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Vl12: Methoden der Marktforschung

Elena Büdenbender Alemán 5,0Valoración media 5,0 de 5 (1 valoración) 35 fichas

Fichas del conjunto (35)

  1. 1Designs, Methoden und Variablen der Marktforschung?1. Forschungsdesigns:
    -Korrelationsstudie
    -Experiment
    2.Methoden der Datenerhebung:
    -Befragung
    -Beobachtung
    3.Variablen der Marktforschung:
    -Aufmerksamkeit
    -Gedächtnis
    -Informationsverarbeitung
    -Produkthandhabung
    -Werte, Motive, Emotionen
  2. 2Was zeigen Korrelative Methoden?Korrelative Methoden zeigen eine systematische Verbindung zwischen zwei Variablen auf.
  3. 3Welche arten von Korrelationen gibt es und was zeigen sie?1.Positive Korrelation: zeigt an, das Variablen synchron sind: Wachstum einer Variablen ist mit dem Wachstum einer anderen Variable verbunden. Genauso bei Minderung.
    2.Negative Korrelation: zeigt an, dass die Variablen sich in die entgegengesetzte Richtung entwickeln. Minderung der einen Variable bedeutet Wachstum der anderen, usw.
    3.Keine Korrelation:
    bedeutet, dass die Variablen in keinem systematischen Zusammenhang stehen.
  4. 4Die Erklärung von Korrelationen: 3 Möglichkeiten +BeispielDie Korrelation zwischen einer variablen (A) und einer anderen Variable (B) kann auf 3 Arten erklärt werden:
    1.A bewirkt B
    "Tv bewirkt Konsum"
    2.B bewirkt A
    "Konsum bewirkt TV"
    3.Eine Variable C bewirkt Veränderungen bei A und B wobei A und B unabhängig sind.
    "Familienprobleme bewirken unabhängig voneinander TV und Konsum."
  5. 5Bedingung und Vorteil von Korrelationssuche vs. Experimenteller SucheKS: Zusammenhang zwischen Variablen
    Vorteil: emröglicht Untersuchung natürlich vorkommender Variablen, insbesondere derer, bei denen es zu schwer oder unethisch wäre sie zu manipulieren.
    ES: Zufallsbedingte Zuordnung zu Bedingungen, Kontrolle anderer möglicher Einflussvariablen, determiniert die Effekte der UVs auf die AVs.
    Vorteil: ermöglicht Ursachen- Wirkungsbeziehungen zu untersuchen
  6. 6Kriterien zur Unterscheidung von DatenerhebungsverfahrenReaktivität und Standaardisierung
  7. 7Befragung als wissenschaftliche Methode-in den empirischen Sozialwissenschaften (inkl. Psy.) am häufigsten angewendete Datenerhebungsmethode.
    -zumeist einseitiger kommunikativer Prozess
    -Gegenstand des Forschungsinteresses: Subjekte
    -Fokus: Verbales Verhalten
    -dient der Ermittlung von:
    #Fakten, Wissen, Meinungen, Einstellungen, Bewertungen seitens der Befragten.
  8. 8Formen der Befragungsdurchführung (6)-Mündliche Befragung
    -Schriftliche Befragung
    -Telefoninterview
    -Interview
    -Fragebogen
    -Medium
  9. 9Was betrifft die Standardisierung der Befragung?-Interviewerverhalten
    -Reihenfolge der Fragen
    -Wortlaut der Fragen
    -Antwortvorgaben
    -Aufzeichnung der Antworten
  10. 10Beispiele für Interviewerleitfaden-Unstandardisiert:
    "Was beeindruckt Sie an diesem Werbespot am meisten?
    -Halbstandardisiert:
    "Was haben Sie Neues aus diesem Werbesport erfahren, das Sie vorher nicht wussten?"
    -Standardisiert:
    "Kreuzen Sie bitte unter den folgenden Substanzen an, weelche Sie schon einmal probiert haben:
    (1) Haschisch, (2) Kokain, (3) Alkohol, (4)Captagon..."
  11. 11Problematik der Antwortvorgaben-Anchoring und Adjustment (Tversky & Kahnemann, 1974)
    -Starke Raucher mit >30 Zigaretten/ Tag:
    #<10
    #10-20
    #>20
  12. 12Standardisierte Befragungen eigenen sich...-für klar umrissene Themenbereiche,
    -zu denen man Vorkenntnisse besitzt,
    -erfordern sorgfältige Vorversuche
  13. 13Nicht-standardisierte Befragungen eigenen sich...-für explorative Studien
    -zu denen man Vorkenntnisse besitzt
    -für schwierige, für den Befragten unangenehme Themen,
    -die Einfühlung und Flexibilität der Interviewer erfordern
  14. 14Konstruktion von Fragen- und Antwortvorgaben-Fragen nach Einstellungen und Meinungen
    -Fragen nach Überzeugungen
    -Fragen nach Verhalten
    -Fragen nach Eigenschaften
  15. 15fragen nach Einstellungen und MeinungenWünschbarkeit, pos. neg. Bewertung:
    -Bsp.: Sollten Ausländer, die länger als 10 Jahre in Deutschland leben, das allgemeine Wahlrecht erhalten?
    ja( )
    nein( )
  16. 16Fragen nach ÜberzeugungenWahrnehmung und Einschätzung der Realität (wahr/falsch):
    Bsp.: Werden Frauen nach einer Abtreibung nochmal ungewollt schwanger?
    immer( )
    fast immer ( )
    manchmal ( )
    selten ( )
    fast nie ( )
    nie ( )
  17. 17Fragen nach VerhaltenHandlungen und Verhalten, d.h. eigentlich Überzeugungen bzgl. des eigenen Verhaltens
    -Bsp.: Benutzen Sie empfängnisverhütenden Mittel?
    Ja ( )
    Nein ( )
  18. 18Fragen nach EigenschaftenÜberdauernde (?) Merkmale, subjektive Einschätzung
    -Bsp.: Sind Sie technisch interessiert?
    Ja ( )
    Nein ( )
  19. 19Struktur von Fragen- und Antwortvorgaben-Offen
    -Geschlossen (Alternativenvorgabe, Mehrfachvorgabe mit Rangordnung, ungeordnete Mehrfachvorgabe)
  20. 20Frage- und Antwortformulierung :)-einfache Worte
    -Kurze Formulierungen
    -Konkret
    -Nicht suggestiv
    -Neutral
    -Nur auf einen Sachverhalt bezogen
    -Keine Überforderung für die Befragten
  21. 21Methodische Probleme der Befragung :(-Explizite Antwortverweigerung
    -Meinungslosigkeit
    -Soziale Erwünschtheit
    -Interviewereffekte
    -Frageefekte
    -Positionseffekte
    -Zustimmungstendenz usw.
  22. 22Definition Beobachtung als wissenschaftliche Methode-absichtliche, aufmerksam-selektive Art des Wahrnehmens, die ganz bestimmte Aspekte auf Kosten der Bestimmtheit anderer beachtet
    -ggü. dem üblichen Wahrnehmen planvoller, selektiver
    -auf die Möglichkeit der Auswertung gerichtet (Graumann, 1966)
  23. 23Klassifikation von Beobachtungsverfahren (4)-naiv vs. wissenschaftlich
    -strukturiert vs. unstrukturiert
    -offen vs. verdeckt
    -teilnehmend vs. nicht-teilnehmend
  24. 24Zentrale Kennzeichen der wissenschaftlichen Beobachtung-Selektivität
    -Kategorisierung
  25. 25Beobachtungseinheiten1.Formale Einheiten:
    -Time-Sampling, d.h. nach Zeittakt
    -Syntaktische Einheiten (Sätze, Wörter, Silben)
    -SprecherInnenwechsel
    2.Semantische Einheiten:
    -Event-Sampling, d.h. Kodieren bei Auftreten des Verhaltens
    -Natürliche Einheiten (molekular, molar)
    -Themenwechsel
  26. 26Semantische Beobachtungseinheiten-reduktionistische Einheit:
    kleinste Verhaltenseinheit, die ihrem Sinn nach vollständig ist
    -Funktionale Einheit:
    im Hinblick auf da Ziel der Forschung, z.B. Produkthandhbung
    -Situation:
    Regelmäßigkeiten in den Verhaltensabläufen
  27. 27Wie kann ein Interaktionsprozess beobachtet und kodiert werden?-Interaktionsprozesse werden üblicherweise auf Video aufgezeichnet
    -Die Beobachtung kann so für eine Interaktionsanalyse genutzt werden
  28. 28Anforderungen an die Entwicklung von Kategoriensystemen (4)-Exklusivität der Kategorien
    -Vollständigkeit des Kategoriensystems
    -Validität des Kategoriensystems
    -Reliabilität des Kategoriensystems
  29. 29Fehlerquellen bei der Beobachtung :(-Konsistenteffekte: z.B. Halo-Effekt, implizite Persönlichkeitstheorien
    -Erwartungseffekte: z.B. zentrale Tendenz, soziale Erwünschtheit
    -Fehler bei der Planung, Durchführung und Auswertung: z.B. technische Fehler, Abweichen von den Kodierregeln
  30. 30Variablen der Marktforschung: Aufmerksamkeit-Beobachtung: z.B. Personen im natürlichen Umfeld (klass. Studie zur Wirkung von Schaufensterdekorationen, Lysinski, 1919)
    -Compagnon-Verfahren: Filmen in einer Wartezimmersituation (z.B: Salcher, 1995)
    -Blickbewegungsregistrierung
    -Eyes on Screen
    -Reaktionszeiten
  31. 31Variablen der Marktforschung: Gedächtnis-Recall (Freies Erinnern) : z.B. DAR (Day after Recall, Danke, 1989)
    -Recognition(Wiedererkennen)
    -Wenig bewusste Erinnerung: ca. 25% der Rezipienten ( Perfect & Askew, 1994)
  32. 32Variablen der Marktforschung: Informationsverarbeitung-Informations-Display-Matrix (Produkte X Information)
    -Verbalprotokolle (lautes Denken)
    -Schnellgreifbühne: untersch. Instruktionen, z.B. "wählen Sie da wirkungsvollste Waschmittel."
  33. 33Variablen der Marktforschung: Produkthandhabungoffene vs. verdeckte Beobachtung
  34. 34Variablen der Marktforschung: Werte, Motivation, EmotionProjektive Verfahren:
    -TAT (Thematischer Apperzeptionstest)
    -Einfache projektive Fragen "Was versprechen sich Cartier-Kunden von ihren Luxusuhren?"
    -Ballon- oder Picture Frustration Test:
    Konfliktsituationen mit Sprechblasen, z.B. "Es sind doch immer dieselben Leute, die Ferrero Rocher kaufen."
    -Bildzuordnungs- oder Collagentechnik (dem Produkt Bilder zuordnen)
    -Assoziative Fragen ( Freelisting zu "Was geht Ihnen zu dem Begriff Colgate durch den Kopf?"
  35. 35Variablen der Marktforschung: Werte, Motivation, Emotion -FortsetzungPhysiologische Maße: Herzfrequenz, Pupillenreaktion, Hautwiderstand
    Reaktionszeit
    Befragung

Información

Descripción
Fichas sobre Vl12: Methoden der Marktforschung, creado por Elena Büdenbender el 24/01/2015.
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