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Wichtige Begriffe Chemie

Anja Angelov Alemán 66 fichas 20.970 visitas

Wichtige Begriffe Chemie

Fichas del conjunto (66)

  1. 1Kohäsioninnere Festigkeit,
    spielt bei Klebstoffen z.B. eine große Rolle
  2. 2AdhäsionHaftvermögen eines Stoffes
    auf einem Untergrund
  3. 3AbsorptionAufnahme von Stoffen oder Energie
    durch andere Stoffe
  4. 4AffinitätNeigung von Teilchen,
    sich miteinander verbinden zu wollen
  5. 5AktivierungsenergieEnergieschub,
    den eine Reaktion zu Beginn benötigt,
    damit sie abläuft
  6. 6anorganischStoffe, die NICHT auf Kohlenwasserstoff-Verbindungen basieren. Einzige Ausnahme: Kohlensäure. H2CO3 zählt zur Anorganik.
  7. 7organischStoffe,
    die auf Kohlenwasserstoff basieren
  8. 8Base ODER LaugeVerbindung aus einem positiv geladenen Metall-Ion (Me+) und einem negativ geladenen Hydroxid-Ion (OH-)
    allg. Formel: MeOH
  9. 9BROWN'sche MolekularbewegungTeilchenbewegung in Abhängigkeit von der Temperatur
  10. 10absoluter Nullpunkt- 273,15 °C oder 0K
    Hier bewegt sich kein Teilchen mehr.
    Anders ausgedrückt:
    BROWN'sche Molekularbewegung = 0.
  11. 11Dipol-MolekülMolekül, bei dem die Ladungen innerhalb der Verbindung verschoben sind, so dass sich 2 oder mehr geladene Stellen (Pole) ausbilden.
    Stets gibt es zu jedem Plus-Pol einen Minus-Pol.
  12. 12Dipol-Dipol-WechselwirkungenWechselwirkungen im Inneren von Stoffen durch Dipol-Moleküle. Die Wechselwirkungen kommen durch die Anziehungs- und Abstoßungskräfte zwischen positiv und negativ geladenen Stellen in den Molekülen zustande. Eine bedeutende Dipol-Dipol-Wechselwirkung ist die Wasserstoffbrücke.
  13. 13AlkalimetalleElemente der 1. Hauptgruppe
    z.B. Natrium, Kalium, Lithium
  14. 14EdelgaseElemente der 8. Hauptgruppe
    kommen in der Luft vor, vor allem Argon
    erfüllen Oktettregel
    werden in der Medizin, in Luftballons und in Leuchtmitteln verwendet
  15. 15ErdalkalimetalleElemente der 2. Hauptgruppe
    z.B. Calcium, Magnesium
  16. 16HalogeneElemente der 7. Hauptgruppe
    z.B. Fluor, Chlor, Brom
  17. 17Elektronnegativ geladenes. subatomares Teilchen in der Atomhülle,
    bewegt sich in Bahnen um den Atomkern
    hat sehr geringe Masse
  18. 18Protonpositiv geladenes subatomares Teilchen im Atomkern, bestimmt mit Neutron zusammen die Masse des Atoms
    wiegt ca. 1u
  19. 19Neutronungeladenes. subatomares Teilchen im Atomkern,
    bestimmt mit Proton zusammen die Masse des Atoms
    wiegt ca. 1u
  20. 20Elektronegativitätkurz: EN
    gibt an, wie stark ein Atomkern Elektronen an sich zieht
    höchste EN: Fluor 4,0
    niedrigste EN: Franzium 0,7
    Elemente ohne EN: Edelgase
  21. 21ElementStoff, der aus nur einer Atomsorte besteht
  22. 22ReinstoffStoff, der aus nur einer Atom- oder Molekülsorte besteht
  23. 23StoffgemischStoff, der aus verschiedenen Teilchensorten besteht
  24. 24LegierungStoffgemisch, das die Eigenschaften von reinen Metallen verändert
    z.B. Stahl, Bronze, Messing
  25. 25endothermWärme aufnehmend
  26. 26exothermWärme abgebend
  27. 27gediegenohne Beimischungen, massiv
    auch: sorgfältig gearbeitet oder sorgfältiger, ruhiger Mensch
  28. 28homologe Reihegleichförmige Reihe chemisch sehr ähnlicher Stoffe
    z.B. Alkane, Alkohole, Alkansäuren
  29. 29hydrophil"wasserfreundlich"
    Hydrophile Stoffe sind mit Wasser mischbar.
  30. 30hydrophobwasserabweisend
    Hydrophobe Stoffe sind mit Wasser NICHT mischbar.
    Sie sind aber gut in Fetten löslich.
  31. 31lipophilStoffe, die mit Fett gut mischbar sind
  32. 32lipophobStoffe, die NICHT mit Fetten mischbar sind
  33. 33hygroskopischwasseranziehend
  34. 34HydrolyseReaktion unter Beteiligung von Wasser als Edukt
  35. 35EduktAusgangsstoff in einer chemischen Reaktion
  36. 36ProduktStoff, der durch eine chemische Reaktion entsteht
  37. 37IndikatorStoff, der durch Farbwechsel eine Säure oder Base anzeigt,
    z.B,. Lackmus, Universalindikator oder Rotkohlsaft
  38. 38Iongeladenes Teilchen
    positiv geladene Teilchen: Kationen
    negativ geladene Teilchen: Anionen
  39. 39IsomerStoffe mit gleicher Summenformel und unterschiedlicher Struktur
  40. 40DissoziationZerfall von Molekülen in Ionen durch die Einwirkung von Wasser
    Die Dissoziation ist die Grundlage dafür, dass sich Stoffe in Wasser lösen lassen.
  41. 41IsotopAtome eines Elements, die unterschiedliche Neutronenzahlen haben,
    z.B. gibt es Kohlenstoff mit 6 Neutronen (C12, häufigste Sorte) oder mit 8 Neutronen (C14, radioaktiv, selten, aber gleichmäßig in Lebewesen verteilt)
    C14 ist radioaktiv und wird zur Alters-bestimmung von Lebewesen genutzt (C14- oder Radiocarbonmethode)
  42. 42Kondensation1. Übergang eines Stoffes vom gasfärmigen in den flüssigen Zustand
    2. Reaktion, bei der Wasser entsteht
    z.B. Polykondensation zur Herstellung von Polymeren oder Zellatmung zur Energiegewinnung
  43. 43LöslichkeitMaß für die Menge eines Stoffes, der in einem Lösungsmittel, z.B. Wasser, gelöst werden kann.
  44. 44LösungsmittelMeist flüssiger Stoff, in dem andere Stoffe gelöst werden können
    bestes Lösungsmittel: Wasser
  45. 45MolStoffmenge, Formelzeichen: MMol
  46. 46MolekülVerbindung aus mindestens 2 Atomen
  47. 47kovalente Bindungalle chemischen Bindungen, die durch die gemeinsame Nutzung oder den Wechsel von Außenelektronen zustande kommen:
    z.B. polare und unpolare Atombindung, Ionenbindung, Metallbindung
    Kovalente Bindungen halten ein Molekül im Inneren zusammen!
  48. 48nichtkovalente BindungenWechselbeziehungen zwischen Molekülen eines Stoffes
    z.B. Van-der-Waals-Kraft oder Dipol-Dipol-Wechselwirkungen (Wasserstoffbrücken)
    Nichtkovalente Bindungen halten 2 Moleküle aneinander fest.
  49. 49NeutralisationVorgang, bei dem gegenteilige Wirkungen aufgehoben werden
    z.B. Reaktion einer Säure mit einer Base, dabei entstehen neutrales Salz und Wasser
  50. 50NomenklaturNamensgebung
    in der Chemie erfolgt die Nomenklatur nach IUPAC
  51. 51Oktettregelauch: Edelgaskonfiguration
    Sie besagt, dass alle Atome eine voll gefüllte Außenbahn anstreben, um Stabilität zu erreichen.
  52. 52polarStoff, bei dem sich durch stark unterschiedliche Elektronegativitäten die Valenzelektronen verschieben und dadurch Dipole ausbilden
    wichtigster Dipol: Wasser
    weitere: viele Salze, z.B. NaCl (Kochsalz) oder kleine organische Moleküle mit Sauerstoff, wie Methanol oder Methansäure
  53. 53unpolarStoffe ohne Dipol
    Die am Molekülbau beteiligten Atome haben sehr ähnliche Elektronegativitäten, so dass sich die Valenzelektronen relativ mittig zwischen den Atomen befinden - keine Elektronenverschiebeung --> keine Dipolbildung
  54. 54Grundsatz in der Chemie zur LöslichkeitGleiches löst sich in Gleichem!
    Heißt: Polare Stoffe lösen sich in polaren Stoffen und unpolare Stoffe lösen sich in unpolaren.
  55. 55ReaktionsenergieEnergiemenge, die bei einer chemischen Reaktion aufgenommen oder abgegeben wird.
    Alle Energieformen (Kernenergie, Wärmeenergie, Bewegungsenergie etc.) werden hier betrachtet.
  56. 56Oxidationsimple Definition:
    chemische Reaktion, bei der ein Stoff Sauerstoff aufnimmt
    (exakte Definition:
    chemische Reaktion, bei der ein Stoff Elektronen abgibt)
  57. 57Reduktionsimple Definition:
    chemische Reaktion, bei der ein Stoff Sauerstoff abgibt
    (exakte Definition:
    chemische Reaktion, bei der ein Stoff Elektronen aufnimmt)
  58. 58OxidStoff, der mit Sauerstoff verbunden ist
    z.B.
    Eisenoxid = FeO
    Magnesiumoxid = MgO
  59. 59SäurenStoffe, die aus einem positiv geladenen Wasserstoff-Ion und einem negativ geladenen Säurerest-Ion bestehen
    Es gibt organische Säuren, z.B. Essigsäure oder Ameisensäure und anorganische Säuren, z.B. Salzsäure oder Phosphorsäure
  60. 60pH-Wertsimple Definition: Maß für die Konzentration der Wasserstoff-Ionen in einer Lösung
    exakte Definition: negativ-dekadischer Logarithmus der Wasserstoff-Ionen-Konzentration
  61. 61SeifeSalze der Fettsäuren
    Natrium-Salze ergeben feste Seifen
    Kalium-Salze ergeben Schmierseifen
  62. 62ValenzelektronenAußenelektronen eines Atoms, das grundsätzlich Verbindungen mit anderen Atomen eingehen kann
  63. 63MetallbindungBindung zwischen Metall-Atomen in einem Metallgitter
    wird verursacht durch die Außenelektronen der Metall-Atome, die sich frei um die Atomrümpfe bewegen ("Elektronengas")
  64. 64IonenbindungBindung zwischen Atomen mit stark unterschiedlichen Elektronegativitäten (Differenz von 1 oder mehr);
    im flüssigen Zustand (gelöst oder geschmolzen) dissoziieren solche Moleküle in ihre Ionen
  65. 65AtombindungBindung zwischen Atomen mit geringen Unterschieden in der Elektronegativität
    (Differenz = 0 bis 1)
    Die Elektronen verschieben sich nicht zu einem Atom, sondern befinden sich mehr oder weniger mittig zwischen den Kernen.
    unpolare Atombindung:
    keine Ausprägung von Dipolen
    polare Atombindung:
    Ausprägung von Dipolen durch Elektronenverschiebung
  66. 66HydrathülleWassermoleküle, die sich um Ionen gruppieren
    Das tun sie, weil sie als Dipol-Moleküle von den Ladungen der Ionen angezogen werden.

Información

Descripción
In der Chemie, aber auch in anderen Fächern, kommen immer wieder bestimmte Begriffe vor, die sich keinem Gebiet speziell zuordnen lassen. Man muss sie allgemein wissen. Hier ist eine Sammlung solcher Begriffe mit ein paar Erklärungen, wo das nötig ist.
Creado por
Anja Angelov · feb 2020
Actualizado
16 feb 2020
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