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8.) Motivationale und Emotionale Bedingungen des Lernens III

Lisza Neumeier Individuums- und entwicklungspsychologische Grundlagen von Bildung und Lernen Inglés 5,0Valoración media 5,0 de 5 (1 valoración) 50 fichas

8.) Motivationale und Emotionale Bedingungen des Lernens III

Fichas del conjunto (50)

  1. 1Bewerten/ReagierenBewerten/Reagieren
  2. 2Was braucht man für die Beurteilung von Leistung? Was macht man dann damit und wie?1. Für die Beurteilung einer Leistung braucht man ein Ergebnis
    2. Das Ergebnis muss man interpretieren (Kontext wichtig)dies
    macht man mit konkreten Vergleichen
  3. 3BezugsnormenDie Beurteilung jeder Leistung beruht (oder sollte es jedenfalls) auf Informationen, die für diese Beurteilung wichtig erscheinen.
    Diese Informationen muss man bewerten können. Das ist nur möglich, wenn es eine Größe/Standard gibt, mit der man sie vergleichen kann.
    Für diese Größe hat sich der Ausdruck Bezugsnorm eingebürgert.
  4. 4Welche Bezugsnormen gibt es?1. Individuelle Bezugsnorm (Vergleich mit sich selber über die Zeit)
    2. Soziale Bezugsnorm (Vergleich mit anderen Personen)
    3. Sachliche Bezugsnorm (Vergleich mit einer vorgegebenen Norm)
  5. 5Drei Bezugsnormen zur Leistungsbewertung DiagrammDrei Bezugsnormen zur Leistungsbewertung Diagramm
  6. 6Sachlich Bezugsnorm:SchülerInnen A und B wird mitgeteilt, dass sie (zu unterschiedlichen Zeitpunkten) das Lernziel erreicht haben, Schülerin C nicht.
  7. 7Soziale Bezugsnorm:• SchülerInnen wird mitgeteilt, dass zu allen Zeitpunkten A die beste SchülerIn (z.B. Note 1), B die zweitbeste (z.B. Note 3) und C die schlechteste (z.B. Note 5) ist.
    • SchülerIn C erhält damit die Rückmeldung, dass sie immer schlecht abgeschnitten und keine Fortschritte erzielt hat.
    Tatsächlich hat sie ihre Leistungsposition im Vergleich nicht verbessern können.
    Aber: Sie hat dazu gelernt, zu einigen Zeitabschnitten sogar beträchtlich.
  8. 8Individuelle Bezugsnorm:• SchülerIn C kann mitgeteilt werden, dass sie in bestimmten Zeiträumen deutliche Fortschritte erzielen konnte.
  9. 9Welche Bezugsnorm? Unter welchem Standard war das österreichische Nationalteam 2014 erfolgreich? Unter welchem Standard war das deutsche Nationalteam 2014 erfolgreich?..
  10. 10Nachteile? Sachliche Bezugsnorm:• Kein Vergleich mit anderenschwer zu beurteilen ob Kriterium erreicht.
  11. 11Nachteile? Soziale Bezugsnorm:• Liefert nur interne Informationen für eine bestimmte Gruppe
    • Individuelle Schwankungen bleiben unerkannt
  12. 12Individuelle Bezugsnorm:• Ausblendung überdauernder Leistungsunterschiede zwischen Personen.
    • Menschen suchen soziale Vergleiche
    • Unklar, ob die gezeigten Leistungen die Anforderungen z.B. der Arbeitsstelle erfüllen
  13. 13Auswirkungen Soziale BezugsnormAuswirkungen Soziale Bezugsnorm
  14. 14Auswirkungen Individuelle BezugsnormAuswirkungen Individuelle Bezugsnorm
  15. 15Studien zeigen Einfluss der individueller Bezugsnorm (im Vergleich zur sozialen Bezugsnorm) :– mehr Selbstwirksamkeit
    – mehr Spaß
    – bessere Leistungen
  16. 16ZusammenfassungZusammenfassung
  17. 17Attributionen = ? Beispiel: Du hast dich mit einem Freund um 19 Uhr verabredet und es ist schon 19 Uhr 30. Was denkt man sich?= Ursachen, die Individuen zur Erklärung von Ereignissen, Handlungen und Erlebnissen in verschiedenen Lebensbereichen heranziehen (Fösterling, 1986, S.23)Attributionen = ? Beispiel: Du hast dich mit einem Freund um 19 Uhr verabredet und es ist schon 19 Uhr 30. Was denkt man sich?
  18. 18Attributionen 2 Fragen an sich selbst: Prozess der Ursachenzuschreibung kann welche zwei Prozesse sein? Suche nach Ursachen tritt verstärkt in 1,2,3 auf.Attributionen 2 Fragen an sich selbst: Prozess der Ursachenzuschreibung kann welche zwei Prozesse sein? Suche nach Ursachen tritt verstä...
  19. 19Perspektiven bei Ursachen Unterteilung in ..&.. Perspektiven:Perspektiven bei Ursachen Unterteilung in ..&.. Perspektiven:
  20. 20Attributionen im Leistungskontext Ursachen in verschiedene Dimensionen eingeteilt:Attributionen im Leistungskontext Ursachen in verschiedene Dimensionen eingeteilt:
  21. 21Acht-Felder-Schema KontrollierbarkeitAcht-Felder-Schema Kontrollierbarkeit
  22. 22Übung (nichts wissen)Übung (nichts wissen)
  23. 23Übung (nichts wissen)Übung (nichts wissen)
  24. 24Aus der Praxis IIIAus der Praxis III
  25. 25Aus der Praxis IIIAus der Praxis III
  26. 26Warum sind Attributionen wichtig? Attributionen beeinflussen ...(5)•Emotionen (Schamm, Inkompetenz bei Misserfolg; bzw. Stolz bei Erfolg)
    •Erfolgserwartung
    •Ausdauer (beim Arbeiten)
    •anschließendes Verhalten (Aufgabenwahl)
    -Inadäquate Attributionen erzeugen „Erlernte Hilflosigkeit“
  27. 27Perspektiven bei Ursachen -Interpsychlogische TheorienPerspektiven bei Ursachen -Interpsychlogische Theorien
  28. 28Interpsychologische bezüglich Wahrnehmung der Erfolge anderer Was spielt eine wesentliche Rolle bezügl. wie ich mich der anderen Person gegenüber verhalteInterpsychologische bezüglich Wahrnehmung der Erfolge anderer Was spielt eine wesentliche Rolle bezügl. wie ich mich der anderen Person g...
  29. 29Interpsychologische P. Zuschreibung von Verantwortlichkeit Sympathie bei Misserfolg tritt wann auf? Ärger bei Misserfolg tritt wann auf?Interpsychologische P. Zuschreibung von Verantwortlichkeit Sympathie bei Misserfolg tritt wann auf? Ärger bei Misserfolg tritt wann auf?
  30. 30Fundamentaler Attributionsfehler Bsp: Du hast dich mit einem Freund um 14 Uhr verabredet und es ist schon 14 Uhr 30. Was denkt man sich?Fundamentaler Attributionsfehler Bsp: Du hast dich mit einem Freund um 14 Uhr verabredet und es ist schon 14 Uhr 30. Was denkt man sich?
  31. 31Fundamentaler AttributionsfehlerMenschen haben die Tendenz die Persönlichkeit zu überschätzen und Situationsabhängigkeit zu unterschätzen, wenn sie nach einer Ursache für ein bestimmtes Verhalten suchenFundamentaler Attributionsfehler
  32. 32Selbsterfüllende Prophezeiung =?= Vorhersagen über zukünftiges Verhalten oder für bestimmte Ereignisse, die die Interaktion so beeinflussen, dass dadurch genau das produziert wird, was erwartet wurde.
  33. 33Experiment „Being Sane in Insane Places“ - Untersuchung zur Zuverlässigkeit von psychiatrischen Diagnosen:Experiment „Being Sane in Insane Places“ - Untersuchung zur Zuverlässigkeit von psychiatrischen Diagnosen:
  34. 34Rosenthal / Pygmalion-Effekt =?= beschreibt die Einflüsse, die ein Versuchsleiter selbst auf Versuchspersonen hat.
    Eine vorweggenommene positive Einschätzung durch eine andere Person, wird später bestätigt, da die Person in subtiler Weise gefördert wird.
    Rosenthal / Pygmalion-Effekt =?
  35. 35Folgen von Attributionen (Emotionen und Selbstwert) Was ist am angenehmsten?Folgen von Attributionen (Emotionen und Selbstwert) Was ist am angenehmsten?
  36. 36Selbstwertschützende Strategien (3)1. Unterlassen von Anstrengung vor „riskanten“ Leistungssituationen
    2. Self-handicapping-Strategien
    3. Defensiver/strategischer Pessimismus
    -Nur kurzfristig für den Selbstwertschutz wirksam;
    -langfristig stark leistungsbeeinträchtigend
  37. 37Folgen von Attributionen (Erfolgserwartung/Anstrengung) Stabile Attribution im Erfolgsfall? Stabile Attribution im Misserfolgsfall? Wann immer mehr Anstrengung? Wenn welche Ursachen verantwortlich gemacht werden?Folgen von Attributionen (Erfolgserwartung/Anstrengung) Stabile Attribution im Erfolgsfall? Stabile Attribution im Misserfolgsfall? Wann ...
  38. 38Erfolg / Gute Leistung Tabelle intern extern stabil variabel was davon motivationsförderlich? Was motivationsschädlich?Erfolg / Gute Leistung Tabelle intern extern stabil variabel was davon motivationsförderlich? Was motivationsschädlich?
  39. 39Misserfolg / Schlechte Leistung Tabelle intern extern stabil variabel was davon motivationsförderlich? Was motivationsschädlich?Misserfolg / Schlechte Leistung Tabelle intern extern stabil variabel was davon motivationsförderlich? Was motivationsschädlich?
  40. 40Wie sollte attribuiert werden? Merkregel 1,2,3 1: Wie sollen Erfolg und Misserfolg attributiert werden? 2: 3: Fokus auf Förderung __und/oder __?Wie sollte attribuiert werden? Merkregel 1,2,3 1: Wie sollen Erfolg und Misserfolg attributiert werden? 2: 3: Fokus auf Förderung __und/o...
  41. 41Für die Praxis: Wie kann man Attributionsstil- veränderungen bei SchülerInnen bewirken? 2 Techniken?Für die Praxis: Wie kann man Attributionsstil- veränderungen bei SchülerInnen bewirken? 2 Techniken?
  42. 42Für die Praxis: Mögliche Kommentierungs- techniken Rückmeldungskategorien nach erfolgreichen Leistungen (4) nach einem Misserfolg (4)Für die Praxis: Mögliche Kommentierungs- techniken Rückmeldungskategorien nach erfolgreichen Leistungen (4) nach einem Misserfolg (4)
  43. 43Aus der PraxisAus der Praxis
  44. 44Emotionen ? Komponente? 5Emotionen ? Komponente? 5
  45. 45Leistungsbezogene Emotionen Auf welcher Basis sind sie?„Leistungsemotionen sind diejenigen Emotionen, die in Bezug auf leistungsbezogene Aktivitäten und die Ergebnisse dieser Aktivitäten erlebt werden.“ (Frenzel & Stephens, 2011, S. 29)
    Emotionen in Leistungssituationen entstehen auf Basis von Bewertungen von Handlungen.
  46. 46Klassifikation von Leistungsemotionen anhand 3 DimensionenKlassifikation von Leistungsemotionen anhand 3 Dimensionen
  47. 47Entstehung von Leistungsemotionen 2 TheorienAppraisal-Theorie nach Lazarus (1991):
    - Primary Appraisal: Bewertung einer Aufgabe nach subjektiver Relevanz (Wert)
    - Secondary Appraisal: Bewertung der für die Bewältigung zur Verfügung stehenden Ressourcen und Abwegen von Handlungsalternativen
    Kontroll-Wert-Theorie nach Pekrun (2006):
    Kontrollüberzeugung x Wert = Leistungsemotion
  48. 48Einfluss von Leistungsemotionen Positive Leistungsemotionen wirken sich auf... Negative Leistungsemotionen wirken sich auf ..Einfluss von Leistungsemotionen Positive Leistungsemotionen wirken sich auf... Negative Leistungsemotionen wirken sich auf ..
  49. 49Flow-ErlebenFlow-Erleben
  50. 50Komponente der Emotion PrüfungsangstKomponente der Emotion Prüfungsangst

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Descripción
Individuums- und entwicklungspsychologische Grundlagen von Bildung und Lernen Fichas sobre 8.) Motivationale und Emotionale Bedingungen des Lernens III, creado por Lisza Neumeier el 01/04/2017.
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Lisza Neumeier
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