Test
Die muslimische Gemeinschaft und die österreichische Staatsbürgerschaft
Preguntas del test (19)
1Was versteht man unter "Staatsbürgerschaft"?
- AMitgliedschaft von Menschen in einer politischen und geografischen Gemeinschaft
- BMitgliedschaft aller Staaten
- CMan bürgt für die Korruptionen eines Staates
- DDie vorgegebene Schaftweite von Winterstiefeln für alle Staatsbürger
2"Staatsgewalt" bedeutet,...
- Adass der Staat willkürlich Gewalt an seinen Bürgern ausüben darf.
- Bdass ein Staat immer gewaltig groß ist.
- Cdass der Staat durch seine hoheitliche Macht Gesetze verabschiedet und diese mit seinen Organen vollzieht.
- Ddass niemand gezwungen ist etwas zu tun, wozu er nach dem Gesetz nicht verpflichtet ist, und niemand gezwungen ist etwas zu unterlassen, was das Gesetz gestattet.
3Eine Verbindung zwischen religiöser Gemeinschaft und Staatsbürgerschaft...
- Aist unmöglich.
- Bkann erreicht werden.
- Cist überall auf der Welt vorhanden.
- Dfunktioniert in einer Diktatur besonders gut.
4Ein einheitliches islamisches Staatsverständnis...
- Agibt es nicht.
- Bist eindeutig im Qur'an zu finden.
- Cist nicht gegeben, da kein politisches Konstrukt in der islamischen Geschichte dem anderen gleicht.
- Dwird in Österreich gerade entworfen.
5Moral beinhaltet:
- AWerte
- BTugenden
- Cgute Taten
- Dsich mit aller Gewalt für die Verbreitung des Islam einzusetzen
6Politik wird folgenden Bereichen zugeordnet:
- AGebet
- BMacht
- CAutorität
- DNächstenliebe
7Nach den Vorstellungen des klassischen Gelehrtenkonzepts "Haus des Islam" (dar al islam)...
- Aleben Muslime in ständiger Gefahr.
- Bleben nur Juden.
- Cleben Muslime in Sicherheit.
- Ddürfen Muslime ihre Religion frei ausleben.
8Das Gelehrtenkonzept "Haus der Einladung zum Islam" (dar al schahada)...
- Alädt Nicht-Muslime friedlich zum Islam ein.
- Bermahnt egozentrische Muslime zurück zu islamischen Tugendkonzeptionen zu kehren.
- Cbetrifft ausschließlich strenggläubige Muslime.
- Dbetrifft die ganze Erde.
9Der Prophet...
- Aerließ im 7. Jahrhundert einen Gesellschaftsvertrag für die Bürger Medinas, um alle Stämme friedlich zu vereinen.
- Berließ im 7. Jahrhundert einen Gesellschaftsvertrag für die muslimischen Bürger Medinas, um alle Nicht-Muslime effektiv aus Medina hinauszuekeln.
- Cerließ im 7. Jahrhundert einen Gesellschaftsvertrag für die jüdische Bürger Medinas, um Muslimen ihre Vorteile zu sichern.
- Derließ im 7. Jahrhundert einen Gesellschaftsvertrag für die Bürger Medinas, um die Rechte und Pflichten aller Stämme abzusichern.
10Die Gemeindeordnung von Medina...
- Asicherte gleiche Rechte und gleiche Pflichten für alle angeführten religiösen Vertreter.
- Bsicherte Rechte für die muslimische Bevölkerung und Pflichten für alle anderen Bewohner.
- Cführte alle Einwohner zu einer Gemeinde zusammen.
- Dbetraf nur die Buddhisten Medinas.
11Das Wort "Umma"...
- Aist eine arabisches Kunstwort, welches in Büchern den Prozess des Nachdenkens darstellt.
- Bist eindeutig definierbar.
- Cbedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch "muslimische Gemeinschaft".
- Dist ein arabischer Vorname.
12Folgende Vorstellungen sind Teil der islamischen Morallehre:
- ABekennung zur Einheit Gottes
- BStreben nach Rechtleitung Gottes
- CHeiligkeit des Lebens
- DGleichheit aller Menschen vor Gott
- Egemeinschaftliche Solidarität ausschließlich unter Muslimen
13Die konziliante bzw versöhnliche muslimisch-theologische Position besagt,...
- Adass Muslime in ein muslimisches Land auswandern sollen.
- Bdass Muslime sich aktiv darum bemühen sollen, die Herausforderungen des nicht-muslimischen Gemeinwesens zu bewältigen.
- Cdass Muslime ihre nationale Treue leugnen müssen.
- Dfordert ein 3. Vatikanisches Konzil aller Muslime.
14Ein Staatsbürger...
- Adarf sich freiwillig an die Gesetze des Staates halten.
- Bhat nur Rechte, aber keine Pflichten.
- Chat einen Vertrag mit dem Staat.
- Dbürgt für seinen Staat.
15Die religiöse und weltliche Loyalität sollen Muslime...
- Aauf keinen Fall verbinden.
- Bprüfen und dann verbinden.
- Cverbinden, wenn ein Muslim Staatsoberhaupt ist.
- Dunhinterfragt verbinden.
16Islam und österreichische Staatsbürgerschaft...
- Asind Gegensätze.
- Bsind identisch.
- Csind vereinbar.
- Dsind nur für Flüchtlinge vereinbar.
17Die staatsrechtlichen Prinzipien Österreichs...
- Asind mit der Gemeindeordnung Medinas und dem Qur'an vereinbar.
- Bgehen nur Österreicher etwas an.
- Chaben mit Österreich eigentlich nichts zu tun.
- Dwerden von den politischen Parteien vorgegeben.
18Das islamische Moralverständnis...
- Awar nur im 7. Jahrhundert annehmbar.
- Bwiderspricht dem modernen Staatsbürgerschaftsverständnis.
- Cwiderspricht dem modernen Staatsbürgerschaftsverständnis nicht.
- Dfordert u.a. gerechtes Handeln, ein freundschaftliches Miteinander, Güte und rechtschaffende politische Partizipation.
19Welche Bedeutungen umfasst der Begriff "Umma"?
- Aalle Lebewesen der Welt
- Breligiöse Gemeinschaft
- CLeute der Schrift
- Duniverselle Gemeinschaft von Gläubigen
Información
- Descripción
- Staatsbürgerschaft und Islam, zwei Bereiche deren gemeinsames Interesse in der österreichischen Gegenwart durch die Entwicklung ansteigender Zahlen hier in Österreich lebender Muslime an Bedeutung gewinnt. Die Unterscheidung der Begrifflichkeiten „Staatsbürgerschaft“ und „muslimische Gemeinschaft“ ist notwendig, um letztendlich diese Begriffe in der persönlichen Haltung gegenüber Religion, Staat und Gesellschaft wieder vereinen zu können.
- Autor
- Maria Jedliczka
- Idioma
- Deutsch
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