Welche Aufgaben gehören zur Kostenträgerstückrechnung?
Ermittlung des Periodenerfolgs
Unterstützung bei der Festlegung des optimalen Produktionsprogramms
Kalkulation der Herstellungskosten
Beurteilung von Produktpreisen
Welche Aussagen zu Herstell- und Herstellungskosten sind zutreffend?
Die Herstellungskosten sind stets höher als die Herstellkosten.
Herstellkosten und Herstellungskosten sind gleich definiert.
Herstellungskosten werden z.B. zur Bewertung des Vorratsvermögens genutzt.
Herstellkosten können kalkulatorische Kosten beinhalten – Herstellungskosten nicht.
Welche Aussagen zur Verkaufskalkulation sind wahr?
Der Barverkaufspreis wird niemals den Selbstkosten entsprechen.
Skonti und Rabatte werden prozentual vom Netto-Listenverkaufspreis abgezogen.
Der Barverkaufspreis ergibt sich durch Abzug etwaiger Skonti vom Zielverkaufspreis.
Bei Nicht-Überschreitung eines bestimmten Zahlungsziels wird häufig ein Rabatt gewährt.
Welche Aussagen zu Kostenträgern sind korrekt?
Die erstellten Endprodukte sind in jedem Unternehmen die einzig relevanten Kostenträger.
Auch Produktgruppen sind als Kostenträger denkbar.
Die Kosten der Kostenträger werden nicht weiter verrechnet.
Nur materielle Güter können als Kostenträger fungieren.
Welche Aussagen zur Zuschlags- und zur Divisionskalkulation sind zutreffend?
Divisions- und Zuschlagskalkulation können auch kombiniert werden.
In beiden Kalkulationsformen ist eine Trennung von Einzel- und Gemeinkosten vorgesehen.
Das Kausalprinzip ist nur bei der Zuschlagskalkulation relevant.
Das Beanspruchungsprinzip kann nur bei der Divisionskalkulation Anwendung finden.
Welche Aussagen charakterisieren Selbstkosten zutreffend?
Bei einer Produkteinheit als Kostenträger entsprechen die Selbstkosten den Stückkosten.
Die Selbstkosten sind stets größer als die Herstellkosten.
Selbstkosten können anders als Herstellungskosten auch Verwaltungskosten berücksichtigen.
Selbstkosten berücksichtigen keine kalkulatorischen Kosten.
Welche Kalkulationsverfahren werden im Folgenden korrekt angesprochen?
Der Preis einer Spezialmaschine sollte mit der Zuschlagskalkulation berechnet werden.
Bei der Produktion von Joghurts kann die Divisionskalkulation zum Einsatz kommen.
Bei der Herstellung von Schrauben sollte die Zuschlagskalkulation verwendet werden.
Bei der Weinherstellung ist in jedem Fall nur die Zuschlagskalkulation sinnvoll.
Welche Aussagen zur Zuschlagskalkulation sind zutreffend?
Die summarische Zuschlagskalkulation arbeitet mit einem undifferenzierten Gemein-kostenzuschlagssatz.
Zuschlagsgrundlage sind für alle Verfahren die Herstelleinzelkosten.
Eine Kostenstellenrechnung ist für alle Verfahren der Zuschlagskalkulation notwendig.
Die Zuschlagskalkulation kann nur bei einer Vollkostenrechnung zweckmäßig sein.
Welche Kostenbegriffe sind korrekt eingeordnet?
Die Herstelleinzelkosten umfassen sämtliche Sondereinzelkosten.
Ein Beispiel für Sondereinzelkosten des Vertriebs könnten Transportkosten sein.
Alle Fertigungskosten sind in den Herstelleinzelkosten enthalten.
Verwaltungskosten sind üblicherweise nicht in den Herstelleinzelkosten enthalten.
Welche Aussagen zu Zuschlagssätzen sind korrekt?
Ein Zuschlagssatz ist der Quotient aus Gemeinkosten und Zuschlagsbasis.
Die Anwendung von Zuschlagssätzen beinhaltet eine Form der Kostenzuordnung.
Die Richtigkeit der Zuschlagssätze muss laufend überwacht werden.
Zuschlagssätze > 100% sind grundsätzlich möglich.