Fichas
Biologische Psychologie: Vorlesung 12 - Schlaf II / Lernen und Gedächtnis I
Fichas del conjunto (30)
- 1Wie lang dauern ein Schlafzyklus?- 90 Mins
- 2Wie sehen die Schlafzyklen im Verlauf der Nacht aus?- Tiefschlaf wird im Lauf der Nacht weniger, REM-Schlaf-Phasen werden länger
- 3Womit ist der REM-Schlaf verbunden?- Aktivierung des vegetativen Nervensystems
- 4Wie sieht die neuronale Regulation des Schlafs aus?- ARAS ist im Schlaf weniger aktiv
- Thalamus kontrolliert EEG-Rhythmizität
- Neurone in der formatio reticularis kontrollieren Übergang von Non-REM- zu REM-Schlaf - 5Welche zwei Prozesse regulieren den Schlaf-Wach-Zyklus? Welche Faktoren haben noch darauf Einfluss?- Prozess S
- Prozess C
- soziale Einflussfaktoren (z.B. Arbeitszeit) können Schlafzeit mitbestimmen - 6Was ist der Prozess S?- homöostatischer Prozess
-Schlafbedürfnis steigt mit zunehmender Dauer der Wachphase an - 7Was ist der Prozess C?- circadiander Prozess
- Wach- und Schlafneigungen zu bestimmten Phasen des circadianen Rhythmus
- "Wake Maintenance Zones" in den Stunden nach dem Aufwachen und vor dem Schlafengehen - 8Welche Rolle spielt Adenosin beim Prozess S?- bei zellulärer Stoffwechselaktivität wird Adenosin durch Dephosphorylierung von ATP gebildet
- je länger die Wachdauer ist, desto höher ist die extrazelluläre Konzentration von Adenosin
- Adenosinrezeptoren im basalen Vorderhirn spielen eine Rolle bei homöostatischen Schlafregulation - 9Welche Rolle spielt Koffein beim Prozess S?- Antagonist an Adenosinrezeptoren
- verstärkt Wachheit und Aufmerksamkeit
- kann Beeinträchtigung höherer Funktionen durch Schlafmangel nicht kompensieren
- beeinträchtigt Schlafqualität - 10Welche Strukturen vermitteln von Prozess C auf Schlafzeit und Schlafdauer?- Verbindungen des SCN zu Hypothalamus, ARAS und basalem Vorderhirn
- 11Welche objektiven Effekte hat Schlafentzug?- hormonelle Veränderungen
- Beeinträchtigung des Immunsystems
- kürzere Einschlafzeit
- langsamere Wahrnehmungsprozesse
- verringerte Aufmerksamkeit/Konzentration
- beeinträchtigte Verhaltenskontrolle und höhere kognitive Funktionen
- Gedächtnisdefizite
- Mikroschlaf - 12Wie seht die erste Erholungsnacht nach Schlafentzug aus?- Tiefschlaf wird nachgeholt und Deltabandaktivität ist erhöht
- 13Wie sieht die zweite Nacht bzw. Nacht nach längerem Schlafentzug aus?- mehr REM-Schlaf
- 14Wie entwickelt sich die circadiane Rhythmik?- circadiane Rhythmik erst nach 2. bis 3. Lebensmonat
- wenig Kompensation nach Schlafentzug bei Neugeborenen
- Schlafdauer nimmt im Lauf des Lebens ab
- wenig REM-Schlaf im Alter - 15Welche Empfehlungen gibt es für gesunden Schlaf?- regelmäßige Schlafzeiten
- Schlaf als Priorität
- ausreichend Bewegung
- förderliche Schlafumgebung - 16Wie lang ist die Speicherdauer und Kapazität beim Arbeitsgedächtnis und auf was beruht sie?kurze Speicherdauer: so lange, wie Informationen aktiv behalten werden, sonst max. 10 Sekunden
- begrenzte Kapazität
- beruht auf kontinuierlicher Aktivität in Zellverbänden und synaptischen Prozessen - 17Wie lang ist die Speicherdauer und Kapazität beim Langzeitgedächtnis und auf was beruht sie?- dauerhafte Speicherung
- unbegrenzte Kapazität
- beruht auf synaptischer und kortikaler Plastizität - 18Wofür ist das Arbeitsgedächtnis gut?- Informationen werden für kurze Zeit aktiv gehalten und können dadurch bearbeitet werden
- ermöglicht zielgerichtetes Verhalten - 19Was sind exekutive Funktionen?- Planung, Kontrolle und Ergebnisüberwachung von zielgerichteten Handlungen
- ermöglicht flexible Verhaltenssteuerung in Anpassung an Umgebungssituation
- beinhaltet "höhere kognitive Fähigkeiten" - 20Was umfasst exekutive Funktionen?- Arbeitsgedächtnis
- selektive Aufmerksamkeit
- Verhaltensinhibition/Selbstkontrolle
- kognitive Flexibilität und Aufgabenwechsel
- Problemlösung
- Planung
- Treffen von Entscheidungen - 21Was ist Kurzzeitgedächtnis?- weitgehend passiver Speicher, der Informationen einige Sekunden lange behält, bis sie vergessen werden/ins LZG übergehen
- 22Was ist Arbeitsgedächtnis?- exekutive Funktionen, also ein aktiver Prozess, der zielgerichtete Handlungen unterstützt
- enthält mehrere Komponenten
- Betonung auf Integration und Manipulation der Inhalte - 23Wie ist das Arbeitsgedächtnismodell nach Baddeley und Hitch aufgebaut?- Arbeitsgedächtnis: zentrale Exekutive
-> räumlich-visueller Notizblock
-> episodischer Puffer
-> phonologische Schleife
- Langzeitgedächtnis:
-> visuelle Semantik
-> episodisches LZG
-> Sprache - 24Welche Funktion hat die zentrale Exekutive?- Wechsel wischen verschiedenen Aufgaben
- Manipulation der Informationen in die drei Speicher durch Hinzufügen, Entfernen und Umsortieren von Informationen - 25Welche Funktion hat der räumlich-visuelle Notizblock?- Kurzzeitspeicher für räumliche und visuelle Bilder
- 26Welche Funktion hat der episodische Puffer?- Speicher für integrierte Episoden/Handlungsabschnitte
- enthält multidimensionale Repräsentationen - 27Welche Funktion hat die phonologische Schleife?- Kurzzeitspeicher für verbale Informationen
- Informationen werden durch Wiederholung aktiv gehalten - 28Welche Neurone sind während der Aufrechterhaltung von Informationen aktiv?- Neurone im lateralen präfrontalen Kortex
- 29Wie ist der präfrontale Kortex am Arbeitsgedächtnis beteiligt?- wird immer aktiviert, sobald Arbeitsgedächtnis benutzt wird
-> modalitätsunabhängig! - 30Wie sind andere Areale bei der Aktivierung des Arbeitsgedächtnisses beteiligt?- Aktivierung modalitätsspezifischer Areale
-> abhängig davon, welcher Informationstyp gerade verarbeitet wird
Información
- Descripción
- (Biologische Psychologie) Psychologie 1. Semester Fichas sobre Biologische Psychologie: Vorlesung 12 - Schlaf II / Lernen und Gedächtnis I, creado por Mandy Quach el 18/02/2018.
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- Mandy Quach
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