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Fichas

Sportbiomechanik

Daniel Sowada Sport Alemán 94 fichas

Fichas del conjunto (94)

  1. 1Ziele von Sportbiomechanik- Komplexität der menschlichen Bewegungstätigkeit erkennen
    - grundlegende biomechanische Gesetzmäßigkeiten erkennen
    - biomechanische Untersuchungsverfahren anwenden
  2. 2Definition Sportbiomechanik- Wissenschaftsdisziplin, welche Ortsveränderung des menschlichen/tierischen Körpers, sowie von Wettkampfgeräten unter Verwendung von Begriffen, Methoden und Gesetzmäßigkeiten der Mechanik beschreibt und erklärt unter Einbeziehung von bio- und ingenieurwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden
  3. 3Ziele die sich aus Definition ableiten- Gemeinsamkeiten verschiedener Bewegungen herausarbeiten
    - übergreifende, verallgemeinbare Kriterien für einzelne Reibungsklassen darstellen
  4. 4Anwendungsgebiete Biomechanik- Sport (Schule, Wettkampf, Leistungs-/ Fitnesssport)
    - Rehabilitation (medizinische Trainingstherapie)
    - Ergonomie (Arbeitsmedizin)
    - Orthopädie
  5. 5Aufgaben Biomechanik- Analyse und Optimierung von Bewegungen
    - Verletzungsprophylaxe
    - Erfassung von Leistungsvoraussetzungen
    - Entwicklung von Messverfahren
  6. 6Voraussetzungen Biomechanik- physikalische Grundlagen (Mechanik, Kinematik, Dynamik)
    - biologische -,,- (Muskelphysiologie, Erregbarkeitsleistung)
    - mathematische -,,- (Vektoren, Integral)
    - Literatur
  7. 7Messverfahren- kinematische Messverfahren (Länge, Geschwindigkeit, Beschleunigung)
    - dynamometrische Messverfahren (Kraftmessung)
    - elektrophysiologische Messverfahren (Potentialänderung an Nerven, Muskelfasern)
    - anthropometrische Messverfahren (Bestimmung von Teilkörpermassen und -längen)
  8. 8Basisgrößen SI-Einheitensystem- Masse, Länge, Zeit
  9. 9abgeleitete Größen- Kraft, Arbeit, Leistung
  10. 10Kraft- gibt an wie stark 2 oder mehr wechselseitig Körper aufeinander wirken (Wechselwirkungsgesetz)
    - ist eine Wechselwirkungsgröße und eine gerichtete (vektorielle) Größe
    -Wirkung einer Kraft ist abhängig von ihrem Betrag, Richtung und Angriffspunkt
  11. 11Kraft- Kräfte können Bewegungsänderungen oder Formveränderung (plastisch und elastisch) von Körpern hervorrufen
    - F = m*a
    - Fg = m*g
    -Fs = D*s
    - Einheit = 1N
  12. 12äußere Kräfte- Gewichtskraft
    - Widerstände (Reibung - Haftreibung, Gleitreibung, Rollreibung)
    - hydrostatische Kraft (Auftrieb) --> Entlastung von Gewichtskräften (gut für Reha)
    - hydrodynamische Kraft (Strömungswiderstände) --> Wind auf dem Fahrrad
  13. 13innere Kräfte= Motorkräfte
    - Muskelzugkräfte
  14. 14Impuls- um einen Körper in Bewegung zu versetzen muss eine Kraft über eine bestimmte Zeit auf diesen einwirken
    - vektorielle Größe
    - p = m*v
    - p = f*t (Kraftstoß)
    - Einheit: 1kg * m/s = N*s
  15. 15Arbeit- mechanische Arbeit wird verrichtet, wenn ein Körper durch eine Kraft bewegt oder verformt wird
    - Formelzeichen = W
    - W = F*s
    - Einheit: 1Nm = 1J
  16. 16Leistung- gibt an wie viel mechanische Arbeit pro Sekunde/in welcher Zeit verrichtet wird
    - Formelzeichen: P
    - P = W/t
    - Einheit: 1 Watt (1W)
    - Was an Kraft gewonnen wird, geht an Weg verloren
    - Kraft*Kraftweg = Last*Lastweg
  17. 17Frequenz- beschreibt Anzahl voller Schwingungen pro Zeiteinheit
    - f = 1/t
    - f = N/t --> N = Anzahl, t = Zeit
  18. 18Drehmoment- unter Moment versteht man Produkt aus Kraftvektor und seinem senkrechten Abstand (Hebelarm) zu einem Bezugspunkt --> je größer Abstand, umso größer Drehmoment
    - entsteht, wenn Kraft auf freibeweglichen Körper wirkt und ihre Wirkungslinie senkrechten Abstand zu Schwerpunkt besitzt
    - Md = P*r
    - Md = f*r (r=Radius)
  19. 19Massenträgheitsmoment- gibt an, wie träge ein drehbar gelagerter Körper gegenüber der Änderung seines Bewegungszustandes ist
    - Formelzeichen = J
    - abhängig von Körperhaltung und Lage der Rotationsachse
    - abhängig von Masse und einzelnen Masseteilchen eines Körpers
  20. 20Drehimpuls- Produkt aus Trägheitsmoment und Winkelgeschwindigkeit
  21. 21Drehimpulsgesetz- In einem abgeschlossenen System bleibt der Gesamtimpuls konstant, wenn kein äußeres Drehmoment wirkt
  22. 22Kinematik- räumlich-zeitliche Charakterisierung von Bewegungen
    - translatorisch (Weg, Zeit, Geschwindigkeit, Beschleunigung, gleichförmige und ungleichförmige Bewegungen (gleichmäßig beschleunigt; verzögert)
    - rotatorisch (Drehbewegungen) --> Winkel, Zeit, Winkelbeschleunigung, Winkelgeschwindigkeit
  23. 23Dynamik- Untersuchung von Kräften, die der Bewegung zugrunde liegen
    - Statik = unterschiedliche Kräfte im Gleichgewicht --> keine Bewegung (Abgang Turnen)
    -Kinetik = unterschiedliche Kräfte nicht im Gleichgewicht --> Bewegung entsteht
  24. 24Dynamik- translatorische Bewegungen:
    - Masse, Impuls, Arbeit, Energie
    - Rotation:
    - Drehmoment, Drehimpuls, Massenträgheitsmoment
  25. 25Superpositionsgesetz- 2 Kräfte die in gleicher oder entgegengesetzter Richtung wirken, werden addiert bzw. subtrahiert
    - Kräfte, die am gleichen Massepunkt angreifen, setzen sich zur Diagonalen des von ihnen gebildeten Parallelogramms zusammen
  26. 26KSP Bestimmung analytische MethodeVorteile:
    - bei jeder Bewegung möglich
    - Rückwirkungsfrei (keine Belästigung des Sportlers)
    - geringer Aufwand für Sportler
    Nachteile:
    - nicht alle Gelenke gut sichtbar
    - nur Näherungswerte
    - Auswertung sehr aufwendig
  27. 27KSP Bestimmung experimentelle MethodeVorteile:
    - sehr exakt
    - sehr geringer Rechenaufwand
    Nachteile:
    - nur in einer Ebene exakt
    - größerer Aufwand
    - nicht in Bewegung möglich, nur statisch
    - größerer Aufwand für Sportler
  28. 28Passiver BA- mechanisch tragende Komponenten eines mechanisch nicht eigenstabilen Systems (Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen)
    - statische und dynamische Anteile
  29. 29Eigenschaften biologischer Materialien- Rheologische Eigenschaften
    - mechanische -,,-
    - Analogien Biologie und Technik
  30. 30rheologische Eigenschaften- Verformungs- und Fließeigenschaften
    -
  31. 31Elastizität- hypothetisches Verhalten eines ideal elastischen Elements (Feder)
    - vollständige Erholung nach Deformation --> elastisches Verhalten (zurück in Ausgangszustand, kein Schaden)
    - plötzliche Krafteinwirkung führt zu sofortiger Reaktion
    - lineare Beziehung Kraft und Deformation
    - je größer Kraft umso größer Verformung
  32. 32Elastizität- Verweis HOOKSCHES Gesetz und Hefter
  33. 33Plastizität- vgl. mit Knetmasse
    - Element widersteht linear zunehmender Krafteinwirkung bis zu bestimmten Punkt --> kritischer Punkt --> nicht reversibel
    -Deformation besteht dauerhaft
    - im Sport --> Zerstörungen (Brüche), strukturelle Veränderungen
  34. 34Viskosität- v.a. in Flüssigkeiten
    - Deformation nicht nur kraft- sondern auch zeitabhängig (Geschwindigkeit der Krafteinwirkung zu beachten!)
    - kein ideal elastisches Verhalten (Kraft = Längenänderung), sondern Kraft wirkt ein und führt sukzessiv zu Längenänderung
    - bestimmte Kraft-Zeit-Nachwirkung
  35. 35Stärke (Festigkeit)- definiert Punkt des Materialversagens
    - Sport = Knochenbruch
  36. 36mechanische BelastungsartenDruckbelastung
    =Stauchung
    - einwirkend z.B. auf der Wirbelsäule von oben, gleichmäßig auf Wirbelkörper verteilt
    Zugbelastung
    - entgegengesetzt zu erstem
  37. 37mechanische BelastungsartenScherung
    - Kräfte die nicht auf einer Wirkungslinie sind
    - gegeneinander
    - z.B. Weitsprung
    Biegung
    - Verformung der Knochen
    Torsion
    - Dreh-/ Rotationskräfte die entgegengesetzt gerichtet sind
    führt ab bestimmter Größe der Kräfte zu Problemen
  38. 38Knochenhebel (Muskelarm)einseitig:
    - siehe Hebelgesetz (Kraftarm*Kraft = Lastarm*Last)
    - alle Akteure greifen von einer Seite an zum Drehpunkt
    - Arbeiten in die gleiche Richtung
    - Muskelarm --> Bizeps mit geringerem Kraftarm als Bizeps brachialis (größerer Abstand zum Drehpunkt)
  39. 39Knochenhebel (Muskelarm)zweiseitig
    - Kräfte wirken beidseitig des Drehpunktes
    - Kopf auf erstem Wirbel gelagert
  40. 40Knochenhebel (Muskelarm)Sesambein
    - Kraftumlenkung
    -ein in die Sehne gewachsener Knochen, der für zusätzlichen Abstand zum Knochen sorgt --> Vergrößerung Lastarm
    - z.B. Patella vor Kniegelenk (aus mechanischer Sicht Aufgabe der Verbindung des Quadrizeps mit Unterschenkel)
  41. 41KnochenhebelSehnenscheiden:
    - sollen Reibung reduzieren
    - an Stellen wo Sehnen über Gelenke laufen
  42. 42Gelenke- Verbindung von 2 oder mehr Knochen
    - Verbindungselemente, Freiheitsgrade (1-3 rotatorische: Tiefe, Breite, Beschleunigung) --> Rotationsbewegung der Gelenke um Achse
    - besitzen bestimmte Drehbewegungsamplituden
  43. 43echte Gelenke- Gelenkspalt
    - Knorpel
    - Kapsle
    - Bewegungsamplituden deutlich größer
  44. 44unechte Gelenke- knorpelige und bindegewebige Verbindungen
    - Brustbein
    - Schädel
    - knöcherne Verbindungen (Kreuzbein)
    - dienen der Stabilität, eher nicht der Bewegung
  45. 45Gelenkarteneinachsig:
    - Scharniergelenk (Oberarm, Ellen, Fingergelenk)
    - Zapfen-, Rad-, Drehgelenk (unteres Kopfgelenk: Atlas-Schädel)
  46. 46Gelenkartenzweiachsig:
    - Ei-, Ellipsoidgelenk (oberes Handgelenk
    - Sattelgelenk (Daumengelenk)
    - ebenes Gelenk (Zwischenwirbelgelenk)
  47. 47Gelenkartendreiachsig:
    - Kugel-/Nussgelenk (Schulter, Hüfte)
  48. 48Bestimmung der Gelenkwinkel- Neutral-Null Methode
    - mathemaische Methode
    siehe für beides Hefter
  49. 49Kinematische Ketten- System von mindestens 3 starren Körpern, die durch Gelenke verbunden sind
    - über Gelenke verbundenes bewegliches System aus einzelnen Gliedern
    - wichtige Rolle bei Bewegungsstimulation
  50. 50geschlossene kinematische Ketten- feste Verbindung zwischen allen Elementen der Kette
    - unterschiedliche Freiheitsgrade
    - Kettenglieder untereinander endlos verbunden
    -Endglieder können nicht frei bewegt werden (z.B. Kniebeuge, Beinpresse, Kreuzheben, Klimmzüge)
  51. 51offene kinematische Ketten- z.B. Heben der Beine
    - von proximal nach distal zu öffnen (von innen nach außen)
    - bei einer offenen kinematischen Kette sind höhere Kraftwerte am Endglied zu messen als bei einer geschlossenen Kette an einem ausgewählten Kettenglied
    - Endglieder frei beweglich (Bizeps Curls, Bankdrücken)
  52. 52muskuläre Gelenksperren- = muskuläre Einschränkungen
    - Knie gelenk nicht nach links oder rechts ohne Zerstörung
    -
  53. 53Methoden Körperschwerpunktbestimmung- analytische nach Knoll und Eggers oder Dickwach
    -experimentelle nach Basler
  54. 54analytischnach Knoll&Eggers:
    -
  55. 55aktiver Bewegungsapparatals neues Thema
  56. 56mechanische Eigenschaften des neuromuskulären Systems - Strukturelemente- Exterorezeptoren (z.B. Taktil)
    -Propriozeptoren (Muskeln, Sehnen)
    - afferente Nervenfasern
    - motorische Vorderhornzellen
    - Synapsen inklusive motorischer Endplatten
  57. 57Eigenschaften Skelettmodell- Elastizität (Energiespeichervermögen)
    - nervale Steuerung (auf nervale Befehle zusammenziehen/kontrahieren)
    - alles oder nichts Gesetz der Muskelfasern
    - Grundspannung (Muskeltonus) stets vorhanden
  58. 58Kontraktionsformen des Muskels- isometrisch
    - isotonisch
    - auxotonisch
  59. 59isometrisch- größte isometrische Kraft kann kontrahierter Muskel aus Ruhelage erreichen
    - Muskellänge bleibt gleich, Spannung ändert sich
  60. 60isotonisch- Spannung bleibt gleich, Muskellänge ändert sich
    -
  61. 61auxotonischMuskelspannung und -länge ändern sich
  62. 62Arbeitsweisen des Muskels- isometrisch
    -konzentrisch
    -exzentrisch
  63. 63isometrische Arbeitsweise- Widerstände halten (statisch)
    - intramuskuläre Spannung ändert sich, Muskellänge dagegen nicht
  64. 64konzentrische Arbeitsweise- Überwinden von Widerständen (positiv dynamisch)
    - Ursprung und Ansatz des Muskels nähern sich an (Verkürzung Muskel)
    - Spannung (intramuskulär) und Länge des Muskels ändern sich
  65. 65exzentrische Arbeitsweise- Ursprung und Ansatz entfernen sich (Spannungsänderung und Verlängerung/Dehnung des Muskels)
    - Widerstand nachgeben (negativ dynamisch)
    - Muskel versucht Bewegung abzubremsen (z.B. Herablassen vom Klimmzug)
  66. 66Bewegungsklassen- starres Widerlager
    - elastisches Widerlager
    - gleitendes Widerlager
    - Strömungen
    - ohne Widerlager
  67. 67starres Widerlager- zyklisch und hoher Bremsimpuls (z.B. Laufen)
    - azyklisch und hoher Bremsimpuls (z.B. Weitsprung)
    - azyklisch und niedriger Bremsimpuls (z.B. Schanzenabsprung)
  68. 68elastisches Widerlager- azyklisch und hoher Bremsimpuls (z.B. Pferdsprung)
    - azyklisch und niedriger Bremsimpuls (z.B. Rückwärtssprünge vom Brett)
  69. 69gleitendes Widerlager- zyklisch und niedriger Bremsimpuls (z.B. Skatingbewegung)
  70. 70Strömungen- zyklisch und niedriger Bremsimpuls (z.B. Schwimmen)
    - azyklisch und niedriger Bremsimpuls (z.B. Skiflug)
  71. 71ohne Widerlager- azyklisch ohne Bremsimpuls (z.B. Drehbewegungen im Flug)
  72. 72Biomechanische Prinzipien- Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges
    - Prinzip der Anfangskraft
    - Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf
    - Prinzip der Gegenwirkung
    - Prinzip der Impulserhaltung
    - Prinzip der zeitlichen Koordination von Einzelimpulsen
    -
  73. 73Geometriemodell- Relation zwischen Gelenkwinkel und Muskellänge
    - abhängig von Gelenkbewegung und Hebel
  74. 74Widerlager- zur Generierung von Kräften um Bewegung zu schaffen
  75. 75Muskelfasertypen- FT und ST-Fasern
  76. 76Energieübertragung im neuromuskulären System1. Knochen
    2. Gelenke
    3. Muskeln
  77. 77Knochen- über 200 (Röhrenknochen, kurze K., platte K.)
    - innere einzelne Teile des passiven BA
    - durch Fasern und Gelenke verbunden
    - statische (Skelett überträgt ruhende Kräfte) und dynamische (auf Knochen als Bewegungsarme wirken Beschleunigungskräfte ein) Fkt.
    - mechanische Belastungsarten siehe oben)
  78. 78Knochen- bestehen aus organischen (für Elastizität) und anorganischen (für Festigkeit) Bestandteilen
    - im Alter nehmen organische Bestandteile ab, anorganische zu --> mehr Kalkeinlagerungen --> fester und brüchiger
    - hochbelastete Knochen mit mehr Kalkeinlagerungen (z.B. Oberschenkelknochen)
  79. 79Knochen- Aufbau entspricht mechanischer Funktion --> lange Extremitätenknochen müssen biege- und torsionsfest sein + geringe Masse
    --> biege- und torsionsfest, da bei dynamischen Belastungen hohe Kraftmomente auf Knochen einwirken
    --> geringe Masse, damit bei Beschleunigungsbewegungen kein zu großes Trägheitsmoment
  80. 80Muskeln (mechanische Grundeigenschaften)- elastischer Körper
    - bestehen aus Fasern, welche kontrahierbare Einheiten darstellen
    - entweder hintereinander (in Serie) oder parallel (nebeneinander) geschaltet
    - Serienschaltung = lange Faserung, Parallelschaltung = kurze Faserung
    - Faserung von Muskel abhängig von Funktion
    -
  81. 81Muskeln (mechanische Grundeigenschaften)- Muskeln der oberen Extremitäten weniger kräftig als die der unteren E.
    - obere E. enzwickeln bei großer Dehnung nur geringe Kräfte
    - untere E. entwickeln bei kleinem Dehnungsweg große Kräfte
  82. 82Muskel (biologische Grundeigenschaften)- aktive Verkürzung auf Reiz
    - Muskel kann bei Kontraktion bis auf 1/3 der Ruhelänge verkürzen --> leistet mechanische Arbeit
    - bei Reizvorgang folgen Muskelfasern dem Alles-oder-Nichts-Prinzip
    --> Reizenergie muss bestimmten Energiebetrag haben um Erregung am Muskel auszulösen
  83. 83Aufbau Muskel- Dreikomponentensystem:
    --> kontraktile Elemente (Aktin, Myosin), parallel-elastische Elemente (Bindegewebe, Sarkoplasmatisches Reticulum), serien-elastisches Element (Sehnen, Hälse des Myosinköpfchens)
  84. 84Muskelfasertypen- weiße Muskelfasern (FT-Fasern), rote MF (ST-Fasern), Intermediärtyp (FTO --> sind oxidativ und arbeiten glykolytisch)
  85. 85Bindegewebe- verbindende, schützende und stützende Fkt.
    - in zelluläre und extrazelluläre Bestandteile unterschieden (Matrix)
    - zelluläre Bestandteile nach Gewebstypen differenziert (Kollagenfasern, Knorpelgewebe, Knochengewebe)
  86. 86Bindegewebe- Matrix bildet Grundstruktur und gibt Gewebe das Volumen
    - Bestandteile der Matrix = kollagene Fasern, elastische Fasern, Grundsubstanz, nicht kollagene Proteine, Wasser
  87. 87Energieübertragung im Bewegungssystem- Knochen
    - Knochenhebel
    - Kraftumwandlung (Sesambein, Sehnenscheiden)
    - Gelenke
    - Kinematische Ketten
  88. 88- Newtonsche Axiome1. Axiom- Trägheitsgesetz:
    - Jeder Körper verhält sich in einem Zustand der Ruhe oder gleichförmig geradlinigen Bewegung, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte gezwungen wird, seinen Zustand zu ändern.
  89. 89Newtonsche Axiome2. Axiom-Beschleunigungsgesetz:
    - Die Änderung der Bewegung ist der Einwirkung der bewegenden Kraft proportional und geschieht nach der Richtung derjenigen geraden Linie, nach der jene Kraft wirkt.
  90. 90Newtonsche Axiome3. Axiom-Gegenwirkungsgesetz:
    - Zu einer Wirkung besteht immer eine gleich große Gegenwirkung.
    - Die Krafteinwirkung zweier Körper aufeinander ist stets gleich groß aber in unterschiedlicher Richtung.
    --> Kräfte treten immer paarweise mit gleichen Kräften auf, aber in entgegengesetzte Richtung
  91. 91Bewegungsklassen- in Anlehnung an Hochmuth
    - Unterscheidung nach Handlungsziel:
    --> Minimierung der Zeit
    --> Maximierung der Endgeschwindigkeit
    - Arbeiten mit Widerlagern und der Kompensation von Drehimpulsen
    - siehe Internet
  92. 92Widerlager- siehe 3. Newtonsches Axiom (actio=reactio)
    - z.B. Boden beim Gehen = festes Widerlager
    - "der schlechte" Widerstand und das ,,gute" Widerlager
  93. 93Widerlager- Speicherung elastischer Energie (Bremsimpuls) = elastisches Widerlager
    - Strömung (kein festes Widerlager, muss Kraft generieren um Widerlager zu bilden)
    - Abdruck vom gleitenden Widerlager
    - strömende Luft
  94. 94Widerlager- dienen dem Generieren von Kräften, damit diese dann z.B. eine Bewegung erzeugen

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Creado por
Daniel Sowada
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