten Kriterien orientieren
- 46Was sagen Noten nicht aus?-Informationen zur Verbesserung des Lernprozesses
-tatsächlichen Leistungstand
-nur allgemeine Leistung gemessen am subjektiven Gütemaßstabs