Fichas
Wirtschaftsinformatik Teil 2

Fichas del conjunto (168)
- 1TCP/IP Referenzmodell Abbildung

- 2Transmission Control Protocol/Intenert ProtocolTCP/IP
Überwiegend eingesetzte Protokollfamilie, die durch Verwendung einer gemeinsamen Kommunikations-sprache unterschiedliche Endgeräte und Netzwerkkomponenten in die Lage versetzt, miteinander Daten auszutauschen.
Der Kommunikation liegt die Verwendung der Paketvermittlung zugrunde. - 3Prinzip der PaketvermittlungDaten werden in Pakete unterteilt, die unabhängig voneinander über verschiedene Kanäle übertragen und am Zielsystem wieder zusammengesetzt werden können.
- 4NetzwerktopologienStern-, Baum-, Ring-, und Bustopoligien sind grundlegende Netzwerktopologien, nach denen Netzwerke konzipiert weden. Vermaschte Topologien bilden sich bei unkontrollierten bzw. ad hoc aufgebauten Netzwerken.
- 5KoordinationsformenDie meisten Datenverarbeitungsaufgaben werden in kleinere, vernetzte Computersysteme verwendet.
Network-Computing
Koordinationsformen sind: Client-Server-Modell, Peer-to-Peer-Modell - 6Client-Server-ModellEs gibt verschiedene Möglichkeiten, die Darstellungs-, Anwendnungs-, und Datenmanagementaufgaben einer Anwednung auf Client und Server zu verteilen.
Datenmanagement (Server) - Anwendungslogik (Server) - Darstellungsschicht (Client) - 7Peer-to-Peer-ModellDie lokalen Instanzen übernehmen die ,sogenannten Peers, alle Aufgaben der Anwendung. Dabei sind einzelne Peers bei der Aufgabenverrichtung gleichberechtigt.
- 8SpeichernetzwerkeDAS
NAS
SAN - 9DASSpeichergerät direkt mit dem jeweiligen Server verbunden
- 10NASSpeichergerät direkt mit dem jeweiligen Netzwerk verbunden.
Network-Attached Storage
Schnelle RAID-Speichergeräte werden mit einem Netzwerk verbunden, sodass die zum Netzwerk gehörigen Geräte über einen speziellen Server, der für Datei- und Datenspeicherungsdienste verantwortlich ist, auf diese Speichergeräte zugreifen können. - 11SANVerbindet viele verschiedene Typen von Speichergeräten.
(Storage Area Network)
Ausschließlich für die Datenspeicherung verwendetes Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das verschiedene Arten von Speichergeräten verbindet, beispielsweise Magnetband-Bibliotheken und RAID-Geräte, damit diese von mehreren Servern gemeinsam genutzt werden können. - 12RAIDRedundant Array of Independent Disk
RAID-Systeme sind Speicherkonzepte um Daten redundant zu speichern (RAID-Level 1) oder die Geschwindigkeit der Schreib-und Lesezugriffe zu steigern (RAID-Level 0). Für spezielle Anforderungen, wo beides, Datensicherheit und Geschwindigkeit, gefragt sind, gibt es weitere RAID-Level, die aber nicht alle standardisiert sind.
Ein RAID kommt immer dann zum Einsatz, wenn folgende Ziele erreicht werden sollen:
Geschwindigkeit steigern
Datensicherheit erhöhen
oder beides zusammen - 13RAID-LevelRAID 0: Nicht ausfallsicher, dafür schnelle Lese-und Schreibgeschwindigkeit
RAID 1: Ausfallsicher, aber teuer
RAID 5: Ausfallsicher, aber langsame Schreibgeschwindigkeit - 14RFIDRFID stellt eine leistungsstarke Technologie z.B. für die Verfolgung von Warenbewegungen durch die gesamte logistische Kette bereit
- 15Funktionsweise von RFID

- 16IP-Adresse32-Bit-Adresse, die die Position eines bestimmten Computers im Internet angibt.
Sie wird durch vier Zahlen im Wertebereich von 0 - 255 angegeben,
die durch je einen Punkt getrennt sind.
Die neue Version des Internetprotokolls IPv6 sieht eine 128-Bit-Adresse vor, die in acht Blöcken zu je vier Hexadezimalzeichen dargestellt wird.
XXX.XXX.XXX.XXX (jeweils 0…255) IPv4
Name www.ipv6.uni-muenster.de (URL)
IPv4-Adresse 208.77.188.166 (32-Bit-Adresse)
IPv6-Adresse 2001:638:500:101:2e0:81ff:fe24:37c6 (128-Bit-Adresse)
06/2011 Test IPv6, seitdem schrittweise Umstellung - 17Mehrschichtige Client-Server-Architektur im InternetClient (Webbrowser, andere Clientsoftware z. B. PDA) - Internet - Webserver - Anwendungsserver und Webseiten - Datenbankserver - Datenbanken

- 18DSL 2000 (Internettelefonie)bis zu 2.048 kbit/s Downloadgeschwindigkeit
bis 192 kbit/s Uploadgeschwindigkeit
min. 100 kbit/s pro VoIP-Telefonat
(teilt sich den Durchsatz mit evtl. Datendiensten) - 19Virtual Private NetworkVPN
Server einer Abteilung und Client ist mit einem VPN Server verbunden, dieser tauscht Daten über das Internet mit einem anderen VPN Server aus, der mit dem Client und dem Server einer anderen Abteilung verbunden ist.
Eine sichere Verbindung zwischen zwei Punkten in einem öffentlichen Netzwerk,
um Unternehmensdaten zu übertragen.
Stellt eine kostengünstige Alternative zu privaten WAN-Netzwerken dar. - 20FirewallsSchützen den Server und den Webserver vor unberechtigten Zugriff von Außen über das Internet.
- 21Netzwerkzonen (Schnittstellen)Externes Netz (WAN-Port)
Internes Netz (LAN-Port)
Management-Netz
Demilitarisierte Zone (DMZ) - 22Einfaches System World Wide WebEs benötigt nur unidirektionale Verknüpfungen (Links) statt bidirektionaler
- 23Begriffe Word Wide WebHTTP (Hypertext Transfer Protocol)
HTML (Hypertext Markup Language)
URL (Uniform ResourceLocator)
bzw. URI (Uniform ResourceIdentifier)
Hyperlinks
Hypertext
Homepage
Website - 24GoogleDie weltweit am meisten benutzte Suchmaschine ( 90,6 % in Deutschland, 68,54 % weltweit 2014)
- 25Web 2.0 Konstituiernde MerkmaleUser Generated Content
Web-2.0-Anwendungen basieren auf UGC
Die Inhalte werden vom einem breiten, oft jungen Publikum erstellt
Äußerst leistungsstarke Suchfunktionen
Hochinteraktiv
Möglichkeiten für Benutzer, sich auf sozialer Ebene mit anderen zusammenzuschließen
„Soziale“ Websites
Basieren auf der Breitbandkonnektivität des Webs
Fungieren als Plattformen für Anwendungsentwicklung - 26CrowdsourcingNutzung von virtuellen Arbeitsmärkten und sozialen Netzen
im Internet für die Ausführung von Aufgaben, statt diese selbst zu erledigen
oder sie von einem Mitarbeiter erledigen zu lassen. - 27Benutzergenerierte Inhalte und soziale NetzeDas Web 2.0 basiert auf einem Many-to-Many-Kommunikationsmodell
Alle vorherigen Massenmedien (jenseits des Internets) der modernen Geschichte verwenden ein Verbreitungsmodell (One-to-Many), in dem der Inhalt an einer zentralen Stelle von Fachleuten erstellt wird und „standardisiert“ unterschiedlich große Publikumsmengen erreicht. - 28Web 2.0 Einsatz zu GeschätszweckenSichtweise vieler Kritiker:
Web 2.0 und dessen Anwendungen primär als Unterhaltungsmedium
Das Web 2.0 wird jedoch zunehmend als Plattform für „Geschäftsentwicklung“ betrachtet
Quintessenz vieler aktueller Web-2.0-Fachbücher:
Web 2.0 ist Beginn einer revolutionären Entwicklung,
insbesondere im Bereich Geschäftsprozessunterstützung und
Marketing - 29Typen von Anwendungssystemen

- 30Hauptarten von AnwendungssystemenUnterstützungssysteme für die Führungsebene ESS,
Managementinformationssysteme MIS,
Entscheidungsunterstützungssysteme DSS,
Operative Systeme - 31ESSAggregierte Daten aus externen und internen Quellen,
Grafiken, Simulationen, interaktive Bearbeitung,
Vorhersagen, Antworten auf Abfragen,
Topmanagement - 32DSSGeringe Datenmengen oder umfangreiche, für die Datenanalyse optimierte Datenbanken, analytische Modelle und Datenanalysewerkzeuge,
Interaktive Bearbtung, Simulationen, Analyse,
Spezialberichte, Entscheidungsanalysen, Antworten auf Abfragen,
Fachexperten, Personalleiter - 33MISZusammenfassende Transaktionsdaten, einfache Modelle,
Stadardberichte, einfache Analysen, Zusammenfassungen und Bereichte über Ausnahmefälle,
Mittleres Management - 34Operative SystemeTransaktionen, Ereignisse, Sortieren, Listen erstellen, Zusammenführen, Aktualisieren, Detaillierte Berichte, Listen, Übersichten,
Mitarbeiter der operativen Ebene, Gruppenleiter - 35Operative Systeme DefinitionAnwendungssysteme, die die täglichen, für den Geschäftsbetrieb notwendigen Routinetransaktionen ausführen und aufzeichnen; diese Systeme werden auf der operativen Ebene eines Unternehmens eingesetzt.
- 36Managementinformationssysteme DefinitonSysteme auf der Managementebene eines Unternehmens,
die durch die Bereitstellung von Standardübersichtsberichten sowie Berichten
über Abweichungen der Planung, Kontrolle und Entscheidungsfindung dienen. - 37Entscheidungsunterstützende Systeme DefinitionSysteme auf der mittleren Managementebene von Unternehmen,
die Daten mit ausgeklügelten analytischen Modellen
oder Datenanalysewerkzeugen kombinieren,
um schwach strukturierte oder unstrukturierte Entscheidungsfindungsprozesse
zu unterstützen. - 38Unterstützungssysteme DefinitonSysteme auf der strategischen Ebene des Unternehmens,
die die unstrukturierte Entscheidungsfindung
insbesondere durch erweiterte Grafik- und Kommunikationsfunktionen
unterstützen sollen. - 39Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme PPSAnwendungssysteme, die zur Planung, Entwicklung und Produktion
von Produkten und Dienstleistungen
sowie zur Überwachung des Produktionsablaufs dienen. - 40Rechnungswesensysteme

- 41IntegrationIntegration bezeichnet in der Wirtschaftsinformatik die Verknüpfung von Menschen, Aufgaben und Technik zu einem einheitlichen Ganzen, um den Folgen der durch Arbeitsteilung und Spezialisierung entstandenen Funktions-, Prozess- und Abteilungsgrenzen entgegenzuwirken.
- 42IntegrationsdimensionenIntegrationsgegenstand
Integrationsrichtung
Integrationsreichweite
Automationsgrad
Integrationszeitpunkt - 43Datenintegration Ziel - MittelpunktZiel: Redundanzarme Speicherung von Daten, die so insbesondere Dateninkonsistenzen abwenden hilft
Mittelpunkt: Logische Integrität von Datenbanksystemen, auf die mehrere Anwendungen zugreifen - 44FunktionsintegrationVoraussetzung: Bereits auf Datenebene durchgeführte Integrationsmaßnahmen, um „Ressourcen für die Übernahme weiterer gleichgearteter (Job Enlargement) bzw. anspruchsvollerer (Job Enrichment) Aufgaben“ freizusetzen,
Unterscheidung: Zwischen Ausrichtung nach Aufgabenträger und Datenfluss -
Einfluss: Nimmt zumeist Einfluss auf die organisatorische Gestaltung innerhalb eines Unternehmens - 45ProzessintegrationIm Zentrum der Betrachtung steht der zu integrierende Geschäftsprozess
Neben den zur Ausführung erforderlichen Daten und Funktionen werden zusätzlich ablauflogische Aspekte berücksichtigt - 46ProgrammintegrationAbstimmung einzelner Softwarebausteine im Rahmen eines integrierten Systems
Ziel: Informationstechnische Realisierung des fachlich-inhaltlichen Geschehens im Unternehmen - 47Kölner Integrationsmodell (KIM)Erfasst die wichtigsten, mittels Datenverarbeitung lösbaren Aufgaben einer Unternehmung und fließende Informationsströme
Für jede Aufgabe werden erforderliche Eingabedaten (und Ausgabedaten) ermittelt und Prozesse identifiziert, die diese Daten erzeugen (bzw. empfangen)
Bewusste Vernachlässigung unternehmensspezifischer Besonderheiten
Bildet Grundlage weiterer Integrationskonzepte (z.B. ARIS) - 48Von der Funktions- zur ProzessorientierungBislang vorherrschende Gliederung und Einordnung von Anwendungssystemen ist funktionsorientiert
In den Funktionsbereichen entstanden entsprechende bereichsspezifische Informationssysteme mit z.T. Dateninseln
Viele Geschäftsprozesse sind jedoch funktionsübergreifend - 49Intranetorganisations- oder unternehmens-internes, nicht öffentliches Rechnernetzwerk, das im Kern auf den Techniken des Internets basiert
- 50ExtranetIntranet, auf das einer definierten Gruppe organisations- und unternehmens-externer Benutzer Zugriff gewährt wird
- 51Intranets als unternehmensweite Informations-, Kommunikations und Anwendungsplattform VorteileIntranets
sind leicht skalierbar,
können alle Computer in einem praktisch nahtlosen Netzwerksystem vereinen
Websoftware stellt eine einheitliche Schnittstelle zur Verfügung
Intranets
ermöglichen ansprechende Umgebungen mit hohem Informationsgehalt, z.B. über Webseiten - 52Intranets zur Zusammenarbeit von Gruppen VorteileIntranets stellen eine umfangreiche Palette von Hilfsmitteln zur Schaffung von kooperativen (Arbeits-)Umgebungen zur Verfügung Mitglieder einer Organisation können so unabhängig von ihrem physischen Standort Informationen austauschen und an gemeinsamen Aufgaben arbeiten
- 53ERP-Systeme VorteileVorteile (Veränderung von vier Dimensionen)
Unternehmensstruktur − einheitliche Organisation
Management – unternehmensweite wissensbasierte Managementprozesse
Datenstruktur – einheitliche Plattform
Wettbewerbsfähigkeit – effiziente und kundenorientierte Geschäftsprozesse
Verbesserung der Koordination innerhalb des Unternehmens sowie der Effizienz und Entscheidungsfindung - 54ERP-Systeme HerausforderungenAufwendige Implementierung
Fehlerhafte Implementierung
Hohe Kosten der Einführung und gleichzeitig späte Realisierung der Vorteile
Inflexibilität
Ausbleibende Realisierung des strategischen Werts durch Inkompatibilität zu den eigenen Geschäftsprozessen - 55Enterprise Application Integration (EAI)befasst sich mit der Herausforderung, bestehende, zumeist heterogene Anwendungssysteme technisch und logisch zu koppeln
bezeichnet prozessorientierte Konzepte zur Planung, Durchführung und zum Management von unternehmensweiter Integration mittels geeigneter Methoden, Hilfsmittel und EAI-Software
Deutschsprachige Bezeichnung: Unternehmensweite Anwendungsintegration (UAI) - 56EAIEAI = zentrale Instanz (Hub-and-spoke; Nabe-Speiche > IT, Transport (z.B. Flugverkehr))
- 57Integrationsansätze nach Ring EinsatzbereicheEAI
Middleware - 58Electronic Data Interchange (EDI) DefinitionAutomatischer unternehmensübergreifender Austausch von strukturierten geschäftsrelevanten Daten
Austausch großer Mengen an Geschäftsdaten
EDI ist kein konkretes System, sondern eine Vielzahl von Standards und Ablaufregeln
Standardisierte und strukturierte Datenformate - 59Datenaustausch - Bedarf entlang der Wertschöpfungskette NachrichtentypenAusgetauschte Daten sind sehr häufig Bestandteil routineartiger Prozesse
Es gibt mehrere hundert ausgetauschter Nachrichtentypen
Die häufigsten sechs Nachrichtentypen machen 85% der schriftlichen Kommunikationsvorgänge aus:
Angebotsanfragen,
Bestellungen, Bestellungsänderungen,
Lieferscheine,
Empfangsbestätigungen und
Rechnungen - 60Datenaustausch - Bedarf entlang der Wertschöpfungskette Zwei grundlegende Arten von ausgetauschten InhaltenTransaktionsdaten (dynamische Elemente), z.B.:
Datum
Uhrzeit
Tagespreis
Artikelanzahl der Bestellung
Stammdaten (ändern sich selten), z.B.:
Kundendaten,
Vertragsdaten,
Artikeldaten
Vermeidung falscher oder veralteter Stammdaten - 61Electronic Data Interchange (EDI) Die zwei bedeutendsten EDI StandardsEDIFACT
Ein branchenübergreifender, internationaler EDI-Standard. EDIFACT ist weltweit, vor allem in Europa, weitverbreitet. Verantwortlich für EDIFACT sind die Vereinten Nationen.
Festgelegt nach der Norm ISO 9735.
ANSI X.12
Ein branchenübergreifender EDI-Standard, der hauptsächlich in den USA verwendet wird. Verantwortlich für diesen Standard ist das American National Standards Institute. - 62EDI-KonverterEDI-spezifische Software, die mithilfe von Mappings proprietäre Datenformate aus Anwendungssystemen in EDI-genormte Nachrichten und umgekehrt umwandeln kann.
- 63EDI-MappingsSammlung von Vorschriften zur Konvertierung einer Nachricht aus einer Struktur in eine andere.
- 64Supply Chain Management (SCM)Supply Chain Management heute nicht mehr auf Auftragsabwicklung beschränkt, sondern mit strategischen Aspekten verknüpft (Kopczakund Johnson, 2003):
Reduktion von Lagerbeständen und Lieferengpässen
Übergreifende Transport- und Warenstromoptimierung
Schaffung von Neugeschäft
Konkurrenzvorteil beruht durch vernetzten Wertschöpfungsketten auch auf Unternehmensnetzwerken - 65Upstream, DownstreamLogistik
Upstream („flussaufwärts“) – Beschaffungslogistik
Downstream („flussabwärts“) –
Vertriebslogistik
Öl- und Gasindustrie
Upstream – Gewinnung von Erdöl und Erdgas
Downstream – Verarbeitung und Vertrieb von Erdöl und Erdgas - 66Lieferkettenstrategie effizient vs. reaktivIdentifikation der Lieferkettenprozesse mit dem größten Wert für das Unternehmen
Eine effektive Lieferkettenstrategie reflektiert die Art des Bedarfs für die vom Unternehmen angebotenen Produkte
Einordnung nach Bedarfsmustern
Funktionale Produkte
Benötigen effiziente Lieferketten
Innovative Produkte
Benötigen reaktive Lieferketten - 67Just-in-Time DefinitionPlanungskonzept für eine minimale Lagerhaltung, wobei sämtliche Materialien und Waren genau zu dem Zeitpunkt eintreffen, zu dem sie gebraucht werden, und fertige Produkte versendet werden, sobald sie das Fließband verlassen.
- 68Just-in-Time Voraussetzungen Unvorhersehbare EreignisseVoraussetzungen:
genügend Informationen über Produkte
wann benötigt (Kunde)
wann produziert (Hersteller)
Unvorhersehbare Ereignisse:
Unsicherheiten
unsichere Produktnachfrage
zu späte Lieferungen von Lieferanten
defekte Teile / Rohmaterialien
Ausfälle von Produktionsprozessen - 69Efficient Consumer Response (ECR)ist eine konkrete Ausgestaltung des Pull-basierten Modells
- 70Squentielle Lieferketten Simultane LieferkettenSequentielle Lieferketten: Informationen und Material gelangen sequentiell von Unternehmen zu Unternehmen
Simultane Lieferketten: Informationen fließen gleichzeitig in viele Richtungen
Möglichkeit unmittelbarer Änderungen von Zeitplänen und Aufträgen - 71Funktionalität von SCM-Systemen Zentrales Ziel VorgehenZentrales Ziel:
Informationen sichtbar machen
Offene und schnelle Kommunikation
Die gemeinsame Nutzung von Informationen zwischen Mitgliedern der Lieferkette
Vorgehen: Supply-Chain-Management-Systeme automatisieren den Informationsfluss zwischen Unternehmen und deren Lieferkettenpartnern - 72Lieferkettensoftware kann im Wesentlichen unterschieden werden inSoftware zur Lieferkettenplanung
Software zur Lieferkettensteuerung - 73Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR)Unternehmen, die mit ihren Lieferanten und Kunden kooperieren, um
Bedarfsvorhersagen zu formulieren,
Produktionspläne zu entwickeln,
Versand-, Lagerhaltungs- und Beschaffungsaktivitäten zu koordinieren. - 74Operatives und analytisches CRMDie bisher beschriebenen Anwendungen unterstützen jeweils eine der folgenden CRM-Dimensionen:
Operative Aspekte CRM-Anwendungen, die direkt mit dem Kunden zu tun haben, z. B. zur Unterstützung im Callcenter und Kundendienst
Analytische Aspekte wertet die Daten der operativen Systeme aus und stellt sie dem Management für die Verbesserung der Geschäftsleistung zur Verfügung - 75MarktsegmentierungUnterteilung eines heterogenen Markts in kleinere, homogenere Untergruppen, in denen die Marketingaktivitäten zielgenauer ausgerichtet und effektiv gestaltet werden können.
- 76Funktionalität von CRM-Systemen Inhalt und Bisher und AbhilfeBeinhalten üblicherweise Software und Onlinewerkzeuge für
Verkauf
Kundendienst
Marketing
Ermöglichen die Automatisierung von Vertriebsaktivitäten (Sales Force Automation – SFA oder Vertriebsinformationssystem – VIS )
Bisher
Teile von Kundendaten waren oft auf isolierte Systeme verteilt – für Finanzen, Vertrieb, Verkauf, Kundendienst und Marketing – oder um Produktlinien, Geschäftsbereiche oder Kommunikationskanäle herum angeordnet.
E-Commerce schuf große Mengen weiterer Daten und verschärfte das Problem
Geschäftsprozesse hatten bisher nicht den Komfort des Kunden im Fokus
Abhilfe
Entwicklung von CRM-Systemen - 77Kundenkontaktpunkt (Customer Touch Point)Ein Kundenkontaktpunkt (auch als Berührungspunkt oder Customer Touch Point bezeichnet) meint die zeitlich, örtlich bzw. kommunikationskanalspezifisch bestimmte, konkrete Interaktion eines Kunden mit dem Unternehmen.
An diesem erfährt der (potenzielle) Kunde einen Eindruck von den Leistungen des Unternehmens sowie dem Unternehmen selbst.
Als Kommunikationskanäle können z. B. fungieren:
Telefon
E-Mail
Kunden-Helpdesk
konventionelle Post
Kaufbereich (POP – Point-of-Purchase) - 78Cross-Selling(Verkauf ergänzender Produkte)
Wird erzielt, wenn dem Kunden ergänzende Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden. - 79Upselling(Verkauf höherwertiger Produkte oder Folgeleistungen)
Wird erzielt, wenn neuen oder bestehenden Kunden höherwertige Produkte oder Leistungen angeboten werden. - 80Bündelung (Bundling)Verkauf zusätzlicher Produkte durch Produktkombination im Bündel, dessen Verkaufspreis niedriger ist als der Gesamtverkaufspreis der einzelnen Komponenten.
- 81AbwanderungsrateMaß für die Anzahl der Kunden, die keine Produkte oder Dienstleistungen von einem Unternehmen mehr nutzen oder kaufen. Sie ist ein Maß für das Wachstum oder das Schrumpfen der Kundenbasis eines Unternehmens.
- 82Kundenlebenszykluswert (CLTV oder CLV, Customer Lifetime Value)Differenz zwischen den Erlösen und den Ausgaben (etwa für Anwerbung und Bedienung) über die erwartete Kundenbeziehungsdauer (Lebensdauer), bezogen jeweils auf einen individuellen Kunden; der Wert dieses Betrags wird in heutigen Geldeinheiten ausgedrückt.
- 83Integrationsorientierung Horizontal und vertikal

- 84Das Y-Integrationsmodell nach Scheer

- 85Beziehungen zwischen Anwendungssystemen

- 86Der Auftragsbearbeitungsprozess

- 87Kategorien von unternehmens-weiten Anwendungssystemen

- 88Anwendungssysteme Traditionelle Anordnung

- 89Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) Innerbetrieblicher Fokus

- 90Unternehmensweite Anwendungssysteme Architektur

- 91Enterprise Application Integration (EAI) Informationsdrehscheibe

- 92Electronic Data Interchange (EDI) Klassifizierung weiterer beispielhafter EDI StandardsUN/EDIFACT
- 93Lieferkette (Supply Chain) Grafik

- 94Supply Chain Management Die wichtigsten Prozesse

- 95Bullwhip-Effekt (Peitschenschlag-Effekt)

- 96Lieferkettenmodelle Push- und Pull-basiert

- 97Customer Relationship Management (CRM) Perspektiven

- 98Electronic Commerce (E-Commerce)wird in einer engeren Begriffsfassung für die elektronische Unterstützung insbesondere von (Handels-)Aktivitäten verwendet, die im direkten Zusammenhang mit dem Kauf oder Verkauf von Produkten und Dienstleistungen stehen.
E-Commerce erstreckt sich darüber hinaus auf Konzepte und Komponenten, die mittels Informations- und Kommunikationstechnik die Koordination von inner- wie auch überbetrieblichen Leistungserstellungsprozessen optimieren helfen. - 99Electronic Business (E-Business)Zentral für Electronic Business ist die informationstechnische und organisatorische Vernetzung von Unternehmen mit allen Wirtschaftsakteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Zulieferanten bis Abnehmer.
Charakteristisch für E-Business ist damit zum einen eine um intraorganisationale Aspekte erweiterte Perspektive sowie zum anderen die Berücksichtigung einer (über-)betrieblichen Prozessorientierung. - 100Klassifizierungsansätze für E-Commerce SegmenteBusiness-to-Consumer (B2C)
Elektronischer Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen direkt an einzelne Verbraucher
Business-to-Business (B2B)
Elektronischer Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zwischen Unternehmen
Business-to-Administration (B2A)
Elektronischer Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen von Unternehmen an öffentliche Behörden bzw. den Staat
Consumer-to-Consumer (C2C)
Verbraucher verkaufen Produkte und Dienstleistungen direkt an andere Verbraucher - 101Phasen der digitalen Geschäftsabwicklung Strukturierungen

- 102Spezifika des internetbasierten E-CommerceUbiquität; Die Internet-/Webtechnologie steht überall und jederzeit am Arbeitsplatz, zu Hause und anderenorts etwa über Mobilfunk zur Verfügung.
Globale Reichweite; Die zugrunde liegende Technik reicht rund um die Welt.
Universelle Standards; Viele der zugrunde liegenden Standards sind im wesentlichen allgemein zugänglich, speziell Standards, die die Funktionsweise des Internets unmittelbar betreffen.
Reichhaltigkeit; Viedo, Audio, Textnachrichten sind möglich.
Interaktivität; Internet realisiert technisch einen Rückkanal.
Informationsdichte; Internet reduziert Kosten der Kommunikation, erhöht potentiell die Qualität von Infos.
Individualisierung/Kundenspezifische Anpassung; Leistungserstellung und Kommunikations lassen sich individualisieren
Soziale Technologie, benutzergenerierte Inhalte und Sozial Networking; Internet begünstigt die technische und Soziale Verbindung der Menschen. - 103Reichhaltigkeit (richness)Maß der Detailliertheit und des Umfangs relevanter Informationen,
die ein Unternehmen Kunden zur Verfügung stellen kann. - 104Reichweite (reach)Maß der Anzahl von Personen, zu und mit welchen das Unternehmen kommunizieren kann.
- 105InformationsasymmetrieSituation, in der die relative Verhandlungsstärke von zwei Parteien bei einer Transaktion dadurch bestimmt wird, dass eine Partei mehr an für die Transaktion relevanten Informationen besitzt als die andere Partei
Beispiel: Gebrauchtwagenkauf - 106Senkung von Transaktionskostenkategorien

- 107Interaktives Marketing und IndividualisierungWebseiten als Quellen von Kundeninformationen
Pflichtdaten, freiwillige Daten, Trackingfunktionen, …
Webindividualisierung
Das spezielle Zuschneiden von Webinhalten auf einen bestimmten Benutzer
Vorteile des Einsatzes individueller Vertriebsmitarbeiter zu viel geringeren Kosten realisierbar
Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen
Persönlich zugeschnittene Inhalte, Informationen und Dienstleistungen bereitstellen
Abgleich mit „Offline-Daten“
Z.B. Offline-Einkäufe, Kundendienstunterlagen, Produktregistrierungen
Effizienz/Effektivität vs. Datenschutz und Privatsphäre?
Und schon wieder ein neues Geschäftsmodell …?
Verkäuflichkeit und Wert von umfangreichen Daten?
Kundenbefragungen und Fokusgruppen sind teuer
Meinungen in Internetforen analysieren,
Online-Marktforschung, Onlineverhalten einer großen Anzahl von Kunden vieler verschiedener Webseiten - 108Blog= „Word Wide Web“ + „Logbuch“:
Webseite, die typischerweise eine Reihe von chronologischen (in der Reihenfolge von jüngsten zu ältesten) Einträgen des Verfassers sowie Links zu thematisch verwandten Webseiten enthält - 109BlogrolleSammlung von Links zu anderen Blogs
- 110Trackbacks / PingbacksListe von Einträgen in anderen Blogs, die sich auf einen Beitrag im ursprünglichen Blog beziehen
Meist Leserkommentare gestattet - 111Elektronischer MarktplatzVirtueller Markt innerhalb eines Datennetzes, etwa dem Internet, auf dem Mechanismen des marktmäßigen Tausches von Gütern und Leistungen informationstechnisch realisiert werden.
Elektronischer Markt i.w.S. vs. elektronischer Markt i.e.S.
Die Transaktionskoordination durch elektronische Märkte kann als informationsverarbeitende Einrichtung verstanden werden,
deren Leistung über eine einfache Unterstützung der Kommunikationsphase hinausgeht. - 112Elektronische Markplätze Vorteile für MarktteilnehmerElektronische Unterstützung der Koordinationsmechanismen
Vollständige Koordination (z.B. Preisbildung)
Einfache Koordinationsunterstützung (z.B. Preisinformation)
Vereinfachung der Aktivitäten der Informationsbeschaffung und -auswertung
Verringerung der Informationsasymmetrie
Verringerung der zeitlichen und räumlichen Distanz
Gleichberechtigung der Marktpartner
Freiwillige Marktteilnahme
Offenheit des Marktzugangs
Marktgeschehen durch menschliche Interpretation der Marktsituation beeinflusst - 113BörseElektronischer Marktplatz eines Drittanbieters,
der primär transaktionsorientiert ist
und für punktuelle Einkäufe den Kontakt
zwischen vielen Käufern und Verkäufern herstellt. - 114Digitale ProdukteDigitale Produkte sind Ansammlungen von Daten,
die in vollständig digitaler Repräsentation gespeichert vorliegen
und ohne Bindung an ein physisches Trägermedium
über Kommunikationsnetzwerke vertrieben werden können.
Beispiele:
Software
Informationen (digitale Texte, Bilder, Videos, Audio) - 115Kennzeichen von digitalen ProduktenReproduktion und Distribution
wenig Mehraufwand
Anzahl Kopien prinzipiell unbegrenzt
Kopien im Bedarfsfall erstellbar (geringe Lagerhaltung)
Gleichwertigkeit von Original und Kopie
Veränderbarkeit
Nachteil: leicht vorzunehmende Modifizierung zur Verfälschung und Manipulation durch Unbefugte
Vorteil: schnelle nachträgliche Fehlerkorrektur und einfache Aktualisierung
Unterteilbarkeit in kleinere Einheiten und einfache (Re-) Kombinierbarkeit
(z. B. „Mashups“) - 116Kennzeichen von digitalen Produkten Hohe Produktions- und niedrige Grenzkosten der ReproduktionDigitale Informationsgüter haben eine besondere Kostenstruktur:
Hohe Fixkosten (first copy costs)
Fixkosten zumeist versunkene Kosten (sunk costs)
Marginale Kosten nahe Null
Keine Kapazitätsbeschränkungen
Problem: Preissetzung
Preis = Grenzkosten?
Ruinöse Konkurrenz oder Monopolisierung
Lösungsansatz: Dem Preiswettbewerb ausweichen (siehe nächstes Kapitel)
Hohe Produktions- und niedrige Grenzkosten der Reproduktion
Verschleißfreiheit
Schnelle Verbreitungsgeschwindigkeit
Nutzungsalternativen
Nicht Produkt an sich, sondern Verwendungsweise (Lesen, Drucken, Verschenken usw.) stiftet Wert
Erfahrungsgüter - 117Ökonomie steigender Grenzerträge (increasing returns)

- 118Evolution versus RevolutionEvolution
Produktinnovation ist abwärtskompatibel und bietet somit einen Wechselpfad
Reduktion der Wechselkosten
Wechselanreiz nur bei höherer Leistung
Trade-off: Kompatibilität belastet Leistung
Bsp: MS Office 2016 / 2011
Revolution
Produkt wird als neues Netzwerkgut sofort auf den Markt gebracht
Andy Groove: „10X rule of thumb“
Riskante Strategie, taugt womöglich nur für bereits stark positionierte Unternehmen - 119Offenheit versus KontrolleZiel:
Profitmaximierung; abhängig von Wert des Netzes, multipliziert mit Anteil am Netz; neu: Trade-off
Offene Standards führen zu schneller wachsenden Netzen Varianten:
Völlig offen (open source)
Allianzen (z.B. Wintel)
(Neutrale) vertrauenswürdige Dritte (third parties)
„Sponsor“ (z.B. SUN / Java)
Kontrollierte Standards erhöhen den Gewinnanteil
Tendenziell nur durch Marktführer realisierbar - 120Der Lock-in-EffektWechselkosten können prohibitiv hoch sein,
sodass Konsumenten in der Nutzung eines Gutes „gefangen“ werden
Der Lock-In-Effekt ist abhängig von den totalen Wechselkosten
Totale Wechselkosten = Wechselkosten des Konsumenten +
Kosten (z.B. Marketing) des neuen Anbieters
Die totalen Wechselkosten sind versunkene Kosten
Nur geringfügige Manipulierbarkeit (z.B. Rabatte durch Freiminuten)
Anwendungsbeispiel: providergebundene E-Mail-Adressen - 121Idee der Marktsegmentierung (durch Preis- und Produktdifferenzierung) Unterscheidung nach PigouPreisdifferenzierung ersten Grades
„individueller Preis“
Preisdifferenzierung zweiten Grades
Teilmärkte, mit Selbstselektion
Preisdifferenzierung dritten Grades
isolierte Teilmärkte - 122Marktsegmentierung Einige SpielartenPreisdifferenzierung
Produktdifferenzierung
Versioning
Bündelung - 123Ausgangspunkt: Marktsegmentierung Unteres Marktsegment„Unteres Marktsegment“:
p=0, Shareware o. Studenten-Version, „schlechteres“ Produkt
Ziel: Kritische Masse erreichen
Mittel: Kunden für oberes Segment gewinnen
z.B. durch Verschenken („follow the free“) - 124Ausgangspunkt: Marktsegmentierung Oberes Marktsegment„Oberes Marktsegment“:
P > mc (marginal costs), Profi-Version etc.
Ziel: Preisaufschläge durchsetzen
Mittel: Kundenbindung, Kunden vom unteren Segment fernhalten, z.B. durch
Erhöhung der Bequemlichkeit,
Ausnutzung der Knappheit der Ressourcen Zeit,
Aufmerksamkeit,
Vertrauen - 125Marktsegmentierungsstrategien VI PreisbündelungBeispiele:
Traditionelle Medien:
Sparmenüs bei McDonald‘s und PizzaHut
Electronic Commerce:
AOL mit Angeboten wie E-Mail, Zugang zum WWW, Chat-Foren, Hotline usw.
Formen der Preisbündelung:
Entbündelung (alle Produkte separat)
Gemischte Bündelung (alle separat und als Bündel)
Reine Bündelung (alle Produkte nur gemeinsam als Bündel) - 126IntermediärUnter Intermediär wird ein ökonomisch handelndes Wirtschaftssubjekt verstanden,
das aufgrund von Informationsunvollkommenheiten zwischen Wirtschaftssubjekten
im weitesten Sinne vermittelt.
Direktvertrieb über das Internet - 127DisintermediationDie Eliminierung von Organisationseinheiten
(z.B. Handelsstufen) oder Geschäftsprozessschritten, die für bestimmte Vermittlungsaktionen in der Wertschöpfungskette verantwortlich sind
Einsparpotenzial und „Win-Win-Situation“: Niedrigere Preise und höhere Gewinne - 128Reintermediation im E-CommerceDie Verschiebung der Vermittlerrolle innerhalb der Wertschöpfungskette zu einem anderen, neuen Träger
- 129ransaktionskostentheoretische AnalyseEine differenziertere Betrachtung lässt erkennen, dass insbesondere in Folge der Konzentration der Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen und des durch Käufermärkte herrschenden Preisdrucks Intermediäre auch in der Internet-Ökonomie eine wertschöpfende Stellung einnehmen werden.
In Abhängigkeit von der Höhe der Transaktionskosten wird es sowohl zum einem Ausscheiden von Intermediären aus dem Markt kommen als zur Wahrnehmung neuer Aufgaben durch neue Mittler. - 130GeschäftsmodellAbstraktion des Wesens eines Unternehmens, der Art und Weise, wie dieses Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung stellt, und der Art und Weise, wie das Unternehmen Wert generiert.
- 131Elektronisches Zahlungssystem DefinitionDie Verwendung von digitalen Techniken, wie Kreditkarten, Smartcards und internetbasierten Zahlungssystemen, um für Produkte und Dienstleistungen auf elektronischem Weg zu zahlen.
- 132Zahlungssysteme

- 133Spezielle Serversoftware für E-Commerce unterstütztEinrichtung elektronischer Verkaufsräume und Kataloge, um Produkt- und Preisinformationen anzuzeigen
Entwurf von elektronischen Einkaufskörben
Vereinbaren und Überwachen von Lieferbedingungen
Anschluss an Systeme zur elektronischen Zahlungsabwicklung
Anzeige der Produktverfügbarkeit
ggfs. Verbindung zu Backoffice-Systemen - 134Webbasierten E-Commerce Zusammenspiel mehrerer Komponenten

- 135HitsAnzahl einzelner abgerufener Elemente von einer Webseite (z. B. einzelne Grafiken oder Textbausteine)
- 136Page Impressions (Seitenabrufe):Anzahl der Zugriffe auf eine Webseite, unabhängig von der Menge der darin eingebundenen Elemente
- 137Ad Impressions (Werbekontakte):Anzahl der Auslieferungen eines Werbemittels (etwa in Form eines Werbebanners)
- 138Ad ClicksZahl der Klicks auf ein Werbemittel (z. B. auf einen Werbebanner), das meist zur Website des Werbungstreibenden gelinkt ist
- 139Click Through RateVerhältnis von Ad Clicks zu Ad Impressions
- 140Visits (Besuche)Zusammenhängende Seitenabrufe durch einen Nutzer in einem bestimmten Zeitraum (in einer Session)
- 141Stickiness (Verweildauer)Verweildauer pro Visit (etwa in Minuten)
- 142VisitorsAnzahl der Personen, die eine Website aufgesucht haben. Besucht die gleiche Person eine Website zweimal hintereinander, so werden zwei Visitors gezählt
- 143Verträge im InternetBestellt der Käufer die Sache im Internet, verpflichtet er sich damit zwar zum Kauf.
Der Vertrag kommt jedoch erst zustande, wenn der Verkäufer dieses Angebot auch annimmt, z. B. indem er es bestätigt.
Zu beachten:
Gestaltung der Benutzeroberfläche kann Einfluss auf Vertragsinhalte haben
Informationspflicht muss eingehalten werden - 144Beweiskraft von Verträgen im InternetInhalt einer E-Mail oder einer Datenbank ist einfacher zu manipulieren.
- 145Elektronische Signatur„Elektronische Signaturen sind Daten in elektronischer Form, die anderen elektronischen Daten beigefügt oder logisch mit ihnen verknüpft sind und die der Authentifizierung dienen.“
- 146Widerrufsrecht und Informationspflichten im InternetKaufvertrag kann ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen widerrufen werden.
- 147AbsatzkanalkonflikteVerwendung von neuen Absatzmärkten kann zu Konflikten mit traditionellen Absatzkanälen führen:
Vertriebspersonal und die Distributoren befürchten, dass ihre Erträge sinken, wenn Kunden direkt im Internet einkaufen
Kunden kaufen online oft direkt beim Hersteller, ohne über Distributoren zu gehen
Absatzkanalkonflikt
Konkurrenz zwischen zwei oder mehr Distributionskanälen, über die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens verkauft werden - 148Informationsmanagement (IM)Informationsmanagement (IM) soll im Hinblick auf die Unternehmensziele den bestmöglichen Einsatz der Ressource Information gewährleisten.
Es umfasst das Management
der Informationswirtschaft,
der Informationssysteme,
der Informations- und Kommunikationstechniken
sowie der übergreifenden Führungsaufgaben - 149Informationsorientierung Drei DimensionenFähigkeiten und Kultur beim Umgang mit Informationen
Fähigkeiten zur Umsetzung operativer Informationsmanagementaufgaben
Breite des IT-Einsatzes - 150Führungsaufgaben des InformationsmanagementsIT-Governance
IT-Prozesse
Strategie
IT-Personal
IT-Controlling - 151InformationslebenszyklusUnter dem Informationslebenszyklus im Rahmen des Informationsmanagements wird der Zyklus von
Bedarfsbestimmung,
Beschaffung,
Organisation,
Produktion,
Distribution,
Nutzung und
Entsorgung
von Information verstanden. - 152Management der Erfolgssteigerung und Potenzialvergößerung durch I&K-Technik (Säule des Informationsmanagements)Gegenstand: I&K-technikbasierte Erfolgssteigerungen, Produkte und Dienstleistungen
Strategische Erfolgs- und Potentialplanung
Planung von I&K-technikbasierten Produkten und Diensleistungen
Organisationsentwicklung
Controlling der Erfolgssteigerung und Potentialvergrößerung - 153Neue Formen der Arbeitsteilung und Wertschöpfung

- 154IT-GovernanceBestandteil der Führungsaufgaben des IT-Managements sowie der Unternehmensführung zur Sicherstellung einer unternehmensstrategiekonformen, effektiven Steuerung und Nutzung der IT.
- 155IT-StrategieDie IT-Strategie eines Unternehmens widmet sich der Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Verbesserung der Wettbewerbsposition durch den Einsatz von IT.
- 156Strategic-Alignment-Modell (SAM)

- 157Geschäftsstrategiebeantwortet die Frage, wohin ein Unternehmen sich entwickeln soll und warum
- 158IS-Strategiebestimmt die organisatorischen Anforderungen an Informationssysteme und damit die „IT-Nachfrage“, um die Geschäftsstrategie zu unterstützen.
- 159IT-Strategiezeigt auf, wie das „IT-Angebot“ (d.h. die notwendige Infrastruktur und die benötigten Dienstleistungen) zur Verfügung gestellt werden sollte.
- 160Priorisierung von IT-ProjektenNutzen - Finanzieller Nutzen und Nicht finanzieller Nutzen
Einfachheit der Durchführung - Projektrisiko und Projektkomplexität - 161Geschäftsprozessmanagment Fünf Stufen des ProzessmodellsVerantwortung - Beschreibung - Messung - Beherrschung - Verbesserung
(Kreislauf) - 162Geschäftsprozessmanagment Reifegrade von GeschäftsprozessenPyramiede:
1. Idealzustand
2. Verbesserter Zustand
3. Beherrscht (Input, Tätigkeiten und Output sind für alle Beteiligten akzeptabel)
4. Definiert
5. Unbeschrieben - 163Die wichtigsten TCO-PositionenHardwareanschaffung
Softwareanschaffung
Installation
Schulung
Support
Wartung
Komplementäre Infrastruktur
Ausfallzeit
Raumbedarf und Energie - 164Balanced Scorecard (BSC)Finanzen
Geschätsprozesse
Bildung/Kenntnisse und Wachstum
Kunden
(alles Unternehmensziele und Zielgrößen) - 165COBITCOBIT liefert einen Rahmen, der helfen soll, dass
IT mit dem Geschäft abgestimmt ist,
IT das Geschäft unterstützt und den Unternehmensnutzen maximiert,
IT-Ressourcen nicht verschwendet werden und
IT-Risiken angemessen gesteuert werden.
IT-Performance messen - 166IT-SourcingBezeichnet die Beschaffung der Informationstechnologie eines Unternehmens über interne Ressourcen oder durch Beauftragung an externes Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung der jeweiligen Dienstleistung spezialisiert hat.
- 167Service Level Agreement (SLA)Werden vor dem Bezug von IT-Dienstleistungen sowohl bei internen als auch bei externen Quellen zwischen Benutzern und Dienstleistern ausgehandelt. Die Grundlage solcher Abkommen ist die Erbringung von Dienstleistungen zu vereinbarten Kosten. Die Service Level Agreements sichern die Bereitstellung von IT-Dienstleistungen.
- 168IT-ComplianceBezeichnet das Sicherstellen, dass alle für die Unternehmens-IT relevanten Rechtsnormen (Gesetze und die damit zusammenhängenden Bestimmungen und Verordnungen) sowie Regelungswerke von Behörden zur Interpretation oder Ausführung dieser Rechtsnormen nachweislich eingehalten werden.
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- Wirtschaftsinformatik Teil 2
- Creado por
- Sabrina Heckler
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