Fichas
Sport Definitionen Trainings- und Bewegungslehre

Fichas del conjunto (48)
- 1AdaptionDie Fähigkeit zur Anpassung ist ein Grundphänomen aller Lebewesen. Durch Training ist es möglich, funktionelle Anpassungen auszulösen.
- 2QualitätsgesetzSpezifische Reize bewirken spezifische Anpassungsreaktionen.
- 3Homöostase und Modell der SuperkompensationZwischen Belastungsanforderungen und dem Leistungsniveau des Körpers besteht ein dynamisches Gleichgewicht (Homöostase). Durch Belastungsreize ausgelöst Anpassungsprozesse verbessern das LeistungsniveauÜber das Ausgangsniveau hinaus (Superkompensation).
- 4ReizschwellengesetzAnpassungsreaktionen werden nur dann ausgelöst, wenn eine kritische Reizschwelle überbeschritten wird.
- 5Verlauf der LeistungsentwicklungMit zunehmendem Leistungsniveau wird trotz eines größeren Trainingsaufwands Leistungszuwachs immer geringer.
- 6AnpassungsfestigkeitEin langfristig aufgebautes Leistungsniveau ist wesentlich stabiler als ein kurzfristig aufgebautes Leistungsniveau.
- 7Trainierbarkeit und LeistungsfähigkeitTrainierbarkeit und Leistungsfähigkeit sind abhängig von Alter und Geschlecht
- 8TrainingsprinzipienTrainingsprinzipien sind praktisch orientierte Grundsätze für die Gestaltung des Training; mit ihnen versucht man, die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten in die Trainingspraxis umzusetzen.
- 9Prinzip des trainingswirksamen ReizesEin Trainingsreiz kann nur dann Anpassungsreaktionen bewirken, wenn die Belastungskomponenten so aufeinander abgestimmt sind, dass die Belastungsdosierung über dem Schwellenwert liegt.
(PzAdA) - 10Prinzip der progressiven BelastungZur Auslösung einer weiteren Leistungssteigerung muss mit zunehmendem Leistungsniveau die Belastung erhöht werden.
(PzAdA) - 11Prinzip der optimalen Relation von Belastung und ErholungEin optimaler Leistungszuwachs wird nur erreicht, wenn die neue Belastung (Trainingseinheit) zum Zeitpunkt der höchsten Superkompensation erfolgt.
(PzAdA) - 12AusdauerIm Sport versteht man unter Ausdauer die physische und psychische Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bei relativ lang dauernden Belastungen und die rasche Erholungsfähigkeit nach der Belastung.
- 13AusdauerIm Sport versteht man unter Ausdauer die physische und psychische Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung bei relativ lang dauernden Belastungen und die rasche Erholungsfähigkeit nach der Belastung.
- 14SauerstoffdefizitZu Beginn jeder Belastung entsteht Sauerstoffdefizit, weil der Körper mit der nur langsam anlaufenden Sauerstoffaufnahme den plötzlich auftretenden Sauerstoffbedarf nicht decken kann.
- 15SauerstoffdefizitZu Beginn jeder Belastung entsteht Sauerstoffdefizit, weil der Körper mit der nur langsam anlaufenden Sauerstoffaufnahme den plötzlich auftretenden Sauerstoffbedarf nicht decken kann.
- 16SauerstoffschuldSauerstoffmenge, die nach Beendigung einer Belastung mehr als dem Ruhe Bedarf entsprechend aufgenommen wird, bezeichnet man als Sauerstoffschuld
- 17SauerstoffschuldSauerstoffmenge, die nach Beendigung einer Belastung mehr als dem Ruhe Bedarf entsprechend aufgenommen wird, bezeichnet man als Sauerstoffschuld
- 18Allgemeine aerobe AusdauerDie Belastungsintensität reicht bis zur ANS. Die Energiegewinnung ist vorwiegend aerob. Aufgenommene Stoffmenge reicht aus, um die benötigte Energie bereitzustellen.
- 19Leistungsbest. Faktoren allg. aerobe Ausdauer5. Anteil der FT Fasern

- 20Prinzip der unvollständigen ErholungEine Ermüdung durch mehrmalige Belastungsreize in der Wiederherstellungsphase führt zu einer erhöhten Superkompensation.
- 21Prinzip der wechselnden BelastungDurch wechselnde Belastungsformen und ab wechselnde Belastung einzelner Teilsysteme können können gleichzeitig mehrere Leistungsfaktoren verbessert werden.
- 22Prinzip der richtigen BelastungszusammensetzungDie Entwicklung einer spezifischen konditionellen Fähigkeit erfordert jeweils eine spezifische Zusammensetzung des Belastungsgefüges. (PzSdA)
- 23Prinzip der optimalen Relation von allg. und spezieller AusbildungEine zunehmende Spezialisierung ist nur auf Basis einer vielseitigen körperlichen Allgemeinausbildung sinnvoll. (PzSdA)
- 24Prinzip der Individualität und EntwicklungsgemäßheitFür eine optimale Leistungsentwicklung muss die individuelle Veranlagung und Entwicklung berücksichtigt werden (PzSdA)
- 25Prinzip des langfristigen TrainingsaufbausEin stabiles und hohes Leistungsniveau kann nur durch einen langfristigen Trainingsaufbau mit Grundlagen-, Aufbau- und Hochleistungstraining erreicht werden.
- 26Prinzip der PeriodisierungAuf Perioden intensiver Belastung muss eine Entlastungsphase folgen, da das Leistungsniveau nicht über das ganze Jahr auf seinem höchsten Punkt gehalten werden kann.
- 27Allgemeine aerobe AusdauerDie Belastungsintensität reicht bis zur anaeroben Schwelle. Die Energiegewinnung ist vorwiegend aerob. Die aufgenommene Sauerstoffmenge reicht aus, um die benötigte Energie bereitzustellen.
- 28Allgemeine anaerobe AusdauerDie Belastungsintensität liegt über der anaeroben Schwelle. Die Energiegewinnung ist vorwiegen anaerob-alaktazid. Es entsteht ein erhebliches Sauerstoffdefizit.
- 29GrundlagenausdauerGrundlagenausdauer ist die sportartenunabhängige Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei Langzeitbelastungen unter dem Einsatz großer Muskelgruppen. Die Bel.int. reicht bis zur aeroben Schwelle, die En.gew. ist ausschließlich aerob.
- 30Kurzzeitausdauer (KZA, 25sec - 2min)Kurzzeitausdauer ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei einer Belastungszeit zwischen 25sec und 2 min. Der Energiebedarf pro Zeiteinheit ist sehr hoch, es überwieg die anaeob-laktazide En.gew.. Kraft- und Schnelligkeitsfähigkeiten haben etwa die gleiche Bedeutung wie die leistungsbest. Faktoren der Ausdauer.
- 31Mittelzeitausduer (MZA, 2-10min)MZA ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei einer Belastungszeit zwischen 2 und 10min. Die En.gew. erfolgt etwa zu gleichen Teilen anaerob und aeorb. Kraft- und Schnelligkeitsfähigkeiten spielen eine untergeordnete Rolle.
- 32Langzeitausdauer (LZA, über 10min)LZA ist die Ermüd.wd.fähigkeit bei Bel.zeiten über 10min. Die Energie wird überwiegend und mit zunehmender Bel.zeit fast ausschließlich durch die aerobe En.gew. bereitgestellt. Kraft- und Schnelligkeitsfähigkeiten spielen nur noch bei kurzzeitiger Erhöhung der Bel.int. eine Rolle.
- 33Azyklische Spielausdauer (über 10min)Die Belastungsintensitäten wechseln sehr stark. In Phasen mit hoher Intensität dominieren Kraft- und Schnelligkeitsfähigkeiten, in Phasen mit geringer Intensität ist für eine schnelle Erholung die Grundl.ausdauer von entscheidender Bedeutung.
- 34KKraft im biologischen Sinn ist die Fähigkeit des Nerv-Muskel-Systems, durch Muskeltätigkeit Wiederstände zu überwinden, ihnen entgegenzuwirken bzw. sie zu halten.
- 35intermuskuläre KoordinationDas Zusammenspiel der Agonisten und Antagonisten bei gezielten Bewegungsabläufen bezeichnet man als interm. Koordination.
- 36motorische EinheitDie Gesamtheit der von einer motorischen Nervenzelle innervierten Muskelfasern bezeichnet man als motorische Einheit.
- 37intramuskuläre KoordinationDie Koordination zwischen den verschiedenen mot. Einheiten des gleichen Muskels bezeichnet man als intram. Koordination.
- 38RekrutierungAktivierung einer bestimmten Anzahl mot. Einheiten.
- 39FrequenzierungIn Abhängigkeit von der Erregerfrequenz werden mot. Einheiten mit unterschiedlichen Eigenschaften aktiviert.
- 40MaximalkraftMaximalkraft ist die größtmögliche Kraft, die willkürlich gegen einen Widerstand ausgeübt werden kann.
- 41SchnellkraftSchnellkraft ist die Fähigkeit, den eigenen Körper oder ein Gerät in der zur Verfügung stehenden Zeit auf eine möglichst hohe Geschw. zu bringen
- 42KraftausdauerKraftausdauer ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei langandauernden oder sich wiederholenden Krafteinsätzen mit überwiegend anaerob-laktazider En.gew.
- 43SchnelligkeitSchnelligkeit ist die Fähigkeit des Nerv-Muskel-Systems, mot. Aktionen in einem unter den gegebenen Bedingungen minimalen Zeitabschnitt zu vollziehen.
- 44Reaktionsschnelligkeitist die Fähigkeit, auf einen Reiz in kürzester Zeit zu reagieren
- 45Azyklische Aktionsschnelligkeitist die mot. Ablaufschnelligkeit bei azyklischen Bewegungen.
- 46Zyklische Aktionsschnelligkeitist die mot. Ablaufschnelligkeit bei zyklischen Bewegungen.
- 47Schnelligkeitsausdauerbezeichnet die Widerstandsfähigkeit gegen Geschw.abfall bei zyklischen Schnelligkeitsleistungen zw. 7sec und 2 min (Stehvermögen)
- 48BeweglichkeitBeweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen mit großer Schwingungsweite ausführen zu können.
Información
- Descripción
- Fachoberschulreife Sport Fichas sobre Sport Definitionen Trainings- und Bewegungslehre, creado por Bastian S el 08/04/2016.
- Creado por
- Bastian S · abr 2016
- Actualizado
- 5 ene 2017
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