¡GoConqr estrena diseño! Cuéntanos qué te parece.

Fichas

IGM - Kap. 5

Usuario eliminado El usuario ha eliminado su información de asignaturas Inglés 65 fichas

IGM - Kap. 5

Fichas del conjunto (65)

  1. 1Phasenspezifischer Ablauf Anlagengeschäft1. Einführung
    2. Voranfragenphase
    3. Angebotserstellungsphase
    4. Kundenverhandlungsphase
    5. Projektabwicklungs- und Gewährleistungsphase
  2. 2Charakteristika AnlagengeschäftLeistungen:
    - Kundenindividualität
    - Nichtvorhandensein eines zeitlichen Kaufverbunds
    Vermarktungsprozess erfolgt vor Herstellungsprozess
    Bsp: Walzwerke, Werbeagenturleistungen
  3. 3Marketingrelevante Charakteristika im Anlagengeschäft- Auftrags-(Einzel-)Fertigung
    - Variabilität des Lieferumfangs und Auftragsinhalts
    - Know-how-Gefälle zwischen Anbietern und Nachfragern
    - Kooperative Anbietergemeinschaften
  4. 4Auftrags-(Einzel-)Fertigunghohe Interaktionskomplexität zwischen Anbieter und Nachfrager
  5. 5Variabilität des Lieferumfangs und Auftragsinhaltshohes Planungsrisiko
  6. 6Know-how-Gefälle zwischen Anbietern und NachfragernVeränderung des Nachfragerverhaltens durch die Einschaltung von Consulting Engineers auf Nachfragerseite
  7. 7Kooperative AnbietergemeinschaftenZusammenarbeit mit mehreren Firmen, da Großanlagen oftmals nicht von einem Einzelanbieter erreicht werden können
  8. 8Phasenspezifischer Ablauf1. Voranfrage (Anfrage/Ausschreibung)
    2. Angebotserstellung
    3. Kundenverhandlungen (Auftragsvergabe)
    4. Abwicklung
    5. Betrieb (Gewährleistung + Service)
  9. 9Voranfragenphasehier liegt noch kein konkretes Projekt vor,
    jedoch sind schon alle Marketing-Entscheidungen auf eine Projektkonkretisierung ausgerichtet
  10. 10Marktpassivitätpassives Akquisitionsverhalten der Anbieter
    Anfragen sind rein nachfragerseitig
    (sinnvoll bei Großanlagengeschäften oder wenn Maßnahmen zur Bedarfsdeckung unwirksam sind [Atomkraftwerk])
  11. 11Marktaktivitätaktives Akquisitionsverhalten der Anbieter
    Business Development = Identifikation von Problemen beim potenziellen Kunden
  12. 12Image„Surrogatinformation“, da die Beschaffung von Infos über das angebotene Leistungsbündel für den Kunden evtl. nicht ausreichend ist
  13. 13Betreibermodellhier überträgt der Auftraggeber die Gesamtverantwortung für ein Anlagenprojekt auf den Lieferanten
  14. 14Konzepte Anfragenselektionqualitative Konzepte
    (nicht-metrisches Skalenniveau)
    Scoringmodelle
    (Übergang von qualitativen zu quantitativen Konzepten)
    Quantitative Konzepte
    (metrisches Skalenniveau)
  15. 15AngebotsformenKontaktangebot
    Richtangebot
    Festangebot
  16. 16KontaktangebotVerbindlichkeit: uneingeschränkt
    Genauigkeit: hoch
    Infogehalt: begrenzt
    Aufwand: gering
  17. 17RichtangebotVerbindlichkeit: uneingeschränkt
    Genauigkeit: sehr hoch
    Infogehalt: umfangreich
    Aufwand: durchschnittlich
  18. 18FestangebotVerbindlichkeit: uneingeschränkt
    Genauigkeit: höchste
    Infogehalt: umfassend
    Aufwand: sehr hoch
  19. 19Qualitative KonzepteChecklisten
    Profilvergleiche
  20. 20Checklistenführen nicht zu intersubjektiv überprüfbaren Entscheidungsregeln
  21. 21ProfilvergleicheErweiterung der Checklisten
    vergeben konkrete Punktausprägungen, ohne diese jedoch über die Kriterien zu verdichten
  22. 22Scoringmodell von Kambartel- umfangreiches Punktbewertungsverfahren als Entscheidungshilfe
    - Unterscheidung zw. dominierenden und ergänzenden Kriterien
    - Verdichtung von Einzelwertkennziffern mittels einer Aggregationsregel zu einer Gesamtwertziffer
  23. 23Quantitative KonzepteAnhand der prognostizierten Angebotskosten, Auftragserlöse u. –wahrscheinlichkeiten wird die Vorteilhaftigkeit einer Konkretisierung einer Anfrage überprüft
    - Regressionsanalyse
    - Auftragswahrscheinlichkeit
    - Risikoanalyse
  24. 24RegressionsanalysePrognose der Angebotskosten auf Basis von Vergangenheitswerten
  25. 25AuftragswahrscheinlichkeitPrognose einer Bandbreite der Auftragswahrscheinlichkeit mittels der Auftragswahrscheinlichkeit unter Berücksichtigung aller Konkurrenten und unter ausschließlicher Berücksichtigung des stärksten Konkurrenten
  26. 26RisikoanalysePrognose einer Bandbreite des Auftragserlöses mittels einer Risikoanalyse, die den besten, schlechtesten, sowie den erwarteten Auftragserlös bestimmt
  27. 27AnbieterorganisationJe nach der Form der Auftragsvergabe (Einzelaufträge vs. Schlüsselfertiges Gesamtsystem) ergeben sich Implikationen für die Wahl der Form der Anbieterorganisation
  28. 28GeneralunternehmerschaftEin Anbieter bietet dem Kunden die Gesamtleistung an und vergibt dann in eigenem Namen Unteraufträge an weitere Lieferanten
  29. 29offenes Konsortium bzw. AnbietergemeinschaftZusammenschluss rechtlich selbstständiger Unternehmen (Konsorten) zur gemeinsamen Erfüllung eines Auftrags
  30. 30stilles Konsortiumreine Innengesellschaft und tritt im Außenverhältnis wie eine Generalunternehmerschaft auf
  31. 31Preispolitikbewegt sich nicht wie üblich zw. Nachfragern, Konkurrenz und Kosten, sondern die Mitanbieter sind als Zusatzkräfte zu berücksichtigen
  32. 32Verfahren Preisbildungmarkt-, kosten-, nachfrage-, konkurrenz- und nutzenorientierte Verfahren
  33. 33closed bidVorliegen einer Ausschreibung ohne Nachverhandlung
  34. 34marktorientierte Preispolöitik: Competitive Bidding-Modell- in Praxis noch wenig vertreten
    - Schätzung Erfolgswahrscheinlichkeiten
    - Auftragserfolg hängt vom Preis des betrachteten Anbieter im Verhältnis zum niedrigsten Konkurrenzpreis ab
    - erwarteter max. DB als Zielgröße
  35. 35kostenorientierte Preispolitik: KalkulationsverfahrenBewertungsverfahren auf Basis eines Mengengerüsts
    Bewertungsverfahren ohne differenziertes Mengengerüst
  36. 36Bewertungsverfahren auf Basis eines MengengerüstsGrobprojektierungsansatz
    Lernansatz
  37. 37Bewertungsverfahren ohne differenziertes MengengerüstKilokostenmethode
    Materialkostenmethode
    Einflussgrößenkalkulation
  38. 38Kilokostenmethodelegt Erfahrungskostenwerte je "Kg Anlage" zudrunge
  39. 39MaterialkostenmethodeHK werden auf Basis vermuteter Materialkosten geschätzt
  40. 40Einflussgrößenkalkulationmögliche Kosteneinflussgrößen gehen in multiple Regressionsanalyse ein
    Schätzung HK mittels Regressionsgleichung
  41. 41Grobprojektierungsansatz- technisches Grobkonzept einer Anlage
    - insb. Berücksichtigung zukünftiger Kostenänderungen bei diesem Ansatz schwierig
    - Aussagekräftigkeit hängt jedoch gerade von der Genauigkeit der Kostenschätzungen und der Qualität der Grobprojektierung an
  42. 42Lernansatz- Grundgedanke: Rückgriff auf eine Datenbank, die systematisch aufgegliedert alle bereits durchgeführten Projekte enthält
    - Unterscheidung zwischen dem analytischen Lernansatz und der Suchkostenkalkulation
  43. 43analytischer LernansatzRückgriff auf bestehende technische Lösungskonzepte aus einem sukzessiv erweiterten Datenpool
  44. 44SuchkalkulationVerwendung globaler Ähnlichkeits-MM, um ähnliche Projekte zu identifizieren
    - diese dienen als Basis für Kalkulation eines neuen Projekts
  45. 45nachfrageorientierte Preispolitik: PreissicherungNotwendigkeit einer Preisänderung noch während des Erstellungsprozesses, da sich die Herstellung und Montage einer Anlage über mehrere Jahre erstrecken kann
  46. 46nachfrageorientierte Preispolitik: Arten PreissicherungFestpreiseinschlüsse
    Preisvorbehalte
    Offene Abrechnung
    Mathematische Preisgleitklauseln
  47. 47FestpreiseinschlüsseBerücksichtigung zukünftiger Preiserhöhungen durch fixen Kalkulationsaufschlag
  48. 48Preisvorbehaltenachträgliche Weiterbelastung an den Kunden bei nachgewiesenen Kostensteigerungen
  49. 49Offene AbrechnungAuftraggeber trägt das alleinige Kostensteigerungsrisiko
    Einigung von Auftragnehmer und –geber auf angelaufene Kosten im laufenden Projektfortschritt
  50. 50Mathematische PreisgleitklauselnAuswirkung von Entwicklungen gemeinsam vereinbarter Kostengrößen (z.B. Löhne, Material) auf den endgültigen Preis
  51. 51Mitanbieterbezogene PreispolitikGesamtpreis einer Anlage ergibt sich durch die Verdichtung der Teilpreise der einzelnen Mitanbieter
  52. 52Mitanbieterbezogene Preispolitik: Faktoren zur Ausprägung des Preisdurchsetzungspotentials- u-bezogene Faktoren
    - projektbezogene Faktoren
    - mitanbieterbezogene Faktoren
    - kundenbezogene Faktoren
    - konkurrenzbezogene Faktoren
  53. 53u-bezogene FaktorenDokumentation der Kapazitätsauslastung
  54. 54projektbezogene Faktoren„Wichtigkeit“ des Mitanbieters für das Projekt
  55. 55mitanbieterbezogene FaktorenBeziehung der Mitanbieter untereinander
  56. 56kundenbezogene FaktorenPräferenz des Kunden für einen bestimmten Mitanbieter
  57. 57konkurrenzbezogene FaktorenPreisniveau im Vergleich zur Konkurrenz
  58. 58Nutzenorientierte Preispolitik: Value PricingOrientierung der Angebotspreispolitik des Anbieters am Nutzen des Leistungsangebot, den dieses beim Kunden hervorruft
  59. 59Value Pricing: dynamische Investitionsrechnung (Formel)Value Pricing: dynamische Investitionsrechnung (Formel)
  60. 60Rahmenfestlegungen KaufverhandlungsphaseVerhandlungsteam
    Verhandlungsprozess
    Verhandlungsobjekte
  61. 61Verhandlungsteamsignifikanter Einfluss von
    Persönlichkeits-MM
    (soziodemografischer [Geschlecht], affektiver [Machiavellismus], kognitiver [Leistungsfähigkeit] Erfolgsfaktor)
  62. 62Verhandlungsprozesseffektive und effiziente Gestaltung des Verhandlungsprozesses mittels Verhandlungstaktiken und –techniken
    (Face-to-Face-Verhandlungen, Einsatz elektronischer Techniken etc.)
  63. 63VerhandlungsobjekteDoku aller thematischen Gegenstände des Angebots und der Kundenverhandlungsphase im Anlagenvertrag
    (hier sind alle Rechte und Pflichten der beteiligten Vertragspartner niedergelegt)
  64. 64Bestandteile AnlagenvertragRahmencharakter
    Langzeitcharakter
    Kooperationscharakter
  65. 65unverzichtbare Verhandlungsgegenstände- technische Probleme bzw. Leistungsmodifikationen
    - betriebswirtschaftliche Konditionen
    - Abwicklungsprobleme
    - Vertragsstörungen

Información

Descripción
El usuario ha eliminado su información de asignaturas Fichas sobre IGM - Kap. 5, creado por Usuario eliminado el 30/09/2017.
Creado por
Usuario eliminado · sep 2017
Actualizado
30 sep 2017
Visitas
15
Historial
  • Creado por Peter Popel · 29 sep 2017
  • Copiado por Peter Popel · 30 sep 2017
Valoración

Escríbenos

¿Sobre qué es tu mensaje?

¿Qué te parece el nuevo diseño?

¿Te gusta?