Fichas
Persönlichkeitspsychologie
Fichas del conjunto (32)
- 1Was erforscht die Differentielle Psychologie?= erforscht vh-relevante, systematische Unterschiede im Erleben und VH von Indivduen und Gruppen.
Fragestellungen: Leistungs- und Persönlichkeitsaspekte bis biologische Grundlagen - 2Wovon sind die Unterschiede in der differentiellen Psychologie abhängig- Eigenschaften der Person
- sozialen Bedingungen
- situativen Kontexten - 3Wofür haben psychische Differenzen spezielle Bedeutung?- soziale Gefüge
- differenzierte Leistungsgesellschaft
- Wortschatz der Alltagssprache - 4Was ist der Halo-Effekt?- Bestätigungsversuch des 1. Eindrucks einer Person => Wahrnehmungsverzerrung
- 5Was bedeutet die Umwelt im diffpsy Gebiet?- verschiedene Leistungen zählen in verschiedenen Kontexten unterschiedlich viel
- kristalline/fluide Intelligenz - 6Wer war William Stern?- Begründer der DP
- 21 Jahre nach Wilhelm Wundt
- Werke: "Über Psy der individ Differenzen" und "Die DP in ihren methodischen Grundlagen" => systematische Begründung der DP mit empirisch-statistischem Ansatz - 7Was ist die differentielle Psychologie?= empirische Wissenschaft (Erfahrungswissenschaft)
= Befassung vh-relevanten, systematischen Variationen im Erleben und VH zw. Individuen & Gruppen hinsichtlich...
- Ursprung (Anlage/Umwelt)
- Beschaffenheit (Charakteristika & Größe bzw. Bedeutsamkeit)
- Beeinflussbarkeit (Trainierbarkeit) - 8Auf was beziehen sich DP Fragestellungen?- interindividuelle Unterschiede zw Personen zu einem Zeitpunkt (QS)
- intraindividuelle Unterschiede innerhalb von Personen in mehreren Situationen (LS) - 9Was ist der Gegenstand der DP?- Eingrenzung auf systematische Erlebens- und VH-variationen
=> die grundsätzlich reproduzierbar sind
- Abgrenzung von unsystematischen (zufallsbedingten) Unterschieden (Messfehlern) = ZSH zw. Methoden der DP & Testtheorien (Separation von syst. vs. unsyst. Fehlern) - 10Was sind Forschungsvoraussetzungen?- quantifizierbare Merkmale (operationalisierbare Variablen) => präzise Def des Merkmals & wie man es misst
- Operationalisierung = eindeutige Beschreibung des Merkmals (Sachverhalts), durch Operationen (Messvorschriften), die zur konkreten Erfassung von Forschern definiert wurden
- Streuung der Merkmalsausprägung; Thema: Sinnhaftigkeit dp. Fragestellungen => kaum Merkmalsvarianz => Merkmal = nicht sinnvoll (sachadäquate Fragen) - 11Was sind die 5 Hauptfragestellungen der dp Psychologie?1. dp Methodenentwicklung
(Tests, Fragebögen, etc.)
2. Variationsforschung
(ein Merkmal an vielen Personen)
3. Korrelationsforschung
(2+ Merkmale an vielen Personen)
4. Psychographie
(eine Person in Bezug auf viele Merkmale)
5. Komparationsforschung
(2+ Personen in Bezug auf viele Merkmale)
- 2-5 sind klassisch-methodische Zugänge nach W. Stern - 12Stichworte zu der differentiell-psychologischen Methodenentwicklung- Entwicklung psychometrisch hochwertiger Erhebungsinstrumente
- angewiesen auf Methoden zur Variationserhebung
- enge Bez zur psycholog Diagnostik
- Ausarbeitung & Evaluierung neuer Erhebungsmethoden
- Entwicklung Modelle & Methoden zur psychometr Qualitätskontrolle der Methoden
- Klassische Testtheorie
- Item-Response Theorie
- Grenzen der Interpretierbarkeit = verbunden mit Qualität des Messinstruments (Test)
- Ziel: Entwicklung eindimensionaler, verrechnungsfairer Testinstrumente - 13Was ist die Klassische Testtheorie?(1920)- Teil der dp Methodenentwicklung
- Einsatz zur Konstruktion psych. Tests
- Problem: Prüfkriterien nicht mehr ausreichen; Bsp. pro Aufgaben 1 Punkt - fair, wenn Aufgaben untersch. schwierig sind? - 14Was ist die Item-Response Theorie (1960)?- Quantifizierung von latenten Eigenschaften/psych. Konstrukten (Intervallskala) => Prüfkriterien (Testgütekriterien) zur Qualitätsprüfung von Tests & Aufgaben
- Testverfahren auf Basis der IRT = "High Quality Assessment"
- Voraussetzung für adaptives Testen - 15Stichworte zur Variationsforschung?- Varianz der Ausprägungen = wie unterscheiden sich Personen in einem Merkmal? => ein Merkmal an vielen Personen
- Geschlechts- oder kulturvergleichende Untersuchungen
- Dimension der zeitl und/oder situativen Bedingungen (Berücksichtigung intraindivid Schwankungen) - Cattel 1957: dreidimensionale Darstellung in Datenquader
- Anlage/Umweltforschung (Zwillingsforschung) - 16Stichworte zur Korrelationsforschung- statistischer ZSH (Ähnlichkeit) von 2 oder mehreren Merkmalen, derselben Personen
- Einbezug der Zeitdimension: Merkmalsvgl einer Person über mehrere Situationen
- Korrelationskoeffizient r
- Korrelation = nicht Kausalität
- Faktorenanalyse - Thurstone (1931) - 17Was ist der Korrelationskoeffizient r (=Korrelation)?- statistische Maßzahl für linearen ZSH zweier Variablen (Merkmale, Eigenschaften)
- Ausmaß indem Merkmalsausprägung von X mit Y einhergeht oder auch nicht
- +1 bis -1
- alle Messwertpaare liegen auf Gerade = exakt linear abhängig
- Richtung des ZSH => Vorzeichen; 0 = kein ZSH - 18Was ist die Faktorenanalyse von Thurstone (1931)?= spezielles mathematisch-statistisches Verfahren
- Ziel: Herausfiltern von wesentlichen Faktoren aus vielen Einzelkorrelationen
- großer Einfluss auf Intelligenz- und Persönlichkeitstheorien - 19Was ist die Psychographie? Was ist ihr Ziel und wie sah es früher und wie sieht es heute aus?- ältester methodischer Zugang
- Ziel: Beschreibung von Einzelindividuen in Bezug auf viele Eigenschaften
- früher: fehlende/besonders ausgeprägte Merkmale
- heute: Vollständigkeit der Beschreibungsdimension = Persönlichkeits- und Intelligenzprofile - 20Was ist die Voraussetzung für Psychographie und wo wird sie heute angewendet?Voraussetzung:
- verfeinerte Erhebungsmethoden
- aussagekräftige Profilinterpretationen
- präzisere Fragestellungen bzgl. der Merkmalsdimesnion
Anwendung heute:
- Psych. Diagnostik
- Klinische Psychologie - 21Was erforscht die Komparationsforschung und wer war entscheidend dafür?- Ähnlichkeit zwischen 2 oder mehreren Personen - charakterisiert durch Reihe von Merkmalen
- Identifizierung von Personen(gruppen) mit mehr Ähnlichkeiten als zu anderen
- Typologie von Kretschmer 1921: Körperbautypen mit gewissen Charaktereigenschaften - 22Welche neue Methoden gibt es in der Kompariationsforschung und was tragen Watson & Clark dazu bei?neue Methoden: Zsfg. von Personen je nach Merkmal zu Typus (Cluster); US zw. Personen desselben Typs kleiner als US zw. Personen mit versch. Typenzugehörigkeit; Clusteranalyse, Latent Class Analyse, Konfigurationsfrequenzanalyse
Watson & Clark (1993): Dimension: Disinhibition vs. Constraint (Enthemmung vs. Hemmung), Messung: Subskalen: Careless Orientation, Antisocial Behavior; Unterscheidung von Konsumenten legaler (Sorglosigkeit) & illegaler Drogen (antisoziales VH) - 23Was sagen Kluckhohn & Murray (1950) zur Messbarkeit menschlicher Eigenschaften?- Beschreibung versch. MB
- "Jeder ist in gewisser Hinsicht wie jeder andere, wie manch anderer, wie kein anderer."
- Bejahen der Messbarkeit => feines Gespür für leistungsadäquate Bezahlung
- Umgekehrt => Psychologische Testergebnisse werden uns nicht gerecht => Einzigartigkeit wird nicht berücksichtigt! - 24Was ist das Problem der sprachlichen Kommunikation?- anderes Verständnis von z.B. ehrgeizig - jedoch ungefähr gleich => Akzeptanz einer gewissen Vergleichbarkeit & Messbarkeit
- 25Was ist Aufgabe der DP?= Suche nach kommunizierbaren Beschreibungsdimensionen zur objektiven Charakterisierung von Individualitäten
- 26Messen = Gut?- bekannte Gesellschaftsformen bejahen Messbarkeit
- Rollensysteme in Gesellschaft => schwierige Aufgaben werden von geeigneten Menschen besetzt = Rating - 27Zweifel am Messen - objektive Gründe- schulische Leistungsbeurteilungen/ Juryentscheidungen
=> ZSH mit subjektiven Beurteilungsaspekten und mit Messinstrumenten - 28Was ist die Bedeutung der DP?- Überwindung der AP mit ihren "impliziten" Persönlichkeitstheorien
- wiss. Fundierung der psych. Diagnostik für untersch. Anwendungsbereiche
- methodisch, komplementäre Ergänzung zum Forschungsansatz der AP
- Analyse individ. Unterschiede in Persönlichkeitseigenschaften (=Traits)
- evolutionsbiolog. Erklärung (Merz 1984)
- Forschungsansätze - 29Was ist die evolutionsbiologische Erklärung von Merz (1984)?- Variabilität = Voraussetzung für Selektion & Evolution
- Variationsvielfalt im Phänotyp (Aussehen & VH) => bessere Anpassung bei Lebensbedingungswechsel aufgrund Ausstattung
- Begünstigung der Nachkommen durch Genotyp
- je homogener, umso gefährdeter ist eine Art - 30Was sind die Forschungsansätze?- Personalismus bzw. Dispositionismus (Traits als stabil angesehen)
- Situationismus (Einfluss situativer Gegebenheiten)
- Interaktionismus (Interaktion zw. Person & Situation) - 31Phänotypische Gleichheit (Ununterscheidbarkeit) & Individualität schließen einander logisch aus! => erst bei stabilen individuellen US und Differenzierung der Angehörigen einer Art kann man Identität definierenMERK
- 32DP Forschung stellt Individualität nicht in Frage, sondern schafft Voraussetzungen dafür, Individualitäten in einem einheitlichen Begriffssystem möglichst objektiv beschreiben und identifizieren zu können.MERK
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- Descripción
- 1. VO Georg Gittler zu Persönlichkeitspsychologie
- Creado por
- Miriam Brunner
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