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Fichas

Wirtschafspsychologie

Sören Diekmann Informatik Alemán 47 fichas

Fichas del conjunto (47)

  1. 1Wann wurden die Hawthorne-Experimente wo und von wem durchgeführt?1924 in den Hawthornewerken durch die Harvard-Professoren Dickson und Roethlisberger.
  2. 2Was wurde bei den Hawthorne-Experimenten untersucht?Der Einfluss der Beleuchtung auf die Arbeitsleistung
  3. 3Was konnte bei den Hawthorne-Experimenten beobachtet werden?Die Arbeitsleistung stieg bei der Erhöhung der Beleuchtung, sowie nach 2-maliger Absenkungen immer weiter.
    Die Vergleichsgruppe ohne Änderungen hatte die gleichen Produktivitätssteigerungen
    Jede Veränderung führt zur Verbesserung der Arbeitsleistung
  4. 4Was sind die Gründe für die Ergebnisse der Hawthorne-Experimente?Steigerung von Stolz und Selbstwertgefühl durch Zuwendung durch die Forscher.
    In späteren Studien geförderte soziale Beziehungen zwischen den Mitarbeitern führen zu informellen Strukturen und Leistungsnormen
  5. 5Was sind die Schlussfolgerungen aus den Hawthorne-Experimenten?Nicht nur materielle Faktoren sind relevant
    Soziale und psychische Faktoren sind vergleichbar
    Informelle Beziehungen haben großen Einfluss auf Leistung
    In der Folge Betonung des Verhaltens in Organisationen
  6. 6Welche Erkenntnisse entstammen aus den Hawthorne-Experimenten?Mensch ist nicht nur funktionales isoliertes Wesen, sondern Mitglied einer Gruppe
    Jeder Mensch verhält sich individuell
    Grundlage des Human Ressource Management
    Soziales Umfeld wichtiger als Arbeitsbedingungen
  7. 7Was ist der Schwerpunkt der transaktionalen Führung?Ziele und Aufgaben
  8. 8Wodurch wird der Führungserfolg der transaktionalen Führung erreicht?Klare, opelrationale Zieldefinition
    Mitarbeitergerechte Delegation von Aufgaben
    Anreize für Zielerreichung
    Eingreifen bei negativem Abweichen vom Sollwert
  9. 9Was ist Belohnung und Motivation bei transaktionaler Führung?Erwartete oder besondere Leistung führt zu formeller Belohnung, z.B. finanzieller Bonus
    Extrinsische Motivation
  10. 10Welche Bedürfnisse spricht die transaktionale Führung an?Vor allem materielle
  11. 11Wie entwickeln sich die Mitarbeiter bei transaktionaler Führung?Durch Zielvereinbarungen und Delegation
    Innerhalb eines klar definierten Aufgabenbereichs
  12. 12Was ist der Schwerpunkt der transformationalen Führung?Vision
  13. 13Wodurch zeigt sich Führungserfolg bei transformationaler Führung?Entwicklung und Kommunikation einer gemeinsamen Vision
    Artikulation von Werten
    Kulturarbeit
    Schaffung einer optimalen Projektarchitektur
  14. 14Belohnung und Motivation bei transformationaler Führung?Erwartete oder besondere Leistung führt zu informeller Belohnung, z.B. persönliche Anerkennung, gesteigertes Vertrauen.
    Intrinsische Motivation
  15. 15Welche Bedürfnisse spricht die transformationale Führung an?Vor allem Bedürfnisse zur Selbstverwirklichung
  16. 16Wie entwickeln sich die Mitarbeiter bei transformationaler Führung?Durch Inspiration, Coaching und Förderung neuer Ideen.
  17. 17Erkläre den Interaktionistischen Ansatz transaktionaler FührungTransaktionale Führung basiert auf bedingter Belohnung und Management by Expectation
    Belohnung erfolgt anhand von Zielvereinbarungen und Rückmeldungen
    Aktives Management by Expectation beruht auf dem Setzen von Standards, Leistungskontrollen und korrektivem Eingreifen der Führungskraft
  18. 18Wann hat transformationale Führung Hochkonjunktur?In Krisensituationen wenn traditionelle Lösungsversuche versagen. Bei Nicht-Vorhersagbarkeit, Unsicherheit und Nicht-kontrollierbarkeit.
  19. 19Nenne die 4 I's der transformationalen Führungidealisierter Einfluss (Charisma): Überzeugung, Vertrauen, Positionierung
    Inspirative Motivation:
    Attraktive Zukunftsvisionen
    Optimismus
    Enthusiasmus
    Intelektuelle Stimulation:
    Förderung einer kritischen Haltung der Mitarbeiter
    Kreativität
    neue Lösungsansätze
    Individualisierte Beachtung:
    Berücksichtigung individueller Bedürfnisse
  20. 20Was ist die Critical Incident Technique?Tätigkeitspezifisches Verfahren
    Betrachtung erfolgskritischer Ereignisse der Arbeitssituation zur Unterscheidung guter und schlechter Stelleninhaber
    Critical Incidents werden nach Bedeutung (Erfolg/Misserfolg) erfasst, gewichtet und kategorisiert.
  21. 21Welche Schritte umfasst die Critical Incident Technique?1. Bestimmung des allgemeinen Ziels der Tätigkeit: Tischler -> Möbelstück
    2. Planung der Erhebung: Tischler mit mehrjähriger Erfahrung als Zielpopulation und Festlegung von Beurteilungskriterien
    3. Datenerhebung: Interview und Beobachtung der Tischler
    4. Datenanalyse: Zusammenfassen der Daten in Kategorien, z.B. Genauigkeit der Anfertigung oder Schnelligkeit
    5. Interpretation und Darstellung der Ergebnisse: Entwicklung eines Leitfadens zur Reduzierung von Unfällen.
  22. 22Was ist die These von Kirkpatricks Evaluationsmodell?Evaluation hat kann nur dann einen Mehrwert bilden, wenn alle 4 Stufen der Evaluation durchlaufen werden. Erfolg auf einer Stufe ist die Voraussetzung für den Erfolg auf der nächsten.
  23. 23Erkläre die 1. Stufe des Evaluationsmodells und nenne Instrumente.1. Reaktion: Abfrage der Reaktionen der Teilnehmer auf das Training. Nehmen Sie es negativ war, haben sie keine Lernmotivation.
    Instrumente: mündliche Befragung, Fragebögen
  24. 24Erkläre die 2. Stufe des Evaluationsmodells und nenne Instrumente.2. Lernerfolg: Überprüfung welche Lerninhalte übermittelt wurden, welche Fähigkeiten erlernt wurden, ob Einstellung verändert wurde.
    Instrumente: Persönlichkeitsfragebögen, Simulationen, Arbeitsproben, Wissenstests
  25. 25Erkläre die 3. Stufe des Evaluationsmodells und nenne Instrumente.3. Verhalten: Überprüfung der aus dem gelernten entwickelten Verhaltensänderung. Erst überprüfbar nachdem der Teilnehmer eine längere Zeit zur Verhaltensänderung hatte.
    Instrumente: Verhaltensbeobachtung im Arbeitsumfeld
  26. 26Erkläre die 4. Stufe des Evaluationsmodells und nenne Instrumente.4. Ergebnis: Überprüfung der finalen Ergebnisse die das Training für das Unternehmen gebracht hat, z.B. Auswirkung auf Produktivität und Umsatz.
    Instrumente: betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Leistungsbeurteilung, Fragebogen zum Organisationsklima
  27. 27Erkläre die erste Phase der Teamentwicklung nach Tuckman.1. Forming / Kontakt
    Unsicherheit, unklare Beziehungen der Teammitglieder
    Erste Definition von Zielen und Regeln
  28. 28Erkläre die zweite Phase der Teamentwicklung nach Tuckman.2. Storming / Konflikt:
    Spannungen zwischen Teammitgliedern
    Machtkämpfe um Führung und Status
    Unklare Prioritäten und Ziele
  29. 29Erkläre die dritte Phase der Teamentwicklung nach Tuckman3. Norming / Kontakt:
    Rollen sind gefunden
    Kooperation nimmt zu
    gegenseitige Akzeptanz
    Aufgabenorientierung
  30. 30Erkläre die vierte Phase der Teamentwicklung nach TuckmanPerforming / Kooperation:
    Orientierung an gemeinsamen Ziel
    Akzeptanz und Anerkennung
    offener, kooperativer Umgang miteinander
  31. 31Erkläre die fünfte Phase der Teamentwicklung nach Tuckman5. Adjourning / Auflösung
    Das Team löst sich auf, z.B. bei Projekten
  32. 32Erkläre die 1. Phase im Rubikon-Modell.Prädezisionale Phase: wählen, wünschen, abwägen. Motive wirken als sprudelnde Quelle der Wunschproduktion. Nach dem Abwägen wird eine Handlungsalternative ausgewählt.
    Prozess: Motivation
  33. 33Erkläre die 2. Phase im Rubikon-Modell.Präaktionale Phase: Zielsetzung. Nachdem ein Ziel ausgewählt wurde, wird die Intention ausgebildet, dieses auch zu erreichen. Handlungen zur Zielrealisierung werden ausgearbeitet.
    Prozess: Volition
  34. 34Erkläre die 3. Phase im Rubikon-Modell.Aktionale Phase: Handeln. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, wird die Realisierung in Angriff genommen. Bei konkurrierenden Intentionen ist Handlungskontrolle relevant.
    Prozess: Volition
  35. 35Erkläre die 4. Phase im Rubikon-Modell.Postaktionale Phase: Attribution und Bewertung. Nach Abschluss der Handlung werden die Ergebnisse bewertet.
    Prozess: Motivation
  36. 36Welche Theorien gehören zur prädezisionale PhaseValenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie nach Vroom
    Erwartung-mal-Wert-Theorien
    Modell der Risikowahl
  37. 37Welche Theorie gehört zur präaktionalen Phase?Zielsetzungstheorie. Ziele wirken motivierend.
  38. 38Welche Theorie gehört zur aktionalen Phase?Handlungs-versus-Lageorientierung
    Handlungsorientierte Handeln sofort, Lageorientierte Denken über die Lage nach.
  39. 39Welche Theorie gehört zur postaktionalen Phase?Attributionstheorie
    Ursachenzuschreibung nach den Kategorien Lokation, Stabilität und Kontrollierbarkeit
  40. 40Wie definiert die WHO Gesundheit in 1946 bzw. 1987?1946: Zustand vollkommenen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens. Nicht allein das fehlen einer Krankheit
    1987: Die Fähigkeit und Motivation, ein wirtschaftlich und sozial aktives Leben zu führen.
  41. 41Wie haben sich die Fälle und Dauer der Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen seit 1998 entwickelt?Sowohl Anzahl als auch Dauer sind um ca. 75% gestiegen.
  42. 42Wie unterscheiden sich psychische von physischen Erkrankungen in Häufigkeit und Dauer?Physische Erkrankungen treten ca. 3x so häufig auf, dauern aber nur 0,5x so lange.
  43. 43Was ist Burnout?Burnout ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand normaler Individuen
    Erschöpfung
    Unruhe und Anspannung
    gesunkene Motivation
    dysfunktionale Einstellung und Verhaltensweisen
    entwickelt sich stetig und kann lange unbemerkt bleiben
  44. 44Wie entsteht Burnout?Enthusiasmus:
    starker Einstieg, hohe Motivation, hohe Anstrengung, hohe Identifikation, etwas realitätsfern
    Stagnation:
    Gefühl nichts zu bewegen
    Selbstzweifel
    schwankende Arbeitsfreude
    Rückzug zum Selbstschutz
    Frustration:
    Arbeit in Frage stellen
    pessimistische Grundhaltung
    Gefühl von Machtlosigkeit
    ernste psychosomatische Beschwerden
    Apathie:
    Resignation
    Abstand von Freunden und Kollegen
    Arbeit lässt einen kalt
    physischer und psychischer Kollaps
  45. 45Was unterscheidet Burnout von Depression?Burnout hat nachvollziehbare Ursachen und lösbare Probleme
    Leitemotionen sind Wut, Angst und Kampf um Veränderung
    Wollen in der Therapie schnell voran kommen
    Depressive leiden an unabänderlichen Kränkungen. Für Aussenstehende schwer nachvollziehbar.
    Leitemotionen sind Melancholie, nicht endende Trauer und kein Kampf.
    Wollen Therapie mit Pausen.
    In der Endphase kann man beide nicht mehr Unterscheiden.
  46. 46Was besagt das transaktionale Stressmodell von Lazarus?Auslöser von Stress sind kognitive Bewertungsprozesse potentieller Stressoren.
    Potentieller Stressor -> Kognitive Bewertung -> individuelle Reaktion
  47. 47Wie läuft der kognitive Bewertungsprozess ab?primäre Bewertung:
    gegebene Ereignis betrachten als:
    irrelevant
    günstig/positiv
    stressend
    sekundäre Bewertung:
    Bewältigungsmöglichkeiten
    Bewältigunsfähigkeiten
    Neubewertung:
    Rückkopplung:
    Informationen über eigene Reaktion
    Informationen über die Umwelt
    anschließende Reflexion

Información

Descripción
Informatik Fichas sobre Wirtschafspsychologie, creado por Sören Diekmann el 20/04/2018.
Creado por
Sören Diekmann
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