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Ökologie der GLR + limnisch + marin

peter müller Alemán 122 fichas

Ökologie der GLR + limnisch + marin

Fichas del conjunto (122)

  1. 1Was sind wichtige Strukturelemente der Steppen?- Gräser (Hemikryptophyten) – idR dominant (Windbestäubung)
    - perennierende Kräuter (Hemikryptophyten, Geophyten), artenreich, Bestäubung: Insekten (Wildbienen, Fliegen, Schmetterlinge…) →
    blütenreicher Frühlings- und Frühsommeraspekt,
    - Zwergsträucher → Windbestäubung
    - Gradient: W → O Abnahme der Kräuter, Zunahme Zwergsträucher (Aridität)
    - Diasporen-Ausbreitung: divers: Wind → Flugsamen, Steppenroller; Zoochorie
  2. 2Welche Vegetationsformen sind typisch für Steppen?- Steppenroller (blühend ↔ kugeliger abgebrochener Blütenstand)
    - Blattrosette – Malakophyllie (weich, stark behaart, Sekundär Metabolite, im Hoch- bis Spätsommer vertrocknend)
  3. 3Was zeichnen Zonale temperate Halbwüsten und Wüsten aus?- Übergang Kurzgrassteppe - Halbwüste
    -> NS-Gradient
    - Vegetation lückig, Klein- und Zwergsträucher werden häufiger
    - lückige xero- und oft halophytische
    Strauch- oder Zwergsrtrauchvegetation
    - xerophytischer Strauch (tiefe Pfahlwurzel, malakophyll),
    - Kein geschlossener Bestand (Wurzelkonkurrenz)
    Halb-Vollwüste (vgl. ZB3):
    - Salzakkumulation in abflusslosen Senken
  4. 4Welche Stressoren treten in temperaten Steppen, Halbwüsten und Wüsten auf?Trockenstress (vgl. ZB3):
    - Malakophyllie, Sklerophyllie,
    Aphyllie, Geophytismus, Therophytismus, Parasitismus, Blattsukkulenz,
    ->Nicht: Stammsukkulenz (Frost!)
    Weidedruck (vgl. ZB2,4):
    - Regeneration aus tiefliegenden Meristemen (Gräser), Sekundärmetabolite (Kräuter), Dornen (perennierende Kräuter, Halbsträucher)
    Versalzung (vgl. ZB3):
    - Halophytismus
    Kältestress:
    - tiefe Fröste im Winter
    -> sommergrüner Habitus bei Hemikryptophyten, Geophyten,
    Therophyten, Sträuchern und Zwergsträuchern
    - Geophyten und Annuelle oft in den Übergangszeiten, zwischen zu kalt
    und zu trocken
    -> tiefe Fröste auch am und im Boden, geringer Schneeschutz!
  5. 5Welche Toleranzstrategie gibt es gegen Frosthärte?Eisbildung im
    Protoplasma vermeiden, extra-protoplasmatische im Gewebe ertragen
    (Austrocknung!):
    - Akkumulation von gefrierpunktsenkenden Stoffen im Protoplasma
    - Zerklüftung der Vakuole
    - Umbau von Membranen
    und Enzymen
    - Stufenweiser, reversibler Prozess, der vom Auftreten kalter
    Temperaturen ausgelöst wird: Unterbrechung des Wachstums
  6. 6Welche Tiere kommen in der winterkalten Steppe und Wüsten des ZB7 vor und wie sind sie angepasst?- Speicherorgane der Geophyten (Zwiebel, Rhizome) als Ressource –
    Nagetiere wie Blindmäuse, Ziesel
    - Samen (Kräuter, Gräser)
    -> Granivorie – z. B.: Nager,
    Vögel, Ernteameisen [– ephemere Ressource → Vorratsspeicher]
    - ausgedehnter (sehr) kalter Winter
    → Hibernation vs. Migration
    Weidegänger der Eurasischen Steppen:
    - früher: große Herden,
    wichtige Funktion als „grazer“
    - heute: stark bedroht oder
    ausgestorben
    Mega-Herbivore:
    - Ende des Pleistozäns: häufiger und artenreicher (vgl. mit heutiger Savanne)
    - Heute Schwund
    -> Ursache vermutlich: Bejagung
    -> funktioneller Ersatz durch Nutztiere (Rinder, Pferde, ..)
  7. 7Wie kann man die Landnutzung (Ersatzökosystem) des ZB 7 beschreiben?- Viehzucht: lange Geschichte von Nomadensystemen, später sesshaft
    mit Heuernte (Vorratswirtschaft)
    teilweise sehr intensiv: Übernutzung, Erosion → Desertifikation
    - Zone der Schwarzerde-Böden: fruchtbar
    -> Ackerbau, großflächig, v.a.
    in den letzten beiden Jahrhunderten (USA, Russland) -> wenig natürliche
    Steppenreste
  8. 8Wie lässt sich das Orobiom 7 klassifizieren?Kältewüste
    Alpine Steppen
    Subalpiner Wald/subalpine Steppe
    Bergwald (oft Nadelwald)/montane Steppe
    Steppe/Halbwüste/Wüste
  9. 9Was sind Beispiele für Gletscher?- Pasterze (längster in Österreich)
    - Perito-Moreno-Gletscher (Argentinien)
    - Aletschgletscher (Schweiz, größter in den Alpen)
    - Vatnajökull (Island, 8% des Landes, größter in Europa)
  10. 10Wie lassen sich Gletscher charakterisieren?- Eis entsteht von Schnee+Druck
    - Eis bewegt sich über Land
    - Zwei Gruppen:
    - Berggletscher und kontinentale Gletscher
    -> Entstehung am Berg, oder in offenen Flächen
    - Eis folgt einem Höhengradienten (und fließt)
  11. 11Wie entsteht Eis?Wie entsteht Eis?
  12. 12In welche Bereiche kann man den Gletscher einteilen?- Akkumulationszone (es wird mehr Schnee akkumuliert als schmilzt)
    - Equilibrium Linie (Schneeerhaltungslinie)
    - Ablationszone (es schmilzt mehr Schnee als akkumuliert wird)
  13. 13Wo gibt es den höchsten Druck im Gletscher und wo fließt das Eis am schnellsten?- Das tiefe Eis hat den höchsten Druck und trägt dazu bei das das Eis darüber fließt
    - Das Eis fließt aber oben am schnellsten (und horizontal in der Mitte)
    -> liegt an der Erosion
  14. 14Welche Geländeformen entstehen im Zusammenhang mit Gletschern?- U- Täler
    - Nunatak (Gebirgsspitze die aus dem Gletscher ragt)
    - Aretes: Gebirgsgrat der entlang des Gletschers verläuft
    - Spalten: Ermöglichen die Verbindung zwischen zwei Gletschetäler
    - Hörner: Steile Spitzen, die an 3 oder mehr Seiten von Gletschern erodiert wurden
    - cirques: runde Becken von Gletscherstartpunkten
    - hängende Täler: U-förmige Täler von Nebengletschern, die über dem Haupttal hängen)
  15. 15Was sind Moränen?Gesamtheit des von
    einem Gletscher transportierten
    Materials, im Speziellen die
    Schuttablagerungen, die von
    Gletschern bei ihrer Bewegung
    mitbewegt oder aufgehäuft werden,
    sowie die im Gelände erkennbaren
    Formationen
  16. 16Welche Moränenarten gibt es?Seitenmoränen:
    - bilden sich an den Seiten der Gletscher
    - Seiten werden erodiert -> Material fällt auf den Gletscher
    Mittelmoränen:
    - Bilden sich wenn sich zwei Seitenmoränen zusammenschließen
    Grundmoräne:
    - Nachdem der Gletscher schmilzt, wird das Geröll am Boden die Grundmoräne
    Endmoräne:
    - Geschiebewall, den der Gletscher aufgeschoben hat
  17. 17Was ist das Kryal?Übergangsbereich von Eis und Schnee zu Wasser
    - kaltes Wasser (0-4°C)
    - hohe Trübung
    - hohe Abflussschwankungen
  18. 18Wer lebt im Kryal, also dem Lebensraum im Bereich von Schnee und Eis?- Heterotrophe und autotrophe Mikroorganismen (Bakterien, Achaea, Cyanobakterien, Pilze und Algen)
    - Insekten (Springschwänze und Mücken)
    - Würmer (z.B. Nematoden)
    - Vögel, Robben, Pinguine ...
  19. 19Können Mikroben im Gletscher leben?- können Temperaturen von -196°C aushalten
    -> produzieren ein Alkohol der die Zellen vorm frieren schützt
    -> Mikroben können hunderte von Jahren im gefrorenen Zustand überleben
  20. 20Was ist die Kryoflora?- kleine einzellige "Schneealgen"
    -> grüner Schnee (Chlorophyll)
    -> Brauner Schnee (Fucoxanthin)
    -> Roter Schnee (Astaxanthin)
    - wachsen bei der Schneeschmelze im Sommer
    - Schnee kann auch durch das oxidieren von Eisen II eine rote Farbe erhalten
  21. 21Welche Anpassungen hat die Kryofauna?– Schwarzfauna
    – Geschlechtsreife
    – verkümmerte Flügel
    – keine Flügel ausgebildet
    - Die Parthenogenese, auch Jungfernzeugung oder
    Jungferngeburt genannt, ist eine Form der eingeschlechtlichen
    Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus einzelnen
    unbefruchteten Eizellen
    - mehrfacher Chromosomensatz
    - Spezialform der Fortpflanzung, die sowohl Merkmale der
    Oviparie als auch der Viviparie aufweist. Die dotterreichen Eier ovoviviparer Tiere werden dabei nicht abgelegt, sondern im Mutterleib dotterernährt ausgebrütet
    - Ruhephase/Inaktivität oder Entwicklungsruhe bei vermindertem Stoffwechsel
  22. 22Was lässt sich zu dem Gletscherfloh sagen?- Springschwanz
    - Schwarz gefärbt
    - Hüpfende Bewegungsform
    - lebt zwischen 20 und 40cm Tiefe des Gletschers
    - kann Temperaturen von -20°C ab
    - Körperflüssigkeiten beinhalten Zucker und Alkohol
    - Probleme bei >10°C
    - frisst Pollen, Pflanzenreste, Schneealgen
  23. 23Was ist Grundwasser/was ist ein Aquifer?Grundwasser:
    Unterirdisches Wasser, in der gesättigten Zone, in direktem Kontakt mit dem Boden (oder so lol)
    Aquifer:
    permeable Gesteinsschicht, die Wasser- durchlässig ist
  24. 24Was lässt sich zum Grundwasserökosystem sagen?- eines der am schlechtesten dokumentieren Ökosystemen der Erde
    - Sehr speziell: sehr niedrige Energie, Dunkelheit, Abhängigkeit von Nährstoffen der Oberfläche (allotrophy)
    - Heterotrophisch und oligotrophische Umwelt
    - limitierter Lebensbereich
    - spezielle Anpassungen (physiologisch und morphologisch)
    - trotzdem hohe Diversität von Lebewesen, die besondere Anpassungen haben
  25. 25Beschreibe den Wasserkreislauf.Beschreibe den Wasserkreislauf.
  26. 26Welche Aquiferarten gibt es?- zerklüfteter Grundwasserleiter (Sandstein, Granit, Geis)
    -> Spalten in impermeablen Gestein die Wasser führen können
    - Karst Grundwasserleiter
    (Kalkgestein)
    -> Kanäle und Spalten in wasserlöslichen Gesteinsformationen, Höhlenbildung, schneller Wasserfluss
    - Poröser Grundwasserleiter
    (Kies und Sedimente)
  27. 27Wie unterscheiden sich Poröse und Karst Aquifere?- poröser Aquifer hat feinere Porengröße
    - langsamer Wasserfluss
    -> Karst Aquifer hat große Bereiche, schneller Wasserfluss
    -> Wasser wird besser gereinigt im porösen Aquifer, längere Erneuerungszeit
  28. 28Wie lässt sich die Grundwassertemperatur beschreiben?Wie lässt sich die Grundwassertemperatur beschreiben?
  29. 29In welchen Bereichen kommen welche Grundwasserorganismen vor?In welchen Bereichen kommen welche Grundwasserorganismen vor?
  30. 30Wie lassen sich Grundwasserfauna klassifizieren?Stygobiont: Grundwasserarten, die gut an den Lebensraum Grundwasser angepasst sind
    Stygophile:
    Oberflächenwasserarten, die im Grundwasser überleben können
    Stygoxene: Oberflächenwasserarten, die nicht im Grundwasser überleben können.
  31. 31Welche Adaptionen haben Organismen im Grundwasser gegen Dunkelheit und limitierten Platz?Morphologisch:
    - Reduktion von Pigmenten und Augen
    - länglicher Körper
    - Spezialisierung der sensorischen Organen
  32. 32Welche Adaptionen haben Organismen im Grundwasser gegen Sauerstoffmangel, Nährstoffknappheit und niedrige Temperaturen?Physiologisch:
    - verbesserte metabolische Effizienz
    - Verlangsamung von Metabolismus
    - verlängerte Lebensdauer
    - hohe Verhungerungsresistenz
  33. 33Welche Adaptionen haben Organismen im Grundwasser gegen erschwerte Umweltfaktoren?Verhalten:
    - Veränderung von Bewegungsmustern
    - Verbesserte Fähigkeiten zur Nahrungssuche
    - Geringeres Aggregationsverhalten
    - Reduzierte intraspezifische Aggression
  34. 34Wie unterscheiden sich die aquatischen Nahrungsnetze?Wie unterscheiden sich die aquatischen Nahrungsnetze?
  35. 35Welchen Effekt haben Eiszeiten in der kontinentalen Skala auf Grundwasserorganismen?Nordeuropa:
    - wenige Arten
    - post-glaziale Wiederbesiedler
    -wenige endemische Arten (Gegensatz zu Kosmopoliten)
    Zentrale Bergregion:
    - 80% post-glaziale Wiederbesiedler
    - 20% Reliktarten
    Südliches Europa:
    - viele Arten
    - viele Relikte
    - Viele endemische Arten
  36. 36Definiere Quellen.Quellen sind Orte an denen Grundwasser permanent oder temporär an die Erdoberfläche gelangt. Diese bilden oft einen Bach, einen Teich oder ein Sumpfgebiet. Das besteht hauptsächlich aus meteorischem Wasser. Selten kann die Quelle durch Jungwasser gespeist werden
  37. 37Was ist meteorisches Wasser?-entsteht durch Niederschlag (Schnee und Regen)
    - versickern durch permeable Schichten
    - Das meiste Grundwasser ist
    Meteoritenwasser.
  38. 38Was ist juveniles (= magmatisches) Wasser?- existiert im Erdinneren
    - entsteht unterirdisch aus Magma oder anderen Flüssigkeiten
    - kann bei Vulkaneruptionen freigesetzt werden
    - kann als hydrothermische Flüssigkeit freigesetzt werden
  39. 39Was ist konnates Wasser- Wasser, das in einer Gesteinsformation eingeschlossen ist
    - meistens Salzwasser, weil die Gesteinsformationen häufig Ozeansedimente sind
  40. 40Wo entstehen Quellen?- wenn der Grundwasserspiegel an die Erdoberfläche kommt
  41. 41Nenne 5 Quellenarten.- Schuttquelle
    - Schichtquelle
    - Artesische Überfallquelle
    - Überlaufquelle
    - Depressionsquelle
  42. 42Zeichne 5 Quellenarten.Zeichne 5 Quellenarten.
  43. 43Definiere verschiedene Quellenarten.Sickerquelle: Wasser sickert durch die Erde
    Riss- oder Bruchquellen: Wasser fließt durch Risse des Grundwasserstauers (Karst bspw.)
    Schichtquelle: Grundwasser verläuft entlang des impermeablen Gestein bis zum Punkt des Austretens
    Überlaufquelle: Grundwasser wird aufgestaut bis zum tiefsten Punkt des Auftauchens
    Artesische Quelle: Grundwasser, das unter Druck steht (Wassersäule höher als die Landoberfläche) tritt an Verwerfungen oder anderen durchlässigen Stellen aus
    Geysir: ist eine Quelle, die durch plötzliche Wasserabgabe gekennzeichnet ist, turbulent und von Dampf begleitet ausgestoßen
  44. 44Was sind Beispiele für Quellhabitate?- Rheocrene (Fließ- oder Sprudelquelle)
    - Holocrene (Sickerquelle, Sumpfquelle)
    - Limnocrene (Tümpelquelle, Trichterquelle)
    - Endorhrische Quelle (Wasser versickert kurz nach Austritt)
    - Angezapfte Quelle (künstliche Quelle)
  45. 45Was ist das Carbonat Equilibrium? Warum spricht man von einer Pufferfähigkeit?Das Carbonat-Bicarbonat-Kohlendioxid-Gleichgewicht ist
    Hauptverantwortlich für die Pufferkapazität eines Sees.
    Pufferfähigkeit:
    Die Fähigkeit einer Flüssigkeit H+ oder OH- Ionen zu erhalten, ohne den pH Wert signifikant zu beeinflussen
  46. 46Was ist die Härte des Wassers?- Angabe, wie viel Calcium im Wasser ist
  47. 47Was ist das Krenal?- Bereich der Quelle
    - Grundwassergespeist
    - vergleichsweise konstante Bedingungen
    - relativ warmes und klares Wasser (8-10°C)
    - wenig saisonale Temperaturänderungen
    -> Sommerkalt und Winterwarm
  48. 48Wie lässt sich die Quellflora und Fauna charakterisieren?- Übergang von Grundwasser, Quelle und Fluss
    - Crenobiont, Crenophil, Crenoxen
    - Flechten, Weidenröschen, Schaumkraut...
    -> Photoautotrophe
    Heterotropfe Insekten, Amphibien, ...
  49. 49Was ist das Hygropetric und wo kommt es vor?- An Quellstandorten
    -> kleine Wasserschicht überdeckt Felsen
    Lebewesen:
    Trichoptera essen Feindetritus, Kiesel- und Blaualgen
  50. 50Was ist das Rhitral?Oberlauf!
    - gespeist von Oberflächenabfluss nach dem Niederschlag
    - hohe Temperaturschwankungen (0-10°C)
    - Saisonale Dynamik
    - Klares Wasser, nach Schneeschmelze oder nach Überflutungen trübes Wasser
    - Substratstabilität variiert mit der Abflussmenge
  51. 51Was ist das Potamal?Gewässer Unterlauf
    - unterer Bereich eines Flusses oder Stroms
    - große Temperaturschwankungen
    - saisonale Dynamik
    - Schwankungen der gelösten Stoffe und Trübung
    - Sedimentation
    - Mäandrierung
  52. 52Wie kann fließendes Gewässer klassifiziert werden?- Nach Abschnitten:
    -> kryal zu potamal
    -> Oberlauf zu Mündung
    - Nach Größe:
    -> Strom, Fluss, Bach usw.
    - Nach Flussordnung:
    - Nach Flussorganismen (Fische bspw.)
  53. 53Beschreibe die Abschnitte des Flussverlaufes.Beschreibe die Abschnitte des Flussverlaufes.
  54. 54Erkläre wie Flüsse nach Flussordnung klassifiziert werden können.Erkläre wie Flüsse nach Flussordnung klassifiziert werden können.
  55. 55Erkläre wie Flüsse nach verschiedenen Systemen klassifiziert werden können.Erkläre wie Flüsse nach verschiedenen Systemen klassifiziert werden können.
  56. 56Was ist das Einzugsgebiet?- Eine Fläche die Niederschlag, Grundwasser und Abflüsse in ein gemeinsamen Abfluss leitet (z.B. Fluss, See)
  57. 57Wie kann man fließende Gewässer definieren?- Flussverlauf folgt dem Höhengradienten
    - Unterschiede in der Geschwindigkeit, Wasserhöhe, Breite, Turbulenz
    - keine Stratifikation, da turbulenter Abfluss
    - instabiles Flussbett
  58. 58Was sind gaining und losing Flüsse?gaining:
    - in humiden Gebieten werden Flüsse grundwassergespeist
    losing:
    - in ariden Gebieten verlieren Flüsse Wasser durch Versickerung an das Grundwasser
    -> Grundwasserspiegel ist in gaining auf der Höhe des Flusses, in den losing ist der Grundwasserspiegel darunter
  59. 59Zeichne ein Hjulström Diagramm.Zeichne ein Hjulström Diagramm.
  60. 60Wovon ist die Wassertemperatur abhängig?- von der Lufttemperatur
    - von der Flussgröße
    - Mischung von Oberflächen und Grundwasser
    - Schattenwurf
    -> allgemein: Temperatur steigt von Quelle zu Mündung
  61. 61Welche Organismen kommen wo im Fluss vor?Wassersäule:
    - Fische
    - Im Unterlauf Phyto und Zooplankton
    Flussbett:
    - Biofilm
    -Bachschmerle
    - Flussperlmuschel
    Hyporheic Zone:
    -stygoxen, stygophil, stygobite
  62. 62Welche Anpassungen gegen starke Strömungen gibt es?- Runder Querschnitt von Fischen
    (Torpedo-förmig)
    - Festkrallen im Substrat
    - Festsaugen im Substrat
    - Stromlinienform (Muscheln)
  63. 63Erkläre was das River continuum Konzept ist.Erkläre was das River continuum Konzept ist.
  64. 64Erkläre das flood-pulse-concept.- Das flood-pulse-concept erklärt, wie die periodische Überschwemmung
    und Trockenheit (Hochwasserimpuls) den Wasseraustausch, die Nährstoffe und Organismen zwischen dem Fluss (bzw
    See) und den verbundenen Auen kontrolliert
    - Der jährliche Hochwasserimpuls ist ein wichtiges produktives Merkmal des Ökosystems eines Flusses
    - Überschwemmungen werden nicht als katastrophales, sondern als wesentliches Ereignis angesehen
  65. 65Wie können Seen entstehen?- Tektonisch (Depressionen bspw.)
    -> Grabenbruch Ostafrika, Neusiedlersee, Baikalsee, Victoria See
    - Vulkanisch (Kratersee, Maar)
    -> Crater lake Oregon
    - Hangrutsche
    - Glaziale Prozesse (Toteis, Erosion -> Moränen)
    -> Gardasee,
    - Flussaktivitäten (Oxbow Seen)
    - Küstenseen (Lagunen)
    - Meteorsee
    - Anthropogene Seen
  66. 66Erkläre die Thermische Schichtung von Seen.Erkläre die Thermische Schichtung von Seen.
  67. 67Wie heißen die einzelnen Schichten der Thermischen Schichtung?Epilimnion:
    Oberer Bereich (niedrige Dichte), wärmere Schicht,
    Metalimnion:
    Sprungschicht -> Temperatur wird deutlich kühler, Verhindert Durchmischung von Temperatur
    Hypolimnion:
    Unterer Schicht, hohe Dichte, kälter
  68. 68Welche verschiedenen Seearten gibt es nach der thermalen Schichtung?Amiktischer See:
    - Ständig Eisbedeckt
    Kalter monomiktischer See:
    - Wassertemperatur <4°C
    - eine Zirkulationsperiode im Sommer
    Dimiktischer See:
    - Zirkuliert im Frühling+Herbst
    Warmer monomiktischer See:
    - Zirkuliert im Winter
    - >4°C
    - nie eisbedeckt
    Oligomiktischer See:
    - für das die meisten Tage im Jahr stratifiziert
    - teilweise auftretendes Zirkulieren
    - nie eisbedeckt
    Polymiktischer See:
    - Häufige oder kontinuierliche Mischperioden pro
    Jahr, nicht eisbedeckt
  69. 69Welche verschiedenen Mischverhalten gibt es in Seen?Holomixis:
    - ganze Wassersäule nimmt an Zirkulation teil
    Meromixis:
    - Nur ein Teil der Wassersäule (oberer Bereich) nimmt an der Zirkulation teil
  70. 70Welche Roll spiel die Sonneneinstrahlung auf Seen?Beeinflusst viele Bereiche des Sees:
    - Thermale Stratifikation
    - Zirkulationsmuster
    - Nährstoffzirkulation
    - Verteilung gelöster Gase
    - Verhaltensorientierte Anpassung von Organismen
  71. 71Welche Schichten haben Seen im Bezug auf Lichtdurchdringung und Produktivität?Trophogenische Zone:
    - Produktion von Sauerstoff und Biomasse ist größer als Verbrauch
    Kompensationszone:
    - Produktion von Sauerstoff und Biomasse ist gleich wie der Verbrauch
    Tropholytische Zone:
    - Produktion von Biomasse und Sauerstoff ist geringer als Verbrauch
  72. 72Welche Seeorganismen gibt es?Welche Seeorganismen gibt es?
  73. 73Was sind Makrophyten in Seen und was zeichnet sie aus?- sind höhere Pflanzen im Wasser
    - spielen eine wichtige Rolle in Biochemie und Ökologie
    - Lebensraum für aquatische Tiere, Schutzraum
    -> mehrere Typen:
    - schwimmend (mit Wurzel)
    - schwimmend (ohne Wurzel)
    - auftauchend
    - unter Wasser
  74. 74Was ist das Neuston in Seen und was zeichnet sie aus?Arten, die ihren Lebensraum an der Wasseroberfläche haben (drüber oder drunter)
  75. 75Was sind Epi und Periphyton in Seen und was zeichnet sie aus?Periphyton: Mischung aus Algen, Cyanobakterien, heterotrophen Mikroben und Detritus, das in den meisten aquatischen Ökosystemen an untergetauchten Oberflächen (Steinen, Pflanzen usw.) haftet
    Epiphyton: sind Gemeinschaften, die auf Pflanzen wachsen
  76. 76Was ist Plankton und Nekton in Seen und was zeichnet sie aus?Phototrophe einzellige Algen (autotroph)
    -> produzieren Sauerstoff
    Zooplankton (heterotroph)
    -> fressen Phytoplankton
    Nekton: Aquatische Tiere die sich frei im Wasser bewegen können
  77. 77Was ist das Benthos in Seen und was zeichnet es aus?Organismen, die im Boden (benthos) leben
  78. 78Was sind Beispiele für Feuchtgebiete?- Augewässer
    - Überschwemmungsflächen
    - Bruchwald
    - Moor
    - Sumpf
    - Lacken
    - kleine temporäre Wasserflächen
    - Marschland
    - Feuchtwiesen
    - Ried
    - Mangroven
  79. 79Wie entstehen Feuchtgebiete?- Niederschlag
    - Oberflächenabfluss/Zwischenabfluss
    - Grundwasser
    -> durch Evapotranspiration und Versickerung wird ein Feuchtgebiet "trockener"
  80. 80Wie kann man Feuchtebiete charakterisieren?Unterschiedliche Wasserverfügbarkeit:
    - Tage, Wochen, Monate
    - Saisonale Sukzession an Lebewesen
    - Episodische Gewässer (Pfützen)
    - variierende Größe und Struktur
    - große Temperaturunterschiede
    - variierende Salzkonzentration und pH
    - reich an Nährstoffen und Essen
    - hohe Produktivität (Algenblüte)
    - keine, oder kleine Prädatoren und Grazer
    - Bewohner oft konkurrenzschwach
    - Bewohner sind entweder gut angepasst oder Besucher
  81. 81Welche Überlebenstrategien gibt es in Feuchtgebieten?Besucher/Besiedler:
    - aktive Migration (bspw. Insekten)
    - schnelle Entwicklungszyklen
    - Toleranz gegen hohe Populationsdichte
    - keine Anpassung gegen Trockenheit
    Überlebende Organismen:
    - Anpassung gegen Trockenheit
    - passive Verteilung durch Wind, Wasser oder Tiere
    -> bspw. Parasitische Milben, die sich an Libellen hängen und so zum nächsten Feuchtgebiet kommen
    - Tiere, die sich in den Boden graben und somit überleben, bis wieder Wasser kommt (Lungenfisch)
    - Kokon Überdauerung
    - Eierablage, die sehr lange im trockenen Zustand überdauern können
  82. 82Welche ökologisch wichtigen Funktionen haben Feuchtgebiete?- Lebensraum mit sehr speziellen Gegebenheiten, beherbergt eine große Menge an gefährdeten Tieren
    - Überflutungsgebiet für Flüsse
    - Kohlenstoffspeicher, Feuchtgebiet können Kohlenstoff lange speichern (Moore) und sind klimarelevant
    - Wichtiger Lebensraum für Landwirtschaft, wie Reisanbau
    - Tourismus
  83. 83Warum sind Feuchtgebiete so gefährdet?- Durch Trockenlegung wird eine Fragmentierung erzeugt
    -> Tiere müssen längere Wege zwischen Feuchtgebieten zurücklegen
  84. 84Nach welchen Kriterien kann man marine Tiefenzonen beschreiben?Nach dem Wasser:
    - Spritzsprühwasser
    - Wellenschlag
    - Gezeiten
    - Brandung
    - Schwingungen
    - Strömungen
    -> (Supralitoral, Eulitoral, Sublitoral)
    Nach dem Licht:
    - Starklicht (Infralitoral)
    - Schwachlicht (Circumlitoral)
    - Restlicht (Bathylitoral)
    - Lichtlos
    Nach der Geomorphologie:
    - Schelf (Kontinentale Platte)
    - Bathyal
    - Abyssal (Ozeanische Platte)
    - Hadal
  85. 85Wie kann man marine Tiefenzonen beschreiben nach dem Wasser beschreiben?- Spritzsprühwasser
    - Wellenschlag
    -> Supralittoral
    - Gezeiten
    - Brandung
    - Schwingungen
    - Strömungen
    -> (Supralitoral, Eulitoral, Sublitoral)
  86. 86Wie kann man marine Tiefenzonen beschreiben nach dem Licht beschreiben?- Starklicht (Infralitoral)
    - Schwachlicht (Circumlitoral)
    - Restlicht (Bathylitoral)
    - Lichtlos
  87. 87Wie kann man marine Tiefenzonen beschreiben nach der Geomorphologie beschreiben?- Schelf (Kontinentale Platte)
    - Bathyal
    - Abyssal (Ozeanische Platte)
    - Hadal
  88. 88Was sind Benthische Lebensräume?Der Boden in marinen Ökosystemen
    1. Hartböden (primär) Gestein, orstsfest, stabil:
    Eu– u. Supralitoral: Felsküste
    Sublitoral: Algenphytal,
    Wood Falls (Hartboden),
    Korallenriffe (Hartböden),
    Tiefsee: Seamounts,
    Hydrothermalquellen,
    2. Sedimentböden:
    Eu- und Supralittoral: Sandstrand, Watt
    Marschen und Mangroven
    Ästuare
    Sublittoral: Seegraswiesen
    Sandböden und Schlamme
    Tiefsee: Schlamme
    Polymetalic Nodules
    Cold seeps (Erdöl- und Erdgaslagerstätten)
    Whale Falls
  89. 89Was zeichnet die Felsküste in marinen Lebensräumen aus?Abiotische Faktoren:
    - Wellenbewegung
    - Gezeiten
    - Austrocknung
    - Temperatur
    - Sauerstoff
    Störungen (Perturbation) Sehr häufig, intensiv!:
    - Stürme, Holzstämme, Eis
    ->Erosion (Brandungskehle)
    - Sedimentation, Bergrutsch
    -> Sedimentation
    - Luftexpositon
    -> Austrocknung
    - Import von organischem Material aus dem Pelagial (vom offenen Meer)
  90. 90Was zeichnet das Phytal in marinen Lebensräumen aus?- Befindet sich in der Brandungszone (sublitoral)
    - Abiotische Faktoren:
    - Licht
    - Wasserbewegung (für Nährstoffversorgung der Algen und Import von Phytoplankton)
    - Gesteinsneigung
    Störungen (Perturbation) - generell gering
    - Sedimentation, Verschüttung
    -> Verhinderung der Besiedelung von Sporen
    - Stürme erodieren
    - Hohe Wassertemperaturen ->Hitzetod
    - Vorkommen von Makrophyten als Primärproduzenten
    -> sehr hohe Nettoprimärproduktion
    -> Export von organischem Material (Felsküste)
    - Weidegänger
    - Depositfresser (Detritusnahrungskette sehr wichtig)
    - Viele Räuber
    -> Diversität hoch
  91. 91Was zeichnen Phytalschattengebiete in marinen Lebensräumen aus?- sind Korallen und Schwammriffe
    - kommen bei Schwachlicht (Circumlitoral) und Restlicht (Bathylithoral vor)
    -> Schelfebene, Schelfrand, Kontinentalabhang
    - geringere NettoPP limitiert durch Licht
    - Import von Phytoplankton und organischem Material
    - Weidegänger (relativ wenige Arten)
    - Viele Suspensionsfresser (Austern, Schwämmer)
    - Räuber
    -> Diversität weniger hoch als im Phytal
    - Wasserbewegung: schwingend zu strömend
    - Störungen (Perturbation) generell gering
  92. 92Was sind Coralligene?Coralligène = (Phytalschattengebiete im Mittelmeer)
    Sekundäre Hartböden biologischen Ursprungs (Kalkrotalgenkrusten) in Schwach- und Restlicht (circumlittoral) in relative ruhigen Gewässern des Mittelmeers (kann auch im infralitoralen Bereich sein aber muss schattig sein)
    20-120 m Tiefe
  93. 93nach welchen Gesichtspunkten können die marinen Lebensräume klassifiziert werden?- Geomorphologie
    - Licht
    - Wasserbewegung
    - Benthal, Pelagial
    - Substrat
  94. 94Wie können die marinen Organismen klassifiziert werden?Pelagial:
    - Plankton, Nekton, Zooplankton, Phytoplankton (hetero oder autotroph)
    Benthal:
    - Benthos (Substratbeziehung)
    Oberfläche:
    - Epibenthos
    Substrat:
    - Endobenthos
    Zwischen Substrat:
    - Mesobenthos
    Ständige Bewohner:
    - Holobenthos, Holoplankton
    Temporäre Bewohner:
    - Merobenthos, Meroplankton
  95. 95Erkläre die Geomorphologische und Bioklimatische Tiefenzonen.Erkläre die Geomorphologische und Bioklimatische Tiefenzonen.
  96. 96Erkläre die Tiefenzone nach dem Licht.Erkläre die Tiefenzone nach dem Licht.
  97. 97Erkläre die Tiefenzone nach der Wasserbewegung.Erkläre die Tiefenzone nach der Wasserbewegung.
  98. 98Was ist die Species richness und was ist die eveness?Species richness;
    Anzahl der Arten
    Eveness:
    Relative Verteilung der Arten
  99. 99Welche Faktoren sind für Biodiversität verantwortlich?Produktivität:
    - Zunahme von Biomasse durch Primärproduktion
    - Störung (Perturbation)
    ->Intermediate disturbance hypothesis
  100. 100Was lässt sich zu Produzenten der marinen Lebensräume sagen?- Photoautotroph: Mikroalgen, Cyanobakterien, Makroalgen, Seegräser
    - 50% der globalen PP im Meer
    -> 95% davon im Pelagial (Phytoplankton)
    ->5% im Benthal
  101. 101Was lässt sich zu Primärkonsumenten in marinen Lebensräumen sagen?- Herbivore, Weidegänger
    (bspw. Krill, Seekuh, Copepden, Ciliate)
  102. 102Was lässt sich zu Sekundär und Topkonsumenten in marinen Lebensräumen sagen?- Carnivore, Räuber
    - Oktopus, Kalmare ...
  103. 103Was lässt sich zu der Fraßnahrungskette des marinen Lebensraum sagen?- Primärkonsumenten fressen Primärproduzenten
    - Viele Weidegänger im Pelagial,
    Wenige Weidegänger im Benthal
    -> die meisten PK fressen auch totes organisches Material
  104. 104Was lässt sich zu Reduzenten - Saprophage/Destruenten in marinen Lebensräumen sagen?- Zersetzer, Reduzenten, Remineralisierer
    - Partikuläres Organisches Material (POT)
    - Debris= POM identifizierbar
    - Detritus= POM nicht identifizierbar
    - Saprophage= Detritusfresser
    - Gelöstes Organisches Material (DOM)
    - Heterotrophe Bakterien, Pilze zerlegen DOM in anorganische Substanzen
  105. 105Wer gehört zur Detritusnahrungskette im marinen Lebensraum?- Saprophage (Detritusfresser)
    - Suspensionsfresser
    - Depositfresser
  106. 106Was sind Thermokline, Halokline und Pycnokline?Thermokline: Zone von großen Temperaturunterschieden
    Halokline: Übergang von großen Salzunterschieden
    Pycnokline: Übergang von Wassermassen unterschiedlicher Dichte durch Temperatur, Salinität, Mischung durch Wind
  107. 107Was ist die Thermohaline Zirkulation?Meersströmungen durch Dichteunterschiede des Wassers durch Temperatur und Salinität
    Turnover 1500 – 2000 Jahre
  108. 108Zeichne eine Nahrungskette der neritischen Provinz.Zeichne eine Nahrungskette der neritischen Provinz.
  109. 109Zeichne eine Nahrungskette der neritischen Provinz (Auftriebsgebiete).Zeichne eine Nahrungskette der neritischen Provinz (Auftriebsgebiete).
  110. 110Zeichne eine Nahrungskette der ozeanischen Provinz.Zeichne eine Nahrungskette der ozeanischen Provinz.
  111. 111Was sind Seamounts und wie lassen sie sich charakterisieren?= Erhöhungen in der Tiefsee (unter 200m)
    - Seeberge, Seehügel:
    - mindestens 100 bis >1000 Meter über dem Seeboden
    - oft am ozeanischen Rücken, vulkanisch
    Abiotische Faktoren:
    - Größe, Form, Topographie, Temperatur, Salinität, Druck
    - Strömungseigenschaften, "Taylor Säule" durch Erdrotation beeinflusste Strömung, Gezeitenströmung, Upwelling
    -dominiert von Korallen und Suspensionsfressern
  112. 112Wie lassen sich Korallenriffe charakterisieren?- Vorkommen: zwischen 30°N/S
    - Abiotische Faktoren:
    - warmes Wasser (Optimum 26-28°C)
    - Starklichtzone
    - Wasserbewegung hoch
    Störungen (Perturbation):
    Sedimentation, Stürme, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Temperaturschwankungen
    - wachsen 3m in 1000 Jahren
    - Steinkorallen nehmen Co2 auf und betreiben Photosynthese
    - viele Fische
  113. 113Welche verschiedenen Rifftypen gibt es?Saumriff: an Küste auf Gestein
    Fleckenriff: In Lagunen
    Barriereriff: um tropische Inseln und/oder aus Saumriffen durch Meeresspiegelanstieg
    -> am Schelfrand Abfall bis zu 1000m
    - Atolle: Vulkaninsel mit Saumriff, Insel verwittert und wird immer kleiner
  114. 114Wie lassen sich marine Hydrothermalquellen charakterisieren?- kommen an Plattengrenzen vor
    - hohe Primärproduktion durch Chemosynthese
    - Temperaturgradient
    - Symbiose mit Schwefelbakterien (Primärproduzenten)
    - Weidegänger/Depositfresser wichtig (Schnecken, Nematoden)
    - wenige Suspensionsfresser und Räuber
    - niedrige Diversität
  115. 115Welche Eigenschaften hat der Tiefseeschlamm?- Schlamm = Ton + Schluff
    - Strömungsrippeln durch Strömung oder Wellenrippeln durch Wellenbewegung
    - Bioturbation (Menge an Organismen auf und im Schlamm)
    - Ursprung: Sedimentation (anorganisches Material + Partikuläres Organisches Material POM)
    -> terrigen (vom Land)
    -> biogen (von Organischem Material)
    - Finster
    - Stabile Temperatur (-1-4°C)
    - Salinität stabil
    - Störungen: Trübströme, anthropogene
    - Produktivität: niedrig, Chemosynthese bei Holz, toten Walen
    -> je tiefer, desto weniger (Phytodetritus)
    - Keine PP (Import von oben)
    -> Pelagischer Regen
    - Kleinwuchs aber auch Riesenwuchs
    - Deposit feeders dominieren
    - AAsfresser/Räuber vorhanden
  116. 116Warum werden die Meere saurer?Durch Löslichkeit von CO2 und Kalk
    - durch erhöhten Salzgehalt, erhöhte Temperatur, und höheren Druck wird mehr Kalk gelöst
    -> Durch Klimawandel wird durch Erwärmung also auch mehr Kalk gelöst
  117. 117Was gibt es für Arten von Tiefseeschlamm und wo kommen sie typischerweise vor?Was gibt es für Arten von Tiefseeschlamm und wo kommen sie typischerweise vor?
  118. 118Welche verschiedenen Arten von Hochenergiestränden gibt es?Welche verschiedenen Arten von Hochenergiestränden gibt es?
  119. 119Welche verschiedenen Arten von Gezeiten dominierten Stränden gibt es?Welche verschiedenen Arten von Gezeiten dominierten Stränden gibt es?
  120. 120Welche unterschiedlichen Ästuare gibt es?Welche unterschiedlichen Ästuare gibt es?
  121. 121Was lässt sich zu Ästuaren sagen?- PP niedrig (Import von organischem Material von anderen Lebensräumen)
    - Niedrige Diversität
  122. 122Was lässt sich zu Seegraswiesen sagen?- kommen im Sublitoral vor
    - hohe PP
    - Laubfall im Herbst -> Export
    - hohe Biomasse
    - hohe Biodiversität
    - viele Schnecken, Krebstiere, Seesterne
    - Suspensionsfresser

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Descripción
Ökologie der GLR + limnisch + marin
Creado por
peter müller
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