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Kleine Spiele

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Fichas del conjunto (24)

  1. 1Definition (Kleine Spiele)Eine von einem
    bestimmten Spielgedanken beziehungsweise einer Aufgabe ausgehende Folge freudvollen Handlungen, die durch motorische Leistung und soziale Aktivität bestimmt werden. Kleine Spiele tragen meist Wettbewerbscharakter; sie werden andererseits aber auch nur aus Freude am Miteinander gespielt, ohne die Ermittlung von Siegern.
  2. 2Systematik der Bewegungsspiele- Volkstümliche Spiele (Jahreszeitlich gebundene Straßenspiele, Volksfestspiele, Mit Sitten und Bräuchen verbundene Spiele)
    - Kleine Spiele (Sing-, Lauf-, Ball-, Freizeit-, Heim-, Partyspiele, etc.)
    - Große Spiele (Tor-, Mal-, Korbspiele etc.)
  3. 3Merkmale von Kleinen SpielenSpielregeln und Spielverlauf können angepasst werden
    • Spielende stellen selbst die Regeln auf
    • Unterschiedliche Mannschaftsgrößen (z.B. gleichstarke oder auch einer gegen alle)
    • Keine lange Anlaufzeit
    • Kurze Spielerklärung und beliebig oft wiederholbar
  4. 4Charakter des Bewegungsspiels• Kooperatives Handeln fördert
    • wenig motorische und kognitive Grundfähigkeiten und Fertigkeiten
    • Spielsituationen aufregend und fesselnd
    • Wettbewerbscharakter hoher Einsatz
    • viel Bewegungsmöglichkeiten offen
    • ohne hohen Materialaufwand, unter einfachsten Bedingungen
  5. 5Kleine Spiele im Vorschulalter• Wettbewerbscharakter nicht ausgeprägt
    • Nachahmung
    • Phantasie und Darstellungsfähigkeit
    • Kombination von Fangen und Werfen nicht beherrscht
    • Feinmotorik früh schulen!
  6. 6Kleine Spiele im Sportunterricht• Entwicklung Kooperationsfähigkeit und Sozialverhaltens
    • Einleitung & Ausklang, Auflockerung, eigenständiger Inhalt
    • Methodische Antwort auf große Lerngruppen
    • Zubringerspiel für Große Sportspiele
    • Entwicklung einer allgemeinen Spielfähigkeit (ab 10)
    • Befähigung zum außerschulischen Spielen
  7. 7Kleine Spiele im Freizeitsport• Sportlich Passive durch Kleine Spiele animiert und motiviert
    • Feste, Geburtstage abwechslungsreich zu gestalten
    • sozial-geselliger Charakter
    • Vorbereitung auf Sportspiel (Aufwärmung), Ausklang Trainingseinheit
  8. 8Kleine Spiele im Training von Wettkampf- und Leistungssportlern• Abwechslung, Auflockerung, aktive Erholung
    • Gezielte Kompensation nach hohen Belastungen
    • Training von konditionellen und koordinativen Fähigkeiten
    • Üben von speziellen technischen Fertigkeiten
    • Handlungsketten eines Sportspiels können vorbereitet werden
  9. 9Kleine Spiele in der Rehabilitation und im Behindertensport• Bewegungsspiel als „therapeutische[s] Mittel mit komplexer Wirkung auf die gesamte Persönlichkeit“
    • Funktions- und erlebnisorientierter Einsatz
    • Förderung Psyche, Physis und sozialen Integration
    • Spielregeln und –bedingungen (Material) personellen Voraussetzungen anpassen
    • Anregung zu lebenslanger Aktivität
    • Hohes fachliches Wissen, pädagogisches Geschick und methodisches
    Können der Lehrperson/Trainers
  10. 10Didaktische Funktion der Kleinen SpieleSportspielvorbereitend
    Sportartunabhängig
    Sportartbezogen
  11. 11Erziehung zum und durch das Spiel(en) (die Spielleiter*in)• Spielleiter*in:
    • Wechselverhältnis von Führung und Selbständigkeit der Spielenden
    • Wissen, zu welchen Entschlüssen und Handlungen das Spiel anspornt
  12. 12Spielerziehung• Soziales Verhalten
    • Fairness
    • Individualität – egozentrisches Spielverhalten
    • Mitgestalten, kreativ sein
    • Ehrlichkeit beim Spielen:
    • Ordnung und Disziplin
  13. 13Namensgebung von Kleinen Spielen• Alte Spiele zeigen z.B. Berufe auf
    • Namen jederzeit veränderbar, passen sich Zeit an
    • gesellschaftliche Ordnungen oder aktuelle Situationen (Kaiserball, Völkerball)
  14. 14Allgemeine sportliche Spielfähigkeit• Antizipationsfähigkeit
    • Entscheidungsfähigkeit
    • Handlungsschnelligkeit
    • Ballbezogene Mobilität und motorische (technische) Anstelligkeit
    • Kooperationsfähigkeit für soziale Interaktionen, um taktischen Anforderungen gerecht werden zu können
  15. 15Motorische Fertigkeiten (Merksatz)Je besser die koordinativen Fähigkeiten ausgebildet sind, desto schneller und sauberer können Fertigkeiten erlernt werden!
  16. 16Das methodische Vorgehen…• … orientiert sich immer am Ziel
    • Einfach oder anspruchsvoller (Altersgemäßheit)
    • Motorisch leicht oder schwieriger
    • Ruhig oder lebhaft
    • Regeländerungen
    • Ausmaß des Spielfeldes
    • Intensitätsgrad
    • Art der Hindernisse bei Staffelspielen
    • Größe, Gewicht und Anzahl der Bälle
    • Dauer des Spiels
    • Bewegungsart bei Laufspielen
  17. 17Spieldidaktische Grundsätze• Hauptaufgabe: Hinüberbringen von Spielerlebnis, Freude und Spaß
    • soziales Lernen
    • Erzieherisch eingreifen, wenn Gemeinschaftssinn verloren geht
    • Geistige Aktivierung (rege Teilnahme und Kreativität)
    • Vermittlung so komplex wie möglich, so elementar wie nötig (spielend entwickeln, spielend trainieren)
    • Grundregeln, dann weitere
    • Festgefahrenes Regelwerk Bedingungen anpassen und verändern
    • Variationsmöglichkeiten nutzen
    • Hoher Intensitätsgrad, Einbeziehung möglichst vieler Spieler, durchdachte Raum- und Geräteausnutzung
    • Befähigung der Spieler zum selbstständigen Handeln
  18. 18Die ersten Schritte bei der Wahl eines Spieles• Wozu soll es dienen (Ziel)
    • Voraussetzungen der Spieler (Alter, Könnensstand, ...)?
    • Einfaches oder komplexes Spiel?
    • Bekanntheitsgrad des Spiels?
  19. 19Soziales Verhalten (Spielerziehung)- Stärken und Schwächen der Mitspieler kennenlernen
    - Partner sein
    - Kein egozentrisches Spielverhalten
    - Toleranz gegenüber Mitspielern aufbringen
  20. 20Fairness (Spielerziehung)- Einhalten von Regeln unter erschwerten Bedingungen
    - Keine Vorteile annehmen oder Nachteile des Gegners ausnutzen
    -Gegner ist auch Partner
  21. 21Individualität – egozentrisches Spielverhalten (Spielerziehung)• Balance finden, so dass spielstarke Spieler nicht gehemmt werden und die schwachen Spieler nicht an Spielfreude verlieren
  22. 22• Mitgestalten, kreativ sein (Spielerziehung)Nur Grundform des Spiels vorgeben
  23. 23Ehrlichkeit beim Spielen (Spielerziehung)Voraussetzungen sind eindeutige und von allen verstandene Spielregeln; ist für den Schiedsrichter eine eindeutige Spielkontrolle möglich?
  24. 24Ordnung und Disziplin (Spielerziehung)wird z.B. durch die Struktur des Spiels vorgegeben (Aufstellung, Spielfeld, …), wenig Zeitverlust, Vermeidung von Unfällen durch klare Vorgaben

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El usuario ha eliminado su información de asignaturas Fichas sobre Kleine Spiele, creado por Usuario eliminado el 10/03/2022.
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  • Creado por Jesse Lau · 6 mar 2022
  • Copiado por Jesse Lau · 10 mar 2022
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