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10 Social Media, Teil 5: Text & Social Journalism

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10  Social Media, Teil 5: Text & Social Journalism

Fichas del conjunto (16)

  1. 1Citizen Journalism als Sonder-Form des UGCCitizen Journalism (engl. Bürger:innen-Journalismus) ist eine Sonder-Form des UGC, in der User:innen aktiv
    Content produzieren und veröffentlichen, der über Ereignisse, Entwicklungen und Events informiert und aufklärt.
    Eine besonders beliebtes Tool sind Blogs, wobei auch X eine wichtige Rolle im Citizen Journalism spielt.
    (vgl. Hinton & Hjorth 2013: 64ff)
    !
  2. 2Definitionsangebot: Was ist ein Blog?Ein Blog ist ein auf einer Website geführtes, in der Regel öffentlich einsehbares und chronologisch sortiertes
    Online-Tagebuch, in dem Blogger:innen subjektiv geprägte Gedanken, Meinungen und Meldungen in mit
    Zeitstempeln versehenen Blogposts veröffentlichen und diskutieren.
  3. 3Wissenswerte Hintergründe zu Blogs:▪ Der Begriff „Blog“ ist eine Kurzform von „Weblog“ – einer Wortkombination
    aus den Begriffen „Web“ und „Log“ (engl.: Tagebuch) – und geht
    auf Jørn Barger zurück, der den Begriff 1997 einführte.
    ▪ Für Kaplan & Haenlein repräsentieren Blogs „the earliest form of Social
    Media“ – weil sie es uns früh ermöglichten, das Web aktiv zu gestalten.
    ▪ Die Gesamtheit aller Blogs wird Blogosphäre genannt – umfasst neben
    den eigentlichen Blogs auch ihrer Verbindungen untereinander, die ein
    eigenes soziales Netzwerk mit vielen Communities bilden.
  4. 4Drei Unterarten von BlogsDrei Unterarten von Blogs
  5. 5Was sind Microbloggingdienste?! Microbloggingdienste wie Threads, X oder Mastodon sind Social-Media-Plattformen, auf denen User:innen kurze
    Meinungsbeiträge veröffentlichen können, die chronologisch sortiert und teilweise als zusammenhängende
    „Threads“ angeordnet sind – und von anderen User:innen kommentiert werden können.
  6. 6Definitionsangebot & Bedingungen: Was ist Journalismus?Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) definiert die Arbeit von Journalistinnen und damit den Journalismus
    wie folgt: “Journalistinnen und Journalisten haben die Aufgabe, Sachverhalte oder Vorgänge öffentlich zu
    machen, deren Kenntnis für die Gesellschaft von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller
    Bedeutung ist. [...] Ihre Arbeit verpflichtet sie zu besonderer Sorgfalt, zur Achtung der Menschenwürde und zur
    Einhaltung von Grundsätzen, wie sie im Pressekodex des Deutschen Presserates festgelegt sind.“
  7. 7Erwartungen an den Journalismus:▪ Wahrnehmung einer öffentlichen Aufgabe, die für das
    Funktionieren der demokratischen Gesellschaft unerlässlich ist.
    ▪ Das bedeutet vor allem: über das gesellschaftliche Geschehen zu
    informieren, an der Meinungsbildung der Bürger mitzuwirken sowie
    Entscheidungsträger zu kritisieren und zu kontrollieren.
    ▪ Voraussetzung dafür ist die Unabhängigkeit von Journalist:innen,
    die also weder politisch noch geschäftlich beeinflusst werden dürfen.
  8. 8Wichtigste journalistische Form Nachricht Definition:! „Nachrichten sind zum einen Mitteilungen von publizistischem Wert; zum anderen ist die Nachricht eine
    journalistische Darstellungsform, mit der die Vermittlung von Informationen in möglichst knapper, unparteilicher
    Weise angestrebt wird. Sie ist vor allem eine ausschließlich tatsachenbetonte und referierende Darstellungsform.“
    Die Kurz-Form der Nachricht ist die „Meldung“, die maximal 20 Druckzeilen einer Tageszeitung enthält.
  9. 9die umgekehrte Nachrichtenpyramidedie umgekehrte Nachrichtenpyramide
  10. 10Überblick der wichtigsten Textsorten (neben der Nachricht!)Überblick der wichtigsten Textsorten (neben der Nachricht!)
  11. 11Die Debatte um Qualität im Journalismus! „Die Qualitätsdebatte ist eine der am vehementesten und kontroversesten geführten Diskussionen in
    Wissenschaft und Praxis der Medien überhaupt.“
    Für Weichler (2003) ist journalistische Qualität eine Variable, die von Medium, Zielgruppe, Funktion,
    Darstellungsform, journalistischem Selbstverständnis und Aktualität (Periodizität) abhängig ist.
    Gleichzeitig nennt er aber auch vier Gefahren, die der Qualität im Journalismus schaden können:
    ▪ Demotivation
    ▪ Nachlässigkeit
    ▪ Zeitmangel
    ▪ Sparmaßnahmen
  12. 12Was ist Online-Journalismus? Oder: Was ist dabei anders?„Für Online-Medien schreiben heißt zu allererst: mehr als schreiben. Visuelles Denken ist Voraussetzung, aber
    auch akustisches und filmisches Planen und Gestalten, vor allem über das Konzipieren von nichtlinearen
    Abläufen. Die Wiedergabemedien sind: Bildschirm und Lautsprecher – dem Fernsehjournalismus nicht
    unüblich. Text und Bild liefern die Basisinformation. Über die klassische Mattscheibe hinaus geht die
    Verknüpfung von Text-, Bild-, Video-, und Audio-Elementen.“
  13. 13Anforderungen an Online Journalismus für digitale User▪ Beachtung von Usability und User-Verhalten
    ▪ Gestaltung interaktiver Elemente
    ▪ Das Wichtigste zuerst
    ▪ Vermeidung von Sackgasse (Verlinkungen!)
  14. 14Wie nutzen Journalisten Social Media und das Internet?Wie nutzen Journalisten Social Media und das Internet?
  15. 15Social Media x Journalismus: Welche Konsequenzen und Folgen gibt es?▪ Meta entscheidet, was kritische Inhalte sind – und verbannt alles,
    was nicht zu den Regeln und Standards passt.
    ▪ Vormachtstellung in der öffentlichen Meinungsbildung: Die
    Algorithmen und Filterblasen von Meta, TikTok und Co. machen es
    schwer, andere Meinungen und Fakten zu sehen.
    ▪ Auswirkungen der Auswahlmechanismen auf die Qualität: Was
    geklickt oder geteilt wird, zählt. Auch hier bergen Algorithmen Risiken.
    ▪ Journalismus Gerät in eine sich selbst verstärkende Abhängigkeit:
    Mehr Reichweite über Social Media heißt auch, dass genau hier weiter
    mehr Inhalte für die neuen User:innen veröffentlicht werden muss.
    ▪ Anpassung für Distributionsplattformen: Je nach Plattform müssen
    komplett andere Formate erstellt werden. #HomelessMedia
    ▪ Unsichere Zukunft der Medienmarken: Welche Rolle spielt in den
    Augen der Nutzer:innen noch die Quelle der Information, wenn eh alles
    auf Meta- und Google-Plattformen gesehen wird?
  16. 16Sind Blogs echter, ernstzunehmender Journalismus? Was dafür spricht – und was dagegen.Sind Blogs echter, ernstzunehmender Journalismus? Was dafür spricht – und was dagegen.

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El usuario ha eliminado su información de asignaturas Fichas sobre 10 Social Media, Teil 5: Text & Social Journalism, creado por Usuario eliminado el 17/01/2026.
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Usuario eliminado · ene 2026
Actualizado
17 ene 2026
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9
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  • Creado por Katharina Tögel · 17 ene 2026
  • Copiado por Katharina Tögel · 17 ene 2026
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