Relief und Boden

Descripción

1 Geographie Mapa Mental sobre Relief und Boden, creado por Kevin Minartz el 10/07/2016.
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Resumen del Recurso

Relief und Boden
  1. Bodenkunde i. e. S.
    1. Bodenbildungsfaktoren
      1. Bodenbildungsprozesse
        1. Verbraunung/Verlehmung

          Nota:

          • Ergebnisse der Silikatverwitterung; auf carbonathaltigen Böden erst nach Entbasung; Oxidation --> Fe(II) zu Fe (III); Tonmineralneubildung; Entstehung: Bv-Horizont --> Braunerden
          1. Entbasung/Versauerung

            Nota:

            • pH < 7; Voraussetzung für Verbraunung/Verlehmung, Lessivierung, Podsolierung; Verlust an basisch wirkenden Kationen (Ca, K, Mg, Na); abwärtsgerichtete Bodenwasserbewegung
            1. Lessivierung

              Nota:

              • Tonverlagerung mittels Wasser; 1. Dispergierung (Loslösung, Voraussetzung: Entkalkung/Entsaltzung), 2. Transport, 3. Ablagerung; Ah - Al - Bt - Bv - C --> Parabraunerde
              1. Podsolierung

                Nota:

                • abwärts gerichtete Umlagerung gelöster organischer Stoffe zusammen mit  Al + Fe (metallorganische Komplexe); in saurem Milieu o. kühlfeuchtes Klima; im Unterboden Ausscheidung der umgelagerten Stoffe und Anreicherung, wg. pH-Wert-Anstieg (basischer); Ahe - Ae (eluvial/ausgeschwaschen/gebleicht, grau) - Bh - Bs (eisenhaltig) - C --> Podsol
                1. Vergleyung

                  Nota:

                  • Gley (Ah - Go - Gr); Pseudogley (Stauwasserboden, Ah - Sw - Sd); 1. Reduktomorphose: Stauerstoffmangel im Boden, 2. Vergleyung (Grundwassereinfluss)/Pseudovergleyung (Staunässe): Lösung von Fe- + Mn-Oxiden unter reduzierenden Bedingungen, Bleichung, bei Luft: Ausfällung der Metallverbindungen
                  1. Humifizierung

                    Nota:

                    • Ausbildung des Ah-Horizonts; in zwei Schritten: 1. Zersetzung, 2. Humifizierung (Umwandlung organischer Substanz in Huminstoffe); verschiedene terrestrische Mineralböden --> Mull, Moder, Rohhumus (C/N-Verhältnis)
                    1. Turbation

                      Nota:

                      • Durchmischung; Ah - Horizont
                    2. Boden

                      Nota:

                      • Böden sind das mit Wasser, Luft und Lebewesen durchsetzte, unter dem Einfluss von Umweltfaktoren an der Erdoberfläche entstandene und im Ablauf der Zeit sich weiterentwickelnde Umwandlungsprodukt mineralischer und organischer Substanzen
                      1. Bodeneigenschaften
                        1. Bodenporen

                          Nota:

                          • Gesamtheit der wasser- und luftgefüllten Hohlräume im Boden --> Porenraum/-volumen; Grobporen --> in Sand, Sickerwasser; Mittelporen --> in Schluff, Haftwasser (pflanzenverfügbar); Feinboren --> in Lehm, Totwasser
                          1. Bodenwasser

                            Nota:

                            • Wasser, das bei einer Trocknung bei 105°C aus dem Boden entfernt werden kann; Sickerwasser; Haftwasser --> Adsorptionswasser, Kapillarwasser; Wasserspannungskurve (nFk)
                            1. Bodenluft

                              Nota:

                              • füllt die Poren im Boden, die nicht mit Wasser gefüllt sind
                            2. Bodenart

                              Nota:

                              • bestimmt sich nach der Korngrößenzusammensetzung; Ton = < 0,002 mm Schluff = 0,002 - 0,063 mm Sand = 0,063 - 2,0 mm Kies = > 2,0 mm
                              1. Bodengefüge

                                Nota:

                                • räumliche Anordnung der mineralischen + organischen Bodenbestandteile, durch die das gesamte Bodenvolumen in das Substanzvolumen und Porenvolumen aufgeteilt wird
                              2. organische Bodenbestandteile

                                Nota:

                                • Humus, Edaphon, lebende Pflanzenwurzeln; 80 - 85 %; Ah-Horizont
                                1. Bodenatmung

                                  Nota:

                                  • Abgabe von CO2 einer bestimmten Bodenoberfläche
                                  1. Bodenreaktion (pH)

                                    Nota:

                                    • Konzentration der H+-Ionen im Boden
                                    1. Kationenaustauschkapazität

                                      Nota:

                                      • Summe der austauschbaren Kationen, d.h. Fähigkeit, Nährstoffe in pflanzenverfügbarer Form zu speichern; abhängig von den Tonmineralen im Boden; Zweischichttonminerale, Dreischichttonminerale (zunehmende KAK mit abnehmender Grenzflächenbindung)
                                  2. Gesteinskunde
                                    1. Gesteine

                                      Nota:

                                      • vielkörnige Mineralaggregate
                                      1. Magmatite

                                        Nota:

                                        • Kristallation von Gesteinsschmelzen (Erstarrung, Abkühlung); 65 Vol.-% der Erdkruste; Gestein aus Unterkruste bzw. oberem Mantel
                                        1. Plutonite

                                          Nota:

                                          • innerhalb der Erdkruste in einigen km Tiefe, z.B. Granit; grob- bis mittelkörnig; richtungslos körnig; vollkristallin
                                          1. Vulkanite

                                            Nota:

                                            • an der Erdoberfläche aus erstarrter Lava, z.B. Basalt; feinkörnig bis dicht; porphyrisch
                                          2. Sedimentite

                                            Nota:

                                            • durch Diagenese (Kompaktion + Zementation) von Sedimenten (Sedimentation, Versenkung + Diagenese); Lockergestein + Festgestein; 8 Vol.-% der Erdkruste (bedecken jedoch 75 % der Erdoberfläche)
                                            1. klastisch

                                              Nota:

                                              • umgelagerte Gesteinstrümmer (Verwitterung + Abtragung)
                                              1. Korngröße

                                                Nota:

                                                • unter 0,002 mm --> Ton 0,002 - 0,063 mm --> Schluff 0,063 - 2,0 mm --> Sand 2,0 - 6,3 mm --> Kies über 6,3 mm --> Stein
                                              2. nicht-klastisch
                                              3. Metamorphite

                                                Nota:

                                                • Gesteine aus Magmatiten und Sedimentiten (bereits vorhanden), die unter erhöhter Temperatur und Druck entstanden sind; 27 Vol.-%; Rekristallation neuer Minerale; Minerale neu eingeregelt --> paralelltextur (z.B. schiefrig (Foliation))
                                                1. Metamorphose

                                                  Nota:

                                                  • keine Aufschmelzung von Gesteinen, jedoch werden Minerale durch hohe Drücke und Temperaturen umgebildet
                                                  1. Regionalmetamorphose

                                                    Nota:

                                                    • hohe Drücke durch Gebirgsbildung (Auflast)
                                                    1. Kontaktmetamorphose

                                                      Nota:

                                                      • hohe Temperaturen in der Nähe von Magmenkammern
                                                2. Minerale

                                                  Nota:

                                                  • homogene, natürlich vorkommende kristalline, im allgemeinen anorganische Festkörper mit einer bestimmten chemischen Zusammensetzung
                                                  1. Silikat

                                                    Nota:

                                                    • SiO4-Tetraeder; verschiedene räumliche Anordnungen --> Insel-, Ketten-, Doppelketten-, Netz- u. Gerüstsilikate
                                                3. Formungsprozesse

                                                  Nota:

                                                  • Denudation = flächenhafter Abtrag; Erosion = linienhafter Abtrag; Abtragungsformen und Akkumulationsformen; Transport ist nicht formbildend
                                                  1. glazial

                                                    Nota:

                                                    • insb. Pleistozän (Kaltzeiten) in Mitteleuropa; Wirkung des Eises (Gletscher/Eisschild) auf das Georelief + Sedimente; Formung abhängig v. Erosionswiderstandsfähigkeit, Topographie, Reibungswiderstand u. Gefälle des Gesteinsuntergrunds
                                                    1. Gletscher

                                                      Nota:

                                                      • Entstehung: Metamorphose von Schnee zu Eis (Schnee --> Firn --> Eis), Schneeakumulation größer als Abschmelzrate; Ablation = Abschmelzung, Sublimation = Verdunstung; Nähr- und Zehrgebiet, getrennt durch Firnlinie; Gletscherbewegung
                                                      1. glaziale Serie

                                                        Nota:

                                                        • regelhafte Abfolge von glazialen Formen
                                                        1. Zungenbecken

                                                          Nota:

                                                          • ehem. Gletschervorstoß; Zungenbeckensee; Grundmoräne = Ablagerungen v. Ober-, Innen- u. Obermoränen durch Niedertauen des Eises
                                                          1. Endmoräne

                                                            Nota:

                                                            • Akkumulation v. Material an Gletscherstirn; Wall
                                                            1. Sander

                                                              Nota:

                                                              • fluvioglaziale schwemmfächerartige Aufschüttung vor dem Eisrand
                                                              1. Urstromtal

                                                                Nota:

                                                                • fehlt häufig; zu finden v.a. in Norddeutschland (Anstieg zu den Mittelgebirgen); Täler, die Schmelzwässer am Außenrand der Sanderflächen aufnahmen; annähernd quer zur Fließrichtung der Gletscher
                                                              2. Erosion

                                                                Nota:

                                                                • Detraktion = Herausbrechen von an der Unterseite des Gletschers festgefrorenen Gesteins (Vorwärtsbewegung);  Detersion = Gletscherschliff; Exaration = Aufschürfung + Auffaltung nicht glazigener Elemente an der Gletscherfront; Täler: Trogtal (U-Tal), Hängetal, Kare
                                                                1. Akkumulation

                                                                  Nota:

                                                                  • glazigen, glazifluvial; Geschiebe, Geschiebemergel, Moränen
                                                                  1. äolisch

                                                                    Nota:

                                                                    • Erosion, Transport, Sedimentation von Material durch Wind (auch entgegen der Schwerkraft); fehlende/schüttere Vegetationsdecke
                                                                    1. Löss

                                                                      Nota:

                                                                      • kalkhaltiges, äoliches Sediment, v.a. aus Schluff; Auswehungsgebiete: glaziale Sander- u. Schotterflächen, periglaziale verwilderte Flusstäler (Rhein), auch Wüsten; Sedimentation ohne Schichtung; kleine Röhrchen aus Kalk --> gute Durchlüftung + Wasserhaltung --> fruchtbar --> landwirtschaftlich gut nutzbar; Lössablagerung in Kaltzeiten --> Bodenbildung in Warmzeiten; Hohlwege
                                                                  2. fluvial

                                                                    Nota:

                                                                    • Gestaltung der Landoberfläche durch fließendes Wasser (Prozesse u. Formen); linienhaft in Form von Bächen, Flüssen u. Tälern; flächenhaft an Hängen
                                                                    1. Hydrologie

                                                                      Nota:

                                                                      • Lehre v. d. physikal., chem. u. biolog. bedingten Erscheinungsformen des Wassers über, auf und unter der Erdoberfläche; Einzugsgebiet = topograph. abgegrenztes Gebiet, das von einen Gewässer entwässert wird (--> Abflussystem); Abgrenzung durch Wasserscheiden
                                                                      1. Wasserbilanz

                                                                        Nota:

                                                                        • P = E + R + ∆S P = Verdunstung, E = Evapotranspiration, R = Abfluss, ∆S = Wasservorratsänderung
                                                                        1. Wasserhaushaltsgleichung

                                                                          Nota:

                                                                          • A = N + Zo + Zu - ET - I - So
                                                                        2. Abfluss
                                                                          1. Oberflächenabfluss

                                                                            Nota:

                                                                            • geneigte Fläche, die gesättigt ist
                                                                            1. Horton'scher Oberflächenabfluss

                                                                              Nota:

                                                                              • Sättigung von oben; wenn Wasserangebot aus Niederschlägen die Filtrationskapazität des Bodens übersteigt; Stauung an Oberfläche; Folge: Bodenerosion
                                                                              1. Sättigungsflächenabfluss

                                                                                Nota:

                                                                                • Sättigung von unten (sichtbar an Oberfläche!); Anhebung eines oberflächennahen Grundwasser- o. Stauwasserhorizonts durch vertikal aufsteigendes oder lateral zugeführtes Wasser; häufig in Vorfluternähe + konkave Talformen
                                                                          2. Erosion, Transport, Sedimentation
                                                                            1. Hjulström-Diagramm

                                                                              Nota:

                                                                              • Erosion, Transport und Sedimentation (Ablagerung) in Abhängigkeit von Korngröße und der mittleren Fließgeschwindigkeit
                                                                            2. Bodenerosion

                                                                              Nota:

                                                                              • Bodenabtrag, v.a. durch Hortonsch'scher Oberflächenabfluss; linienhaft + flächenhaft; Bodendegradation
                                                                              1. Flussbett

                                                                                Nota:

                                                                                • innere Reibung des Wassers, Reibung Gewässersohle/Ufer, Erosion Gewässersohle/Ufer, Materialtransport (Suspensions-, Geröll- u. Lösungsfracht); Belastungsverhältnis (BV) = Last / Schleppkraft (Erosion = < 1, Transport = 1, Sedimentation = > 1); Grundrisstypen: gerade, verzweigt, mäandrierend (Prallhang, Gleithang; Fließlänge/Tallänge > 1,5)
                                                                                1. Täler

                                                                                  Nota:

                                                                                  • durch fließendes Wasser entstandene Hohlformen; Gerinnebett + Aue + Hänge; Talform: fluviale Prozesse + Denudation; Klamm, Schlucht, Kerbtal, Sohlenkerbtal, Muldental, Sohlental, Canyon, Terassen (Hebung + pleistozäne Kalt- und Warmzeiten mit entspr. Abflussdynamik --> BV)
                                                                              2. Verwitterung

                                                                                Nota:

                                                                                • Veränderung der physikalischen, chemischen und mineralogischen Eigenschaften von Gesteinen und Sedimenten an der Erdoberfläche, unter Einfluss der Atmosphäre, Hydrosphäre und Biosphäre
                                                                                1. chemisch

                                                                                  Nota:

                                                                                  • chemische Zersetzung und Umwandlung des Gesteins; führt i. d. R. zu einer veränderten Mineralzusammensetzung; am stärksten in humid-tropischen Gebieten
                                                                                  1. Hydrolyse

                                                                                    Nota:

                                                                                    • auch Silikatverwitterung; Metallkationen eines Minerals werden durch Wasserstoffionen (H+) ausgetauscht --> Herauslösung von Anionen, die mit Bodenlösung abtransport werden können (Erhöhung des pH-Wertes); in nachfolgenden Reaktionen können Bindungen zw. Si, Al, O hydrolytische aufgebrochen werden; Beschleunigung durch Säuren, die H+-Konzentration erhöhen (Protolyse); aus Zersetzungsrückstand entstehen Tonminerale (--> Bodenbildung); Verwitterungsintensität steigt mit sinkendem pH-Wert, höherer Temp. + zunehmender Feuchte; (vorgelagerter Prozess der Kohlensäure- und Oxidationsverwitterung)
                                                                                    1. Lösungsverwitterung

                                                                                      Nota:

                                                                                      • zunächst Hydration; Salze dissozieren im Wasser (Aufspaltung in Kationen und Anionen), jedes der Ionen wird mit Wasser umgeben --> gehen in Lösung; besonders in humiden Klimaten; Löslichkeit von Temp. + pH-Wert
                                                                                      1. Kohlensäureverwitterung

                                                                                        Nota:

                                                                                        • Kohlensäure durch Lösung von Kohlendioxid (aus der Luft) in Wasser enthalten --> H2CO3; Verwitterung der Carbonate (Kalk + Dolomit); Kalk in reinem Wasser schwer löslich; durch H+ wird Kalk in besser lösliches Calcium-hydrogencarbonat umgewandelt und in Lösung (mit dem Wasser) abtransportiert; reversibel --> Kalk kann auch wieder ausgefällt werden; wenn Gestein auch Silikate enthält, neutralisieren Carbonate die Säuren --> Silikatverwitterung erst bedeutend wenn Carbonatverwitterung abgeschlossen; Tonmineralbildung; Karst (Gesamtheit der durch Korrosion gebildeter Formen; Schwundloch, Doline, Trockental)
                                                                                        1. Oxidationsverwitterung

                                                                                          Nota:

                                                                                          • in den Randbereichen der Minerale durch Luftsauerstoff + gelösten Sauerstoff; zweiwertiges Eisen + Mangan werden oxidiert --> unter Abspaltung eines Elektrons zu dreiwertigem Eisen o. Mangan --> Veränderung des Durchmessers des Ions --> Abspaltung aus dem Kristallverband + Ausscheidung an der Oberfläche (rötlich/bräunlich); Oxidschicht kann vor weiterer Verwitterung schützen, wenn jedoch abgeführt --> Oxidationsverwitterung effektive Ergänzung der Hydrolyse
                                                                                        2. physikalisch

                                                                                          Nota:

                                                                                          • mechanische Zerkleinerung von Gesteinen, ohne die chem. o. mineralogische Zusammensetzung des Gesteins zuändern; auch glaziofluvialer Transport führt durch Kollisionen und Abrieb zur Zerkleinerung, auch Mensch + Tier; Oberflächenvergrößerung --> Angriffsfläche für chem. Verwitterung
                                                                                          1. Frostverwitterung

                                                                                            Nota:

                                                                                            • Hohlräume, kleine Haarrisse; Dichteanomalie des Wassers; Volumenzunahme von 9 Vol.-% --> Zerkleinerung des Gesteins; ausreichende Feuchtigkeit + Temperaturwechsel (Frostwechsel) erforderlich
                                                                                            1. Insolationsverwitterung

                                                                                              Nota:

                                                                                              • Temperaturschwankungen (Tageszeitenklima); schlechte Wärmeleitfähigkeit von Gesteinen; Unterschiede innen + außen; Sonnen- u. Schattenseite; unterschiedliche Mineraleigenschaften --> unterschiedliche Erwärmung; dadurch Spannung und Lockerung
                                                                                              1. Salzsprengung

                                                                                                Nota:

                                                                                                • v.a. in ariden Gebieten; Ausfällung von Salzen aufgrund Verdunstung; jedoch auch Quellung möglich (Hydration; z.B. Anhydrit --> Gips); auch an Gebäuden in gem. Breiten (Kölner Dom)
                                                                                                1. Druckentlastung

                                                                                                  Nota:

                                                                                                  • Verminderung der Auflast (z.B. durch Abtragung) --> Spalten und Klüfte; weitere Verwitterungsprozesse können hier ansetzen; Exfoliation (Abschuppung); auch Pflanzenwurzeln (biogene Verwitterung)
                                                                                                2. Hydration/Hydratation

                                                                                                  Nota:

                                                                                                  • Übergang zwischen physik. und chem. Verwitterung; Einlagerung von Wassermolekülen ins Kristallgitter ohne chemische Veränderung des Ausgangs-materials --> Volumenvergrößerung --> Quellfaltung; daran anschließend Lösungsverwitterung
                                                                                                3. Tektonik

                                                                                                  Nota:

                                                                                                  • Allgemeine Idee der Plattentektonik; Alfred Wegener (1912) --> Kontinentalverschiebung; in 1960er Jahren erwiesen --> Plattentektonik; angetrieben durch: Konvektionsströme + slab pull;
                                                                                                  1. konvergierende Plattengrenze

                                                                                                    Nota:

                                                                                                    • Aufeinandertreffen von Platten (Kollision)
                                                                                                    1. kontinental - ozeanisch

                                                                                                      Nota:

                                                                                                      • Subduktion der ozeanischen Kruste (größere Dichte); Ozeanboden inkl. seiner Sedimente + Rand des Kontinents werden zu Gebirge zusammengefaltet (Anden); auch Tiefseegraben
                                                                                                      1. ozeanisch - ozeanisch

                                                                                                        Nota:

                                                                                                        • Subduktion; Tiefseegraben + vulkanischer Inselbogen
                                                                                                        1. kontinental - kontinental

                                                                                                          Nota:

                                                                                                          • keine Subduktion; sondern Bildung von Hochgebirge (Auffaltung)
                                                                                                        2. divergierende Plattengrenze

                                                                                                          Nota:

                                                                                                          • Auseinanderdriften der Platten; Neubildung von Lithosphäre
                                                                                                          1. konservative Plattengrenze

                                                                                                            Nota:

                                                                                                            • Transformstörung; aneinandervorbeigleiten
                                                                                                            1. Erdbeben

                                                                                                              Nota:

                                                                                                              • Erschütterungen u. Schwingungen des Untergrundes; oft an Plattengrenzen; treten auf, wenn Gestein kontinuierlich Deformationskräften (Spannung) ausgesetzt ist und an Störung zerbricht; Hypozentrum = Erdbebenherd in der Tiefe; Epizentrum = senkrecht über dem Hypozentrum liegende Punkt an der Erdoberfläche
                                                                                                              1. Seismische Wellen

                                                                                                                Nota:

                                                                                                                • gemessen mit Seismographen; aufgezeichnet als Seismogramme; Richter-Skala (Energiefreisetzung); Mercalli-Skala, Europäische Makroseismische Skala (Auswirkungen); Messung durch Ausschlag + Entfernung der Station vom Epizentrum (Abstand P- u. S. Wellen)
                                                                                                                1. Oberflächenwellen

                                                                                                                  Nota:

                                                                                                                  • an der Erdoberfläche
                                                                                                                  1. Rayleigh
                                                                                                                    1. Love
                                                                                                                    2. Raumwellen

                                                                                                                      Nota:

                                                                                                                      • im Erdinneren
                                                                                                                      1. S-Wellen

                                                                                                                        Nota:

                                                                                                                        • Sekundärwellen, Scherwellen/Transversalwellen; Ausbreitung nur in festen Körpern
                                                                                                                        1. P-Wellen

                                                                                                                          Nota:

                                                                                                                          • Primärwellen; Kompressionswellen; Ausbreitung in fester, flüssiger und gasförmiger Materie
                                                                                                                          1. Schalenbau der Erde

                                                                                                                            Nota:

                                                                                                                            • abgeleitet aus Verbreitung von P- und S-Wellen; Diskontinuitätszonen
                                                                                                                    3. Bau und Formen Deutschland
                                                                                                                      Mostrar resumen completo Ocultar resumen completo

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                                                                                                                      System Feste Erde
                                                                                                                      melissa_kappler
                                                                                                                      Frankreich
                                                                                                                      Sa-bi Bä-umler
                                                                                                                      Großmächte im 2. Jt v.Chr.
                                                                                                                      ggesegseg gesfesf