Fichas
Medienökonomie Begriffe
Fichas del conjunto (112)
- 15 Gründe für medienökonomische Analyse1) Medien sind überwiegend erwerbswirtschaftlich organisiert
2) Medien sind in ein System ökonomischer Beziehungen eingebettet
3) Medienunternehmen sind von wachsender ökonomischer Bedeutung
4) Doppelcharakter von Medien als Wirtschafts- und Kulturgut
5) Aktuell: starke Umwälzungen bedrohen wirtschaftliches Überleben von Medien - 2Warum ist Medienökonomie wichtig?- um die Operationsweisen von Medienunternehmen zu verstehen.
- Handeln von Medienunternehmen zu verstehen und ihre Rolle in der Gesellschaft einschätzen zu können. - 3MassenkommunikationAussagen werden durch technische Verbreitungsmittel indirekt und einseitig an ein disperses Publikum öffentlich vermittelt.
- 4Medienorganisationermöglichen einen dauerhaften Prozess der Massenkommunikation.
- 5Massenmediendie in die Gesellschaft eingebettete Medienorganisationen und die von diesen verbreitete massenmediale, öffentliche Kommunikation.
- 6Medienökonomie in wirtschaftswissenschaftlicher PerspektiveMedienökonomie als Anwendung der allgemeinen BWL- oder VWL-Lehre auf den Wirtschaftszweig der Medien betrachtet.
--> fokussiert das wirtschaftliche Handeln. - 7Medienökonomie in der VWL-Perspektivezentrale Fragestellung nach der optimalen Allokation knapper Ressourcen --> Bereich der Makroökonomie.
- 8Medienökonomie in der BWL-PerspektiveBeschreibung, Erklärung und Optimierung des wirtschaftlichen Handelns und der Führung von Medienunternehmen --> Bereich des Medienmanagements.
- 9Medienökonomie in publizistikwissenschaftlicher PerspektiveMedien werden hier nicht nur als wirtschaftlich handelnde Unternehmen, sondern auch als Instanzen gesellschaftlicher Selbstbeobachtung und politischer Willensbildung betrachtet.
- 10zwei Zugänge zur Medienökonomie- wirtschaftswissenschaftl. Zugänge
- kommunikationswissenschaftl. Zugänge
--> unterschiedliche Fragestellungen - 11Theorien zur ökonomischen Analyse von Medien- Neoklassische Medienökonomie (Optimale Allokation knapper Ressourcen)
- Medienmanagement (Analyse und Optimierung des Handelns un dder Führung von Medienunternehmen)
- Kritische politische Ökonomie der Medien (Wechselwirkungen von Kapitalismus und Mediensystem) - 128 Basiskonzepte der neoklassischen Ökonomie1) Theorie der rationalen Entscheidung
2) Methodologischer Individualismus
3) Homo Oeconomicus
4) Homo Sociologicus
5) Wohlfahrt
6) Knappheit
7) Marginalismus
8) weitere Grundannahmen - 133 Schritte des methodologischen Individualismus- Logik der Situation
- Logik der Selektion
- Logik der Aggregation
--> gesellschaftliche Situation wirkt auf die Individuen, daraus ergibt sich individuelles Handeln. Aus der Summe des individuellen Handelns ergibt sich ein neues Makrophänomen. - 14Homo Oeconomicus- handelt eigeninteressiert und rational
- hat Präferenzen
- maximiert eigenen Nutzen
- reagiert auf Restriktionen
- verfügt über Informationen - 15Homo Sociologicus- handelt normorientiert
- orientieren sich an gesellschaftlich vorgeformten Verhaltensweisen in ihrer jeweiligen Rolle - 16Wohlfahrt- individuelle Nutzenmaximierung führt zu allgemeiner Wohlfahrt
- Wohlfahrt ist unabhängig von der Verteilung von Gütern und Einkommen - 17Knappheit- Asymmetrie zwischen Verfügbarkeit und Verwendungsmöglichkeiten
- Opportunitätskosten: Entscheidung für eine Alternative impliziert entgangenen Nutzen, da immer auch Entscheidung gegen eine andere Alternative) - 18MarginalismusEntscheidungen und somit Kosten-Nutzen-Abwägungen werden immer nur auf aktuelle Entscheidungen bezogen, nicht in Bezug auf Gesamtnutzen.
- 19weitere Grundannahmen- funktionierender Wettbewerb führt zu optimaler Ressourcenallokation
- Staat greift bei Marktversagen ein - 20WirtschaftskreislaufZeigt, wie Güter und Geld zwischen Haushalten und Unternehmen über die Vermittlung von Märkten fliessen.
- Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital, Boden.
- zwischen Unternehmen und Haushalten - 21Abgrenzung Makro- v.s. Mikroökonomie- Makro: Betrachtet Volkswirtschaft als Ganzes
- Mikro: Befasst sich mit den einzelnen Elementen der Volkswirtschaft - 223 Makroökonomische Daten- Inflation
- Arbeitslosigkeit
- BIP - 23was ist das BIP und wie berechnet man es?BIP= Wert für Waren und Dienstleistungen, die in einem Land in einem bestimmten Zeitabschnitt hergestellt wurden.
Berechnung: Verwendung = Verteilung = Entstehung - 24Definition Markt + die zwei Arten von EffizienzDer Ort, wo Angebot und Nachfrage für ein Gut aufeinander treffen und sich Preise bilden.
- Produktive Effizienz: so kostengünstig wie möglich produzieren
- Allokative Effizienz: Güterangebot entspricht Präferenzen der Konsumenten - 25Weshalb ist eine Marktabgrenzung nötig?- um den relevanten Markt zu bestimmen.
- um die Konzentration und Marktmacht bewerten zu können. - 26Marktabgrenzung nach 3 Dimensionen- Sachlich (Rezipienten vs. Werbemarkt oder nach Mediengattungen (z.B. Tages- vs. Wochenzeitung))
- Zeitlich (Aktualität der Medien)
- Räumlich (Zugang der Rezipienten zum Medium oder lokal, regional, überregional, national, international) - 27relevanter Markt vs. Marktnaher Bereich- relevanter Markt: bezieht sich auf derzeit mögliche Substituierung
- marktnaher Bereich: bezieht sich auf potenzielle künftige Wettbewerber - 28"Gesetz des Angebots"Angebotene Menge steigt mit dem Preis.
- 29Angebotskurve + Bewegung entlang/ Verschiebung der Angebotskurve- Zeigt die Beziehung zwischen dem Preis eine Guts und der Angebotsmenge
- Bewegung entlang der Kurve: Preisänderung verursacht Mengenänderung
- Verschiebung der Kurve: Veränderung von Inputpreisen, Technologie, Erwartungen, etc. - 30Produktionsfunktion, Grenzertrag & Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag- Produktionsfunktion= Beziehung zwischen Input und Output
- Grenzertrag= zusätzlicher Output bei Erhöhung der Inputfaktors um eine Einheit
- Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag: Output steigt erst überproportional, dann unterproportional an und kann schliesslich sinken (vgl. Bsp. Rübenernte). - 31GesamtkostenErgibt sich aus den Fixkosten (FK) und den variablen Kosten (VK) bzw. aus den Kosten unabhängig von Produktionsmenge und abhängig der Produktionsmenge.
- 32Durchschnittskosten (DK)- Kosten pro produzierte Einheit
- Gesamtkosten / produzierte Menge
- DK sind bei geringem Output relativ hoch (da FK auf wenige Einheiten verteilt werden müssen)
- DK fallen mit steigendem Output (weil durchschnittliche FK fallen) - 33Betriebsoptimum- tiefster Punkt der DK-Kurve und Schnittpunkt von Durchschnittskosten- und Grenzkostenkurve.
- Entspricht der Produktionsmenge mit tiefsten Kosten pro Stück und damit die Gewinnschwelle. - 34GrenzerlösZunahme des Gesamterlöses bei Verkauf einer zusätzlichen Einheit.
- 35GewinnmaximumGewinne sind dann maximal, wenn beim Output Grenzerlös und Grenzkosten übereinstimmen.
- 36Gesetz der Nachfrage= Die nachgefragte Menge sinkt, wenn der Preis steigt.
- 37Grenznutzen & Gesetz- Grenznutzen= zusätzlicher Nutzen bei Konsum einer zusätzlichen Einheit.
- Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen= der Grenznutzen nimmt mit steigendem Konsum ab (z.B. Bier). - 38Preiselastizität der Nachfrage- prozentuale Mengenänderung der Nachfrage bei Änderung des Preises um ein Prozent.
- unelastische Nachfrage (<1)
- elastische Nachfrage (>1)
- vollkommen unelastische Nachfrage (=0)
- Einheitselastizität (=1) - 39Kreuzpreiselastizität- Prozentuale Mengenänderung der Nachfrage eines Gutes bei Änderung des Preises eines anderen Gutes um ein Prozent.
- Komplementärgüter (<0)
- Substitutionsgüter (>0) - 40Marktgleichgewicht= Zustand, bei dem Angebot und Nachfrage übereinstimmen.
- Gleichgewichtspreis & Gleichgewichtsmenge - 41Preismechanismusführt zu Gleichgewicht zwischen Güterangebot & Güternachfrage
- 42Angebotsüberschuss & Nachfrageüberschuss- Angebotsüberschuss: angebotene Menge > nachgefragte Menge -> Anbieter werden Preise verringern.
- Nachfrageüberschuss: nachgefragte Menge > angebotene Menge -> Anbieter werden Preise erhöhen. - 43Produzenten- vs. Konsumentenrente- Produzentenrente: entspricht Verkaufspreis minus Produktionskosten -> Fläche Fläche unter dem Preis und über der Angebotskurve.
- Konsumentenrente: entspricht Zahlungsbereitschaft minus bezahlter Preis -> Fläche unter der Nachfragekurve und über dem Preis. - 44SCP-Modell= Struture, Conduct, Performance.
= Marktstruktur, Marktverhalten, Marktergebnis.
- Struktur: Anzahl der Anbieter/ Nachfrager, Marktzutrittsschranken, Produktdifferenzierung
- Verhalten: Preispolitik, Strategien & Webrung
- Ergebnis: Rentabilität, publizistische Vielfalt & Qualität - 45Marktstrukturen im Vergleich- Monopol (ein Unternehmen)
- Oligopol (wenige Unternehmen)
- Monopolistische Konkurrenz (viele Unternehmen - unterschiedliche Produkte)
- Polypol (viele Unternehmen - gleiche Produkte) - 46Preis- und Mengeneffekt (bei Monopol)um mehr zu verkaufen, senkt der Monopolist den Preis (=Preiseffekt), was zu sinkenden DK führt. Gleichzeitig steigt jedoch die verkaufte Menge an (=Mengeneffekt).
- 47private vs. öffentliche Güter- private Güter: ausschliessbar & konsumrivalität
- Club Güter: ausschliessbar & keine Konsumrivalität
- Allmendgüter: konsumrivalität & keine ausschliessbarkeit
- öffentliche Güter: keine ausschliessbarkeit & keine konsumrivalität - 48was für ein Gut sind Medien?- auf dem Werbemarkt: privat
- auf dem Publikumsmarkt: Inhalt partiell öffentlich, Träger öffentlich (TV/ Radio) und Club Gut (Pay TV/ Zeitungsabo) - 49Externe EffekteAuswirkungen ökonomischer Aktivitäten auf unbeteiligte Dritte, die nicht in das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage involviert sind.
Kosten-Nutzen-Abwägung erfolgt ohne Berücksichtigung externer Effekte. - 50Economies of Scale (Skalenvorteile)= Effizienzvorteile aus der Produktionsmenge: je mehr man produziert, desto geringer sind die Durchschnittskosten pro Stück.
- 51Economies of Scope (Verbundvorteile)Effizienzvorteile aus der Produktionsbreite: Herstellung mehrerer Produkte durch ein Unternehmen günstiger als Produktion durch verschiedene Unternehmen.
- 52drei Ursachen von Informationsmängel- Informationsasymmetrie
- Qualitätsunkenntnis
- Nutzenunkenntnis
Folge: Adverse Auslese (nur billige & schlechte Qualität kommt auf den Markt)
Lösung: Screening & Signaling - 53Meritorische Güter= Güter, deren Herstellung und Konsum gesellschaftlich erwünscht sind (z.B. Gesundheits- & Informationsgüter)
Problem: mangelnde Fähigkeit, die Qualität des Gutes zu beurteilen. - 543 Finanzierungsmodelle von Medien- Vollständig durch Rezipienten finanzierte Medien (z.B. Bücher, Pay-TV)
- Mischfinanzierung (z.B. Zeitung)
- Werbefinanzierung (z.B. Gratiszeitungen, Online-Medien) - 55Präsenz auf zwei Märkten- Publikumsmarkt: Wettbewerb um Freizeit & Aufmerksamkeit
- Werbemarkt: Aufmerksamkeit des Publikums wird verkauft - 56inhaltliche Konsequenzen der Werbefinanzierung- Bias gegen Minderheitenprogramm
- Bias gegen teure Qualitätsproduktionen
- Bias gegen schwere Themen
--> es wird nicht produziert, was Zielgruppe interessiert, sondern um möglichst tiefe Kosten auszuschöpfen. - 57Dreieckstausch der indirekten Finanzierung über den WerbemarktWerbewirtschaft: Geld -> Rundfunkveranstalter: Programme -> Rezipienten: Erhöhung der Konsumneigung -> Werbewirtschaft
- 58Anzeigen- Auflage-Spirale- Reichweite steigt
- TP sinkt
- ermöglicht Preiseffekt
- erhöht Gewinn
- besseres Marketing -> besseres Produkt mit grösserer Reichweite
- führt zu Monopolisierung - 59Definition Medienkonzentrationbedeutet, dass entweder publizistische oder ökonomische Einheiten abnehmen -> kleinere Anzahl an Einheiten durch Konzentration.
- 60Formen der Konzentration- Horizontal (innerhalb eines Marktes)
- Vertikal (vor- und nachgelagerte Märkte)
- Multimedial (versch. Medienmärkte)
- Konglomerat (Mischkonzerne) - 612 ökonomische und publizistische Folgen von Konzentration- ökonomisch: grosse Marktmacht eines Anbieters & Marktzutrittsschranken
- publizistisch: Gefahr der Beschränkung der publizistischen Vielfalt & Mehrfachverwertung (=Vereinheitlichung der Inhalte) - 62Messung von Medienkonzentration- Concentration Ratio (CR3)
- Herfindahl-Hirschmann-Index (HHI)
- Zahl der publizistischen Einheiten
- Medienangebot pro Kopf (=Zeitungsdichte) - 63ökonomischer vs. publizistischer Wettbewerb- ökonomischer Wettbewerb: tiefe Angebotsvielfalt & Wettbewerb um Kosten, nicht um Qualität.
- publizistischer Wettbewerb: höhere Qualität und Vielfalt aber dafür teurer. - 64Gesellschaftliche Bedeutung der Medien- unsere Erfahrungen sind medienvermittelt
- Medien verbreiten Werte und Normen
- Zusammenhalt der Gesellschaft
- stellen Öffentlichkeit für politische Themen her
- ermöglichen Meinungs- und Willensbildung
- ermöglichen das Funktionieren von Demokratie - 65Definition Medienunternehmen- eine Wirtschaftseinheit, in denen Medien erstellt und abgesetzt werden.
- befassen sich mit Produktion, Packaging und Distribution von Inhalten. - 66Abgrenzungskriterien von Medienunternehmen- Bündelung eigen- und fremderstellter redaktioneller Inhalte
- Transformation der Inhalte auf speicherfähiges Trägermedium
- Distribution der Inhalte an Rezipienten - 67Innere und äussere Umwelt von Medienunternehmen- innere: Mitarbeiter, Aufgabenteilung, Arbeitsprozesse
- äussere: Kunden, Geldgeber, Lieferanten, Konkurrenten - 68auf welchen drei Märkten sind Medienunternehmen tätig?- Werbemarkt (bietet Zielgruppe an, bekommt Geld)
- Rezipientenmarkt (bietet Inhalte an, bekommt Aufmerksamkeit)
- Inhaltebeschaffungsmarkt (bietet Geld an, bekommt Inhalte) - 69Definition Leistungssystem und die 4 Elemente= im Leistungssystem werden die Elemente erfasst, die für die Wettbewerbsfähigkeit und das Leistungsangebot eines Medienunternehmens entscheidend sind.
4 Elemente sind:
- Kernkompetenzen
- Core Assets
- Wertschöpfungskette
- Geschäftsmodell von Medienunternehmen - 70Definition Wertschöpfungskettestellt die Aktivitäten eines Unternehmens von der Idee eines Produkts bis zu dessen Verkauf dar.
- 71Wertschöpfungskette bei Medienunternehmen- Beschaffung von Informationen und Inhalten
- Produktion und Aggregation von content
- Packaging der Produkte
- Technische Produktion
- Distribution - 72Core Assets & Kernkompetenzen- Core Assets: firmenspezifische Ressourcen, die knapp und kaum substituierbar sind.
- Kernkompetenzen: komplementieren Core Assets, z.B. Content sourcing, content creation, etc. - 73Definition Geschäftsmodellbildet das Leistungssystem eines Unternehmens ab. Es wird abgebildet, welche Ressourcen in die Unternehmung fliessen und wie diese transformiert werden.
- 745 Modelle die zum Geschäftsmodell gehören- Marktmodell
- Beschaffungsmodell
- Leistungsangebotsmodell
- Kapitalmodell
- Leistungserstellungsmodell - 75Regelkreis der Managementfunktion- Planung (Zielsetzung, Problemanalyse)
- Organisation (Rollenzuteilung, Arbeitsschritte erstellen)
- Durchführung (Implementierung und Steuerung)
- Kontrolle (Vergleich Ist-Soll-Werte) - 767 Bereiche des (Medien-) Management- Strategisches Management
- Beschaffungsmanagement
- Produktionsmanagement
- Marketingmanagement
- Organisationsmanagement
- Personalmanagement
- Finanzmanagement - 77Definition Strategisches Managementtrifft grundlegende Entscheidungen über mittel- und langfristige Ziele und Aktivitäten der Unternehmung.
- 78drei Erklärungsansätze des strategischen Managements- marktorientiertes Strategiekonzept (Erfolg wird über Marktstruktur festgelegt)
- Ressourcenorientiertes Strategiekonzept (Erfolg wird über Ressourcen festgelegt)
- Integrative Sichtweise (Erfolg wird über Marktstruktur und Ressourcen festgelegt) - 79Welche Strategien können Unternehmen anwenden, um sich auf dem Wettbewerb zu behaupten?- Kostenführerschaftsstrategie (Kostengünstiger produzieren als andere)
- Produktdifferenzierungsstrategie (Einzigartige Produkte anbieten)
- Nischenstrategie (Konzentration auf Schwerpunkte) - 804 Schritte der Strategieentwicklung- Unternehmensziele
- Situationsanalyse (intern und extern)
- Strategieformulierung
- Strategieimplementierung (=Durchführung) - 815 Faktoren die bei der Situationsanalyse betrachtet werden- Bedrohung durch neue Konkurrenten
- Verhandlungsstärke der Abnehmer
- Bedrohung durch Ersatzprodukte
- Verhandlungsstärke der Lieferanten
- Wettbewerber in der Branche (fördert Rivalität unter bestehenden Firmen) - 823 Unternehmensstrategien aus integrativer Sichtweise- Fokussierungsstrategie (Beschränkung auf eine Wertschöpfungskettestufe)
- Integrationsstrategie (horizontale, vertikale, diagonale Integration)
- Netzwerkstrategie (Kooperation versch. Unternehmen) - 835 Einflussfaktoren auf das Beschaffungsmanagement- Kosten
- Erlöserwartungen
- Vertragsbedingungen
- Wettbewerber
- Staatliche Regulierung - 843 Beschaffungsstrategien des Beschaffungsmangement- Direktkontrahierung
- Kooperation/ Partnerschaft
- Syndikation - 85drei Einflussfaktoren im Produktionsmanagement?- Produktionsprozess
- Ressourcen
- Produktionskosten - 86was für Strategien gibt es, um Unsicherheiten im Unterhaltungssektor zu vermeiden?- Rückgriff auf bewährte Formate
- Stereotypen
- Rückgriff auf berühmte Personen - 87Was für Strategien gibt es, um Unsicherheiten im Informationssektor zu verringern?- Zusammenarbeit mit Agenturen
- Typologisieren in der Behandlung von Umwelereignissen - 88Produktionsstrategien "Make or buy"- Eigenproduktion
- Fremdproduktion
- Hybride Strategien - 89welche Strategien gibt es in der Markenpolitik?- Einzelmarkenstrategie
- Mehrmarkenstrategie
- Markenfamilie
- Markenfamilie
- Dachmarkenstrategie - 90welche drei Möglichkeiten zur Preisfindung gibt es in der Preispolitik?- kostenorientiert
- nachfrageorientiert
- konkurrenzorientiert - 91Definition von strategischer Kommunikationspolitikvorhandene und potenzielle Kunden über das Produkt informieren, Konstruieren einer Marke.
- 92Instrumente der operativen Kommunikationspolitik- Eigenwerbung
- Werbung in anderen Medien
- Redaktionelle Verweise
- PR
- Merchandising (Steigerung der Bekanntheit) - 93Definition von Organisationsmanagementgliedert Aufgaben auf (Differenzierung) und führt die einzelnen Schritten dann wieder zusammen (Integration).
- 942 Möglichkeiten zur Aufgabenaufgliederung- Funktionale Organisation (+ Effizienz, - Ressort-Egoismus)
- Divisionale Organisation (+ grosse Marktnähe, - Ineffizienz - 953 Arten von IntegrationIntegration durch Hierarchie:
- Einliniensystem
- Stabsystem
- Funktionssystem
Integration durch Richtlinien und Pläne
Integration durch Selbstbestimmung - 96Was gehört alles zum Personalmanagement?- Personalbeschaffung- und Auswahl
- Personaleinsatz
- Personalentwicklung
- Vergütung
- Personalfreisetzung - 97Formen der Aussenfinanzierung- Kreditfinanzierung
- Beteiligungsfinanzierung
- Vermögensverflüssigung
- Mezzanine-Finanzierung - 98Formen der Innenfinanzierung- Selbstfinanzierung
- Rückstellungsfinanzierung
- Abschreibungsgegenwerte - 993 Formen der Konvergenz- technische Konvergenz: gleiche Produktions- und Distributionstechnologien in allen Medienindustrien
- unternehmerische Konvergenz: Grenzen zwischen vormals getrennten Medienindustrien verschwimmen
- rezeptive Konvergenz: neue Medienangebote - 100Puppis Definition von kritischer politischer Ökonomie- ein kapitalismuskritischer Ansatz, der besagt, dass die Bereitstellung von Medien über den Markt nicht funktioniert.
- stellt Fragen von Macht, Machtmissbrauch und Auswirkungen von Eigentum auf Medieninhalte.
--> Der Konsum von Medien steht im Zentrum und nicht wie in der neoklassischen Ökonomie die Effzienzfragen. - 101Grundgedanke der kritischen politischen Ökonomie- Medienindustrien bestehen zumeist aus profitorientierten Organisationen.
- Medienindustrien sind anders (zunehmende Bedeutung für Gesamtwirtschaft)
- Medienindustrien sind bedeutsam (Kulturgut, prägen unser Bild der Welt, etc.) - 102Basisannahmen der kritisch politischen vs. neoklassischer Ökonomie- neoklassische Ökonomie: Wettbewerb auf dem Markt führt zu gesellschaftlicher Wohlfahrt (Mikroebene)
- kritisch politische Ökonomie: Eigeninteresse und Gewinnmaximierung führt nicht zu gesellschaftlicher Wohlfahrt (Makroebene) - 103Kritischer Ansatz der kritischen politischen Ökonomie- Hinterfragung der herrschenden sozialen Ordnung.
- Einfluss von Strukturen auf Medieninhalten steht im Zentrum. - 1043 Forschungsthemen der kritisch politischen Ökonomie- Medienstrukturen und -Produktion (Auswirkungen des Kapitalismus auf die Medienkultur, Arbeitsverhältnisse in Medienorganisationen, Rolle des Staates)
- Medieninhalte (Einfluss von Kapitalismus auf Homogenisierung der Inhalte, Einfluss von Werbung und Interesse der Eigentümer auf Inhalte)
- Medienkonsum (Zugang zu Medien, Polysemie und dominante Leseart) - 1053 Ansätze zur Analyse von Medienkonzentration- Messung
- Normative Bewertung
- Ideologiekritik - 106Welche Rolle hat der Staat im Mediensystem laut der kritisch politischen Ökonomie?- Staat greift nicht nur bei Marktversagen ein, sondern reguliert im Interesse von Konzernen.
- Überwachung der Bürger
- Ausdehnung der PR-Aktivitäten
--> Also nicht nur Macht der Medienindustrien, sondern auch macht des Staates. - 107Welche Einflüsse hat die kapitalistische Medienproduktion auf die Inhalte?- Konzentration führt zu Homogenisierung (Vielzahl ist nicht gleich Vielfalt)
- Abnahme der Qualität
- bestimmte kulturelle Formen dominieren
- professionelle Normen des Journalismus sind nicht neutral
- Gewinnausschüttungen anstatt in Redaktion zu investieren (führt zu Medienkrisen)
- "Laissez-faire"-Ideologie - 108Welche Einflüsse hat die Werbung auf die Medieninhalte?- fördert Kapitalismus, Konsumdenken und stereotype Darstellungen
- Schaffung eines geeigneten Werbeumfelds (vorteilhafte Berichterstattung über Werbekunde, Generierung einer Kauflaune, Reduktion kontroverser Inhalte) - 109Welche Einflüsse hat das Interesse der Medienunternehmen auf die Inhalte?- Berichterstattung über eigenes Unternehmen, Werbekunden oder Medienpolitik ist nicht objektiv (2nd face of power)
- es gibt keine Alternative zum gegenwärtigen Mediensystem (3rd face of power) - 110Bias in der Berichterstattung über MedienpolitikOvert bias:
- bi ommission -> keine Berichterstattung
- by action -> verzerrte Berichterstattung
Covert bias:
nachträgliche Bestrafung von Politikern in Berichterstattung über andere Themen - 111Was besagt die Polysemie (Ansatz aus Cultural Studies) und was ist die Kritik daran?besagt, dass Texte bedeutungsoffen sind und deshalb nicht nur eine dominante Leseart möglich ist. D.h. es gibt Interpretationsmöglichkeiten.
Kritik: Bedeutungsoffenheit eingeschränkt durch ökonomische Kriterien (z.B. monetäre Zugangsbarrieren) - 112Was kann man zum Potenzial des Internets kritisch hinterfragen?- Digital Divide (Zugang zum Netz und Fähigkeiten der Nutzung sind ungleich)
- Konzentration der Aufmerksamkeit (Nutzung konzentriert sich auf wenige Sites)
- Kommerzialisierung (Internet ist werbefinanziert)
- Überwachung (Sammlung und Verkauf persönlicher Daten -> Verletzung der Privatsphäre)
Información
- Descripción
- Bachelor Medien- und Kommunikationswissenschaft Fichas sobre Medienökonomie Begriffe, creado por Sarah Zaugg el 11/01/2018.
- Creado por
- Sarah Zaugg
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