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Diapositivas

1. Kurzarbeit Päpsy

Vanessa Rehm Alemán 14 diapositivas

Diapositivas del conjunto (14)

  1. Gegenstand der Psychologie

    • Psychologie > gr. psyche = die Seele; logos = die Lehre, Wissenschaft > Wissenschaft von der Seele
    • -> wissenschaftlich nicht fassbar; kann nicht als Gegenstand der wissenschaftlichen Psychologie sein
    • wissenschaftliche Aussagen kann man aber über die Äußerung des Seelenlebens machen
    • -> ÄUßERT SICH IN ERLEBEN, VERHALTEN UND HANDELN
    • -> Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen ~ Seelenleben eines Menschen
  2. Das Erleben & Das Verhalten

    • = alle von außen nicht beobachtbaren Vorgänge im Menschen
    • Gefühle
    • Gedanken
    • Träume
    • Wünsche
    • Erinnerungen
    • => Selbstbeobachtung
    • = alle von außen beobachtbaren Äußerungen
    • Körperbewegung
    • Gesichtsausdrücke
    • Stimme
    • Hautfarbe
    • Atmung
    • Herzfrequenz
    • feuchte Hände
  3. Das Handeln

    • Erleben Verhalten
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    • |__________________________________>Handeln = jede menschliche Aktivität, mit der bewusst eine bestimmte Absicht / Ziel verfolgt wird
  4. Fallbeispiel

    • Tobias wird schnell aggressiv. Auf einem Fest wird er von drei Jungen angepöbelt. Etc....
    • Erleben:
    • schlechte Erfahrungen ~ Erinnerungen
    • Wunsch sich zu prügeln
    • Angst
    • Gedanken: Peinlichkeit erregt
    • Wunsch nach Hilfe
    • Gefühle: Wut, Aggression, Angst
    • Verhalten:
    • schnelle Atmung / hohe Herzfrequenz
    • geballte Fäuste
    • angespanntes Gesicht / Körperspannung
    • Stimme: laut
    • zittern
    • Rotes Gesicht vor Wut
    • Handeln:
    • zuschlagen
    • beleidigen
    • ignorieren
    • Security ansprechen / Polizei
    • Großen Bruder / andere Leute um Hilfe bitten
  5. Gegenstand der Pädagogik

    • Erziehungspraxis Erziehungswissenschaft
    • =alle Formen des praktischen Erziehungsgeschehens =wissenschaftliche Betrachtung von Erziehung
    • z.B.: Handeln in konkreten erzieherischen z.B.: Reflexion des Erziehungsgeschehen, Theorien
    • Situationen; zielgerichtetes Handeln
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    • | | | |
    • \ / \ /
    • \ / _______________>____________________________________>____________ \ /
    • V | | V
    • PRAXIS THEORIE
    • |_____________ -> Theorie ist nicht ohne Praxis, Praxis ist nicht ohne Theorie denkbar!
  6. Fallbeispiel

    • Der sieben Jahre alte Rene möchte sein Zimmer nicht aufräumen. Seine Mutter, die eine positive und starke Bindung zu Rene hat, verspricht gemeinsam mit ihm in den Zoo zu gehen, wenn er seine Spielsachen ordentlich in die Regale seines Zimmers einräumt.
    • Vorstellung über Erziehung:
    • Die Mutter wirkt auf Rene ein, indem sie ihm einen Besuch im Zoo in Aussicht stellt, wenn er sein Zimmer aufräumt -> Belohnung
    • Beziehung zwischen Mutter und Rene:
    • Renes Mutter hat eine positive Bindung zu Rene (positives Verhältnis)
    • Ziele und Handlungen:
    • Renes Mutter beabsichtigt durch die Erziehungsmethode "Belohnen", in dem sie einen Zoobesuch in Aussicht stellt, auf ihren Sohn einwirken zu können; Ziel: Zimmer ist aufgeräumt
    • Voraussetzung:
    • Rene ist sieben Jahre alt und empfänglich für Anweisungen der Mutter.
    • Bedingung:
    • Ausschlaggebend können sein: Mutter-Sohn-Verhältnis, Alter von Rene, Einfluss von Freunden, usw.
    • Institutionen:
    • Mit sieben Jahren besucht Rene bereits die Grundschule und erfährt neben der Familie eine weitere Institution als pädagogisch einwirkend. Demnach beeinflussen diese beiden Institutionen den Erziehungsprozess.
  7. Pädagogik beschäftigt sich mit der Erziehungswirklichkeit

    • (5-Spalten-Blatt)
    • Vorstellung über Erziehung
    • Beziehung zwischen Erzieher und zu Erziehendem
    • Ziele und Handlungen der Erziehung
    • Voraussetzung und Bedingung der Erziehung
    • Institutionen der Erziehung
  8. Die Ziele der wissenschaftlichen Pädagogik / Psychologie

    • 5 Ziele der wissenschaftlichen Pädagogik / Psychologie
    • 1. Beschreiben
    • 2. Erklären
    • 3. Verstehen
    • 4. Aufweisen und Begründen
    • 5. Vorhersagen und Verändern
    • 1. Beschreiben
    • Beschreiben bedeutet Beobachtetes bzw. Gemessenes festzuhalten. Dies sollte stets objektiv sein (von außen betrachtet)! Nicht interpretieren!!!
    • - möglichst einfach, präzise, klare Kriterien
    • -> Pädagogik und Psychologie beschreiben verschiedene Bereiche:
    • PSYCHOLOGIE:
    • Verhalten, Erleben, Handeln, Persönlichkeitsmerkmale, Bedingungen, Ursache, Entwicklungsbedingungen
    • PÄDAGOGIK:
    • praktisches Erziehungsgeschehen (Erziehungsziele, Methoden), Entwicklungsbedingungen (Alter, Beziehungen, Umfeld)
  9. Diapositiva 9

    • 2. Erklären
    • Erklären bedeutet eine Beziehung und einen Zusammenhang zwischen beschriebenen Merkmalen herzustellen.
    • Ursache -----------> Erklären ----------- Wirkung (Einzelfall)
    • wenn..., dann... -> Gesetzmäßigkeit (viele Fälle)
    • -> Wahrscheinlichkeitsaussage über die durch wissenschaftliche Untersuchungen festgestellte Beziehung zwischen den Merkmalen
    • -> THEORIEN
    • -> Gefüge von sinnvoll aufeinander bezogenen Annahmen über nicht beobachtbare Prozesse im Menschen Darlegung des warum einer Gesetzmäßigkeit
    • 3. Verstehen
    • Verstehen heißt das Ziel, den Zweck menschlichen Verhaltens und Erlebens und dessen Sinnzusammenhang zu erfassen.
    • Erleben
    • Verhalten -> Ziel / Absicht
    • Handeln
    • -> Erfassung des Zusammenhangs/ Hineinversetzen
    • = verstehen
  10. 4. Aufweisen und Begründen

    • Aufweisen:
    • Aufweisung bedeutet das Treffen von Aussagen wie Menschen sich verhalten und handeln sollen und welche Ziele sie anstreben sollen.
    • AUFWEISUNG ---BENÖTIGT----->
    • Begründen:
    • Begründen bedeutet das Zurückführen der Ziele des Handelns und der Handlungen selbst auf allgemein geltende Grundsätze (Moral-, Norm-, Wertvorstellungen) oder allgemein gültige Aussagen.
    • BEGRÜNDUNG
  11. 5. Vorhersagen und Verändern

    • Vorhersage:
    • Vorhersagen (=Prognose) sind Aussagen über die zukünftige Auftretenswahrscheinlichkeit von Erlebens- und Verhaltensweisen.
    • VORHERSAGE ----------ist Vorraussetzung für ---------->
    • ------------------------------------------------------------------------------------
    • -> Verhaltensänderung bietet zum einen viele Möglichkeiten Menschen zu helfen, birgt aber auch Gefahren
    • Veränderung:
    • Veränderung als Ziel der Pädagogik / Psychologie bedeutet, Erleben und Verhalten bewusst, gezielt und geplant zu kontrollieren, zu beeinflussen und zu manipulieren.
    • VERÄNDERUNG
    • ------------------------------------------------------------------------------------
    • -> 3 Typen der Verhaltensänderung:
    • * Korrektur: Unerwünschtes Verhalten soll abgebaut werden
    • * Forderung: Erwünschtes Verhalten soll aufgebaut werden
    • * Prävention: Es soll verhindert werden, dass problematisches Verhalten überhaupt erst eintritt
  12. Fallbeispiel: Fall Martin

    • Martin hat seine Freundin Elisa sehr gern. Allerdings haben sie oft Streit miteinander. Um sich abzureagieren geht Martin häufig mit seiner Clique zum Feiern. Er trinkt dann immer ziemlich viel. In letzter Zeit ist das immer öfter geworden und Martin trinkt regelmäßig zu viel. Seine Lehrer haben schon daheim angerufen, weil sie mitbekamen, dass er ständig betrunken ist, woraufhin seine Eltern Martin zu einer Suchtberatungsstelle schicken. Dort will der Mitarbeiter die Gründe für Martins Alkoholproblem herausfinden und befragt Martin. Martin erzählt, dass ihm die ständigen Streitereien mit Elisa wirklich viel ausmachen und dass er als letzte Möglichkeit den Schmerz mit Alkohol betäubt. Der Mitarbeiter weist Martin darauf hin, dass er seinen Alkoholkonsum unbedingt einschränken muss. Sein Schulabschluss und seine Beziehung zu Elisa sei dadurch stark gefährdet.
    • Arbeitsauftrag:
    • Zeigen Sie anhand des obigen Beispiels die Ziele der wissenschaftlichen Pädagogik und Psychologie auf!
  13. Ausführung

    • Eine Beschreibung von Martins problematischen Verhaltens lässt folgende Beobachtungen festhalten: Martin ist unzufrieden mit seiner Beziehung und greift dann zum Alkohol.
    • Erklären lässt sich der Fall so: Wenn Martin Streit mit seiner Freundin hat, dann greift er zum Alkohol.
    • Verstehen kann man an Martins Aussage festmachen. Er sagt, dass ihm die ständigen Streitereien mit Elisa viel ausmachen, dass er den Schmerz dann mit Alkohol betäuben muss. So wird der Sinnzusammenhang seiner Handlung nachvollziehbar
    • Eine Aufweisung wird von dem Mitarbeiter der Beratungsstelle gemacht. Er formuliert ein Ziel für Martins Verhalten, indem er feststellt, dass Martin den Alkoholkonsum unbedingt einschränken muss.
    • Die Aufweisung ist mit einer Begründung verbunden, da der Mitarbeiter Martin sagt, dass sein Abschluss dadurch gefährdet ist und ohne Abschluss wird man in der heutigen Arbeitswelt kaum akzeptiert. Außerdem ist seine Beziehung zu Elisa gefährdet.
    • Auch wird durch den Mitarbeiter eine Vorhersage bezüglich zukünftiger Auftretenswahrscheinlichkeiten von Martins problematischen Verhaltensweisen, in folgenden Satz gemacht: "Sein Schulabschluss und die Beziehung zu Elisa sei stark gefährdet.
    • Möglichkeiten für eine Veränderung von Martins Verhalten könnte eine radikale Entzugstherapie oder auch ein klärendes Gespräch mit Elisa
  14. Wahrnehmung und Wahrnehmungsprozess

    • Reizaussendung:
    • Umweltreize: Wahrnehmung von Mitmenschen, Gerüchen, Geräusche
    • Körperreize:
    • -durch das Körperinnere: Wahrnehmung eines Schmerzes, Gefühls
    • -absolute Schwelle: Stärke des Reizes
    • -es werden Reize ausgewählt, die unsere Aufmerksamkeit erregen
    • Reizaufnahme über Sinnesorgane:
    • Reiz trifft auf die Sinnesorgane:
    • -Sehsinn -Geschmackssinn -Gehörsinn -Tastsinn -Geruchssinn
    • Rezeptoren (z.B.: Netzhaut) bringt die Reize in eine verständliche Form

Información

Descripción
Diapositivas sobre 1. Kurzarbeit Päpsy, creado por Vanessa Rehm el 04/10/2015.
Creado por
Vanessa Rehm · oct 2015
Actualizado
1 feb 2019
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169
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