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Fichas

Ernährungslehre Karteien

Janine Kohler Alemán 95 fichas

Fichas del conjunto (95)

  1. 1Energiewert Fette1g = 9kcal / 39kJ
  2. 2Energiewert Eiweisse (Proteine)1g = 4kcal / 17kJ
  3. 3Energiewert Kohlenhydrate1g = 4kcal / 17kJ
  4. 4Umrechnungsfaktor kcal in kJ4.2
  5. 5EnergiebedarfGrundumsatz + Leistungs- oder Arbeitsumsatz
  6. 6GrundumsatzEnergiebedarf eines gesunden, entspannt liegenden und nüchternen Menschen bei einer Temperatur von 20° C.
  7. 7ArbeitsumsatzEnergie die für zusätzliche körperliche Aktivität aufgewendet werden muss
  8. 8positive Energiebilanzmehr Energie wird zugeführt als verbraucht
    -> Körpergewicht steigt
  9. 9negative Energiebilanzweniger Energie wird zugeführt als verbraucht
    -> Körpergewicht sinkt
  10. 10ausgleichende Energiebilanzgenau so viel Energie wird zugeführt wie verbraucht
    -> Körpergewicht bleibt konstant
  11. 11Vorgänge die zum Grundumsatz gehören (6)-Atmung
    -Gehirntätigkeit
    -Herztätigkeit
    -Erhaltung der Körpertemperatur
    -Grundstoffwechsel in den Zellen
    -Muskelspannung
  12. 12Grundumsatzbeeinflussende Faktoren (5)-Alter
    -Geschlecht (M>W)
    -Gesundheitszustand
    -Klima
    -Ernährungsgewohnheiten
  13. 13Berechnung des Grundumsatzes1kcal oder 4.2kJ pro kg Körpergewicht pro Stunde
    (z.B. 1x60x24)
  14. 14Aufgaben der Kohlenhydrate (3)Glukose - Energielieferant
    Stärke - Energiespeicherform
    Zellulose - Zellwandsubstanz
  15. 15Nahrungsmittel mit KohlenhydratenKartoffeln
    Getreide
    daraus hergestellte Nahrungsmittel
  16. 16Vorkommen von Glukose (1)Obst
  17. 17Vorkommen von Fruktose (2)Obst und Honig
  18. 18Monosaccharide (2)Glukose
    Fruktose
  19. 19Vorkommen von Saccharose (2)Zuckerrübe
    Zuckerrohr
  20. 20Vorkommen von LaktoseMilch
  21. 21Woher kommt Maltose?Zwischenprodukt bei der Stärkeverdauung
  22. 22Disaccharide (3)Saccharose (Glukose und Fruktose)
    Laktose (Glukose und Galaktose)
    Maltose (Glukose)
  23. 23Vorkommen von Stärke (Amylum)Kartoffeln
    Getreide
    Hülsefrüchte
  24. 24Vorkommen von Glykogen (2)Leber
    Muskeln
    (in tierischen Organismen)
  25. 25Vorkommen von Zellulose (1)Gemüse
  26. 26Vorkommen von Pektin (1)Früchten
  27. 27Polysaccharide (4)Stärke (Amylum)
    Glykogen
    Zellulose
    Pektin
  28. 28Prozentualer Anteil Kohlenhydrate im gesamten Energiebedarfca. 55%
  29. 29Prozentuale Aufteilung der Kohlenhydrate der Nahrung (2)60% Stärke
    max. 30% Saccharose
  30. 30Verdauung Monosaccharidekein Abbau nötig
    -> direkte Resorption im Dünndarm
  31. 31Verdauung DisaccharideVerbindung im Dünndarm von Enzymen (Laktase, Saccharase) getrennt
    -> Resorption im Dünndarm
  32. 32Verdauung Polysaccharide-erst Abbau zu Maltose in Mundhöhle und Dünndarm mit Enzym Amylase
    -dann Abbau Maltose zu Glukose mit Enzym Maltase
    -> Resorption im Dünndarm
  33. 33Wirkung Insulin-bei viel Glukose im Blut wird Insulin ausgeschüttet
    -Insulin als Türöffner für Glukose von Blutgefäss zur Körperzelle
    (-wird in Bauchspeicheldrüse produziert)
  34. 34Vollkorn ist gesünder als Haushaltszucker weil......der Glukoseblutspiegel weniger steil ansteigt und lange konstant braucht.
    -Je höher der glykämische Index desto mehr Stress für den Körper
    -Hoher Glukose- oder Insulingehalt im Blut ist schädlich
  35. 35Werte glykämischer Index optimal unproblematisch problematischoptimal - GI bis 50
    unproblematisch - GI 50-70
    problematisch - GI über 70
  36. 36der glykämische Index sagt aus......wie steil die Kurve des Blutzuckerspiegels im Blut ist
  37. 37Nahrungsmittel mit optimalem glykämischen Index (5)frische Aprikosen
    Milch und Milchprodukte
    Vollkornnudeln al dente
    Vollkornreis
    frisch gepresste Fruchtsäfte
  38. 38Nahrungsmittel mit unproblematischem glykämischen Index (5)Vollkornbrot
    Spaghetti weich gekocht
    Pizza
    Schokolade
    junge Kartoffeln
  39. 39Nahrungsmittel mit problematischem glykämischen IndexWeisser Reis
    Gummibärchen
    Pommes
    Traubenzucker
    Weissbrot
  40. 40Aufgabe der Nahrungsfette (3)Energielieferant
    Lieferant von essentiellen Fettsäuren
    Resorption von Fettlöslichen Vitaminen
  41. 41Aufgabe der Fette im Körper (3)Energiereserve
    Wärmeisolation
    Polsterung
  42. 42Fett im Überfluss führt zu (2)Übergewicht
    Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  43. 43Mangel an Fett führt zu (2)Mangel an fettlöslichen Vitaminen
    Mangel an essentiellen Fettsäuren
  44. 44Essentiell Bedeutung und Beispiele (2)Bedeutung: lebenswichtig
    Beispiele: Linolsäure, Linolensäure
  45. 45chemischer Aufbau Nahrungsfetteein Glycerin (bei allen Fetten gleich)
    drei Fettsäuren (kurz, mittel oder lang)
    (je länger desto gesünder)
  46. 46Unterschiede NahrungsfetteKohlenstoff wird mit Einfachbindungen verbunden (gesättigt)
    Kohlenstoff wird mit einer Doppelbindung verbunden (einfach ungesättigt)
    Kohlernstoff wird mehrfach mit Doppelbindungen verbunden (mehrfach ungesättigt)
  47. 47Gesättigte Fettsäuren sind.. Beispiele (4)..ungesund
    Beispiel: Butter, Milchfett, Fett in Fleisch, Kokosfett
  48. 48einfach ungesättigte Fettsäuren sind.. Beispiele (3)..gesund
    Beispiel: Olivenöl, Erdnussöl, Rapsöl
  49. 49mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind.. Beispiele (3)..sehr gesund
    Beispiel: Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Fischöle
  50. 50gesamte Fettzufuhr sollte aus ... bestehen (in %)max. 30% gesättigte Fettsäuren
    mind. 30% ungesättigte Fettsäuren
    mind. 30% mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  51. 51Tagesbedarf Fette bezogen auf Energiezufuhr in %max. 30% der Energiezufuhr
  52. 52chemischer Abbau der FetteGesamter Ablauf passiert im Dünndarm
    1. Gallenflüssigkeit wird dem Fetttropfen beigemischt -> es entstehen kleine Fetttröpfchen (Emulgierung)
    2. Enzym Lipase trennt Fettsäuren von Glyzerin -> danach Resorption
  53. 53Aufgabe Cholesterin im Körper (2)Aufbau der Zellmembran
    Aufbau von Gallensäuren, Vitamin D und anderen Hormonen
  54. 54Nahrungsmittel mit Cholesterin (2)nur in tierischen Nahrungsmitteln
    Eigelb
    Leber
  55. 55Transport von Fetten und Cholesterin im Blutwerden als Verbindung mit Eiweissen transportiert (Lipoprotein)
    LDL und HDL
  56. 56günstige Transportform von Fetten/CholesterinHDL
    (high density lipoprotein)
    sind klein und enthalten viel Protein
  57. 57ungünstige Transportform von Fetten/CholesterinLDL
    (low density lipoprotein)
    sind gross und enthalten wenig Protein
  58. 58Auswirkungen der ungünstigen Transportform der Fette (Symptome)Fettablagerungen in den Blutgefässen
    =Arteriosklerose
    Symptome Phase 2: erhöhter Blutdruck
    Symptome Phase 3: offenes Bein, Engegefühl im Brustraum, Schmerzen, Angst
    -> kann zu Herzinfarkt/Schlaganfall führen
  59. 59LDL-Werte entstehen bei.. (3)..hoher Zufuhr von ungesättigten Fettsäuren
    ..Bewegungsmangel
    ..Übergewicht
  60. 60HDL-Werte entstehen bei.. (3)..hoher Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren
    ..regelmässiger körperlicher Betätigung
    ..Normalgewicht
  61. 61Pharmazeutische Spezialitäten für HDL-Werte (3)Burgerstein EPA/EPO
    Biorganic Omega 3
    Omega Life
  62. 62ArterioskleroseFettablagerungen in den Blutgefässen
  63. 63Tagesbedarf Eiweisse bezogen auf Energiezufuhr in %15% der Energiezufuhr
    (0.8 g pro kg Körpergewicht)
  64. 64Wer hat einen erhöhten Bedarf von Proteinen? (3)Kleinkinder
    Schwangere/Stillende
    ältere Personen
  65. 65Aufgaben der Nahrungseiweisse (3)Energielieferant
    Baustoff
    Lieferant von essentiellen Aminosäuren
  66. 66Aufgaben von Eiweisse im Körper (3)wichtig für das Immunsystem
    Aufbau von Körperstrukturen (Muskeln, Sehnen, Knochen, Nägel)
    Aufbau von Enzymen und Hormonen
  67. 67Mangelerscheinungen bei ungenügender Eiweisszufuhr (4)erhöhte Infektionsanfälligkeit
    Muskelschwund
    herabgesetzte Leistungsfähigkeit
    Ödeme (Wassereinlagerungen im Gewebe)
  68. 68chemischer Aufbau von ProteinenGrundbaustein: Aminosäuren
    (es gibt 22 verschiedene, 8 sind essentiell)
    bis 100 AS = Peptide
    mehr als 100 AS = Proteine
    lagern sich in bestimmten räumlichen Anordnungen -> verändert die Aufgabe
  69. 69Begriff um die Qualität der Proteine zu beschreibenbiologische Wertigkeit
    (je ähnlicher die Kette der des Menschen ist, desto höher ist die Wertigkeit)
  70. 70Nahrungsmittel mit hoher biologischer Wertigkeit (5)Eier
    Milch
    Rotbarschfilet
    Rindfleisch
    Sojabohnen
  71. 71chemischer Abbau der Proteine1. Denaturierung durch Magensäure (kompakte zu gestreckten Eiweissen)
    2. Abbau von langen AS-Ketten zu Peptiden
    Enzym: Pepsin (Magenschleimhaut)
    3. Abbau Pepsin zu Aminosäuren im Dünndarm
    Enzym: Peptidase (Bauchspeicheldrüse)
  72. 72Aufgabe von Wasser im Körper (4)-Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen
    -Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten
    -Regulation der Körpertemperatur
    -Schmiermittel in Gelenken
  73. 73täglicher Wasserbedarf eines Menschen1.2-1.7 Liter pro Tag
  74. 74Faktoren die den Wasserbedarf beeinflussen (4)-Alter (Erw. geringer als Kinder)
    -Klima (heiss und trocken, gesteigert)
    -Tätigkeit (gesteigert)
    -Nahrung (salzig und Proteinreich, gesteigert)
  75. 75Tagesbedarf Nahrungsfasern30g pro Tag
  76. 76Mangelerkrankung bei Mangel an NahrungsfasernVerstopfung (Obstipation)
  77. 77MetamucilIndikation: Stuhlregulierung bei Verstopfung, bei Neigung zu Verstopfung, Bettlägerigkeit, ect...
    Anwendung: 1 gehäufter TL 1-3x tägl. in einem grossen Glas mit kaltem Wasser unterrühren und sofort trinken.
    Kontraindikation: Darmverschluss, Verengung der Speiseröhre, Abstand zu andern Medikamenten 30min-1h
    UEW: Blähungen, Völlegefühl
  78. 78Vorteile einer nahrungsfaserreichen Ernährung (5)halten des Normalgewichts durch längere Sättigung bei Vollkorn und binden von Nahrungsfetten im Verdauungstrakt,
    Nahrungsfaserreich = vitalstoffreich
    guter glykämischer Index
  79. 79Formel zur Einteilung des Körpergewichts in Unter-, Normal-, Übergewicht oder AdipositasBMI Berechnung
    Körpergewicht in kg / (Körperlänge in m)2
    Bsp: 70/(1.7*1.7)
  80. 80BMI Einteilungunter 18 = Untergewicht
    18-25 = Normalgewicht
    25-27 = leichtes Übergewicht
    27-30 = mässiges Übergewicht
    über 30 = Adipositas
  81. 81Gesundheitliche Störungen bei Adipositas (4)Bluthochdruck
    Arteriosklerose
    Diabetes mellitus
    Arthrose
  82. 82Welcher Faktor bestimmt das Risiko von Adipositas mit?die Fettverteilung
    hohes Risiko - Fett v.a. am Bauch
    (Apfel-Form)
    geringes Risiko - Fett v.a. am Hinterteil und am ganzen Körper (Birnen-Form)
  83. 83AppControlFasern quellen im Magen auf -> Appetit sinkt
    Einnahme 30 Minuten vor der Mahlzeit mit viel Wasser
    1-2h Abstand zu anderen Medikamenten
  84. 84CalobalinLipasenhemmer - weniger Fett wird resorbiert
    Einnahme direkt vor einer fettreichen Mahlzeit, 1-2h Abstand zu anderen Medikamenten
    UEW: fettiger Durchfall
  85. 85Formoline L112Fasern binden Nahrungsfette - geringere Fettresorption im Dünndarm
    Einnahme kurz vor einer fettreichen Mahlzeit, 1-2h Abstand von anderen Medikamenten
  86. 86ReduforteFasern binden Fette und Kohlenhydrate ->
    geringere Resorption
    Einnahme kurz vor der Hauptmahlzeit
    1-2h Abstand zu anderen Medikamenten
  87. 87Unterschied Diät und KostformKostform: Essvorschriften wegen Lebensanschauung oder Überzeugung
    (z.B. Vegetarismus)
    Diät: Ernährungsweise zur Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten
    (z.B. Diabetes, hoher Blutdruck, Gewichtsreduktion)
  88. 88Arten von Vegetariern (3)Ovo-Lacto-Vegetarier
    (Verzicht auf Fleisch und daraus hergestellte Produkte und Fisch)
    Lacto-Vegetarier (zusätzlich Eier)
    Veganer (Verzicht auf alle tierischen Produkte)
  89. 89gesundheitliche Vorteile als Vegetarier (2)hohe Nahrungsfaserzufuhr
    geringe Zufuhr von Cholesterin und
    ungesunden tierischen Fetten
  90. 90gesundheitliche Nachteile als Veganer (vor allem bei Kindern und Jugendlichen)unzureichende Zufuhr von:
    Proteinen
    Eisen
    Calcium
    Vitamin D / B12
  91. 91Grundsätze der VollwerternährungGesundheitsverträglichkeit
    (50% Rohkost, keine Zusatzstoffe)
    Umweltverträglichkeit
    (Bio/regional/saisonal, wenig Verpackung)
    Sozialverträglichkeit
    (keine Überschussproduktion, eine Futtermittel aus Entwicklungsländern)
  92. 92Unterschied Light-Produkte und unveränderte Produktemind. -30% Energie
    (Reduktion von Fett u.o. Haushaltszucker)
  93. 93Unterschied Zuckerersatzstoffe und ZuckeraustauschstoffeZuckerersatzstoffe enthalten keine Kohlenhydrate
    Zuckeraustauschstoffe enthalten gleich viel Kalorien wie Haushaltszucker
  94. 94Functional Food (+Beispiele)haben einen gesundheitlichen Zusatznutzen durch:
    Zusatz von gesundheitsfördernden Stoffen
    Entfernen unerwünschter Inhaltsstoffen
    Beispiele: jodiertes, fluoriertes Kochsalz, Michel Bodyguard, LC1, free from
  95. 95Unterschied Nahrungsmittelallergie und Nahrungsmittelunverträglichkeitbei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf harmlose Stoffe,
    bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt

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Pharma-Assistent/in EFZ 1. Lehrjahr
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Janine Kohler
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