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Filtration Skript 6

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Filtration Skript 6

Fichas del conjunto (31)

  1. 1Physikalische Grundlagen:• Trennung von Suspensionen in Feststoff und Flüssigkeit mit Druckgefälle Δp
    als treibende Kraft
    • Rückhalt der Feststoffteilchen durch poröses Filtermittel
    • Im Gegensatz zur Sedimentation kein Dichteunterschied erforderlich
  2. 2Erzeugung Δp:• Unterdruck auf Filtratseite
    (Vakuumpumpe)
    • Überdruck auf Suspensionsseite
    (hydrostatisch oder
    Pumpen)
  3. 3Ziele Filtration:• Gewinnung Feststoff (Scheideoder
    Kuchenfiltration)
    • Gewinnung gereinigte Flüssigkeit
    (Klärfiltration)
  4. 4OberflächenfiltrationFiltervorgang // Siebwirkung
    Teilchen die größer als Poren und Öffnungen
    des Filtermittels sind werden zurückgehalten.
    Aufbau Filterkuchen (f(t)) mit engeren Poren als
    Filtermittel → maßgebend für Güte Trennvorgang
  5. 5Tiefenfiltration:Rel. dicke Filtermittelschichten mit verzweigten
    Porenkanälen. Einlagerung kleiner Partikel durch
    Adsorption // Verringerung Porosität.
    Klärung von Suspensionen mit geringem Feststoffgehalt
  6. 6Flux=(Filtrat- bzw. Permeatmassenstrom) für Filtration oder Ultafiltration
  7. 7Bei Druckfiltration darf Druckgefälle nur bis zu kritischem Druck erhöht werden. Warum? Folgen:Darüber Kompression des Filterkuchens mit Absinken Filterdurchsatz und
    Filterleistung.
  8. 8Verbesserung / Stabilisierung der Durchlässigkeit des Filterkuchens durch Zusatz von Filterhilfsmitteln:• feinkörnige oder fasrige Stoffe
    • Zusatz zur Suspension oder Aufschwemmen auf Filtermittel
    • meist bei Klärfiltration eingesetzt
    • binden kleine Teilchen durch Adsorption
    z.B.
    • Kieselgur
    • Cellulose
    • Glaswolle
    • Quarzsand
  9. 9statische oder „Dead-End“ Filtration:Suspension (Feed) strömt senkrecht zur Filterfläche. Ein unreinseitiger
    Eingang, ein reinseitiger Ausgang (Filtrat).
    Einsatz bei niedrig konz. Verunreinigungen.
  10. 10• Cross-Flow- oder Tangentialfiltration:Tangentiale Anströmung des Filtermittels, ein Teil der Flüssigkeit passiert die
    Membran (Filtrat = Permeat), Partikel werden zurückgehalten.
    Einsatz v.a. bei den Membrantrennverfahren Mikro-, Ultrafiltration
    Umkehrosmose, Pervaporation,…
  11. 11Filtrationsarten nach PartikelgrößenFiltrationsarten nach Partikelgrößen
  12. 12Industrielle Filterapparate Eingesetzte Filtermittel:lose Filtermittel, Filtergewebe, poröse Filter
  13. 13Saugnutsche:Aufbringen von Filtermittel auf Filterplatte. Absaugung des
    Filtrats durch Vakuum. Verwendung zur Kuchenfiltration.
  14. 14Druckfilter:Suspension wird mit Druck auf Filtermittel gepresst.
    Anwendung zur Klär- und Kuchenfiltration, auch falls
    Geruchsbelastung durch Suspension.
  15. 15Kerzenfilter:Suspension wird von außen in Hohlzylinder (Filterkerze) gedrückt. Filtrat dringt
    durch die Kerze ins Innere und kann ablaufen.
    Filterkuchen bleibt auf der Oberfläche.
    Geeignet für Klärfiltration und Trennung von Suspensionen mit geringem
    Feststoffgehalt
  16. 16Blattfilter:Trennung schlecht filtrierbarer
    Suspensionen mit sehr kleinen
    Partikeln. Feststoffgehalt < 5 %.
    Filterplatten aus mit Vlies
    bestammten Stützgerüst
  17. 17Beutelfilter:Leicht zu Öffnen / Wechseln.
    Zur Abtrennung grober Partikel
    Oder zur Endfiltration (Sicherheitsfiltration)
    bei sehr geringen Partikelkonzentrationen.
  18. 18Kammerfilterpresse:Platten mit Filtermittel (meist Vlies) belegt
    Verwendung zur Trennung schwer
    filtrierbarer Suspensionen mit geringem Feststoffanteil
  19. 19Rahmenfilterpresse:Verwendung v.a. zur Kuchenfiltration leicht
    filtrierbarer Suspensionen.
  20. 20Planzellenfilter:Evakuieren der einzelnen Sektoren und
    Absaugen Filtrat über Hohlwelle. Waschen, Trockensaugen, Lockern
    (Druckluft) und Ausschleudern möglich
  21. 21Vakuumtrommelzellenfilter:Rotierende, in einzeln evakuierbare Zellen
    eingeteilte Trommel tauscht in Suspension. Über Vakuum wird Filtrat über
    umlaufendes Filtervlies ins Innere gesaugt.
    Kontinuierlicher Abtrag des Filterkuchens.
  22. 22Bandfilter:Suspension wird gleichmäßig aufgegeben, Filtrat wird über Vakuum
    (Schwerkraft, Druck) durchs Filtergewebe gesaugt.
  23. 23Membrantrennverfahren: Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration, Umkehrosmose, PervaporationMembranen: dünne Schichten aus
    organischem oder anorganischem Material.
    Trennung basiert auf Eigenschaft der Membran, Komponenten bevorzugt
    durchzulassen oder zurückzuhalten.
  24. 24Mikrofiltration (MF)Druckbereich: 1 – 5 barMikrofiltration (MF)
  25. 25Ultrafiltration (UF)Druckbereich: 5 – 15 barUltrafiltration (UF)
  26. 26Nanofiltration (NF)Druckbereich: 7 – 40 barNanofiltration (NF)
  27. 27Umkehrosmose (RO)Druckbereich: 25 – 70 barUmkehrosmose (RO)
  28. 28Membranmodule und industrielle Auslegungung EIgenschaften :• hohe Standzeiten, hohe mechanische und thermische Stabilität
    • möglichst geringe Kosten
  29. 29Umkehrosmose (RO) Erklährung:Für Umkehr des Osmoseprozesses muss Gegendruck oberhalb des
    osmotischen Drucks aufgebaut werden.
    Anwendungen: z.B. Meerwasserentsalzung, Reduzierung Härtebildner in
    Waschwasser.
  30. 30Pervaporation:Membrantrennverfahren mit Phasenumwandlung.
    Flüssiger Retentatstrom und dampfförmiger
    Permeatstrom. Laufende Zuführung der
    benötigten Verdampfungsenergie.
    Beispiel: Absolutierung von Ethanol
  31. 31—

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Usuario eliminado · jun 2017
Actualizado
14 jun 2017
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Historial
  • Creado por Lukas Berger · 14 jun 2017
  • Copiado por Lukas Berger · 14 jun 2017
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