Ablasshandel
Diapositivas del conjunto (3)
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- - große Angst der spätmittelalterlichen Bevölkerung vor der Verdammnis
- - u. a. Tetzel arbeitet mit dem schlechten Gewissen der Gläubigen gegenüber den Verstorbenen und der Sorge um sie
- - der Ablass sei das einzige Mittel, mit der man sich und die Seinen vor der ewigen Verdammnis retten kann
- - Angst resultiert aus den zahlreichen Krisen im 14./15. Jahrhundert (Pest, Hunger, Kriege...) und Versuche, diese zu überwältigen
- - Totentanz, exstatsische Frömmigkeit, Jenseitsfurcht, gute Werke
- - Widerspruch Heilanspruch der Kirche und tatsächliche Korruption kirchlicher Strukturen (Schisma, Konzialiarismus)

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Ablasshandel als Lösungsstrategie?
- - Ablasshandel einerseits Lösungsansatz:
- - Menschen sind so voller Angst und Verzweifelung, dass sich in dem durch Geld erwerbbaren Ablass der Sündstrafen ein Ausweg zu zeigen scheint, auf den sie bereitwillig eingehen
- - andererseits:
- - ändert der Ablasshandel nichts an den tatsächlichen Missständen: weder Hunger, noch Seuchen noch Pest können wirksam damit bekämpft werden
- -> Ablasshandel nutzt Not der Menschen aus, um Kirche, die Geistlichen und den Papst weiter zu bereichern
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- - Reformation als echter Lösungsansatz:
- -> Luther bricht mit den alten Glaubens- und Kirchenstrukturen und bietet den Gläubigen durch eine neue Theologie zumindest in geistlicher Hinsicht eine neue Perspektive
- -> Krise der Kirche, die den Gläubigen in Schisma, Konziliarismus und dem bekannten Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit begegnet, findet hier eine Alternative

Información
- Descripción
- Folienset am Ablasshandel, erstellt von Sadija Abdul am 10/11/2016.
- Creado por
- Sadija Abdul · nov 2016
- Actualizado
- 5 dic 2016
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