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Schwangere und Wöchnerin

Lara Konopka Alemán 37 fichas

Fichas del conjunto (37)

  1. 1Grundsätzliches zur Schwangerschaft- Zustand der Frau zwischen Befruchtung und Geburt --> Schwangerschaft dauen ca. 38- 40 Wochen
  2. 2SchwangerschaftsabschnitteIst in 1, 2 und 3. Triester aufgeteilt, welche in etwa 3 Monate dauern
    - 1. Keimphase --> beginnt mit der Befruchtung der Eizelle und endet in der 4. SSW
    - 2. Embryonalperiode --> von der 5. SSW bis zur 10 SSW
    - 3.Fetalperiode 11 SS is zur Geburt
  3. 3Körperliche Veränderung in der Schwangerschaft1. Trimester 1-3 Monat
    - hormonelle Umstellung von der 8. bis zu 12. SSW
    - Erbrechen und Übelkeit
    - Veränderte Brust --> Wachstum des Drüsengewebes
    2. Trimester 4-6 Monat
    - Puls und RR steigt, Blutvolumen nimmt zu
    - Plazenta entwickelt sich und reift bis zur 20 SSW
    - Milchdrüsen entwickeln sich und Gebärmutter wächst
    3. Trimester 7. Monat bis zur Geburt
    - Schwangere nimmt 500g die Woche zu
    - ggf. Schwindel, Atemnot
    - ab der 24 SSW Bildung der Vormilch
  4. 4Unsichere Schwangerschaftszeichen- beziehen sich auf die Empfindung der Frau
    - Übelkeit, Erbrechen
    - Schwindel
    - Berührungsempfindlichkeit
    - Spannungsgefühl
    - Müdigkeit
    - vermehrter Scheibenausfluss
    - Stimmungsschwankungen
  5. 5Sichere Schwangerschaftszeichen- Ausbleiben der Periode
    - positiver Schwangerschaftstest
    - bläuliche Färbung der Schamlippen
    - Austreten der Vormilch
    - Veränderung des Muttermunds
  6. 6Errechnen der SSW- Naegel-Regel
    - der erste Tag der Regelblutung + 7 Tage - drei Monate + ein Jahr = Geburtstermin
  7. 7Veränderte Lebensweise in der SchwangerschaftErnährung: - Energiebedarf steigt nur leicht um 10%, gesunde und ausgewogene Ernährung, erhöhter Bedarf an Jod, Eisen, Folsäure, Verzicht auf rohe Lebensmittel, pasteurisierte Milch bevorzugen
    Genussmittel und Drogen: - Verzicht auf Koffein (setzt Stresshormone frei), Nikotin (mindert die Blutversorgung des Kindes) und Alkohol (mindert die Intelligenz und führt zu Fehlbildungen)
  8. 8SchwangerschaftsbeschwerdenHypotonie --> Hormon Progesteron bewirkt eine Vasodilatation und RR sinkt, kann zu Kreislaufproblemen führen
    Maßnahmen: RR Kontrolle, mäßige Körperbelastung, Flüssigkeit, Kreislaufstabilisation
    Ödeme --> in Füßen und Händen, da Blutplasma und Körperwasservolumen zu nimmt und in Gewebe austritt
    Maßnahmen: Beine hochlagern, und venösen Rückfluss gewährleisten
    Vaginaleinfektion --> während der Schwangerschaft kann sich das sauere Milieu der Scheide in alkalisches Milieu umwandeln, was Infektionen begünstigt
    Maßnahmen: Genitalhygiene, Wischrichtung beachten, ggf. Antimykotika
    Varizien --> treten durch erhöhte Blutmenge und geringen Gefäßtones auf
    Maßnahmen: Beine hochlagern, Wechseldusche, kühlende Cremes, Stützstrümpfe
    Übelkeit/ Erbrechen --> durch hormonelle Veränderung im ersten Trimester
    Maßnahmen: kleine Portionen essen und mehrere Mahlzeiten am Tag
    Schmerzen --> Dehnungsschmerz und Verlagerung der Gebärmutter im seitlichen Bauchbereich und im Rücken
    Maßnahmen: Gymnastikübungen mit Fokus auf Stärkung der Rückenmuskulatur, bei akuten Schmerzen schonen und Wärme
  9. 9GeburtsortKrankenhaus
    Vorteile: direkte klinische Versorgung bei Risiken, Schmerzmedikation darf verabreicht werden
    Nachteile: Selbstbestimmung der Frau über die Geburt geht verloren, wenig Individualität, hektisch
    Geburtshaus/ Hausgeburt
    Vorteile: Individuelle Betreuung durch eine ausgewählte Hebamme, Selbstbestimmte Gestaltung der Geburt in häuslicher Umgebung, wirkt nicht klinisch
    Nachteil: keine Schmerzlinderung durch Medikation möglich, durch durchführbar bei Risikoschwangerschaften, keine schnelle klinische Versorgung
  10. 10Zeichen der bevorstehenden GeburtTiefvertreten des Kindes
    - Muttermund öffnet sich
    - Blasensprung
    - Absenken des Fundus
    Auftreten von Senkwehen in zunehmender Frequenz
  11. 11Geburtsphasen -1- Bevorstehende Geburt-1- Bevorstehende Geburt
    - Senkwehen in regelmäßiger Frequenz
    - 3-4 Wochen vor Geburt
    - Vorwehen 6-12 pro Stunde --> wenige Tage vor der Geburt
    - Justierung der Kopfposition
  12. 12Geburtsphase -2- Eröffnungsphase Endet mit Öffnung des Muttermundes- Eröffnungswehen regelmäßig alle 15-20 Minuten
    - steigende Frequenz, längerer und schmerzhafter
    - Öffnung des Muttermunds
  13. 13Geburtsphase -3- Austreibungsphase Kind wird durch den Geburtskanal geschoben --> endet mit Abnabelung- Presswehen ca. 60 Minuten lang
    - aktive Phase der Mutter
    - Bauchmuskulatur und Zwerchfell helfen mit
  14. 14Geburtsphase -4- Nachgeburt Plazenta wird geboren, durch das Zusammenziehen der Uterusmuskulatur- ca. eine Stunde nach Geburt
    - Nachwehen im Uterus lassen Plazenta gebären
    - dient zur Rückbildung der Gebärmutter
  15. 15Überwachung der Geburt im Krankenhaus- VZ- Kontrolle
    - Mutterbundweite messen
    - Kindsposition
    - CTG (Cardiotokographie) --> Überwachung der Herztöne des Kindes
    - Amioskopie --> Fruchtwasser des Embryos wird mit Endoskop untersucht, soll weiß und Milch sein
    - Geburtsschmerz --> ist zunächst physiologisch, natürliche Schmerzlinderung durch Atemtechnik und Entspannung, medikamentöse durch
    Opiate
    Vorteile: Schmerzlinderung und Entspannung
    Nachteile: können zur kindlichen Atemdepression führen und Wehen abschwächen
    PDA (Periduralanästhesie) --> Lokalanästhetikum auf Höhe des Lendenwirbels in den Periduralraum gespritzt --> hemmt Schmerz in der unteren Körperhälfte
  16. 16Geburtskomplikationen -1-Lageanomalie
    - Beckenendlager und Steinlage
    - Kind rutscht schlecht durch den Geburtskanal
    - Querlage --> durch nachgiebige Bauchdecke, Frühgeburt --> Eventuelle Drehung des Kindes von außen, sonst Sectio
  17. 17Geburtskomplikationen -2-Nabelschnurvorfall
    - Nabelschnur gelangt vor das Kind und es erleidet Sauerstoffmangel
    - sofortige Entbindung oder Sectio
  18. 18Geburtskomplikationen -3-Uterusruptur
    - Starke Überdehnung der Gebärmutter, wodurch sie reißt
    - Anzeichen sind strake Wehen
    und Schmerzen
    Blutungen lösen Schockanzeichen aus
    Wehen stoppen und Herztöne bleiben aus
    - CAVE Gefahr für Mutter und Kind
    Notfallsectio
  19. 19Geburtskomplikationen -4-Dammriss
    - durch Überdehnung bei der Geburt
    - 1 Grad --> Hautriss des Scheibeneingangs, der Vagina und des Dammes
    - 2 Grad --> Riss der Dammmuskulatur
    - 3 Gard --> Riss mit Verletzung des analen Spinners und der rektalen Muskulatur
    - muss sofort genäht werden, da Verblutungsgefahr, Stuhl und Urininkontinenz besteht
    Maßnahmen: Dammkühlung und Spülen des Intimbereichs
  20. 20Geburtskomplikationen -5-Frühzeitige Plazentaablösung
    - löst sich vor der Geburt des Kindes
    - sofortige Sectio von lebendigem Kind
  21. 21Abnabeln- bei Normalgeburt und je nach Zustand des Kindes, wenige Minuten nach Geburt
    - wird durch 2 Klammern gehalten und dazwischen durchgeschnitten
    - fällt nach 6-10 Tagen ab
    - bei Risikogeburten unverzügliche Abnabelung
    - Nabelpflege soll trocken erfolgen
  22. 22Pflegerische Interventionen direkt nach Entbindung- Bonding und Breatcrwaling noch im Kreißsaal 2 Stunden
    - Kind wird nackt auf den Bauch der Mutter gelegt --> dient zum Kennenlernen von Mutter und Kind, Kind soll die Brust der Mutter finden
    - U1 --> erste Untersuchung nach Geburt
    - Vitalzeichenkontrolle
    - Reflexe überprüfen
    APGAR- Score ermitteln
  23. 23APGAR-Scorehier bei wird die Anpassung des Kindes an die extrauretrale Umgebung in den ersten 5-10 Lebensminuten gemessen
    steht für Aussehen, Puls, Grimmasierung, Aktivität und Respiration
    -9-10 Punkte unauffällig
    - 7-8 Punkte noch normal, unauffällig
    - 4-6 Punkte Herz-Kreislauf-System ist mäßig beeinträchtigt
    - 0-3 Punkte Herz-Kreislauf-System ist hochgradig beeinflusst
    - weniger als 5 Punkte hochgradige Lebensgefahr
  24. 24Wochenbettpflege -1- GrundsätzlichesGrundsätzliches
    - ersten 10 Tage nach Geburt Frühwochenbett
    - 6-8 Wochen nach Geburt Spätwochenbett
    - Zeitraum des Körpers zur Heilung der Gebärmutterwunden und Rückbildung
    - Kennenlernen von Mutter und Kind
    - Beobachtung auf Komplikationen
  25. 25Wochenbettpflege -2- Rückbildung des UterusRückbildung des Uterus
    - auf Höhe und Größe vor Geburt
    - Fundusstatus wird mit der Hand ertastet
    - nach Geburt 1 cm unter dem Nabel
    - soll pro Tag um einen cm sinken
    - nach dem 10. Tag auf Höhe der Symphyse
    Stillen fördert die Uterusrückbildung durch das Hormon Oxytocin
  26. 26Wochenbettpflege -3- WochenflussWochenfluss
    - vaginale Ausschwemmung des Wundsekrets aus der Gebärmutter
    - Lochialfluss hat einen faden überreichenden Geruch
    - Färbung nach einer Woche: blutig
    nach 2 Wochen: rötlich braun
    nach 3 Wochen: gelblich
    nach 4 Wochen: grau/weiß, wässrig, serös
    Komplikationen --> Lochialstau
    Ursache: Verschluss der Gebärmutter, Wöchnerin bekommt Fieber und Kopfschmerzen
    Maßnahmen: Medikamente welche Kontraktionen fördern, Weitung der Gebärmutter
  27. 27Wochenbettpflege -4- WochenbetthygieneWochenbetthygiene
    - 6-8 mal tägl. Vorlage wechseln
    - spülen der Vulva mit klarem Wasser --> ggf. Intimpflege
    - Hände waschen und desinfizieren, nach Wechsel der Vorlage da dieser Bakterien enthält
    - keine Tampons bei Wochenfluss nutzen
  28. 28Wochenbett -5- Blutbild- Leukozyten sind nach der Geburt erhöht
    - Hormone (Östrogene/Progesteron) fallen ab
    - erhöhte Gerinnbarkeit des Blutes
    Komplikation: Thrombosegefahr
    Maßnahmen: , Blutkontrolle, Mobilisation nach 2-4 Stunden, ggf. Physiotherapie, Kreislauftraining, medikamentöse Therapie, ausreichend Flüssigkeitszufuhr,
  29. 29Wochenbettpflege -6- BlaseUrin
    - Wöchnerin scheidet in den ersten 2-3 Tagen ca. viermal am Tag aus
    - Harnflut wird durch das Ausschwemmen der Ödeme und durch das Wegfallen der Östrogene gefördert
    - auf Spontanurin in den ersten sechs Stunden nach Geburt achten
    - Frau zur Blasenentleerung auffordern
    - ggf. Füße warmhalten, Einmalkatheterisieren
    Komplikationen: Harnwegsinfekt
    Ursache: durch hormonelle Veränderung sind die Harnabfluss wegen weit gestellt und fördern Infektionen
    Symptome: Fieber, Schmerzen beim Wasserlose, Urin ist trüb und riecht
    Maßnahmen: Antibiotikagabe, viel Flüssigkeit, lokale wärme im Nierenbereich
  30. 30Wochenbettpflege -7- DarmDarm
    - Stuhlausscheidung geschieht erst am 2-4 Tag nach der Geburt
    - viel trinken, ballaststoffreiche Ernährung anstreben, Wöchnerin darauf hinweisen, dass Damnähte nicht reißen können
    Komplikationen: Infektion im Bereich Vulva und Damm
    Symptome: schmerzhafte Rötung, Schwellung, Fieber, Beläge
    Maßnahmen: regelmäßiges Spülen, Stuhlentleerung und Salbe zur Wundheilung
  31. 31Wochenbett -8- HautDie Pigmentveränderung der Haut bilden sich nach Entbindung zurück und Dehnungsstreifen verblassen
    Maßnahmen: Haut mit genügend Feuchtigkeit versorgen, Wöchnerin animieren, die Dehnungsstreifen mit Öl und Lotion zu versorgen
  32. 32Wochenbettpflege -9- StillenStillen
    - ab dem 8 Monat der Schwangerschaft beginnt die Bildung der Vormilch
    - erst nach 2-3 Tagen nach Geburt setzt die Bildung der Milch in größeren Mengen ein
    - Bildung wird durch Saugen des Kindes verstärkt
    - nach Stillen einmal täglich die Brustwarzen inzpizieren
    - Kind soll 5-8 mal tägl. angelegt werden
    - durch den Milcheinschuss kann es zu einer spannenden, lokal überwärmten, schmerzenden Brust kommen
  33. 33Wochenbettpflege -10- Psychische VeränderungPsychische Veränderung
    - ca. 70% der Frauen leiden nach der Geburt ca. 3 Tage unter leichten depressiven Verstimmungen
    - selten wird dies zu einer Wochenbettdepression
    - als Pflegeperson sollte man darauf achten, wie langanhaltend die Situation ist, ggf. Hilfe suchen und Arzt informieren
  34. 34Wochenbettpflege -11- Pflege bei SectioPflege bei Sectio
    - tägl. Verbandwechsel und Kontrolle der Wunde auf Entzündungszeichen
    - erst nach 4-6 Stunden mobilisieren
    - Schmerzkontrolle
  35. 35Wochenbettpflege -12- Entlassung und BeratungEntlassung und Beratung
    - Normalgeburt nach ca. 3-4 Tagen
    - Sectio nach ca. 5-7 Tagen
    - den ersten 10 Tagen nach der Geburt einen Anspruch auf eine tägliche Betreuung einer Hebamme
    - Beckenbodengymnastik wird die Beckenmuskulatur gestärkt
    - erste Menstruation ca. nach 5-10 Wochen
    - erste Geschlechtsverkehr erst nach ca. 4 Wochen nach Entbindung
    - nächste Kontrolluntersuchung ca. 4-6 Wochen nach der Entbindung
  36. 36Varizenin der Schwangerschaft ist durch die vergrößerte Gebärmutter der venöse Rückfluss gestört
    Maßnahmen: Bewegung und Gymnastik, physikalische Therapie wie Wechseldusche oder Wassertreten, Kompressionstherapie
  37. 37Gebärpositionen- aufrechte, vertikale Position
    --> im Stehen, in der Hocke oder mit dem Geburtshocker, so kann die Frau die Schwerkraft ausnutzen, es verringert den Schmerz und die Geburtsdauer, ist jedoch nur bei kreislaufstabilen Frauen möglich
    - Liegende, sitzende Position
    --> dient der Entspannung, PDA möglich, gutes Handling für Geburtshilfe, erhöhter Druck auf den Dammbereich, Immobilität der Frau
    - Wassergeburt --> gute Entspannung möglich, Reduzierung von Schmerzen, bei Notfall Umbetten erforderlich

Información

Descripción
Fichas sobre Schwangere und Wöchnerin, creado por Lara Konopka el 30/12/2020.
Creado por
Lara Konopka
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