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Evolution - Abi - Bio LK

Kat S Alemán 57 fichas

Evolution - Abi - Bio LK

Fichas del conjunto (57)

  1. 1Darwins EvolutionstheorieDurch Selektion kommt es langfristig zu einer natürlichen Auslese der Individuen einer Art, die besser angepasst sind als ihre Artgenossen. Merkmale einer Art ändern sich über viele Generationen.
    ○
    Grundlegende Annahmen/Bedingungen für Evolution:
    - Reproduktion: Individuen einer Population erzeugen mehr Nachkommen als zur Arterhaltung eigentlich notwendig wäre
    - Variation: Individuen einer Art gleichen sich nie ganz
    - Selektion: "survival of the fittest" = Überleben der besser angepassten Individuen => mehr nachkommen mit entsprechenden Merkmalen
    - Vererbung: Variationen in den Merkmalen sind vererbbar.
    ○
    Grundlage für die synthetische Evolutionstheorie
    ○
    Grundannahme: Organismen werden passiv durch die Selektion angepasst
  2. 2lamarcks EvolutionstheorieUmweltbedingungen lösen ein inneres Bedürfnis zur Anpassung aus. Tiere können Eigenschaften die sie im Laufe ihres Lebens erworben haben weitervererben.
    ○
    Schema:
    Bedürfnis der Lebewesen sich anzupassen -> Gebrauch von Orgarnen führt zur stärkeren Ausbildung -> erworbene Merkmale werden weitervererbt
    ○
    gilt allgemein als widerlegt weil sich demnach das Genom zielgerichtet verändern müsste. Jedoch teilweise richtig im Bereich der Epigenetik.
    ○
    Grundannahme Organismen passen sich aktiv den äußeren Umweltbedingungen an
  3. 3synthetische Evolutionstheorievereint die Erkenntnisse aus Darwins Evolutionstheorie mit denen der Ökologie, Paläontologie, biologische Systematik und der Genetik
    ○
    Evolutionstheorie geht von fünf zentralen Evolutionsfaktoren aus: Mutation, Rekombination, Selektion, Gendrift, Isolation
  4. 4Einfluss der Evolutionsfaktoren auf den Genpool: Mutationerhöht (genotypische und phänotypische) Variation
    ○
    zufällig und ungerichtet
    ○
    Chromosomen bzw. die DNA sind durch Mutation veränderbar;
    eine dauerhafte Veränderung der regulären Basensequenz
  5. 5Einfluss der Evolutionsfaktoren auf den Genpool: Rekombinationerhöht Variation
    ○
    zufällig und ungerichtet
    ○
    zufällige Verteilung der Chromosomen während der Meiose ergibt verschiedene Kombinations-möglichkeiten;
    außerdem jeweils 50% des Erbguts des Vaters und der Mutter
  6. 6Einfluss der Evolutionsfaktoren auf den Genpool: Selektionverstärkt vermindert bestimmte Merkmale
    ○
    bewirkt dass ich Arten umbilden
  7. 7Einfluss der Evolutionsfaktoren auf den Genpool: Gendrift ◇ (Erkläre Flaschenhals- und Gründereffekt)zufällige Veränderung des Genpools
    ○
    kann bestimmte Merkmale verstärken oder vermindern
    ○
    FLASCHENHALSEFFEKT:
    z.b. durch Naturkatastrophen überleben nur wenigen Individuen einer Population
    -> geringere Resistenz gegen Krankheiten
    -> Inzucht erhöht sich
    => Führt eventuell zum Aussterben
    ○
    GRÜNDER-EFFEKT:
    aus einer Ausgangspopulation bilden wenige Individuen durch Migration eine Gründerpopulation
    => nicht mehr alle Gene vorhanden
    • Veränderung des Genpools, da:
    -> kein Genfluss (unterschiedliche Mutationen & Rekombination)
    • unterschiedliche Selektionsdrücke
    (Siehe peripatrische Artbildung)
  8. 8Abiotische Selektionsfaktoren=> Einflüsse der unbelebten Umwelt
    ▪
    z.B: Temperatur, Trockenheit/Feuchtigkeit, Salzgehalt, Licht(mangel), pH-Wert, Windstärke
  9. 9Biotische selektionsfaktoren (allgemein)=> Einflüsse, die von anderen Lebewesen ausgehen
  10. 10Innerartliche Selektion (allgemein)Biotischer Selektionsfaktor
    □
    => Einflüsse innerhalb einer Population
    •
    Z.B. Konkurrenz um Nahrung, Raum...
  11. 11Sexuelle SelektionBiotischer Selektionsfaktor
    --> Teil der Innerartlichen selektion
    □
    Partnerwahl basiert auf der Variabilität der sekundären Geschlechtsmerkmalen
    ▪
    -> führt zu: Sexualfimorphismus
    •
    Z.B. Größenunterschied, Färbung
  12. 12Künstliche Selektion/Zuchtwahlkünstliche Auslese erwünschter Merkmale durch den Menschen, die zur weiteren Zucht verwendet werden
  13. 13Zwischenartliche Selektion=> Einflüsse zwischen verschiedenen Arten
    ▪
    u.a. auch Konkurrenz um Ressourcen
    ▪
    Resultat => Koevolution
    - Fressfeinde/Beute (z.B. Anpassung der Fang- und Abwehrorgane)
    - Parasitismus
    - Symbiose
    •
    Z.B.
    Mimikry = Warntracht
    Mimese = Tarntracht
  14. 14Selektionstypen nennenStabilisierende Selektion
    ▪
    Gerichtete/Transformierende Selektion
    ▪
    Aufspaltende/Disruptive Selektion
  15. 15Stabilisierende SelektionBei einer bereits gut angepassten Populationen, können sich von der Norm abweichend Individuen nicht durchsetzen, da sie die schlechter angepasst sind.
    ▪
    Die stabilisierende Selektion wirkt Evolution gegen;
    der Genpool bleibt relativ konstant
    Stabilisierende Selektion
  16. 16Gerichtete/ Transformierende SelektionWenn eine Population nicht optimal an ihre Umwelt angepasst ist
    (z.B wegen veränderter Bedingungen/Verhältnissen) können neu auftretende Phänotypen ein Selektionsvorteil haben.
    ▪
    Evolution findet statt.
    ▪
    => allmähliche artumwandlung
    Gerichtete/ Transformierende Selektion
  17. 17Aufspaltende/ Disruptive SelektionEine Population ist ein Selektionsdruck ausgesetzt, durch den die häufigen Phänotypen benachteiligt sind und die seltenen Phänotypen mit extremer Merkmalsausprägung Vorteile habenAufspaltende/ Disruptive Selektion
  18. 18Definition einer idealen Population- Genpool bleibt konstant
    (Population so groß, dass Tod oder Geburt kein Einfluss auf die allelhäufigkeit haben)
    - Individuen paaren sich beliebig
    - Keine Selektionsvorteile bestimmter Genotypen
    - Keine Mutationen
    - Keine Zu- oder Abwanderungen
  19. 19Allelhäufigkeiten berechnen (einer idealen Population)Gesamtzahl eines Allels : Gesamtzahl aller Allele = Allelfrequenz im Genpool
    ○
    Bsp. bei Population mit 100 Tieren:
    120 (Allele A) : 200 Allele = 0,6 -> p
    80 (Allele a) : 200 Allele = 0,4 -> q
    ○
    Ermittlung der Genotypenfrequenz in der F1-Generation -> siehe Abbildung
    Allelhäufigkeiten berechnen (einer idealen Population)
  20. 20Bedeutung von Isolation für den ArtbildungsprozessIsolation -> Evolutionsfaktor
    ▪
    Werden Teilpopulationen voneinander isoliert, entwickeln sie sich unterschiedlich weiter. Manchmal soweit, dass keine gemeinsame Fortpflanzung mehr möglich ist.
    So können Arten durch Umwandlung oder Aufspaltung entstehen.
  21. 21Artumwandlung (Definition)langsame Anpassung der gesamten Population an veränderte Umweltbedingungen
  22. 22ArtaufspaltungTeilpopulationen
    entwickeln sich unterschiedlich weiter
  23. 23präzygotische Isolationsmechanismen (4)1.
    potentielle Paarungspartner treffen sich nicht
    2.
    potentielle Paarungspartner treffen sich, aber paaren sich nicht
    3.
    trotz paarungs Versuch werden keine Spermien übertragen
    4.
    Spermien werden übertragen, es findet aber keine Befruchtung statt
  24. 24postzygotische Isolationsmechanismen (3)1.
    Eizelle wird befruchtet, aber der entstehende Keim stirbt ab
    2.
    Keim entwickelt sich jedoch weist der Hybrid eine verminderte Lebensfähigkeit auf
    3.
    Hybrid entwickelt sich, aber ist teilweise oder ganz steril
  25. 253 Formen der Artbildung nennenAllopatrische Artbildung
    ▪
    Peripatrische
    Artbildung
    ▪
    Sympatrische Artbildung
  26. 26Allopatrische Artbildung (Definition)aus einer Ursprungspopulation entstehen durch räumliche Trennung min. 2 Teilpopulationen, die sich den verschiedenen Umweltbedingungen anpassen
    □
    Ursachen:
    geographische Isolation, verlorene Gene durch Gendrift, Mutation & Rekombination, unterschiedliche Selektionsdrücke
    Allopatrische Artbildung (Definition)
  27. 27Peripatrische ArtbildungUnterform der allopatrischen Artbildung.
    ▪
    Eine Gründerpopulation siedelt sich außerhalb der Ursprungspopulation an
    Peripatrische Artbildung
  28. 28Sympatrische ArtbildungBezeichnet das Entstehen von Arten im Gebiet der Ursprungsart
    ▪
    entsteht durch die Beanspruchung unterschiedlicher ökologischer Nischen
    □
    Ursachen:
    ökologische Isolation, genetische Isolation (Genmutation), Flaschenhalseffekt (Gendrift)
    Sympatrische Artbildung
  29. 29morphologischer ArtbegriffEine Art ist eine Gruppe von Lebewesen, die in allen wesentlichen Merkmalen untereinander und mit ihren Nachkommen übereinstimmen
  30. 30biologischer ArtbegriffUmfasst eine Gruppe von Individuen, die eine. Fortpflanzungs-gemeinschaft bilden und fruchtbare Nachkommen zeugen können
  31. 31Adaptive Radiation (Definition)Entstehung mehrerer neuer Arten aus einer einzigen Stammart.
    Arten entstehen durch Einmischung in unterschiedliche ökologische Nischen.
    •
    Faktoren wie geografische Isolation, sowie das Fehlen von natürlichen Feinden begünstigen den Vorgang der adaptiven Radiation
    □
    Bsp. Darwinfinken
    Ausbreitung auf verschiedene Inseln -> unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten -> Anpassung z.B. der Schnäbel
  32. 32DNA - Hybridisierung1.
    man gewinnt den auf den Zellkern der Vergleichs Tiere
    2.
    Denar wird durch Erhitzen denaturiert -> es entstehen Einzelstränge
    3.
    bringt man die Einzelstränge zweier Arten zusammen dann bildet sich nach Abkühlung eine doppelsträngige Hybrid DNA
    4.
    dihybrid Denar wird erhitzt und der Schmelzpunkt ermittelt
    => je höher die benötigte Schmelztemperatur, desto mehr Wasserstoffbrücken bildeten sich und desto näher sind die Arten miteinander verwandt
  33. 33Sequenzunterschiede in PseudogenenPseudogene = DNA-Abschnitte, die nicht für ein funktionierendes Protein codieren
    •
    => je geringer die sequenzunterschiede, desto näher die Verwandtschaft
    Sequenzunterschiede in Pseudogenen
  34. 34Aminosäurensequenz-analyse• Methode zur Bestimmung des Verwandtschaftsgrade auf Basis der Ähnlichkeit der AS-Sequenzen bestehen Proteine
    ▪
    • man geht von einer konstanten Veränderung der Struktur im Laufe der Evolution aus
    ▪
    => je mehr sich die Aminosäuresequenzen unterscheiden, desto weniger verwandt sind die Arten miteinander
  35. 35mt-DNA (Info)DNA der Mitochondrien
    •
    wird nur über die mütterliche Linie vererbt
    ▪
    => verändert sich nur durch Mutationen und nicht durch Rekombination
  36. 36nc-DNAnicht codierende Bereiche der DNA
  37. 37Homologe Organe - DivergenzHomologie/ Ein homologes Merkmal ist auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückzuführen.
    ▪
    jedoch haben sich ursprüngliche Merkmale oft in verschiedene Richtungen entwickelt --> Divergenz
    ▪
    sie sind dann anders aufgebaut und/oder übernehmen oder die Funktion
  38. 38Homologiekriterien (3)1. Kriterium der Lage
    • Organe sind homolog, wenn sie die gleiche Lage im Gesamtsystem annehmen
    □
    2. Kriterium der spezifischen Qualität
    • Komplex gebaute Organe sind homolog, wenn sie in besonderen Einzelheiten ihres Aufbaus übereinstimmen
    □
    3. Kriterium der Stetigkeit/Kontinuität
    • Homologie liegt vor, wenn stark abgewandte Organe durch Zwischenformen einen Übergang erkennen lassen
  39. 39Analoge Organe - KonvergenzBei der analogen Ähnlichkeit besteht eine Ewigkeit im Aussehen und der Funktion. diese Ähnlichkeit ist allerdings auf ähnliche Selektionsdruck zurückzuführen und nicht auf gemeinsame Vorfahren.
    ▪
    Konvergenz beschreibt die unabhängige Entwicklung von analogen Organen
  40. 40Rudiment(e)Reste ehemals funktionstüchtiger Organe die ihre Funktion ganz oder teilweise verloren haben oder eine neue Funktion übernommen haben
  41. 41Atavismendurch Mutation treten ursprüngliche Merkmale auf, die nur von Vorfahren der Art bekannt sind.
  42. 42KoevolutionEntwicklung von Eigenschaften einer oder mehrerer Arten infolge einer Abhängigkeit voneinander.
    ▪
    das Zusammenleben von Symbionten und Parasitismus sind u.a. Folge koevoltiver Prozesse.
    ▪
    Weitere Bsp.: Räuber-Beute, Mimikry und Mimese
  43. 43KladogrammStammbaum der konkrete Veränderungen der Merkmale darstellt
  44. 44PhylogrammStammbaum; stellt Verwandtschafts- verhältnisse dar.
  45. 45Monophyletische GruppeNachkommen einer Ausgangs Art sind in ihrer Gesamtheit eine monophyletische Gruppe
    ▪
    (an einer Verzweigung steht jeweils einer Ausgangsart)
  46. 46Monophyletische GruppeNachkommen einer Ausgangs Art sind in ihrer Gesamtheit eine monophyletische Gruppe
    ▪
    (an einer Verzweigung steht jeweils einer Ausgangsart)
  47. 47Polyphyletische GruppeArten, bei denen gleiche Merkmale unabhängig voneinander neu auftreten sind einer polyphyletische nport zuzuordnen.
  48. 48Polyphyletische GruppeArten, bei denen gleiche Merkmale unabhängig voneinander neu auftreten sind einer polyphyletische nport zuzuordnen.
  49. 49abgeleitete/apomorphe Merkmale (Apomorphie)Merkmale, die in der Stammesgeschichte innerhalb der Gesamtgruppe bisher nicht auftraten und somit neu erworben wurden
  50. 50abgeleitete/apomorphe Merkmale (Apomorphie)Merkmale, die in der Stammesgeschichte innerhalb der Gesamtgruppe bisher nicht auftraten und somit neu erworben wurden
  51. 51ursprüngliche/plesiomorphe Merkmale (Plesiomorphie)Merkmale, digital Gruppe mit Arten anderer Teil gucken gemeinsam hat
  52. 52ursprüngliche/plesiomorphe Merkmale (Plesiomorphie)ursprüngliche Merkmals-ausprägung, die vor der betrachteten Stammlinie entstanden ist und in dieser unverändert erhalten blieb
  53. 53Methoden zur Ermittlung des Alters eines FossilsRelative Altersbestimmung
    □
    Absolute Altersbestimmung:
    •Radiometrisches Verfahren
    •Dendrochronologie
  54. 54Radiometrisches Verfahrendas beruht auf der Tatsache, dass radioaktive Isotope unabhängig von äußeren Einflüssen (z.B. Druck, Temperatur) mit konstanter rate zerfallen
    ▪
    -> Halbwertszeit = Zeit in der genau die Hälfte des radioaktiven Materials zerfallen ist
    Radiometrisches Verfahren
  55. 55Entstehung der Bipedie (2 Hypothesen)Savannenhypothese:
    Rückgang tropische Regenwälder -> Primaten, die sich zweibeinig fortbewegen konnten hatten Selektionsvorteil
    □
    Aquatic-Ape-Hypothese:
    aufrechter Gang entstand durch das Waten in Gewässern, wo vermutlich proteinreiche Nahrung gefunden wurde
  56. 56Vorteile der Bipedie (3)Umgebung im Blick trotz hohem Savannengras
    ○
    Vordergliedmaßen Kunden genutzt werden um z.b. Nahrung zu tragen
    ○
    Hilfreich/Schützend bei Sonneneinstrahlung in offener Savanne
  57. 57Verlust des Fellsaufrecht stehende Tiere setzen kleineren Teil des Körpers direkte Sonne aus
    -> Fell wurde weder zu wärmende noch zu schützen Zwecken benötigt
    -> Haare auf dem Kopf blieben um das Gehirn für voller Sonneneinstrahlung zu schützen
    □
    Kühlung über Schweißdrüsen setzte sich durch, die bei nackte Haut effektiver ist
    □
    den Schutz der Haut übernommen das Hautpigment Melanin

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Descripción
Karteikarten auf Evolution, erstellt von Kat S auf 10/03/2019.
Creado por
Kat S
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