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Fichas

Medikamentöse Behandlung psychischer Störungen

Clara Vanessa Biopsychologie 2. Semester Alemán 36 fichas

Fichas del conjunto (36)

  1. 1Diathese-Stress-Modell psychischer StörungenDiathese: Disposition/Vulnerabilität für eine bestimmte Krankheit; Tendenz eines Menschen, auf eine bestimmte Weise auf Belastungen zu reagieren.
    • Zentrale Annahme: zur Entwicklung einer Störung sind sowohl Diathese als auch Stress notwendig.
  2. 2Welche beiden Faktoren beeinflussen krank/gesund-> Unspezifische, belastende Lebensereignisse
    -> Spezifische Disposition: kognitive und biologische Faktoren
  3. 3Schizophrenie - positive Symptome/negative: Unterschiedpos. Symptome setzen gewöhnlich im Erwachsenenalter plötzlich ein.
    neg. Symptome setzen früh im Leben ein Entwickeln sich langsam über längeren Zeitraum
  4. 4Positive SymptomeWahnvorstellungen
    - Halluzinationen
    - Sprachstörungen
    - Bizarres Verhalten
  5. 5Negative Symptome- Reduzierte Sprache (Alogie)
    -Emotionslosigkeit
    - Antriebslosigkeit
    - Sozialer Rückzug
    - intellektuelle Behinderung
  6. 6Therapie Schizophrenie: Klassische AntipsychotikaBlockade von Dopaminrezeptoren (besonders D2)
    -> wirken hauptsächlich auf Pos.symptomatik
    • Teilweise schwere Nebenwirkungen (ähnlich der Parkinson-Erkrankung)
  7. 7Atypische Antipsychotika (2./3.Generation)Wirken auf Positiv- und Negativsymptomatik
    • Weniger motorische Nebenwirkungen
    • Sehr viele verschiedene Substanzen.
    • Ansprechen auf bestimmtes Mittel muss erprobt werden. • Verschiedene Nebenwirkungen.
    • Wirken an D1, D4 und Serotonin- Rezeptoren
  8. 8Nebenwirkungen klassischer Neuroleptika/Antipsychotika -> Extrapyramidale StörungenBeeinflussung des nigrostriatalen Pfades: Extrapyramidale Störungen (Parkinsonähnliche Symptome)
    • Tremor (Zittern)
    • Akinese (Bewegungsarmut) • Rigor (Muskelstarre)
    • Mimikverlust
  9. 9Nebenwirkungen klassischer Antipsychotika: Tardive Dyskinesie !!!WICHTIG!!!Unwillkürliche stereotype Bewegungen
    • Besonders Saug- Schnalz- und Kaubewegungen, Arm-, Bein-, und Rumpfbewegungen
    • Mechanismus unklar
    • Häufiger, je länger Antipsychotika genommen werden
  10. 10Nebenwirkungen klassischer Antipsychotika: Beeinflussung des tuberohypophysischen PfadesNeuroendokrinologische Nebenwirkungen
    Viele Effekte auf das autonome Nervensystem
    -Brustvergrößerung
    • Sexuelle Störungen
    • Störungen im Menstruationszyklus
    • Wachstumsstörungen • Gewichtszunahme
  11. 11Nebenwirkungen klassischer Antipsychotika: Antipsychotika beeinflussen auch cholinerge und adrenerge Neurone: NebenwirkungenViele Effekte auf das autonome Nervensystem
    • Mundtrockenheit
    • Sehstörungen
    • Verdauungsprobleme
    • Schwindel
    Sedierung (Dämpfung von Funktionen des zentralen Nervensystems)
  12. 12Malignes neuroleptisches Syndrom• Lebensbedrohlich
    • Fieber, verändertes Bewusstsein
    • Instabilität des autonomen Nervensystems (schnelle
    Herzrate, Fluktuation des Blutdrucks)
    • Selten und fast nur am Anfang der Behandlung
    • Mechanismus unklar
  13. 13Nebenwirkungen Atypische Antipsychotika• Wirken besser auf Negativsymptomatik
    • Wirken an Dopaminrezeptoren aber auch an anderen Rezeptorsystemen (z.B. Serotonin)
    • Weniger motorische Nebenwirkungen (Langzeitfolgen teilweise unklar)
  14. 14Wo finden Nebenwirkungen der l. Antipsychotika statt?- Beeinflussung des tuberohypophysischen Pfades
    - Antipsychotika beeinflussen auch cholinerge und adrenerge Neurone
  15. 15Depression: Neurobiologische Theorien: Monoamin-HypotheseReduzierte Monoamin- Konzentration
    (bes. Noradrenalin und Serotonin) im ZNS führt zu Depression
  16. 16Belege Monoamin-Hypothese• MAO (Monoaminoxidase)-Hemmer reduzieren Depressions-Symptome
    • Reduzierte Mengen von Noradrenalin- und Serotoninmetaboliten in Nervenwasser, Blut und Urin von Depressiven
    • Monoamin-Agonisten (z.B. Kokain) produzieren manieähnliche Symptome
  17. 17Belege Monoamin Hypothese durch Autopsie Studien• Autopsie-Studien: Anzahl von Serotonin- und Noradrenalinrezeptoren ist im Hirngewebe von Patienten (ohne Psychopharmaka) erhöht (-> Mangel an Ausschüttung von Monoaminen, kompensatorische Erhöhung der Zahl von Rezeptoren)
  18. 18Widerspruch Monoamin-HypotheseABER
    • Viele Phänomene, z.B. die verzögerte Wirkung der Antidepressiva sind so nicht zu erklären.
    => Wahrscheinlich haben Monoamine einen modulatorischen Einfluss auf andere Systeme
  19. 19Glukokortikoid HypotheseStressreaktion: Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse
    Depression:
    Störung des Feedbackmechanismus
  20. 20Belege Glukokortikoidhypothese• Depression: oft veränderte Stresshormonspiegel (z.B. Cortisol)
    • Offen: Ursache oder Folge der depressiven Störung?
    • Stress geht depressiven Episoden oft voraus
    • Fehlfunktionen an Kortikosteroidrezeptoren
  21. 21Neurotropische Hypothese:Neurotrophine ~ „Nervennährstoffe“• Schützen Zellen
    • Unterstützen Zellfunktionen
    • Herstellung von Verbindungen zwischen NZ• Unreife Neurone konkurrieren um limitierte neurotrophische Faktoren -> Nur Neurone, die erfolgreich synaptische Verbindungen knüpfen, bekommen genügend Neurotrophine f. überleben
  22. 22Neurotrophische Hypothese und DepressionDepression: Zellschädigungen durch zu niedrige Konzentration von Neurotrophinen
  23. 23Therapie- Monoaminoxidase-Hemmer
    - Trizyklische Antidepressiva
    - Antidepressiva d. 2. Generation:
    Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
    Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer
    - Lithium
  24. 24Monoaminoxidase-Hemmer Trizyklische Antidepressiva Antidepressiva d. 2. Generation Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer : Gemeinsamkeiten- Für Depressionen
    - Wirken alle etwa gleich gut
    - Ansprechen auf gewisses Mittel muss erprobt werden
    - Verschiedene Nebenwirkungen
    - Wirkung tritt verzögert ein
  25. 25Wofür wird Lithium eingesetzt?Manie/Bipolare Störungen
  26. 26Nebenwirkungen MAO HEMMERNasensprays,Erkältungsmedikamenten,Amphetaminen,Kokain: -> verstärkte Effekte, da sie auch auf Noradrenalin wirken->, erhöhte Temperatur
    Schlafstörungen,Blutdruckveränderungen,Gewichtszunahme
    AbbauverzögerungvielerSubstanzen:z.B.Barbiturate,Aspirin, Alkohol, Opiate
  27. 27Nebenwirkungen MAO HEMMER: Käse-Effekt– „Käse-Effekt“: Käse, Wein, Bananen, Salami (und viele andere Speisen) enthalten Tyramin. Tyramin wird in der Leber durch MAO abgebaut. Da dieses gehemmt ist kann es zu Bluthochdruck, u.U. Schlaganfall bei tyraminreicher Kost kommen -> spezielle Diät.
  28. 28Trizyklische Antidepressiva chemische Struktur und WirkungsweiseChemische Struktur: 3 Benzolringe
    • Blockieren die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin
  29. 29Trizyklische Antidepressiva: NebenwirkungenHistamin-Rezeptor-Blockade:Sedierung
    – Acetylcholin-Rezeptor-Blockade:trockenerMund, Schwindel, Darmträgheit, Verwirrung, Gedächtnis- und Sehstörungen
    – kardiovaskuläreProbleme
    – Bei nur geringer Überdosierung toxisch
  30. 30Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-HemmerWirken nur auf das serotonerge, nicht auf das noradrenerge System
    • Bekannt: Fluoxetin (Fluctin)
    • Weniger Nebenwirkungen als andere Antidepressiva
  31. 31Nebenwirkungen Trizyklische AntidepressivaAngst,Ruhelosigkeit,Bewegungsstörungen,Übelkeit,Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und sexuelle Störungen (40-70 % der Patienten !)
    – Physische Abhängigkeit möglich (Entzugserscheinungen in 60 % der Patienten) Cave: Aktivierung kann vor Stimmungsaufhellung auftreten – Suizid
  32. 32Nebenwirkungen Trizyklische Antidepressiva: „Serotoninsyndrom“„Serotoninsyndrom“:Veränderungen der psychischen Verfassung, Ruhelosigkeit, rasche unwillkürliche Muskelzuckungen, gesteigerte Reflexbereitschaft, Schwitzen, Schüttelfrost, Zittern
  33. 33Lithium als Therapie von Depressionen– Einfaches Metallion, Mittel der Wahl
    – Serotonin-Agonist und Katecholamin-Antagonist
    – Vermindert Extreme von Emotionen in beiden Richtungen– Hat keinen Effekt auf Stimmung und Verhalten bei gesunden PersonenLangzeit- Kompensationsreaktion des Gehirns, genauer Mechanismus unklar
  34. 34Lithium Nebenwirkungen (Meist gering)Ermüdung, verstärkter Durst, Tremor, Gedächtnisprobleme, Gewichtszunahme
    - Kann auch normale Stimmungsschwankungen reduzieren
    – Salzverlust bei extremen Schwitzen, Durchfall, Übergeben, Dehydration, salzbeschränkte Nahrung kann zu toxischen Niveau an Lithium führen
  35. 35Auf was muss bei der Lithiumgabe besonders geachtet werden?Lithiumniveau im Blut muss beobachtet werden wegen genannter toxischer Gefahr
  36. 36—

Información

Descripción
2. Semester Biopsychologie Fichas sobre Medikamentöse Behandlung psychischer Störungen, creado por Clara Vanessa el 28/05/2016.
Creado por
Clara Vanessa
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