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BM 13 Allgemeine Didaktik SS 2019 - Teil 2
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Preguntas del test (124)
1Klafki argumentiert mit Humboldt, dass die Aufgabe des Menschen ist...
- A..über andere zu bestimmen.
- B..über sich selbst zu bestimmen und nicht über andere bestimmen zu lassen.
- C.über sich bestimmen zu lassen.
- D..über andere und nicht über sich selbst bestimmen zu lassen.
- E..über sich selbst zu bestimmen und nicht über sich zu bestimmen zu lassen.
2Klafki beschreibt die Aufgaben des Lehrenden als...
- A..nichts Beliebiges.
- B..nichts Besonderes.
- C..gut Überlegtes.
- D..allgemein Bekanntes.
- E..nichts Bestimmtes.
3Klafki beschreibt die Grundzüge eines neuen Allgemeinbildungskonzepts und stellt dabei die epochaltypischen Schlüsselprobleme ins Zentrum. Zur Bestimmung dieser Grundzüge skizziert er u.a. Bildung im Medium des Allgemeinen. Als Bestimmungsmoment von Bildung hebt Klafki mit diesem Medienbegriff das Kanonproblem heraus. Welche Perspektive zum Kanonproblem schlägt Klafki mit seinem Medienbegriff vor?
- ADieses Problem ist als Frage nach einem verbindlichen Kreis von Kulturinhalten zu verstehen, die im historischen Entwicklungsprozess den Rang klassischer Leistungen menschlicher Produktivität - in Wissenschaft, Kunst, Geschichte, ethischer Lebensgestaltung und Reflexion - gewonnen haben und die den substantiellen Kern der Allgemeinbildung ausmachen sollen, jeweils in die Verständnisebene von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen übersetzt.
- BAllgemeinbildung bedeutet in dieser Hinsicht, ein geschichtlich vermitteltes Bewusstsein von zentralen Problemen der Gegenwart und - soweit voraussehbar - der Zukunft zu gewinnen, Einsicht in die Mitverantwortlichkeit aller Beteiligten angesichts solcher Probleme und der Bereitschaft, an ihrer Bewältigung mitzuwirken.
- CIn Bezug auf das Kanonproblem umschreibt der universalhistorische Horizont das Allgemeine als Aufgabe begriffenen Humanisierungsprozesses die objektive Seite der Bildung des Subjekts: Der Bildungsprozess wird als nach vorn hin offener Vermittlungsprozess der Subjekte mit der geschichtlichen und natürlichen Welt verstanden. Die Aufgabe löst sich allein durch die Verknüpfung unseres Ichs mit der Welt zu der allgemeinsten, regesten und freiesten Wechselwirkung.
- DEs soll dem Zugang zu unterschiedlichen Möglichkeiten menschlicher Selbst- und Weltverändnisses und zu verschiedenen kulturellen Aktivitäten geöffnet werden, von der subjektiven Seite aus gesehen: zur Vielzahl möglicher, relativ frei wählbarer individueller Interessenschwerpunkte.
- EAus dem Kanonproblem ergibt sich, dass weiterhin um die inhaltliche und die organisatorische Demokratisierung des Bildungswesen gerungen werden muss; denn ein inhaltlich am Demokratieprinzip orientiertes Allgemeinbildungskonzept kann letztlich nicht von seinen organisatorischen Realisierungsbedingungen abgekoppelt werden.
4Klafki schreibt: "Einzelne Schulen des gleichen Schultyps unterscheiden sich häufig hinsichtlich schulklimatischer Aspekte und der Leistungsresultate stärker voneinander als die Durchschnittsergebnisse der miteinander verglichenen, verschiedenen Schultypen". Was folgert Klafki aus dieser Beobachtung?
- ADie Einführung der Gesamtschule durch äußere Schulreform ist gelungen.
- BDas didaktische Gesamtbewusstsein muss gefördert werden.
- CLehrerInnen sollen den SchülerInnen schrittweise zu größerer Selbstständigkeit und Mittbestimmungsfähigkeit verhelfen.
- DDie Verbindung von innerer und äußerer Schulreform muss zur Anknüpfung an die Erfolge der internationalen Reformpädagogik realisiert werden.
- EDie Ergebnisse der Schule hängen eher von der pädagogischen Arbeit der Kollegien als vom Schultyp ab.
5Mit welchem Dreischritt behandelt Heimann das Methodenproblem in der Didaktik?
- ADurch die Analyse von Schulgesetzen, Richtlinien und Verwaltungsordnungen.
- BDurch die Analyse von subjektiven, objektiven und perojativen Tatbeständen.
- CDurch die Analyse normbildender, bedingungssetzender und formschaffender Faktoren.
- DDurch die Analyse von Fremdwillen, Eigenwillen und Gemeinschaftswillen.
- EDurch die Analyse von Voraussetzungen die in der Schule, in den SchülerInnen und in den LehrerInnen liegen.
6Nach Heimann werden durch die Fundamentaldemokratisierung der Gesellschaft an die Massen, die zu Subjekten der Geschichte geworden sind, Anforderungen gestellt, die bisher nur in der Erziehung von Eliten eine Rolle gespielt haben. Welche Funktion schreibt er den Massenmedien in diesem Zusammenhang zu?
- ASie liefern für die Massen eine Orientierung in einer unüberschaubaren und bedrängenden Welt und haben insofern eine Bildungsfunktion.
- BSie entsprechen einem Bewusstsein, das in Realkategorien denkt und haben insofern die Funktion, Bildung zu verhindern.
- CSie haben die Funktion, den Begriff des Funktionierens von technischen Infrastrukturen auf pädagogische Verständigungsvorgänge zu übertragen.
- DSie erzeugen die Unüberschaubarkeit und das Bedrängende der Welt und haben insofern die Funktion, Bildung zu verhindern.
- ESie haben eine polarisierende und eine privatisierende Funktion und insofern eine Bildungsfunktion.
7Reich diskutiert Diskussionen über Zielprobleme, Strukturprobleme und Funktionalismusprobleme in der Didaktik. Was ist das Ergebnis seiner Diskussion?
- AIn keiner der drei Diskussionen gelingt es, das Kriterienproblem überzeugend zu bearbeiten.
- BNur in der Diskussion über Strukturprobleme gelingt es, das Kriterienproblem überzeugend zu bearbeiten.
- CNur in der Diskussion über Zielprobleme gelingt es, das Kriterienproblem überzeugend zu bearbeiten.
- DIn allen drei Diskussionen wird das Kriterienproblem überzeugend bearbeitet, allerdings auf jeweils unterschiedlichem Weg.
- ENur in der Diskussion über Funktionalismusprobleme gelingt es, das Kriterienproblem überzeugend zu bearbeiten.
8Reich schreibt zur Verwendung von Medien: „Eine konstruktivistische Pädagogik steht und fällt mit der Realisierung von Konstrukten, von Werken, die Anderen mitgeteilt, gezeigt, die besprochen und als Lösungen für Probleme bzw. Konflikte diskutiert werden können" (Reich 2010: 229). Wie unterscheidet er die Realisierung von Konstrukten von der Realisierung von Produkten?
- ADie Produktion ist eher auf postmoderne Werte bezogen; die Konstruktion eher auf monetäre Werte.
- BDie Produktion ist eher auf Prosumenten bezogen, die Konstruktion auf Konsumenten.
- CKonstrukte werden als Produkte gesehen.
- DDie Produktion ist eher auf monetäre Werte bezogen; die Konstruktion eher auf postmoderne Werte.
- EDie Produktion ist eher auf Konsumenten bezogen, die Konstruktion auf Prosumenten.
9(t1) Reich verwendet die Analogie von Schule und Kaufhaus
weil
(t2) Reich vertritt die Perspektive, dass sich jeder je nach Geldbörse das mitnehmen soll, was er braucht und dass die Lehrenden nichts anderes verkörperen als Verkäufer, die zwischen sich gut verkaufenden Waren und Ladenhütern einherschlendern und kaum ein eigenes Gewissen haben.- ANur t2 ist richtig.
- Bt1 und t2 sind richtig, aber die Verknüpfung ist falsch.
- CKeine der Aussagen ist richtig.
- DNur t1 ist richtig.
- Et1, t2 und die Verknüpfung sind richtig.
10Rogers schreibt: "Derjenige, der demgemäß mutig und gründlich seine eigenen Gedanken denkt, zu seiner ihm eigenen Einmaligkeit findet und verantwortlich sich selbst wählt, hat vielleicht das Glück, zwischen Hunderten von objektiven, äußeren Alternativen wählen zu können oder er mag schlimmstenfalls keine einzige Entscheidungsmöglichkeit haben." Was bedeutet das für die Freiheit des Menschen?
- ADass der freie Mensch dazu in der Lage sein muss, andere zu determinieren.
- BDass der Mensch angesichts der hohen Bedeutung der äußeren Umstände kaum Freiheit hat.
- CDass Freiheit ein äußerer Wert ist, der an den Menschen so herangetragen werden muss, dass er sich zu einer "Fully Functioning Person" entwickelt.
- DNichts - die Freiheit des Menschen besteht unabhängig von äußeren Umständen.
- EDass innere Freiheit nicht in Studien und Versuchen nachgewiesen werden, sondern nur erlebt werden kann.
11Von welchem Punkt aus sollen sich nach Herbart die verschiedenen methodischen Schritte verbreiten?
- AVom Lehrplan aus.
- BVon der Einheit des Bewusstseins aus.
- CVom transzendentalen Subjekt aus.
- DVon der Vielseitigkeit aus.
- EVon der konstruktiv - realistischen Forschungsmethode aus.
12Warum ist es nach Blankertz für die Didaktik notwendig, von der Spontaneität der Lernenden und ihrer kulturellen Eingebundenheit auszugehen?
- AWeil erst auf der Grundlage spontanen Handelns der Reflexionsgehalt der Wissenschaft zum Maßstab der didaktischen Praxis werden kann.
- BEs ist nicht Blankertz, der von einer für die Didaktik notwendigen Spontaneität der Lernenden und ihrer kulturellen Eingebundenheit auszugeht, sondern Hönigswald.
- CWeil sonst das Eigenrecht der Jugend ohne die notwendig mitzudenkende Vermittlung durch die Kultur als unhinterfragte Norm gesetzt wird.
- DWeil die sinnindifferente Informationsaufnahme ein unhintergehbares Moment des Lernprozesses ist.
- EWeil alle pädagogischen Intentionen schlussendlich auf das Gewissen der Lernenden bezogen sind.
13Warum ist nach Comenius mit Metaphysik, Physik, Optik, Astronomie, Geographie, Chronologie, Arithmetik, Geometrie, Statik, Mechanik, Dialektik, Grammatik, Rhetorik, Poesie, Musik, Haushaltslehre, Politik, Ethik und Frömmigkeit eine Vielzahl von Fächern in der zweiten Schulstufe (bei Comenius: Muttersprachschule, heute: Volksschule) zu berücksichtigen?
- ADie Vielzahl der Fächer erlaubt es den Lehrenden die Begabungen der Lernenden für bestimmte Fächer zu erkennen und diese dann mit Hilfe von Begabungsbüchern ihren Begabungen gemäß zu fördern.
- BKinder aus adeligen Familien und dem Klerus sollen die Möglichkeit erhalten, die ihnen in der Mutterschule (1.-6. Lebensjahr) zu Teil gewordene Förderung in der Muttersprachschule so weiter zu entwickeln, dass sie hinterher erfolgreich die Lateinschule besuchen können.
- CWeil die bisherige, ohne die von Comenius vorgeschlagene neue Methode arbeitende Schule, nicht dazu in der Lage war, wichtige Fächer auch zu unterrichten, und mit der neuen Methode die Vielzahl der Fächer endlich auch tatsächlich in der Schule unterrichtet werden kann.
- DSchon in der Muttersprachschule sollen die Begabteren und die weniger Begabteren Schülerinnen und Schüler so getrennt werden, dass die begabteren Schülerinnen und Schüler ihre Begabung voll entwickeln können.
- EWeil alles, was dem Menschen für sein ganzes Leben mitgegeben werden soll, schon in der ersten Schule angelegt werden muss.
14Warum lehnt Dewey den Frontalunterricht ab?
- AWeil es sich um eine vordemokratische Methode der Erziehung in der Schule handelt, welche nicht die Eigenverantwortlichkeit des Lernenden für sein Wissen stark macht.
- BWeil damit nicht sichergestellt werden kann, ob der Lernende komplex zusammengefasste Sachverhalte überhaupt versteht.
- CWeil damit ausschließlich rezeptives und passives Lernen gefördert wird.
- DWeil es nicht für kleine Klassen geeignet ist.
- EEs wird kein Grund angegeben.
15Warum müssen nach Klafki instrumentelle Themen und Inhalte mit emanzipatorischen Zielen verbunden werden?
- AWeil potentiell emanzipatorische Themen als allgemeine Themen immer mit instrumentellen Themen konkretisiert werden müssen.
- BWeil damit die einseitige Fokussierung auf potentiell emanzipatorische Themen verhindert werden kann.
- CWeil instrumentelle Ziele und Inhalte unabhängig von Methoden verfolgt werden können.
- DWeil es instrumentelle Themen und Inhalte gibt, die für emanzipatorische Zielsetzungen notwendig sind, die selbst aber ziel- oder wertambivalent sind.
- EWeil instrumentelle Themen und Inhalte die Entwicklung von Selbstbestimmungs- Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit als Ziel und Methode ermöglichen und daher für den Unterricht unverzichtbar sind.
16Warum musste Hönigswald seine Professur in München aufgeben?
- AWegen der Geburt seines Sohnes.
- BWeil ihm die Kolleginnen und Kollegen die Unterstützung verweigerten.
- CWeil er emeritierte.
- DAufgrund seines zunehmenden Desinteresses am Fach und der damit einhergehenden Rückwendung zur Medizin.
- EAufgrund eines diffamierenden und antisemitischen Gutachtens von Martin Heidegger.
17Warum soll laut Comenius jeweils nur ein Buch eines Autors bzw. einer Autorin verwendet werden?
(1) Kinder und Jugendliche sollen nicht verwirrt werden.
(2) Kinder und Jugendliche sollen die einzige Wahrheit des einen Gottes akzeptieren.
(3) Aus ökonomischen Gründen.- ANur 2. ist richtig.
- BNur 1. ist richtig.
- CNur 1. und 3. sind richtig.
- DNur 1. und 2. sind richtig.
- EKeines ist richtig.
18Warum stellt Dewey die Demokratie als Lebensform in den Mittelpunkt seiner Konzeption von Schule?
- AWeil Schule zu Mitbestimmungs-, Solidaritäts- und Friedensfähigkeit erziehen soll.
- BWeil Schule ein Hineinziehen in ein skeptisches Selbstbedenken erreichen soll.
- CWeil die bestehende Schule vordemokratischen Ziele dient und vordemokratische Methoden verwendet.
- DWeil damit die Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt im Sinne der OECD verbessert wird.
- EWeil die Schule zur Emanzipation des Menschen aus entfremdenden gesellschaftlichen Verhältnissen beitragen soll.
19Was besagt Comenius Formel "Omnes Omnia Omnino"?
- AAllen alles allgemein und im Hinblick auf das Ganze zu vermitteln.
- BAllen alles allumfassend und im Hinblick auf das Gute zu vermitteln.
- CAllen alles allgemein und im Hinblick auf das Gesamte zu vermitteln.
- DAllen alles allumfassend und im Hinblick auf das Ganze zu vermitteln.
- EAllen alles allumfassend und im Hinblick auf das Gesamte zu vermitteln.
20Was bezeichnet Ballauff als traditionelle gesellschaftliche Funktion von Schule?
- ADie Vermittlung von Primärtugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit und Gehorsam.
- BDie Reproduktion schulischer Traditionen.
- CDie retrospektive Funktion von Schule, weil Schule immer auch an der Vergangenheit ausgerichtet ist.
- DDie Tradierung von Traditionen von der älteren Generation an die jüngere Generation.
- EDie Stabilisierung gesellschaftlicher Gruppen, die in einer Wechselwirkung zur Schule bestehen.
21Welchen Gewinn, den Lernende durch die kategoriale Wirkung ausgewählter Beispiele erzielen, weist Klafki nicht als besonders relevant aus?
- AEine neue Einzelkenntnis.
- BEine neue Strukturierungsmöglichkeit.
- CEine neue Lösungsstrategie.
- DEine neue Handlungsperspektive.
- EEine neue Zugangsweise.
22Was ist eine Grundlage von Blankertz Bildungsbegriff?
- ADie Möglichkeiten der technologischen Bewußtseinsmanipulation, die es im Sinne der Bildung des Menschen zu gestalten gilt.
- BDie pädagogische Aufgabe der Nutzung der vom Staat gewährten Freiheit zur Bestimmung der Inhalte des Lehrens und Lernens.
- CDer Umstand, dass der Staat zugleich als Organisator des öffentlichen Bildungswesens auftritt und Ansprüche an die Erziehung stellt.
- DDas Recht der Jugend, aus den ihr von der Erwachsenengeneration angewiesenen und als Vorwegnahme der Zukunft gedachten Inhalten zu machen, was sie will.
- EDass sich der Pädagogik die Aufgabe stellt, die Didaktik vor den Interessen gesellschaftlicher Gruppen zu schützen.
23Was ist kein didaktisches Prinzip nach Herbart?
- ADie Vermeidung des schädlichen Gegensatzes.
- BDie Schonung der Empfänglichkeit.
- CDie Stärke des sinnlichen Eindrucks.
- DDas Abwarten des wiederhergestellten Gleichgewichts.
- EDie Relationierung exemplarischer Inhalte.
24Was ist nach Ballauff KEIN Charakteristikum der Scolarisation?
- ADie These von der Autonomisierung von Schule, in der die Gesellschaft als Funktion der Schule gedacht wird.
- BDie Konzentration der Schule auf valide und reliable Kompetenzkataloge.
- CDie These von der Schule als Funktion der Gesellschaft.
- DDie Abschaffung der Schule, gedacht als Entschulung der Gesellschaft.
- EDie Verwissenschaftlichung und die Verrechtlichung der Funktionen der Schule.
25Was nennt Ballauff nicht als Erwartung an LehrerInnen?
- ASpontanität
- BHumanität
- CRationalität
- DEruditivität
- ELogizität
26Was gehört nach Flechsig und Haller nicht zu den außerdidaktischen Begründungen von Lernzielen?
- ABerufspraxis.
- BAußerberufliche gesellschaftliche Praxis.
- CKongruenz mit übergreifenden (Studien- etc.)Ordnungen.
- DInteresse der AdressatInnen.
- ELage der Wissenschaft.
27Was ist nach Herbart bei einer verdienten Strafe zu berücksichtigen?
- ASie muss eine Wiederholung der Tat verhindern.
- BSie muss vom Gestraften als richtig anerkannt werden.
- CSie muss dem Geschädigten Genugtuung verschaffen.
- DSie muss administrativ korrekt ermittelt werden.
- ESie muss Respekt vor dem Gesetz vermitteln.
28Was ist nach Herbart Charakterbildung?
- AMachen, dass der Zögling sich selbst finde, als wählend das Gut, als verwerfend das Böse.
- BDie Vermittlung religiöser Werte.
- CDas eigentlich Wesen der Kraft zur Charakterbildung in die Seele des Anderen hineinzufließen zu lassen.
- DDie Vermittlung der Fähigkeiten zur Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität.
- EDie Förderung der "Fully Functioning Person".
29Was ist nach Herbart ein Ziel des Unterrichts?
- ADas Beherrschen von Schlüsselkompetenzen.
- BDer Umgang mit Tischlerwerkzeugen.
- CDie Fähigkeit, kritisch-realistisch zu denken.
- DDas Erfüllen von Bildungsstandards.
- EDie gleichschwebende Vielseitigkeit des Interesses.
30Was ist nach Herbart eine entscheidende Eigenschaft von Lernenden?
- ADie Bildsamkeit der Seele zur Charakterstärke.
- BDie Bildsamkeit des Körpers zur Charakterstärke.
- CDie Bildsamkeit des Wissens zur Sittlichkeit.
- DDie Bildsamkeit des Willens zur Sittlichkeit.
- EDie Bildsamkeit des Willens.
31Was ist nach Reich das Ziel des Austauschens von Beobachterpositionen?
- ADie Emanzipation aus den real existierenden gesellschaftlichen Verhältnissen.
- BDer Ausgang aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit des Menschen.
- CDie Herstellung einer gleichberechtigten Metakommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden.
- DDie Konzentration auf den Inhaltsaspekt im Konzentrationsunterricht.
- EDas Erkennen und bewusste Berücksichtigen der eigenen Position.
32Was ist nach Terhart keine Dimension der Unterrichtsmethode?
- AFormung.
- BLernhilfe.
- CZielerreichung.
- DSachbegegnung.
- ERahmung.
33Was ist Rogers allgemeines Bildungsziel?
- ADie sich verwirklichende und voll handlungsfähige Person.
- BDie Teilhabe des Einzelnen an der Gemeinschaft.
- CSelbstfindung durch Selbstbeurteilung.
- DDie planmäßig gewollte Überlieferung des in einer Gegenwart gegebenen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Kulturbestandes an nachfolgende Generationen durch die Vermittlung der zeitlich nächsten.
- ESelbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidaritätsfähigkeit.
34Was kann als das zentrale Prinzip der „Didacta magna“ angesehen werden?
- AAllen alles auf spezielle Weise lehren.
- BAllen soviel als nötig zu lehren.
- CAllen nur Bestimmtes zu lehren.
- DAllen alles im Blick auf die Freiheit zu lehren.
- EAllen alles allseitig zu lehren.
35Was kritisiert Gruschka an der empirisichen Bildungsforschung?
1. Den Bezug auf klassische Denkformen.
2. Die Betonung des Gegenstandes.
3. Das Postulat einer Ähnlichkeit zwischen Bildung und Kompetenz, wobei dieses Versprechen jedoch nicht eingelöst werde.
4. Die Legitimation von kompetenzorientierten Bildungsstandards durch den Verweis auf "kulturelle Selbstverständlichkeiten" oder einen "faktischen Konsens über Basisfähigkeiten".- ANur 1., 3. und 4. sind richtig.
- BNur 2., 3. und 4. sind richtig.
- CNur 3. und 4. sind richtig.
- DNur 3. ist richtig.
- ENur 4. ist richtig.
36Was meint Dewey in Bezug auf den Lernenden mit dem Begriff der Intelligenz bzw. der sozialen Intelligenz?
- Aie Fähigkeit zur Anpassung und Veränderung der Gewohnheiten.
- BDie Fähigkeit, sowohl mit den eigenen Vorstellungen und Eigenheiten, als auch mit denen anderer, bewusst und sensibel umzugehen.
- CDie Schicht der wissenschaftlich Gebildeten.
- DDie Fähigkeit, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten.
- EDie Fähigkeit, durch abstraktes, logisches Denken Probleme zu lösen
37Was meint Dewey mit der vordemokratischen Methode?
(1) Damit sind Methoden, welche die Eigenverantwortlichkeit des Individuums für sein Wissen stark machen, gemeint.
(2) Damit sind Methoden wie das Experiment oder der Projektunterricht gemeint.
(3) Dass sich die Lernenden das Wissen durch Lehrende mit Hilfe von Schulbüchern aneignen.- ANur 1. und 2. sind richtig.
- BAlle sind richtig.
- CNur 3. ist richtig.
- DNur 2. und 3. sind richtig.
- ENur 1. ist richtig.
38Was meint Herbart mit dem Begriff des Schlendrians?
- ALehrende unterrichten so, wie sie selbst unterrichtet worden sind und wie sie immer unterrichtet haben.
- BLehrende unterstützen die Lernenden darin, in ihrem individuellen Lernprozess die Formalstufen emporzusteigen.
- CLehrende orientieren sich hauptsächlich am Lehrplan.
- DLehrende nehmen Rücksicht auf die vorhandenen Interessen der Lernenden.
- ELehrende halten sich präzise an das Regelwerk.
39Was meint Hönigswald mit Konzentration?
- ADass der Lernende fähig ist, Sinn zu produzieren und zu verstehen.
- BDen Zustand großer, geistiger Aufmerksamkeit.
- CDie willentliche Fokussierung der Aufmerksamkeit seitens des Lernenden.
- DDen "gedanklichen Nachvollzug" des Sachverhaltes vom Lernenden.
- EDass alle Wahrheiten eines Sachverhaltes so zusammengefasst werden, dass der Lernende eben diesen gedanklich nachvollziehen kann.
40Was möchte Flechsig mit dem Göttinger Katalog didaktischer Modelle erreichen?
- ADie Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt soll effizienter erfolgen.
- BDie Steuerung von Unterricht mit statistischen Verfahren soll verbessert werden.
- CDie Vielfalt didaktische Modelle soll der Vielfalt demokratischer Lebensweisen entsprechen.
- DEs soll ein Beitrag zur Emanzipation des Menschen geleistet werden.
- EDie Verwendung verschiedener Unterrichtsmethoden soll angeregt werden.
41Was nennt Gruschka NICHT als Unterschied zwischen Objekt und Unterrichtsgegenstand?
- ADie Orientierung von Unterrichtsgegeständen an der kulturellen Relevanz.
- BDie Befreiung des Objekts von den Implikatioonen, die dessen wissenschaftliche Bearbeitung mit sich bringt.
- CDie Orientierung am Lehrplan mit schnellen Themen und Fachwechseln.
- DDie Ausrichtung am Ergebnis des Erkenntnisprozesses und nicht am Problem des Erkennens
- EDie Annahme einer disziplinären Struktur, unabhängig davon, ob das Objekt disziplinär konstituiert sei oder nicht.
42Was nennt Reich NICHT als Grundforderung einer konstruktivistischen Didaktik?
- AVon den Rekonstruktionen zu Konstruktionen.
- BVom Lehrkontrolleur zum Moderator.
- CVon der Konkurrenz zur Solidarität.
- DVom Monolog zum Dialog.
- EVom Exerzitium zur Kreativität.
43Was soll der Didakt nach Heimann mit der Normenkritik erreichen?
- AEr soll sich der Rechtfertigung der Normen durch einen Bildungsbegriff im Sinne von Humboldt bewusst werden.
- BEr soll sich der Historizität der Formen seines Unterrichtens im Sinne von Dilthey bewusst werden.
- CEr soll sich der der eigenen gesellschaftlichen und ideologischen Einbindungen im Sinne von Habermas reflexiv bewusst werden.
- DEr soll sich der gesetzlich fixierten Normvorgaben (Ö-Norm) bewusst werden.
- EEr soll sich der Sklavenmoral nach Nietzsche in den existierenden Normen bewusst werden.
44Was steht im Mittelpunkt von Klafkis organisatorischen Überlegungen zur Schule?
- ADie Schule für alle.
- BDie integrative Schule.
- CDie demokratische Schule.
- DDie transformatorische Schule.
- EDie effektive Schule.
45Was stellt ein Element von Blankertz' Ideologiekritik dar?
- ADie Beantwortung der Frage, was die ältere Generation mit der jüngeren will.
- BDie Klärung des eigenen Sprecherstandpunkts und damit eine Reflektion der impliziten Ideologie der eigenen Perspektive.
- CDie konstruktiv - didaktische Wendung der Bewusstseinsmanipulation durch eine Nutzung der Angebote der Medien- und Kulturindustrie (Smartphones, Tablets etc.) in pädagogischem Interesse.
- DDie Entbindung der mündigen, kritischen Vernunft, die sich auch gegen die vermittelten lerninhalte wenden kann.
- EDie Untersuchung von Lehrplänen und Bildungsstandards anhand des Kriteriums der unterrichtsmethodischen Umsetzbarkeit.
46Was unterscheidet bei Hönigswald die Schule als pädagogisch sittliche Gemeinschaft von anderen Gemeinschaften und vor allem dem Staat?
- ASchule hat nicht "nur" ökonomischen und zweckmäßigen Sinn, sondern ist Ort der Bildung.
- BSchule hat nicht "nur" ökonomischen und zweckmäßigen Sinn, sondern ist Ort der Tradierung.
- CSchule hat nicht "nur" ökonomischen und zweckmäßigen Sinn, sondern ist Ort der Gemeinschaft.
- DSchule hat nicht "nur" ökonomischen und zweckmäßigen Sinn, sondern ist Ort der Erkenntnis.
- ESchule hat nicht "nur" ökonomischen und zweckmäßigen Sinn, sondern ist Ort der Demokratie.
47Was unterstreicht Dewey hinsichtlich des Lehrenden?
- AEr soll Einsatzbereitschaft und hohes Engagement aufweisen.
- BEr soll Fachwissen sowie didaktische Fähigkeiten haben und über erzieherische Fähigkeiten verfügen.
- CEr soll Verständnis und Offenheit für Nöte und Schwierigkeiten der Lernenden besitzen.
- DEr soll Kenntnisse über Entwicklungs- und Wachstumsprozessen haben und die Fähigkeit zur Selbstreflexion besitzen.
- EEr soll Argumentationsfähigkeit, rhetorisches Können und geistige Flexibilität aufweisen.
48Was versteht Blankertz unter „kategorialer Bildung“?
- AKategoriale Bildung bezeichnet die Kategorien, mit denen Bildungststandards spezifiziert werden müssen.
- BKategoriale Bildung ist die vermittelnde Kategorie zwischen den Ansprüchen der objektiven Welt und dem Recht auf Selbstsein des Subjekts.
- CKategoriale Bildung orientiert die lückenlose Bewusstseinsmanipulation.
- DKategoriale Bildung bezeichnet die Transformation materialer in formale und damit lehrbare Strukturen.
- EDer Begriff der kategorialen Bildung formiert die zugleich ungeschichtliche und unverzichtbare Struktur der Didaktik.
49Was versteht Gruschka unter der Zurichtung des Gegenstandes?
- AGruschka übergeht die didaktische Zurichtung von Objekten und ignoriert damit ein wesentliches pädagogisches Problem.
- BDie Lehrenden nehmen sich bei der Unterrichtsvorbereitung hinter den Gegenstand zurück und richten sich so zu.
- CDas zugerichtete Objekt fällt mit der disziplinären Struktur des Gegenstandes als durch die Disziplin konstituiert zusammen; die Differenz wird überwunden.
- DDie Zurichtung ist Ausdruck der Rationalität des Schulwissens und Ausdruck der empirisch validen Steuerung von Unterrichtsprozessen.
- EDer Gegenstand wird befreit von allen Voraussetzungen, Implikationen und Konsequenzen, die sich möglicherweise in späten Stufen des Bildungsganged bei seiner wissenschaftlichen Durchdringung zu erkennen geben.
50Was versteht Reich hinsichtlich der Lernenden unter dem Begriff der "imaginären Spiegelung"?
- ADamit bezeichnet er Grundmuster zur Erklärung von Lernen, die Lernen als Abbildung begreifen.
- BDamit bezeichnet er Lerntheorien, die Lernen als Aneignung begreifen.
- CDamit meint er, dass Lernende ihre eigenen Werte, Überzeugungen, Muster und Vorerfahrungen einsetzen, um ihre Wirklichkeit zu konstruieren.
- DDamit meint er die Konfrontation mit den Weltkonstruktionen anderer, die einen Lernprozess erst ermöglicht.
- EDamit meint er die Basis für Lernprozesse das Begehren der Lernenden, in dem sich innere Antriebe, Wünsche und Emotionen ausdrücken.
51Was versteht Terhart unter Unterrichtsmethoden?
- ADie von LehrerInnen ausgewählte und praktizierte Prozessstruktur des Unterrichts.
- BDie Begegnung zwischen Lehrenden, Lernenden und Gegenständen.
- CWege, die zu einem Ziel führen können.
- DZiele, die durch einen Weg erreicht werden können.
- EDie Transformation von Objekten in Unterrichtsgegenstände.
52Welche Aspekte verwendet Herbart zur Beurteilung des Theorie-Praxis-Problems?
(1) Die Bildsamkeit des Menschen.
(2) Die Freiheit.
(3) Die Zukunft.- ANur 1. ist richtig.
- BAlle sind richtig.
- CNur 2. ist richtig.
- DNur 2. und 3. sind richtig.
- ENur 1. und 3. sind richtig.
53Welche Aufgabe des Lehrenden entspricht der Auffassung Hönigswalds?
- ALehrende sollen den Lehrstoff nicht zusammenfassen, sondern dies den Lernenden überlassen.
- BLehrende sollen den Lehrstoff so zusammenfassen, dass der Lernende maximal angeleitet wird.
- CLehrende sollen den Lehrstoff im Blick auf die Verwendung des Stoffes als Verfügungswissen zusammenfassen.
- DLehrende sollen den Lehrstoff nicht so zusammenfassen, dass der Gedankenvollzug des Lernenden selbst möglich wird.
- ELehrende sollen den Lehrstoff so zusammenfassen, dass der Gedankenvollzug des Lernenden selbst möglich wird.
54Welche Aufgabe kommt den Lernenden nach Comenius im Blick auf den Körper zu?
- Azu Denken
- Bzu Faulenzen
- Czu Spielen
- Dzu Arbeiten
- Ezu Essen
55Welche Aufgabe spricht Reich den Lernenden zu?
- ASie sollen sich an der Autorität des Lehrenden orientieren.
- BSie sollen das Lernen lernen.
- CSie sollen kanonisierte Vorgaben reproduzieren.
- DSie sollen sich kooperativ verhalten.
- ESie sollen tätig mitwirken.
56Welche Aufgaben hat die Schule nach Dewey?
(1) Die Bereitstellung einer vereinfachten Umwelt.
(2) Das Ausschalten des Einflusses wertloser und wertwidriger Züge der existierenden Umwelt.
(3) Das Ausbalanzieren der verschiedenen Faktoren in der sozialen Umgebung.- ANur 1. und 2. sind richtig.
- BNur 2. und 3. sind richtig.
- CKeines ist richtig.
- DNur 1. und 3. sind richtig.
- EAlle sind richtig.
57Welche beiden Forschungsmethoden versucht Theodor Ballauff zu verbinden?
- APhänomenologie & Ontologie.
- BTranszendentalphilosophie & Kritische Theorie.
- CFundamentalontologie & Kritischen Rationalismus.
- DKritischen Rationalismus & Transzendentalphilosophie.
- ETranszendentalphilosophie & Fundamentalontologie.
58Was nennt Rogers nicht als Beleg für seine Aussagen zu notwendigen Einstellungen der Lehrenden, um das Lernen zu fördern?
- AIn der Studie von Bills konnte gezeigt werden, dass LehrerInnen, die von ihren Vorgesetzten als gut beurteilt wurden, aus Sicht der SchülerInnen einfühlsam, kongruent und real agierten.
- BIn einer Studie von MacDonald konnte gezeigt werden, dass SchülerInnen produktivers Verhalten zeigen, wenn die Lehrerinnen kongruent, einfühlsam und real agierten.
- CIn der logischen Analyse von Schmidt wurde gezeigt, dass die Variablen Einfühlung, Kongruenz und Realsein widerspruchsfrei aus Rogers Begriff des Denkens abgeleitet wurden.
- DIn der Studie von Aspy konnte nachgewiesen werden, dass SchülerInnen im Stanford-Leistungstest besser abschneiden, wenn die LehrerIhnnen einfühlsam, kongruent und real agierten.
- EIn der Studie von Schmuck konnte gezeigt werden, dass in Klassen, deren LehrerInnen einfühlsam, kongruent und einfühlsam agierten, sich die gegenseitige Zuneigung gleichmäßiger verteilt.
59Welche bildungstheoretische Konsequenz zieht Reich aus seiner Auseinandersetzung mit den Positionen von Vico und Descartes?
- ADa eine objektive Realität möglich, aber nicht erkennbar ist, wird die Idee eines lehrplanorientierten Unterrichts unbegründbar.
- BDie Frage ist falsch, da sich Reich nicht mit Descartes auseinandersetzt.
- CDa eine objektive Realität unmöglich, aber erkennbar ist, ist ein in der Kultur vereinbarter Wissenskanon begründbar.
- DDa nur eine subjektive Wahrheit möglich ist, ist die Idee des Unterrichts generell zu verwerfen.
- EDa eine objektive Wahrheit nicht möglich ist, wird die Idee eines schriftlich fixierten Wissenskanons unbegründbar.
60Welche der folgenden unterrichtsmethodischen Elemente werden von Comenius vorgeschlagen?
1. Vorträge der Lehrenden.
2. Praktische Tätigkeiten der Lernenden (Tanzen, Schmieden, Malen etc.).
3. Disputationen von Lehrenden und Lernenden.
4. Angeleitete Lektüre von Schulbüchern durch die Lernenden.- ANur 1 und 4 sind richtig.
- BAlle sind richtig.
- CNur 1, 3 und 4 sind richtig.
- DKeine der Aussagen ist richtig.
- ENur 1, 2 und 4 sind richtig.
61Welche der nachfolgenden Schriften/Bücher würde Comenius für den Unterricht empfehlen?
(1) Schriften von Platon.
(2) Schriften von Aristoteles.
(3) Die Janua Linguarum Reserata.
(4) Das Orbis Sensualium Pictus.- ANur 1. ist richtig.
- BNur 1. und 2. sind richtig.
- CNur 2. und 4. sind richtig.
- DNur 3. und 4. sind richtig.
- ENur 2. und 3. sind richtig.
62Welche didaktischen Prinzipien nennt Herbart?
(1) Die Stärke des sinnlichen Eindrucks.
(2) Die Schonung der Empfänglichkeit.
(3) Die Vermeidung des schädlichen Gegensatzes.
(4) Das Abwarten des wiederhergestellten Gleichgewichtes.- ANur 1. und 2. sind richtig.
- BNur 1., 2. und 4. sind richtig.
- CNur 2. und 3. sind richtig.
- DNur 2., 3. und 4. sind richtig.
- EAlle sind richtig.
63Welche dieser Aussagen stammt/stammen von Blankertz?
(1) Als Aufgabe der Pädagogik gilt die Abhängigkeit der Erziehung von gesellschaftlichen Prozessen zu analysieren und diese Prozesse mit Hilfe dieses Wissens auch mit zu gestalten.
(2) Allgemeinbildung soll Bildung für alle zur Selbstbestimmungs-, Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit sein.
(3) Bildung ist nur durch berufliche Bildung zu erreichen.- AAlle sind richtig.
- BNur 2. ist richtig.
- CNur 2. und 3. sind richtig.
- DNur 1. ist richtig.
- ENur 1. und 3. sind richtig.
64Welche dieser Aussagen über Inhalte kann Heimann zugeordnet werden?
1. Jeder Geltungswert kann im Unterricht konzentriert werden.
2. Unterrichtsinhalte werden immer als historisch überlieferte Bildungsgehalte in einem gegebenen epochalen Bildungskosmos begriffen.
3. Die grundlegende Interdependenz von Methoden, Medien und Inhalten ist für die Didaktik von zentraler Bedeutung.- ANur 2. und 3. sind richtig.
- BKeine ist richtig.
- CNur 1. und 3. sind richtig.
- DNur 1. und 2. sind richtig.
- EAlle sind richtig.
65Welche dieser Aussagen würde Dewey ablehnen?
- ADas Individuum und die Gesellschaft stehen in ständiger Wechselwirkung und Beziehung zueinander.
- BBildung stellt eine lebenslange Aufgabe dar.
- CDas Individuum, welches in der demokratischen Gemeinschaft eingegliedert ist, steht im Mittelpunkt.
- DDer Staat und die Nützlichkeit des Einzelnen stehen im Mittelpunkt.
- EBildung soll beim Individuum selbst ansetzen.
66Welche drei Faktoren prägten das Leben von Comenius?
- ABuchdruck, Natur und Krieg
- BFranzösische Revolution, Aufklärung und Demokratisierung
- CAdel, Christentum und Buchdruck
- DPhilosophie, Astronomie und Krieg
- EChristentum, Buchdruck und Krieg
67Welche Empfehlungen gibt Comenius für den Fall eines Verstoßes gegen die Sittlichkeit?
(1) Zeitlicher Ausschluss.
(2) Vorbildfunktion.
(3) Belehrungen, Ermahnungen und Tadel.
(4) Gewaltsame Heilmittel als Ausnahme.- ANur 2. und 3. sind richtig.
- BAlle sind richtig.
- CNur 1. und 4. sind richtig.
- DNur 2., 3. und 4. sind richtig.
- ENur 3. und 4. sind richtig.
68Welche Fähigkeit kann als das primäre Ziel von Ballauffs Didaktik beschrieben werden?
- ADie Fähigkeit zum fremdgesteuerten Denken.
- BDie Fähigkeit zum empathischen Denken.
- CDie Fähigkeit zum selbstständigen Denken.
- DDie Fähigkeit zum demokratischen Denken.
- EDie Fähigkeit zum vielseitigen Denken.
69Welche Fähigkeiten beschreibt Klafki als Ziel von Bildungsbemühungen?
- ASelbstbestimmung, Solidarität und Mitbestimmung.
- BSelbstbestimmung, Solidarität und Gier.
- CDemokratie, Pansophie und Orthodoxie.
- DGeduld, Überzeugtheit und Selbstbestimmung.
- EFremdbestimmung, Ablehnung und Eigensinn.
70Welche Funktion haben professionelle didaktische Designer nach Flechsig und Haller?
- AProfessionelle didaktische Designer entwerfen Unterrichtseinheiten.
- BProfessionelle didaktische Designer entwerfen institutionelle und personelle Rahmenbedingungen.
- CProfessionelle didaktische Designer entwerfen Lehr- und Lernsituationen (Microteaching).
- DProfessionelle didaktische Designer entwerfen Lernbereiche und Unterrichtskonzepte.
- EProfessionelle didaktische Designer entwerfen übergreifende Lehrplan- und Schulkonzepte.
71Welche Funktion der Informationsdarbietung wird von Flechsig und Haller genannt?
- ADie Funktion von Informationsdarbietungen ist es, didaktische Funktionen zu realisieren, die Lehrende nicht realisieren können.
- BInformationen müssen so dargeboten werden, dass sie von den Adressatinnen und Adressaten aufgenommen werden können.
- CInformationen müssen so dargeboten werden, dass die Darbietung technisch auch funktioniert.
- DInformationen müssen so dargeboten werden, dass Reaktionsmöglichkeiten durch die Eindeutigkeit vermieden werden.
- EInformationen müssen so dargeboten werden, dass sie die Funktion der Transformation des Selbst erüllen.
72Welche Handlungsmöglichkeiten stehen den Betroffenen, die in der Schule tätig sind, in der Schule zur Mitwirkung an der Gestaltung der Schule als Institution nach Flechsig und Haller zur Verfügung?
- ASie können durch die Zuweisung von Finanzmitteln an Schulen und insbesondere an Gymnasien (statt an berufsbildende Schulen) zur Weiterentwicklung des Bildungswesens beitragen.
- BSie können durch die Formulierung von Verfassungsgrundsätzen allgemeine Bildungsziele festsetzen und diesen entsprechende Verfahrensregelungen durchsetzen.
- CSie können die an Aufsichtsbehörden übermittelten Daten so manipulieren, dass die den Aufsichtsbehörden durch die Daten suggerierten Interpretationen diesen nahelegen, ihr Handeln im Interesse der Schule zu verbessern.
- DSie können Grundsatzfragen, Konflikte und Interessen, die über technisch-administrative und individuelle Fragen hinausgehen, verhandeln und Modellversuche durchführen.
- ESie können als Beamte Streiks als Druckmittel verwenden, dass durch die bewirkten Produktionsverluste die Arbeitgeber dazu zwingt, lohnpolitische Forderungen durchzusetzen und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu erreichen.
73Welche Lehrfunktion kann nach Flechsig und Haller nicht an Maschinen delegiert werden?
- AÜbungsfunktion.
- BMotivationsfunktion.
- CDiagnosefunktion.
- DInformationsdarbietungsfunktion.
- EPersönlichkeitsentwicklungsfunktion.
74Welche Medien thematisiert Herbart?
(1) Gesprochene Sprache.
(2) Schriftsprache.
(3) Buchdruck.
(4) Kunstwerke.
(5) Opern.- ANur 1. und 2. sind richtig.
- BNur 1., 2. und 3. sind richtig.
- CAlle sind richtig.
- DNur 3. und 4. sind richtig.
- ENur 3. ist richtig.
75Welche medienpädagogische Kritik kann an Gruschkas Medienbegriff geübt werden?
- ADie Gefahren von Fake-News, Hasspostings und Cybermobbing werden unterschätzt.
- BGruschka schließt aus der Struktur von Medien auf die Nutzung, was mit dem Uses-and-Gratification-Approach als nicht zulässig erkannt wurde.
- CDie Wahllosigkeit des Internet und die damit verbundene Beliebigkeit der Kommunikation wird übersehen.
- DDie Gefahren von Medien und insbesondere dem Übergang in das vierte Simulacrum werden unterschätzt.
- EDas Problem der Mediensucht (Fernsehsucht, Internetsucht, Computerspielsucht etc.) wird übergangen.
76Welche organisatorischen Empfehlungen gibt Comenius hinsichtlich der Institution?
(1) Außerhalb des Gebäudes soll ein Platz zum Spielen angeboten werden.
(2) Der Unterricht soll vier Stunden am Tag dauern.
(3) Morgens sollen Geist und Gedächtnis, am Nachmittag Hand und Stimme geübt werden.
(4) Der Unterrichtstag soll wie folgt gestaltet werden: vormittags Vortrag des Lehrenden, gefolgt von Vorlesen und auswendiges Vortragen seitens der Lernenden und nachmittags Abschreiben aus den Büchern.- AAlle sind richtig.
- BNur 2. und 4. sind richtig.
- CNur 2., 3. und 4. sind richtig.
- DNur 1. und 3. sind richtig.
- ENur 2. und 3. sind richtig.
77Welche pädagogischen Methoden nennt Herbart?
- ARegierung und Aufsicht, Demokratie und Sozialisation.
- BRegierung und Aufsicht, Unterricht und Zucht.
- CRegierung und Aufsicht, Unterricht und Sozialisation.
- DErziehung, Unterricht und Zucht.
- EErziehung, Unterricht und Sozialisation.
78Welche Prinzipien vertritt Comenius in seiner Unterrichtsmethode?
(1) Anschluss an Vorwissen.
(2) Sinnliche Erfahrungen.
(3) Vom Allgemeinen zum Besonderen.
(4) Beispiele, Übungen.
(5) Selbsttätigkeit.- ANur 2., 3., 4. und 5. sind richtig.
- BNur 2. und 3. sind richtig.
- CAlle sind richtig.
- DNur 1., 2. und 5. sind richtig
- ENur 1., 2. und 4. sind richtig.
79Welche Relevanz hat nach Flechsig und Haller die empirische Untersuchung von Adressatinnen- und Adressatenmerkmalen und Umweltbedingungen für das didaktischen Handeln?
- AEmpirische Untersuchungen sind wichtig, um fundierte Daten für die staatliche Steuerung des Bildungssystems zu erhalten, die dann in der Bildungspolitik berücksichtigt werden können.
- BEmpirische Untersuchungen sind wichtig, um die Autonomie didaktischen Handelns gegenüber systemspezifischen Anforderungen und kulturellen Kuriositäten realisieren zu können.
- CEmpirische Untersuchungen sind wichtig, um die systemspezifischen Lernvoraussetzungen sowie die Vorkenntnisse und Voreinstellungen der Lernenden diagnostizieren und dann berücksichtigen zu können.
- DEmpirische Untersuchungen sind wichtig, um den Erfolg organisierten Lernens systematisch messen und damit beurteilen sowie gegenüber staatlichen oder privaten Auftraggeberinnen und Auftraggebern legitimieren zu können.
- EEmpirische Untersuchungen sind wichtig, um die Autonomie didaktischen Handelns gegenüber persönlichen Lernvoraussetzungen und individuellen Wünschen realisieren zu können.
80Welche Stufen beinhaltet Herbarts Methodenlehre, die sogenannte Formalstufentheorie?
- AKlarheit, Assoziation, System und Methode.
- BKlarheit, Assoziation, Pragmatik und Methode.
- CKlarheit, Explikation, Pragmatik und Methode.
- DKlarheit, Explikation, System und Methode.
- EKlarheit, Assimilation, System und Methode.
81Welche zentralen Begriffe können mit Herbarts Allgemeiner Pädagogik verbunden werden?
(1) Bildsamkeit des Menschen.
(2) Gleichschwebende Vielseitigkeit des Interesses.
(3) Charakterstärke der Sittlichkeit.- ANur 1. und 3. sind richtig.
- BAlle sind richtig.
- CNur 2. und 3. sind richtig.
- DNur 1. ist richtig.
- ENur 2. ist richtig.
82Welchen Ansatz vertritt Ballauff?
- ASkeptische Didaktik.
- BKritisch-konstruktive Didaktik.
- CKybernetische Didaktik.
- DBerliner Didaktik.
- EProgressive Education.
83Welchen Aspekt führt Herbart als Bedingung der Möglichkeit pädagogischen Handelns an?
- ADie wissenschaftliche Theorie.
- BDie gesellschaftlichen Bedingungen.
- CDie Zukunftsoffenheit.
- DDas Subversionsvermögen.
- EDie Erklärung der Menschenrechte.
84Welchen Ausgangspunkt lehnt Herbart in seiner Rede zur Eröffnung der Vorlesungen über Pädagogik nicht ab?
- AEinen Überblick über die Geschichte der Pädagogik.
- BEine Definition des Gegenstandes der Pädagogik.
- CDen gegenwärtigen Zustand der Kunst der Pädagogik.
- DEinen Überblick über das Gebiet der Pädagogik.
- EEine Lobrede auf die Pädagogik.
85Welchen Institutionen der Erziehung traut Herbart die Vermittlung von Bildung NICHT zu?
(1) Der Familie.
(2) Der Schule.
(3) Dem Hauslehrer.- AKeines ist richtig.
- BNur 1. ist richtig.
- CNur 1. und 3. sind richtig.
- DAlle sind richtig.
- ENur 2. und 3. sind richtig.
86Welchen pädagogischen Grund für die Ablehnung von Medien nennt Flechsig NICHT?
- AEs fehlt an einer curricularen und organisatorischen Integration von Medien.
- BDie Zugänglichkeit von Medien ist oft nicht gegeben.
- CMedienverwendung steigert die Aggressivität von Schülerinnen und Schülern.
- DDie Kosten für die Medienverwendung sind zu hoch
- EDie emotionalen und qualifikationsbedingten Barrieren bei den Lehrerinnen und Lehrern sind zu hoch.
87Welchen Stellenwert haben Wahrnehmung und Verständigung nach Reich für die Weltkonstruktion des Subjekts?
- ASubjekte sollen ihre Welt so konstruieren, dass sie mit der Unterschiedlichkeit von Wahrnehmungsstandpunkten und dem Umstand, dass subjektive Konstruktionen von Wirklichkeit immer auch soziale Verständigungen sind, umgehen können.
- BDie Weltkonstruktion von Subjekten ist eine individuelle Leistung autopoietischer Systeme und daher nur indirekt auf Wahrnehmung und Verständigung angewiesen, die selbst erst konstruiert werden müssen.
- CWahrnehmung und Verständigung sind irrelevant für die Weltkonstruktion von Subjekten, da Weltkonstruktionen subjektive Akte sind.
- DDie unmittelbare Wahrnehmung der Gegenstände selbst ist als Ausgangspunkt von Verständigungen in den Mittelpunkt der Weltkonstruktion zu stellen.
- EUm die richtige Weltkonstruktion in Subjekten zu erzeugen, müssen die richtigen Formen der Wahrnehmung und Verständigung vermittelt werden.
88Welcher historischen Epoche ist Comenius zuzuordnen?
- AMittelalter
- BSpanischer Erbfolgekrieg
- CIndustrielle Revolution
- DDreißigjähriger Krieg
- EAufklärung
89Welcher Moment hat in Rogers Biografie einen deutlichen Einfluss?
- ADer Krieg, den Rogers als Soldat im zweiten Weltkrieg erfahren hat.
- BDie Liebe, die er in der langjährigen Beziehung mit seiner Partnerin erfahren hat.
- CDie Industrialisierung, die durch die Ölfunde im mittleren Westen der USA ausgelöst wurde.
- DDie Religion durch seine religiöse Familie und sein Theologiestudium.
- EDie Politik durch die Erfahrung der Befreiung der Sklaven im amerikanischen Bürgerkrieg.
90Welcher Punkt ist für Reich bei Vico NICHT wesentlich?
- ADie AutorInnen, die Macher der kulturellen Tradition selbst, erfinden die Zeichen, aus denen sich die kulturelle Welt zusammensetzt.
- BDas Machen der kulturellen Welt ist zentral.
- CDie Reichweite menschlicher Erkenntnis begrenzt sich auf das kulturell Gemachte.
- DDie Vielfalt audio-visueller Ausdrucksmöglichkeiten ermöglicht es, die Welt ebenso vielfältig zu erfinden.
- EEs ist jeweils zu entscheiden, welche bisherigen Konstruktionen von Menschen in das eigene Welt-Bild aufgenommen werden.
91Welcher Punkt lässt sich nach Reich nicht als Anforderung an neue Methoden einer konstruktivistischen Didaktik lesen? Neue Methoden sollen helfen ...
- Adie konstruktiven Verarbeitungsmöglichkeiten jeder Beteiligten und jedes Beteiligten zu stärken.
- Bdie sich entwickelnden Blickweisen als Möglichkeiten einer Wirklichkeitskonstruktion zu akzeptieren.
- Cdie Lernenden als Empfänger konstruktiver Wissensübertragung zu stärken.
- Ddie Flexibilität der Lehrenden im Blick auf die Lernbedürfnisse der Lernenden zu stärken.
- Eden Lernenden die Chance zu geben, gegensätzliche Beobachterpositionen einzunehmen.
92Welcher Richtung kann Blankertz zugeordnet werden?
- ADer geisteswissenschaftlichen Pädagogik.
- BDem kritischen Rationalismus.
- CDem hermeneutischen Ansatz der Erziehungswissenschaft.
- DDer empirischen Erziehungswissenschaft.
- EDer kritischen Erziehungswissenschaft im Sinne der kritischen Theorie.
93Welches der für Comenius zentralen didaktischen „Schlüsselprobleme" nennt Klafki nicht?
- ALiebe.
- BUngleichheit.
- CFriedenserziehung.
- DUmweltfrage.
- EReligiosität.
94Welches dieser Konzepte wurde von Dewey verfasst?
- ADie Formalstufentheorie.
- BDie Anschauungspädagogik.
- CDas Konzept zur progressive education.
- DDer bildungstheoretische Ansatz.
- EDer lerntheoretische Ansatz.
95Welches historische Ereignis bestimmt die Bildungspolitik zu dem Zeitpunkt, zu dem Herbart seine Professur in Königsberg antritt?
- A1806 besetzt Napoleon der Erste Preussen.
- B1837 entwirft Babbage mit der Analytical Engine den ersten universell programmierbaren Computer.
- C1914 tritt Preussen an der Seite Österreich-Ungarns in den ersten Weltkrieg ein.
- D1848 verhindert die preussische Armee die nationalstaatlich - bürgerliche Revolution.
- E1776 erfolgt die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika.
96Welches Merkmal passt nicht zum Begriff der Demokratie nach Dewey?
- ADemokratie stellt zahlreiche und mannigfaltige gemeinsame Interessen in den Mittelpunkt.
- BDemokratie zielt auf die dauerhafte Umgestaltung des sozialen Verhaltens.
- CDemokratie führt zur sozialen Gerechtigkeit.
- DDemokratie muss durch eine Revolution herbeigeführt werden.
- EWechselseitige Interessen werden zur Regelung sozialer Beziehungen verwendet.
97Welches Wirklichkeitsverändnis steht bei Reich im Vordergrund?
- AEine zeitliche und personale Pluralität von Wirklichkeiten.
- BEine zeitliche und personale Totalität von Wirklichkeit.
- CEine Auflösung des Wirklichkeitsbegriffs im Sinne des radikalen Konstruktivimus.
- DEine transzendalkritisch-skeptische Bestimmung von Wirklichkeit.
- EÜberhaupt keines.
98Welches Ziel verfolgen Flechsig und Haller mit der Entwicklung der Deskriptoren, die von ihnen zur Beschreibung von Kategorialmodellen verwendet werden?
- ADas Ziel ist es, Unterrichtsmethoden zu erschließen und so die Vielfalt handhabbar zu machen.
- BDas Ziel ist es, Medien und Methoden optimal aufeinander abzustimmen.
- CDas Ziel ist es, Unterrichtsmethoden zu erschließen und so das optimale Modell durch empirische Studien identifizieren zu können.
- DDas Ziel ist es, Kategorialmodelle so zu erschließen, dass Unterrichtsmodelle aus den Katagorialmodellem abgeleitet werden können.
- EDas Ziel ist es, die Korrektheit von Unterrichtsmodellen durch die Prüfung an Kategorialmodellen prüfen zu können.
99Wie beschreibt Klafki die Schulrefom am Beispiel der Gesamtschule?
- AIndem er innere und äußere Schulreform unterscheidet und dann vor allem die äußere Schulreform diskutiert.
- BIndem er die theoretische und praktische Arbeit an einer gesamtschuladäquaten Didaktik unterscheidet und dann vor allem die theoretische Arbeit diskutiert.
- CIndem er Schulleben und Unterricht unterscheidet und dann vor allem das Schulleben diskutiert.
- DIndem er die theoretische und praktische Arbeit an einer gesamtschuladäquaten Didaktik unterscheidet und dann vor allem die praktische Arbeit diskutiert.
- EIndem er innere und äußere Schulreform unterscheidet und dann vor allem die innere Schulreform diskutiert.
100Wie bestimmt Flechsig die Aufgabe der Didaktik?
- Andem er die Möglichkeiten neuer Medien analysiert.
- BIndem er organisierte Lernprozesse als Gegenstand der Didaktik ausweist.
- CIndem er die Bildung des Menschen als Ziel der Didaktik bestimmt.
- DIndem er klinische Verhaltensstörungen als didaktisches Problem ausweist.
- EIndem er die gesellschaftliche Funktion von Schule analysiert.
101Wie bestimmt Herbart das Verhältnis von Sprache und Denken?
- ADie Sprache erzeugt das Denken.
- BDas Denken soll an populärer Sprache geschult werden.
- CSprache erzeugt die Person und damit das Denken.
- DDenken ist immer schon auf Sprache angewiesen.
- EDas Denken bedient sich der Sprache zum Zwecke der Mitteilung.
102Wie bestimmt Herbart das Verhältnis von Staat und Schule?
- ADer Staat soll in Schulen als kleine Nationen keimen.
- BDie vom Staat aus geordnete Erziehung läuft dem Staat selbst zuwider.
- CDer Staat soll Schulen benutzen, um Kinder zu nützlichen Bürgern zu erziehen.
- DStaatsmänner sollen dem pädagogischen Gedanken folgen.
- ESchulen sollen die Interessen des Staates verwirklichen.
103Wie bestimmt Rogers den Bildungsbegriff?
- AEmpirisch.
- BAnthropologisch.
- CKonstruktivistisch.
- DHermeneutisch.
- ETranszendentalkritisch.
104Wie beurteilt Herbart staatliche Schulen?
- AHerbart beurteilt vorbildliche Erziehung in staatlichen Schulen positiv.
- BHerbart bezweifelt, dass allgemeine Bildung in staatlichen Schulen einen guten Ort finden kann.
- CHerbart beurteilt staatliche Schulen als privaten Schulen unterlegen.
- DHerbart beurteilt staatliche Schulen als dem Hauslehrerkonzept unterlegen.
- EHerbart sieht staatliche Schulen als geeigneten Ort, um Bildung zu vermitteln.
105Wie bezeichnet Comenius den gebildeten und aufgeklärten Menschen?
- AAls Eurydike.
- BAls Eroditos.
- CAls Eruditus.
- DAls Eurytherm.
- EAls Eruthmist.
106Wie bezeichnet Hönigswald die Unterrichtsmethode, die im Sinne intellektueller Konzentration das Eigenrecht des Gegenstandes reflexiv berücksichtigt?
- AProzessorientiertes Lernen.
- BSelbsttätiges Lernen.
- CEntdeckendes Lernen.
- DGanzheitliches Lernen.
- EAnschauungsunterricht.
107Wie denkt Rogers das natürliche Potential des Menschen?
- ARogers denkt das natürliche Potential auf der Grundlage von Experimenten die zeigen, dass der Mensch sich in Gruppen der Meinung anderer anschließt.
- BRogers denkt das natürliche Potential als Eindruck des natürlichen Körpers, der wesentlich die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit bestimmt.
- CRogers denkt das natürliche Potential des Menschen in Abgrenzung zum Verständnis des Menschen als Maschine, weil der Mensch nicht als komplexe Maschine verstanden werden kann.
- DRogers denkt den Begriff des natürlichen Potentials überhaupt nicht, kritisiert vielmehr den Rousseauschen Naturbegriff und betont mit Nietzsche das persönliche Potential, sich selbst zu überwinden.
- ERogers denkt das natürliche Potential als Summe der Vorgänge in einem Individuum, das nach den aus seinem Inneren kommenden Richtungen sucht.
108Wie entwirft Paul Heimann ausgehend von der „theoretischen Reflexion“ eine Theorie der Lernenden?
- AHeimann entwirft eine Theorie der Lernenden, indem er materiale und formale Bildung unterscheidet.
- BHeimann entwirft eine Theorie der Lernenden, indem er das feudalistische vom demokratischen Prinzip unterscheidet.
- CHeimann entwirft eine Theorie der Lernenden, indem er Prinzip und Faktum unterscheidet.
- DHeimann entwirft eine Theorie der Lernenden, indem er Analyse und Konstruktion unterscheidet.
- EHeimann entwirft eine Theorie der Lernenden, indem er Prinzip und Methode unterscheidet.
109Wie formuliert Rogers sein allgemeins Bildungsziel?
- AAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und kompetente Person.
- BAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und voll zahlungsfähige Person.
- CAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich verwirklichende und voll handlungsfähige Person.
- DAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die sich vervollständigende und voll handlungsfähige Person.
- EAllgemeines Bildungsziel von Rogers ist die soziale und voll handlungsfähige Person.
110Wie kann das Bildungswesen nach Klafki der Forderung einer Bildung für alle entsprechen?
- AIndem die sechsjährige Volksschule eingeführt wird.
- BIndem in demokratischen Schulen die Leitungen durch freie, geheime und gleiche Wahlen bestimmt werden.
- CIndem sichergestellt wird, dass die auf Lehrplänen basierenden und in Kompetenzkatalogen formulierten Ziele von allen SchülerInnen auch erreicht werden.
- DIndem der Übergang in die Sekundarstufe 1 durch die LehrerInnen festgelegt wird.
- EIndem HauslehrerInnen für alle zur Verfügung gestellt werden.
111Wie kann Sprache bei Hönigswald gedacht werden?
(1) Als Medium der historischen Vermittlung von kulturellen Gehalten bzw. von Wissen.
(2) Als Mittel zur Macht.
(3) Als Medium der Selbstvergewisserung.
(4) Als Medium der menschlichen Verständigung.- ANur 2. und 4. sind richtig.
- BAlle sind richtig.
- CNur 1. und 3. sind richtig.
- DNur 2., 3. und 4. sind richtig.
- ENur 1., 3. und 4. sind richtig.
112Wie kann konstruierte Wahrheit nach Reich verhandelbar gemacht werden?
- AIndem die Wahrheitskonstruktion durch ein Subjekt erfolgt.
- BIndem sie mit der richtigen Methode begründet werden.
- CIndem die Absolutheit von Wahrheit als sozialer Konstruktion bedacht wird.
- DIndem die Bedingungen der Weltkonstruktion transparent gemacht werden.
- EIndem sie aus Prinzipien als Bedingungen der Möglichkeit von Wahrheit abgeleitet werden.
113Wie könnte eine Theorie der Lernenden nach Blankertz ansetzen?
- ASie könnte an der formalistischen Dogmatik der bildungstheoretisch fundierten Didaktik ansetzen.
- BSie könnte an einer Analyse der Unterrichtsvorgänge ansetzen.
- CSie könnte an einer Ananlyse der für die diaktische Vermittlung der Erziehungsansprüche entscheidenden Funktion der Wissenschaften ansetzen.
- DSie könnte an der fachdiaktischen Orientierung an den wissenschaftlichen Disziplinen ansetzen.
- ESie könnte mit einer kulturpessimistischen, ethisch - religiösen Kritik ansetzen.
114Wie konzipiert Klafki die Berücksichtigung der jeweiligen Lebenssituation der Lernenden in der Auswahl der Themen und Inhalte des Unterrichts?
- ADurch eine konsequente Lebenslauf- und Biografieorientierung der Ziel- und Inhaltswahl.
- BDurch eine Orientierung der Themen und Inhalte an den Bedürfnissen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes.
- CDurch die Entwicklung einer inklusiven Didaktik, die vor allem an der Partizipation von Menschen mit besonderen Bedürfnissen orientiert ist.
- DIndem die Lernenden Themen und Inhalte des Unterrichts auswählen und durch diese Methode der Forderung der Selbstbestimmung entsprechen.
- EDurch die Auswahl von Themen und Inhalten unter Berücksichtigung der Dialektik von Individuum und Gesellschaft.
115Wie konzipiert Rogers seine Didaktik?
- AMit Fokus auf der unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Gegenständen.
- BAusgehend von der curricularen Anordnung der Gegenstände unter Berücksichtigung des Alters der Lernenden.
- CUnter Berücksichtigung der Relationen zwischen Ich, Es und Über-Ich der Lernenden.
- DMit Fokus auf den Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden.
- EIm Blick auf die Höherbildung der Menschheit.
116Wie sieht Ballauff die Rolle des Lernenden?
- AAls erleidende Rolle, da die Lernende die Lehrenden und die Lehrenden die Lernenden in das Denken hineinziehen sollen.
- BAls aktive Rolle, da die Lehrenden den Lernenden in das Denken hineinziehen sollen.
- CAls reflexive Rolle, da die Lehrenden den Lernenden in das Denken hineinziehen sollen.
- DAls aktive und passive Rolle, da die Lernende die Lehrenden und die Lehrenden die Lernenden in das Denken hineinziehen sollen.
- EAls passive Rolle, da die Lehrenden den Lernenden in das Denken hineinziehen sollen.
117Wie sollten nach Flechsig und Haller Lernziele spezifiziert werden?
- ADurch den Abschluss von Lernverträgen zwischen Lehrenden und Lernenden.
- BIndem die Lernziele mit Hilfe von Klassifikationsschemata operationalisiert werden.
- CDurch die empirische Überprüfung der Erreichbarkeit der Lernziele.
- DDie Lernziele sollten nicht spezifiziert werden, weil das Aufgabe der LehrerInnen ist.
- EIndem Lehrpläne und Richtlinien anderer Länder oder Institutionen analysiert werden.
118Womit muss nach Herbart der Religionsunterricht beginnen?
- AMit den Zeugnissen der Natur.
- BMit dem reinen Familiengfühl.
- CMit Respekt vor Andersgläubigen.
- DMit den platonischen Dialogen.
- EMit der Rede von der Sünde.
119Wonach richtet sich laut Herbarts Allgemeiner Pädagogik von 1806 das, was man wolle, wenn man Erziehung fordert?
- ANach dem Leben des Knaben.
- BNach dem Gesichtskreise.
- CNach den Umständen.
- DNach dem, was man vorfindet.
- ENach der Gesellschaft.
120Woran sollen sich gemäß Herbart der Lektürekanon orientieren?
- AAn der Philosophie.
- BAn der kulturellen Entwicklung der Nation.
- CAn den Schriften von Platon und Aristoteles.
- DAn der Teilhabe des Einzelnen an der Gesellschaft.
- EAn der Ethik.
121Worin bestehen nach Paul Heimann Rolle und Funktion von Medien?
- AMedien haben die Rolle und die Funktion, die Akzeptanz von Bildungsstandards zu befördern.
- BMedien haben die Rolle und die Funktion, didaktischen Impressionismus zu realisieren.
- Cedien haben die Rolle und die Funktion von selbstständigen und organisatorisch voll entfalteten Bildungsinstitutionen.
- DMedien haben die Rolle und die Funktion von Industrieunternehmen und arbeiten unter der Didaktik des Gewinnstrebens.
- EMedien haben die Rolle und die Funktion der Desorientierung der Massen.
122Worin besteht nach Herbart das Hauptgeschäft der Erziehung?
- AIn der ästhetischen Darstellung der Welt.
- BIn der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt.
- CIn der Förderung einer demokratischen Persönlichkeit.
- DIn der Berücksichtigung gesellschaftlicher Zwänge.
- EIn der Vermittlung des intelligiblen Charakters.
123Worin lag die primäre Absicht Herwig Blankertz‘ bei der Einführung von Kollegschulen in Nordrhein-Westfalen?
- ADie Absicht war, das demokratische Prinzip in den Kollegien der Kollegschulen zu realisieren.
- BDie Absicht war, Gymnasien im Rückgriff auf das ursprüngliche Konzept von Humboldt an der beruflichen Bildung zu orientieren.
- CDie Absicht war, das formale Konzept der Jahrgangsstufen material zu realisieren.
- DDie Absicht war, berufliche und allgemeine Bildung zu separieren.
- EDie Absicht war, eine Didaktik der Wissenschaftspropädeutik praktisch zu realisieren.
124Worin unterscheidet sich bei Herbart der Lernende als bildsamer Mensch von Materie und Tieren?
- ADurch die Begabung.
- BDurch die Möglichkeit der Sittlichkeit.
- CDurch den Willen.
- DDurch die Bildsamkeit.
- EDurch das Denken.
Información
- Descripción
- Allgemeine Didaktik Test sobre BM 13 Allgemeine Didaktik SS 2019 - Teil 2, creado por Kerstin Dannerbauer el 19/09/2019.
- Autor
- Kerstin Dannerbauer
- Idioma
- Deutsch
- Visitas
- 25
- Etiquetas
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