Motivation_Text
Diapositivas del conjunto (27)
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- Motivation im Lehr-und Lernprozess
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- Gewöhnlich definiert als interner
- Zustand, der Verhalten aktiviert, die Richtung des Verhaltens vorgibt und es
- aufrecht erhält.
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- ´1. Wie
- entscheiden sich Menschen in ihrem Verhalten? Warum erledigen manche Schüler ihre Hausaufgen und
- andere setzen sich vor den Fernseher?
- ´2. Wie lange
- benötigt ein Mensch bis er mit seiner Tätigkeit anfängt? Warum fangen
- einige Schüler sofort mit ihren Hausaufgaben an und andere zögern das hinaus?
- ´3. Wie stark ist
- jemand mit der ausgewählten Aufgabe beschäftigt? Wenn einmal die Aufgaben begonnen wurden, ist dann der
- Schüler bei der Sache oder erledigt er die Aufgaben ganz mechanisch?
- ´4. Was veranlasst
- jemanden bei der Sache zu bleiben und nicht aufzugeben? Wird der
- Schüler einen ganzen Abschnitt aus einer Tragödie von Schiller lesen oder nur
- ein paar Seiten?
- ´5. Was denkt und
- fühlt jemand, der gerade mit einer Aufgabe beschäftigt ist? Macht es dem
- Schüler Spaß, Schiller zu lesen fühlt er sich der Lektüre gewachsen oder macht
- er sich schon über die bevorstehende Klassenarbeit Gedanken?
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- viele Faktoren
- wirken auf die Motivation und das engagierte Verhalten ein
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- ´Hoffnungsloser Gerald
- ´„das verstehe
- ich nicht“, „das ist mir zu schwer“, „geraten“, „weiß es nicht sicher“
- ´starrt die
- meiste Zeit in die Luft, bleibt mehr und mehr hinter den anderen zurück
- ´Sicherheitsorientierte Susie
- ´fragt bei
- jedem Schritt nach, will perfekt sein
- ´Will besser
- als zwei sein, aber wenn etwas nicht sein muss, hat sie kein Interesse
- ´Selbstgenügsamer Paul
- ´am Projekt
- orientiert, weiß mehr als der Lehrer, liest nach, übt
- ´durchschnittliche
- Noten, wenn er gar nicht lernt, bekommt er auch mal ne 4
- ´Defensive Diana
- ´vergisst oft
- ihre Materialien, gibt vor zu arbeiten, hat Angst Aufgaben selbst zu lösen,
- will nicht als dumm bezeichnet werden
- ´Ängstliche Anne
- ´in den meisten
- Fächern gut, aber in den Naturwissenschaften „vergisst“ sie alles, ihre Eltern
- sind Naturwissenschaftler und erwarten, dass auch sie es wird, sie hat keine
- gute Chancen
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- ´1. Entscheiden
- ´2. Anfangen
- ´3. Intensität
- ´4. Ausdauer
- ´5. Denken und
- Fühlen
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Intrinsische und extrinsische Motivation
- ´Auch wenn
- Aufgabe langweilt, Motivation, Energie und harte Arbeit möglich. Was versorgt Verhalten mit Energie
- und steuert es in bestimmte Richtung?
- ´Beispielsweise:
- Triebe, Bedürfnisse, Anreize, Furcht, Ziele, sozialer Druck, Selbstvertrauen,
- Interesse, Neugier, Überzeugungen, Erwartungen
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- ´Für einige
- Psychologen: Motivation ist überdauernde Persönlichkeitseigenschaft-oder
- Disposition; einige Personen haben ein starkes Leistungsbedürfnis oder
- Prüfungsangst oder beständige Liebe zur Kunst, arbeiten hart, vermeiden
- Prüfungen, verbringen aber Stunden in Kunstgalerien
- ´Für andere
- Psychologen ist Motivation ein Zustand in vorübergehenden Situationen; Für
- Prüfung lernen: Motivation durch Situation
- ´Aber:
- Motivation fast immer Mischung überdauernder Eigenschaft und vorübergehendem
- Zustand; man studiert, weil man Lernen sehr wichtig nimmt und für einen Test
- lernt.
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- ´Einige
- Erklärungen der Motivation stützen sich auf internale, persönliche Faktoren wie
- Bedürfnisse, Interessen und Neugierde
- Andere
- Erklärungen beziehen sich auf externe Umweltfaktoren wie Belohnung, sozialer
- Druck, Bestrafung usw
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- ´Klassische
- Unterscheidung in der Motivationslehre
- ´Intrinsische
- Motivation ist natürliche Tendenz, sich Herausforderungen zu stellen und sie zu
- meistern, während persönlichen Interessen nachgegangen wird und Fähigkeiten
- umgesetzt werden
- ´Wenn wir
- intrinsisch motiviert sind, benötigen wir keine Anreize oder Bestrafungen, weil
- Tätigkeit als solche als Belohnung fungiert.
- ´selbstgenügsamer
- Paul lernt Chemie auch außerhalb der Schule, weil er es mag
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- ´Wenn wir etwas
- unternehmen, um eine gute Note zu bekommen, einer Bestrafung zu entgehen, dem
- Lehrer einen Gefallen zu erweisen, also etwas was mit der Aufgabe selbst nichts
- zu tun hat, erleben wir extrinsische Motivation
- ´Sind an der
- Aufgabe selbst nicht interessiert, sondern kümmern uns darum, was sie für
- Vorteile bringt
- ´sicherheitsorientierte
- Susie arbeitet für eine gute Note, wenig Interesse am Fach oder Aufgaben
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- ´Schwer zu
- entscheiden, ob ein Verhalten intrinsisch oder extrinsisch motiviert ist
- Das
- unterscheidende Merkmal liegt in dem Handlungsgrund, d.h. ob der Ursachen „ort“ für die
- Handlung ( der „Ort“ an dem die Ursache angesiedelt ist) intern oder extern
- ist, also im Innern oder außerhalb der Person zu suchen ist
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- ´Einteilung in
- intrinsische/extrinsische Motivation geht nicht nach dem
- Alles-oder-Nichts-Prinzip.
- ´Aktivitäten
- eher in einem Kontinuum anzusetzen
- ´Von ganz
- selbstbestimmt bis hin zu ganz fremdbestimmt
- ´Stundenlang
- lernen, um guter Lehrer zu werden:
- ´Mischung aus
- Beiden: äußere Belohnung, eine gute Note, aber auch Bestreben gut zu sein
- ´Person hat
- eine von außen an sie herangetragene Anforderung verinnerlicht
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In neueren Überlegungen zweipoliges Kontinuum in Frage gestellt
- alternative Erklärung ist, dass Motivation sowohl Eigenschaften als auch Zustände umfasst, sowohl intrinsische als auch extrinsische Faktoren.
- voneinander unabhängig Handlungstendenzen, beide immer kombinierbar
- Unterrichten kann intrinsische Motivation erzeugen, indem es an die Interessen der Schüler anknüpft und die zunehmende Kompetenz der Schüler fördert. Aber nicht immer erreichbar. Divionsaufgaben? Unregelmäßige Verben? Nicht alle Schüler können intrinsisch motiviert werden.
- in manchen Situationen muss man mit äußeren Belohnungen und Anreizen arbeiten
- Lehrer müssen die intrinsische Motivation ihrer Schüler bewahren und sogar fördern, während einzelne Aspekte des Lernprozesses nur mit externaler Motivation angegangen werden können. Lehrer müssen über Motivation sehr gut Bescheid wissen.
- Jeder Schüler stellt eine unterschiedliche Herausforderung für den Lehrer da. Alle müssen motiviert werden. Die verschiedenen Bedeutungen von Motivation können helfen den Schüler besser zu verstehen.
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Vier Ansätze in der Motivationstheorie
- viele Theorien zu Motivation
- Tiere im Labor, Forschung mit Menschen in Spiel-und Dilemma Situationen
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Behavioristische Ansätze der Motivation
- Analyse der Schülermotivation beginnt mit Untersuchung der Anreize und Belohnungen in der Klasse
- Belohnung: begehrter Gegenstand oder ein Ereignis, der oder das sich als Folge einer bestimmten Verhaltensweise oder Leistung einstellt. -> gute Noten
- Anreiz: Gegenstand oder Ereignis, das Verhalten anregt oder entmutigt -> Erwartung der Note war Anreiz, Note dann zu erhalten, war eine Belohnung
- wenn für bestimmte Verhaltensweisen Belohnungen und Anreize verteilt werden, entwickeln sich aus diesen Verhaltensweisen Gewohnheiten und Verhaltenstendenzen
- wenn Schüler wiederholt von Lehrer für Fußball gelobt wird, verlagert dieser seine Anstrengungen dahin und nicht auf ein Fach
- Wenn es Noten, Sternchen, Klebebilder und andere Verstärker für gutes Lernen gibt- oder Strafmaßnahmen für Fehlverhalten,- ist das der Versuch, Schüler zu motivieren durch extrinsische Maßnahmen wie Anreize, Belohnungen oder Strafen.
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Humanistischer Ansatz der Motivation
- in den Jahren zwischen 1940 und 1950
- Vertreter der humanistischen Psychologie wie Carl Rogers
- weder beherrschende Schule der Psychologie, die behavioristische und die psychoanalytische, können erklären warum Menschen handeln wie sie handeln
- Humanistischer Ansatz in der Motivationspsychologie: betont intrinsische Beweggründe wie das Bedürfnis nach "Selbstverwirklichung", die angeborene "Selbstverwirklichungstendenz" oder das Bedürfnis nach "Selbstbestimmung"
- aus humanistischer Perspektive bedeutet die Motivierung von Menschen, sie dazu zu veranlassen, innere Ressourcen zu entfalten und einzusetzen- ihr Kompetenzerleben, ihren Selbstwert, ihre Selbstbestimmung und ihre Selbstverwirklichung
- Maslows Theorie der hierarchischen Bedürfnisse stellt eine einflussreiche humanistische Erklärung für motivationales Geschehen dar.
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- Abraham Maslows (1970)
- menschliche Bedürfnisse sind in einer Bedürfnishierarchie angeordnet
- untere Ebene: Grundbedürfnisse ( Nahrung, Sauerstoff usw.)
- Bedürfnisse nach Sicherheit
- dann Bedürfnisse der höchsten Stufe ( Leistungsstreben, Selbstverwirklichung
- Selbstverwirklichung ist nach Maslow Selbsterfüllung, die Verwirklichung des eigenen Potenzials.
- jedes der niedrigen Bedürfnisse muss zuerst erfüllt werden, bevor das nächsthöhere angegangen werden kann.
- Maslow (1968) nannte die vier Grundbedürfnisse- das Überlebens-, das Sicherheits-, das Zugehörigkeitbedürfnis und das Bedürfnis nach Anerkennung. -> Mangelbedürfnisse
- wenn die mit dem Bedürfnis verbundenen Mängel beseitigt sind, ist das Bedürfnis meist zeitweise befriedigt.
- drei höchste Bedürfnisse, nach intellektueller Leistung, das ästhetische Bedürfnis und das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung sind Daseinsbedürfnisse
- wenn jedoch diese Bedürfnisse befriedigt sind, hört die Motivation in diesen Bereichen nicht auf, sondern sie steigt, um weitere Befriedigung zu suchen.
- Ähnlich wie die Bedürfnisse, die auf Mangel beruhen, können die Daseinsbedürfnisse niemals ganz befriedigt werden.
- Bsp: je erfolgreicher man in seiner Ausbildung als Lehrer ist, desto mehr strengt man sich an, noch besser zu werden.
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- Menschen verhalten sich nicht so wie es Theorie vorhersagt
- Bedürfnisbefriedigung folgt nicht der Hierarchie, außerdem können mehrere Bedürfnisse zugleich aktiviert sein
- einige Menschen versagen sich selbst Sicherheit oder Freundschaft, um stattdessen Wissen, Verständnis oder einen stärkeren Selbstwert zu erreichen.
- Aber diese Theorie vermittelt eine Sichtweise auf die ganze Schülerpersönlichkeit, deren körperliche, emotionale und intellektuelle Bedürfnisse alle zusammenhängen.
- Wenn die Bedürfnisse eines Kindes nach Sicherheit und Zugehörigkeit durch eine Scheidung bedroht sind, verspürt es wahrscheinlich wenig Neigung, die Bruchrechnung zu lernen.
- Wenn die Schule ein angstbesetzter Platz mit unvorhersehbaren Ereignissen ist, wo weder die Lehrer noch die Schüler einen sichern Platz innehaben, dann werden sich die Lehrer weniger um den Unterricht und die Schüler weniger um das Lernen kümmern.
- Für Schüler ist es besonders wichtig, einer Gruppe anzugehören, un den Selbstwert nicht zu gefährden. Wenn das, was der Lehrer ihnen aufträgt, mit den Gruppenregeln in Konflikt steht, können Schüler auch die Anordnungen der Lehrer ignorieren oder sie sogar offen abwehren.
- Ein neuer Ansatz in der Motivationspsychologie konzentriert sich ebenfalls auf menschliche Bedürfnisse, er wird von seinen Vertretern als Selbstbestimmungstheorie bezeichnet.
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Kognitive und sozial-kognitive Ansätze in der Motivationspsychologie
- in kognitiven Theorien wird eine Person als aktiv, neugierig, auf der Suche nach Informationen gesehen;
- sie ist im imstande, ihre eigenen persönlichen Probleme zu lösen
- intrinsische Motivation wird betont
- diese Theorien zum Teil als Reaktion auf den Behaviorismus entstanden.
- Verhalten wird durch Denken bestimmt, nicht dadurch, dass in der Vergangenheit ein bestimmtes Verhalten bestraft oder belohnt wurde
- Verhalten wird initiiert und reguliert durch Pläne, Ziele, Erwartungen und Attributionen
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- Theorien, die das behavioristische Prinzip der Verhaltensfolgen als Verstärker akzeptieren, aber auch das Interesse der Kognitivisten an den Auswirkungen von Denkprozessen (Heckhausen)
- Kernhypothese: Motivation ist das Produkt zweier Faktoren:
- 1. individuelle Erwartung, ein bestimmtes Ziel zu erreichen
- 2. Wert, den das Ziel für den betreffenden hat
- wichtigsten Fragen: " Wenn ich mich anstrenge, werde ich dann mein Ziel erreichen?" , "Wenn ich erfolgreich abschneide, wird der Erfolg dann für mich einen Wert haben?"
- Motivation also das Produkt dieser beiden Kräfte, denn wenn einer der Faktoren den Wert O annimmt, ist das ganze Ergebnis des Produktes 0, d.h. es gibt keine Motivation, auf ein Ziel zuzuarbeiten.
- Bsp: wenn ein Schüler erwartet, in einem Fußballspiel das entscheidende Tor zu schießen (hohe Erwartung), und wenn ihm das sehr wichtig ist (hoher Wert), dann sollte seine Motivation sehr hoch sein. Wenn aber einer der beiden Faktoren 0 ist (er weiß, er trifft im entscheidenden Moment nicht, oder der Ausgang des Spiels ist ihm gleichgültig), dann wird auch keine Motivation vorhanden sein.
- Jacqueline Eccles und Allan Wigfield fügen Komponente der Kosten hinzu:
- Werte müssen noch im Hinblick auf die Kosten, die sie verursachen, überprüft werden
- "Wieviel Anstrengung kostet das? Was kann man anders machen? Wie hoch ist das Risiko eines Misserfolgs? Leidet das Ansehen des Betroffenen?
- Banduras Theorie der Selbstwirksamkeit ist eine sozial-kognitive Erwartungs-x-Wert-Theorie der Motivation
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Soziokulturelle Auffassung von Motivation
- was ist Identität? Mit welcher Gruppe identifiziert man sich am stärksten?
- betont die Teilhabe an Gemeinschaften mit gemeinsamer Handlungspraxis
- Menschen beteiligen sich an Aktivitäten, um ihre Identität und ihre Beziehung zur Gemeinschaft aufrechtzuerhalten
- Schüler lernen bereitwilliger, wenn sie in einer Klasse oder in einer Schule sind, in der Lernen hoch angesehen ist.
- wie im Sozialisierungsprozess durch Beobachtung bereits sozialisierter Modelle oder ständige Anweisung von anderen Mitgliedern der Gesellschaft oder Kultur gelernt wird, wie man sprich, sich kleidet etc.- so lernen Schüler in der Schulgemeinschaft von älteren oder besseren Schülern, wie man sich als Schüler verhält.
- Jeder lernt durch andere Mitglieder seiner Gruppe.
- Identität zentraler Begriff dieser Sichtweise der Motivation
- Fußballer, Bildhauer, Lehrer, Ingenieur: jeder hat eine Identität in einer Gruppe
- Teilziel der Sozialisation: Mitglieder vom Rande einer Gruppe ins Zentrum zu versetzen durch Vermittlung der erforderlichen Einstellungen, Verhaltensweisen, Denkweisen und Emotionen.
- berechtigte marginale Teilhabe an einer Gruppe: auch Einsteiger mit noch nicht entwickelten Eigenschaften nehmen am Gruppenleben teil, wenn auch mit unbedeutenden Beiträgen.
- Neulinge und Experten arbeiten gleichermaßen an den gemeinsamen Aufgaben: Referendare, Lehrer
- Neulinge sind motiviert, die Werte und die Praxis der Gruppe zu erlernen, um ihre Identität mit der Gruppe zu festigen
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Berechtigte marginale Teilhabe
- manche Klassen sind von vorneherein mit Absicht als Lerngemeinschaft konzipiert.
- Brown und Campione (1996) entwickelten Lerngemeinschaften für Schüler der Realschule in Verbindung mit dem naturwissenschaftlichen Projektunterricht
- Scardamalia und Bereiter (1996) entwarfen eine Lerngemeinschaft mit Hilfe eines Computerprogramms namens CSILE (Computer-Supported Intentional Learning Environment= computergestützte absichtliche Lernumgebung) : erfordert die Zusammenarbeit von Schülern oder Studenten beim Entwerfen von Fragestellungen und Hypothesen sowie bei der Erhebung von Daten erfordert.
- alle Schüler sollen als vollwertige Mitglieder der Lerngemeinschaft fungieren, denn die Motivation rührt von Identität und der Berechtigung teilzunehmen her.
- Daniel Hickey (2003): Engagement ist die "sinnvolle Teilhabe an einem Kontext, in dem der zu lernendes Wissen anerkannt und angewendet wird"
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Vier Ansätze in der Motivationspsychologie
- die behavioristischen, humanistischen, kognitiven und soziokulturellen Ansätze in der Motivationspsychologie unterscheiden sich in den Antworten auf die Frage "Was ist Motivation?"
- jede trägt auf ihre eigene Weise zum Verständnis des gesamten Problemkomplexes Motivation bei
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Bedürfnisse: Kompetenz, Selbstbestimmung und Zugehörigkeit
- bereits eine Theorie vorgestellt: Maslows Theorie der hierarchischen Bedürfnisse
- andere frühe Motivationstheorien verstehen Motivation als eigenschaftsähnliche Bedürfnisse oder dauerhafte Persönlichkeitsdispositionen
- drei der ausführlich untersuchten Hauptbedürfnisse sind die Bedürfnisse nach Leistung, Macht und Geselligkeit
- neuere Theorie: ähnlicher Ansatz, stellt aber die Selbstbestimmung in den Mittelpunkt des motivationalen Geschehens.
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- Selbstbestimmungstheorie geht davon aus,
- dass alle Menschen sich kompetent und fähig in ihrem Umgang mit anderen Menschen fühlen
- über einen gewissen Entscheidungsspielraum und Kontrolle über Leben verfügen
- dabei auch Beziehungen zu anderen Menschen aufnehmen und aufrechterhalten
- kurz: sie können sich einer Gruppe zugehörig fühlen
- ähnlich zu früheren Konzeptionen der Grundbedürfnisse ist gegeben:
- Kompetenz (Leistungsbedürfnis)
- Autonomie und Kontrolle (Machtbedürfnis)
- Beziehungen (Geselligkeitsbedürfnis)
- Bedürfnis nach Selbstbestimmung steht im Zentrum der Selbstbestimmung, steht im Mittelpunkt unseres Handelns, weil des dem Streben nach eigenen Wünschen entspricht und nicht von externen Belohnungen oder Druck abhängt
- Menschen streben danach, sich ihr Leben selbst einrichten zu können. Sie kämpfen ständig gegen den Druck von äußeren Regeln, Zeitplänen, Terminen, Anordnungen und Grenzen, die von anderen herrühren.
- Hilfe wird ausgeschlagen, um Herr zu bleiben
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Selbstbestimmung in der Klasse
- Klasse kann ein unterstützender Kontext für Selbstbestimmung und Autonomie sein
- Kontext kann das Interesse der Schüler, ihre Kompetenz, Kreativität, Begrifsslernen
Información
- Descripción
- Diapositivas sobre Motivation_Text, creado por maha.hamoud el 08/09/2015.
- Creado por
- maha.hamoud · sep 2015
- Actualizado
- 19 feb 2016
- Visitas
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