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Fichas

Biochemie

Franz Lagler Alemán 142 fichas

Fichas del conjunto (142)

  1. 1Welche fünf chemischen Stoffklassen gibt es?- Kohlenhydrate
    - Lipide
    - Proteine
    - Nucleinsäuren
    - Cofaktoren
  2. 2Wie entstehen aus mehreren Monomeren ein Polymer?- Dehydratisierende Kondensreaktion (Abgabe von Wasser)
  3. 3Wie entstehen aus einem Polymer wiederum die einzelnen Monomere?- Spaltung durch Hydrolyse (Wasser muss zugeführt werden)
  4. 4Woraus bestehen 1.) Polysaccharide 2.) Proteine 3.) Nucleinsäuren1.) Monosaccharide
    2.) 20 verschiedene Aminosäuren
    3.) 8 verschiedene Nucleotide
  5. 5Welche Speichersubstanzen gibt es?- Stärke
    - Neutralfette
    - Glycogen
  6. 6Wie entstehen Aminosäuren?mittels Kondensreaktion durch Peptidbindungen
  7. 7Was sind Proteine?Als Proteine bezeichnet man lange Polypeptidketten
  8. 8Welche 8 verschiedenen Nucleotide gibt es?für DNA:
    dAMP (desoxi-Adenosinmonophosphat) - Thymidin statt Uracil!!
    für RNA:
    UMP (Uridinmonophosphat)
  9. 9Was besagt der erste Hauptsatz der Thermodynamik= Energieerhaltungssatz
    - bei jeder chemischen bzw. physikalischen Veränderung bleibt die Gesamtenergie gleich
  10. 10Was besagt der zwei Hauptsatz?= Entropiesatz (Entropie = Unordnung)
    - bei allen natürlichen Prozessen nimmr Entropie zu
    - bei jeder Energieumwandlung bzw. -übertragung geht ein Teil der Energie als Wärme verloren
  11. 11Was ist die Enthalpie?- Delta H = Wärmeinhalt (Differenz zwischen End- & Anfangszustand)
  12. 12Was ist Entropie?- Delta S = Unordnung (Differenz zwischen End- & Anfangszustand)
  13. 13Was ist die Gibbs'sche freie Energie?- Delta G = D H - T*Delta S
  14. 14Was ist eine exotherme Reaktion?- Reaktion die spontan abläuft
    - Gleichgewichtskonstante > 1
    - freie Enthalpie < 0
    - Arbeit kann geleistet werden
  15. 15Was ist eine endotherme Reaktion?- Reaktion kann nicht spontan ablaufen
    - es muss Energie zugeführt werden
    - freie Enthalpie > 0
    - Gleichgewichtskonstante < 1
  16. 16Wie kann es sein, dass unsere Zellen derart geordnet sind, wenn doch alles Entropie anstrebt?- Organismen sind mit ihrer Umgebung im Austausch
    - Dynamische Fließgleichgewichte (Zahl der Elemente = stady state bleibt gleich) stellen sich ein, diese werden durch Energieaufwand aufrechterhalten
  17. 17Was ist eine gekoppelte Reaktion?-eine energetisch günstige Reaktion treibt eine energetisch ungünstige an
    - diese müssen jedoch gekoppelt werden, in der Biochemie übernehmen Enzyme diese Funktion
  18. 18Was sind Eigenschaften von Enzymen?- hochselektiv (jedes Enzym beschleunigt nur eine ganz bestimmte Reaktion)
    - senken Aktivierungsenergie
    - erleichtern Übergangszustände (Gleichgewicht stellt sich schneller ein)
    - beschleunigen Reaktionsgeschwindigkeit
  19. 19Was können Enzyme NICHT?- die freie Energie verändern
    - Lage des Gleichgewichts verändern
  20. 20Wie können organische Verbindungen angegeben werden?- Summenformel
    - Strukturformel
    - Mischformel
    - Kurzschreibweise
  21. 21Was sind Valenzelektronen?= Außenelektronen
  22. 22Was besagt die Oktettregel?- Atome erreichen einen Idealzustand (werden zu Edelgasen), wenn sie die äußerste Schale voll mit 8 Elektronen besetzen (Außnahme bildet die erste Schale!)
  23. 23Was ist eine kovalente Bindung?- zwei Atome teilen sich gemeinsam Elektronen (gemeinsames Orbital)
  24. 24Was ist eine ionische Bindung?- ein Atom überträgt ein Elektron auf ein anderes (eines wird durch die Elektronenaufnahme dadurch negativ = Anion, das andere positiv = Kation)
  25. 25Was besagt die Elektronegativität?- gibt an, wie stark ein Element Elektronen anzieht
    - nimmt nach rechts zu (innerhalb einer Periode)
    - nimmt nach unten ab (innerhalb einer Gruppe)
    - Edelgase haben keine Elektronegativität
    - Fluor hat höchste Elektronegativität
  26. 26Was sind Eigenschaften von Wasser?- besteht aus einem Sauerstoffatom & 2 Wasserstoffatomen
    - Lösungsmittel für anderen polare Stoffe
    - polar
    - sehr kohäsiv (Wasser aus vielen Wasserstoffbrücken)
    - kann als Säure oder Base reagieren
    - Hydroniumion hat Proton aufgenommen
    - Hydroxidion hat Proton abgespalten
  27. 27Was ist der hydrophobe Effekt?- hydrophobe/unpolare Moleküle lagern sich in Wasser zusammen, da diese die Oberfläche verringert & die Anzahl geordneter polarer Moleküle steigt = Entropie steigt
  28. 28Was ist ein Kolloid?- stabile Suspension von großen, nicht gelösten Molekülen in einer wässrigen Zellflüssigkeit
  29. 29Was ist ein Ester?Verbindung eines Alkohols mit einer Carbonsäure (einmal doppelte O-Bindung, einmal einfache O-Bindung)
    - Fette sind Ester
  30. 30Was ist ein Thioester?Verbindung eines Thiols mit einer Carbonsäure (einmal doppelte O-Bindung, einmal S-Bindung)
  31. 31Was ist ein Ether?- Verbidnung zweier Alkohole (einfache O-Bindung zwischen zwei Resten)
  32. 32Was ist ein Säurenahydrid?- Verbindung zweier Carbonsäuren (es kommen nur C Atome mit jeweils doppelter O-Bindung vor)
    - Beispiel: Essigsäureanhydrid
  33. 33Was ist ein Phosphorsäureanhydrid?- Verbindung zweier Phosphosäuren (es kommen jeweils nur P-Atome mit doppelter O-Bindung und einfacher OH- Bindung vor)
    - Beispiel: ATP & ADP
  34. 34Was ist ein gemischtes Anyhdrid?- Verbindung zweier unterschiedlicher Säuren (es kommt sowohl ein P-Atom mit doppelter O-Bindung und einfach OH-Bindung als auch ein C-Atom mit doppelter O-Bindung vor)
    - Beispiel: 1,3-BPG
  35. 35Eigenschaften von Zucker- Verbindung mindestens zweier Hydroxylgruppen = Alkohol
    - Verbindung mindestens einer Carbonyl- bzw. Ketongruppe
    - besitzt Chiralitätszentrum (kann nicht gespiegelt werden)
    - komm in der Natur in D-Form vor (OH-Gruppe des fünften C-Atoms rechts bei Glucose)
  36. 36Erkläre die folgenden Begriffe! 1.) Strukturisomere 2.) Steroidisomere 2.1) Konformationsismoerie 2.2) Enantiomere 2.3) Diastereomerie1.) = Konstitutionsisomere, weisen unterschiedliche Struktur auf, haben praktisch komplett unterschiedliche Eigenschaften
    2.) haben gleiche Struktur, aber unterschiedliche räumliche Anordnung der Atome
    2.1) lassen sich durch die Drehung von Einfachbindungen ineinander überführen
    2.2.) = Spiegelbildisomere eines Moleküls; haben komplett gleich physikalische Eigescnhaften
    2.3) alle deine keine Enantiomere sind (cis-trans-Isomere)
  37. 37Was sind Halbacetale?Verbindung zwischen einem Aldehyd & Alkohol
    -führt zur Ringbildung bei Zuckern
  38. 38Was ist der Unterschied zwischen Alpha- & Beta-Glucose?- OH-Gruppe bei 1. C-Atom bei Alpha unten, bei Beta oben
  39. 39Was ist ein Pyran, was ein Furan?Pyran = Sechserring (Glucose)
    Furan = Fünferring (Fructose)
  40. 40Was ist eine glyocisidische Bindung?- eine kovalente Bindung
    - zwei Monosaccharide werden an den OH-Gruppen verbunden
    - H2O wird abgespalten
    - Man erhält ein Disaccharid, das durch ein O-Atom verbunden is
  41. 41Was sind Zuckerderivate?- OH-Gruppe durch andere Substitutenten ersetzt
    - Bsp: Bakterienzellwand
  42. 42Was sind wichtige Polysaccharide?- Zellulose
    - Chitin
  43. 43Was zeichnet Lipide als einzigartig aus bezogen auf ihre Bindungen?- sind die einzige Klasse großer biologischer Moleküle, die nicht als Polymere ausgebildet sind
  44. 44Welche Arten von Lipiden gibt es?- Fette
    - Phospholipide
    - Steroide
  45. 45Wodurch unterscheiden sich gesättigte & ungesättigte Fettsäuren?- gesättigte Fettsäuren enthalten maximale Zahl von Wasserstoffatomen & haben keine Doppelbindungen; sie haben eine höhere Schmelztemperatur
    - ungesättigte Fettsäuren haben mindestens eine Doppelbindung; sie haben eine niedrigere Schmelztemperatur
  46. 46Wie können ungesättigte Fettsäuren vorkommen?- in cis-Konfiguration (mit Knick, kommt so natürlich vor) oder in trans-Konfiguration
  47. 47Was sind Eigenschaften von Fettsäuren?- schlecht in Wasser löslich (je länger, umso schlechter, je gesättigter, umso schlechter
    - hydrophob - Hydrophober Effekt
    - durch Van-der-Waals Kräfte verbunden
  48. 48Wie werden Fette gebildet?- durch Kondensreaktion von Glycerin (Alkohol) & Fettsäure = Ester
    - Neutralfette = Triacyglycerin hat drei Acetylsäurereste
  49. 49Was ist die Verseifung?- alkalische Hydrolyse
    - umgekehrte Reaktion der Kondensreaktion
    - mit Hilfe von NAOH (Natronlauge) enstehen Na-Salze der Fettsäruen (Seifen) & Glycerin
  50. 50Eigenschaften von Fett- unpolar, praktisch unlöslich in Wasser
    - werden als Energiespeicher, zum Schutz (durch Fettgewebe) & als Wärmeisolator verwendet
    - Aggregatzustand hängt von der Temperatur & von Anzahl der Doppelbindungen & Kettenlänge (ob gesättigt, oder ungesättigt) ab
    - gesättigte Fettsäuren sind bei Zimmertemperatur fest, ungesättigte flüssig
  51. 51Was zeichnet Phospholipidmoleküle aus?- haben nur zwei Acetylreste
    dritte Hydroxlgruppe mit Orthophosphatmolekül verestert
    - Kohlenwasserstoffanteil = zwei Schwänzchen ist hydrophob, Phosphorsäuregruppe =ein Kopfteil ist hydrophil
  52. 52Eigenschaften von biologischen Membranen- bestehen aus Phospholipiden
    - werden durch nichtkovalente Bindungen zusammengehalten
    - drei Typen von Lipidaggregaten (Micellen =kugelförmig, Liposomen = Vesikel & Lipid-doppelschichten)
    - hydrophob
    - Ionen und polare Moleküle können kaum durchdringen
    - Lösungsmittel für Membranproteine
  53. 53Was besagt die Chemische Evolution?- von Oparin
    - Ausgangsstoffe aller anorganischen Moleküle waren Wasserstoff, Wasser, Methan & Ammoniak
    - diese reagierten miteinander und bildeten unterschiedliche organische Moleküle
    - Entstehung von Probionten (können sich nicht vermehren)
    - mittels RNA bekommen diese jedoch die Fähigkeit der Vererbung & es entstehen die ersten Prokaryoten
  54. 54Wie können die Membranlipide eingeteilt werden?- Phospholipide
    - Glukolipide
    - Cholesterin
  55. 55Wie können sich Phospholipide unterscheiden?- unterschiedliche Länge der Fettsäuren
    - manchmal Äther- & staat Säureester
    - unterschiedliche Substituenten am Phosphat
    - manchmal Glycerin durch anderes Molekül (Bsp.: Sphingosin)
  56. 56Eigenschaften von Cholesterin- Lipid mit Steroidgerüst
    - kommt nicht in Prokaryoten und Pilzen vor, fast immer in Membran von Säugetierzellen
    - viele tierische Zellen führen zu Placque
    - Sterole verhindert sowohl extreme Rigidität als auch extreme Fluidität einer Membran
  57. 57Was besagt das Flüssig-Mosaik Modell?- von Singer & Nicolson aus dem Jahr 1972
    - Modell zur Beschreibung von Anordnung und Organisation biologischer Membranen
    - Doppellipidschicht ist zweidimensionale Lösung
    - heute als weitgehend überholt
    - lipid rafts als wahrscheinlich = Membranen sichwimmen wie Flöße im Meer der Lipide
  58. 58Was sind Aufgaben der Membranen?- Transport
    - Kommunikation
    - Energieübertragung
  59. 59Welche Zellkompartimenten haben eine doppelte Doppelmembran?- Mitochondiren
    - Chloroplasten
    - Zellkern
  60. 60Welche Zellkompartimenten haben eine einfache Doppelmebran?- ER
    - Liposomen
    - Lysososmen
    - Glyoxysomen
    - Peroxisomen
  61. 61Eigenschaften der Aminosäuren- bestehen aus einer Carboxylgruppe & Aminogruppe
    - kommen in der L-Form vor (Saccharide in der D-Form!!)
    - Zwitterionen (können als Säure & Base fungieren)
    - Säure geben Protonen ab (sind Donatoren), Basen (der Aminoteil) nehmen Protonen auf (sind Akzeptoren)
    - Aminosäure haben eine Mesomerie (es gibt keine eindeutige Strukturformel, nur Grenzformeln)
    - IEP (isoelektrischer Punkt) = pH-Wert, an den Aminosäuren ungelanden sind, da sich die positive & negative Ladung aufheben
    - bis auf Glycin haben alle ein assymetrisches C-Atom
  62. 62Was gibt die Säurekonstante KS an?Maß für Stärke einer Säure
    - je stärker die Säure, desto geringer der pKs-Wert
  63. 63Wann sind Aminosäuren protoniert, wann deprotoniert?- protoniert im sauren Mileau bei der Carbonsäuregruppe bei pH-Wert 1
    - deprotoniert im alkalischen Mileau bei der Aminogruppe pH-Wert 11
  64. 64Welche Aminosäuren haben leicht ionisierbare Seitenketten?Asparagin
    Glutamin
    Arginin
    Histidin
    Lysin
    Asparagingsäure
    Glutaminsäure
  65. 65Was bedeutet amphipatisch?sie ist sowohl in polaren, als auch unpolaren Lösungsmitteln gut löslich
  66. 66Welche Eigenschaften haben Peptidbindungen?- hydrolyseresistent (können nicht durch Wasser gespalten werden)
    - planar
    - haben Wasserstoffdonor (NH-Gruppe) & Wasserstoffakzeptor (CO-Gruppe)
    - Wasserstoffbrcken als Verbindung von Proteinen
    - nach außen ungeladen (macht Faltung möglich)
  67. 67Was zeichnen Cystein-Moleküle aus?- können untereinander Disulfidbrücken ausbilden -ist somit maßgeblich an Raumstruktur der Proteine beteiligt
  68. 68Welche Bindungen gibt es in Proteinen in dreidimensionalen Welt?- Wasserstoffbrückenbindungen
    - elektrostatische Anziehungen
    - Van-der-Waals-Wechselwirkungen
    - hydrophobe Wechselwirkungen
  69. 69Was beschreibt die Primärstruktur?- Aminosäuresequenz
    - alle kovalenten Bindungen
    - keine Aussage über Lage oder Raum
  70. 70Was beschreibt die Sekundärstruktur?- besonders stabile und sich daher häufig wiederholte Anordnungen der Aminosäurkette im Raum
    - beschränkt isch im wesentlichen auf die Lage des Rückgrats = Peptidbindungen
    -es gibt Alpha-Helices, Beta-Stränge (antiparallel & parallel) sowie connecting loops
  71. 71Was beschreibt die Tertiärstruktur?- beschreibt alle Aspekte der 3-D Faltung eines Polypeptids
    - Faltung zu kompakten Strukturen (aus hydrophilen Aminosäuren) mit einem unpolaren/hydrophoben Kern
  72. 72Was ist die Quartärstruktur?- Proteine, die aus mehr als einer Polypeptidkette zusammgesetzt sind, spricht man von einer Quartärstruktur und
    - jedes einzelne daran beteiligte Polypeptid bezeichnet man als Untereinheit (räumliche Anordnung sowie Art der Kontakte)
  73. 73Was besagt das Anfinsen-Experiment?- unter geeigneten Bedinungen können denaturierte Proteine wieder renaturiert werden - ursprüngliche Enzymaktivität kann wiederhergestellt werden
    - die dreidimensionale Struktur von Proteinen ist in der Aminosäuresquenz =Primärstruktur = vorgeben
  74. 74Was sind Chaperone?Helferproteine, die andere Proteine beim Faltungsprozess unterstützen
    - beschleunigen Vorgang
    - beeinflusst werden nur nichtkovalente Wechselwirkungen
  75. 75Was sind Aquaporine (AQP)?=Wasserkanäle
    - Proteine, die Kanäle in der Zellmembran bilden, um den Durchtritt von Wasser und anderen Molekülen zu erleichtern (für Membrantransport)
  76. 76Was sind Porine?- porenformende Transmembranprtoeine in der äußeren Membran von Bakterien, Chloroplasten & Mitochondrien
    - dienen dem Stoffaustausch
  77. 77Was sind Aufgaben von Nukleotiden?- Sie bilden das Nukletoid ATP (Energieträger)
    - sie sind entscheidenf für Reaktionen der Zelle auf äußere Einfl+sse
    - sind Teil der Cofaktoren von biochemischen Reaktion
    - Teil der RNA & DNA
  78. 78Woraus bestehen Nukleotide?- Pentose (Ribose oder Desoyribose)
    - stickstoffhaltigen Molekülteil = Nucleinbase
    - Phosphorsäurerest
  79. 79Welche Arten von Nucleinbasen gibt es?- Pyrimidinbasen (Cytosin, Thymin, Uracil - sechsgliedriger Heterozyklus aus C-Atomen & S-Atomen
    - Purinbasen (Adenin & Guanin) - sechsgliedriger Ring, der mit fünfgliedrigen verschmolzen ist
  80. 80Wie sind Ribose & Base im Nucleosid miteinander verbunden?- Basen sind über NH (N1 bei Pyrimidinen bzw. N9 bei Purinen) mit dem 1-C-Atom der Pentose verbunden = N-Beta-glykosidische Bindung
    - Phosphat hängt als Ester am 5'-C-Atom
    - Nukletoide kommen frei praktisch nur als Ribose-Derivate vor
  81. 81Wie sind Nucleinsäuren aufgebaut?- aus Nucleotid-Triphosphaten durch Kondensreaktion, dabei entsteht Pyrophosphat
  82. 82Woraus besteht die DNA- Zucker-Phosphat-Teil in Form der Doppelhelix (die Stränge verlaufen antiparallel, immer von 5' zu 3')
    - dazwischen Purin- & Pyrimidinbasen (hydrophob)
  83. 83Wie sind Nucleotide miteinander verbunden?- durch Phospodiester-Bindungen (Orthophosphorsäure bildet Säure, Ribose Alkohol)
  84. 84Was sind Unterschiede zwischen DNA & RNA?- Zucker: Ribose bei RNA, Desoriobose bei DNA
    - Pyrimidinbase: Uracil bei RNA, DNA bei Tymin
    - DNA stabiler als RNA
    - DNA besserer Langzeitinformationsspeicher als RNA
  85. 85Wie entsteht Uracil?- durch Desaminierung von Cytosin (wird in DNA als Fehler erkannt und ausgetauscht)
  86. 86Warum haben DNA Thymin statt Uracil?- Thymin fehlt eine Methylgruppe, d.h. der energetischer Aufwand der Zell ist niedriger
    - die fehlende Methylgruppe hat jedoch keinen Einfluss auf die Basenpaarung
  87. 87Was zeichnet Kondensreaktionen bei Nucleotiden aus?- sie kann nur unter Energieaufwand in Form von ATP (dnTP) stattfinden
    - dadurch kommt es zu einer Koppelung einer energetisch ungünstigen Reaktion (der eigentlichen Hydrolyse des desoy-Nukleotid-Monophosphats) mit der energetisch günstigen Reaktion der Hydrolyse von dnTP (es wird Phosphat frei) - dadurch kann die Reaktion stattfinden
  88. 88Was sind Aufgaben der DNA-Polymerase?- sie verknüpfen Desoynukleotide zu langen Plynukleotidketten
    - Polymerasen werken nur dann, wenn die Base des neuen Nucleotids komplementär zum Matrizenstrang ist = matrizenabhängige Enzyme
    - sind für DNA-Replikation verantwortlich (von 5' zu 3')
  89. 89Wo erfolgt stets die Polymerisationsreaktion?- DNA-Polymerisationsreaktion erfolgt immer und ausschließlich am 3'-OH!!
  90. 90Welche einzelnen Schritte gibt es bei der DNA- Replikation?- DNA-B-Helicase etnwindet die Doppelhelix unter Verbrauch von ATP
    - Einzelstrangbereiche werden durch SSB-Proteine abgedeckt
    - SNA Polymerase III heft auf dem Vorwärtsstrang = leading strang neue Desoxynukleotide an das 3'-OH-Ende des wachsenden DNA-Strangs
    - auf dem Rückwärtsstrang = lagging strang bildet Primase kurze RNA-Stücke (Primer), diese werden zu Fragmenten von 1000-2000 Nukleotiden verlängert (Okazaki Fragmenten)
    - Primer werden entfernt und die Lücken durch DNA-Polymerase in DNA ersetzt
  91. 91Was sind Ribozyme?RNA-Molekükle mit katalytischer Aktivität
  92. 92Was ist eine Redoxreaktion?- Elektronentransfer
    - bei Oxidation wird Elektron abgegeben
    - bei Reduktion aufgenommen
    - Oxidation & Reduktion sind immer gekoppelt
    - Oxidationsprodukt ist Reduktionsmittel & umgekehrt
  93. 93Wie können Elektronen übertragen werden?- direkt
    - mit H.Atom
    - als Hydridion (H-)
    - durch Oxygenierung
  94. 94Was ist NAD+?- Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid
    - Coenzym
    - ist an zahlreichen Redoxreaktionen im Stoffwechsel einer Zelle beteiligt
  95. 95Was sind Cofaktoren?- ermöglichen chemische Rekationen, die nicht alleine mit 20 Aminosäuren erfolgen können
    - können prostethisch (fest) oder als Cosubstrat (lose) vorkommen
  96. 96Welche Arten von Spaltungen von Bindungen gibt es?- homolytische Spaltung (jeder enthält ein Elektron) - Radikale entstehen - ist sehr selten
    - heterolytische Spaltung - ein Atom behält beide Bindungselektronen (das Atom mit mit der höheren Elektronegativität erhält diese - Ionen enstehen)
  97. 97Was bedeutet elektrophil?- elektronenanziehend, da sie einen Elektronenmangel aufweisen
  98. 98Was bedeutet nucleophil?- durch den Kern angezogen
    - haben freies Elektronenpaar; sind negativ geladen
    - wichtige Beispiele: Sauerstoff, Stickstoff & Schwefel
  99. 99Was ist nukleophile Substitution?- Reaktionstypus zwischen einem Nucleophil & Elektrophil
    - Angriff des Nucleophils auf das Elektrophil
    - kovalente Bindung wird zwischen diesen gebildet
    - Zwischensutfe =SN1-Mechanismus
  100. 100Wie kann das Gleichgewicht K bestimmt werden?Produkte/Edukte
  101. 101Was ist die freie Enthalpieänderung Delta G?- Triebkraft, die einem Gleichgewicht zustrebt
  102. 102Was ist ATP?-Adensosin-5'-triphopshpat od. ATP4-
    - enthählt Phosphatester & zwei Phosphoanhydrid-Verknüpfungen
    - kann zu ADP+PPi werden (kann dadurch seine große Energie zur Verfügung stellen)
    - ATP kann NICHT spontan hydrolysiert werden
    - ATP ist ein Energieträger (energy carrier)
  103. 103Wie sind Polysaccharide, Proteine bzw. Nucleinsäuren miteinander verbunden? Erfolgen diese Reaktion spontan & ganz alleine?- glykosidische Bindung
    - Peptidbindung
    -Phosphosäurediesterbindung
    - nein, benötigt immer ATP, um Reaktion zu ermöglichen
  104. 104Was besagt die Enzymkinetik?Die Gesamtgeschwindigkeit der enzymkatalyisierten Reaktion ist proportional zur Konzentration des ES
    Enzym + Subtrat = ES -> Produkt + Enzym
    - Fließgleichgewicht (steady state) zwischen Synthese und Verbrauch von Enzymsubstratkomplex
  105. 105Was ist die Geschwindigkeit v einer enzymkatalysierten Reaktion?- Stoffmenge an Substrat, die in einem bestimmten Volumen pro Zeiteinheit umgesetzt wird
    - Änderung der Substrakonzentration
    - mol/l.s
  106. 106Was gibt die Michaelis-Menten Gleichung wieder?- Beziehung zwischen Reaktionsgeschwindigkeit & Substratkonzentration
    - v=vmax(S)/(Km+s)
    - Geschwindigkeit steigt am Anfang linear, dann wird die Kurve immer flacher
    - Michaelis Konstante = jene Substrakonzentration, bei der die halbmaximale Geschwindigkeit der Substrakonzentration erreicht wird
  107. 107Wovon hängt die Enzymaktivität ab?- pH-Wert (bei Amylase bei 8, bei Pepsin 2)
    - Temperatur (bei ca. 10°C verdoppelt sich die Geschwindigkeit, bei niedrigen erhöht sich Aktivitiät, bei Hitze kommt es zur Zerstörung der Proteinstruktur)
  108. 108Welche Enzym-Substrat-Bindungen gibt es?- Schlüssel-Schloss-Modell
    - Induced fit
  109. 109Welche Arten von Hemmung gibt es?- irreversibel ( Inhibitor kann nicht abgespalten werden, Enzym kann sich nicht zersetzen, manchmal nötig, bei Antibiotika)
    - reversibel (Inhibitor kann wieder abgespalten werden)
  110. 110Welche Arten der reversiblen Inhibitoren gibt es?- kompetitiver Inhibitor (bindet am aktiven Zentrum, vermindert Reaktionsgeschwindigkeit, kann durch höhere Substrakonzentration aufgehoben werden)
    - unkompetitiver Inhibitor (Inhibitor vereinigt sich mit Enzym-Subtrat-Komplex)
    - nichtkompetitive Hemmung
  111. 111Was machen Lysozyme?- Hydrolisiert/spaltet auf glykosidische Bindung von Di- & Polysacchariden
  112. 112Was sind Trypsin bzw. Chymotrypsin- Serinprotease
    - Trypsin gehört zur Endopepitdasen, spaltet Proteine
  113. 113Was ist der Unterschied zwischen Ana- &Katabolismus?- Anabolismus beim Aufbau von Substanzen (z.B. bei Photosynthese
    - Katabolismus beim Abbau (beim Zuführen von Nahrung)
  114. 114Welche Transportmetaboliten gibt es?- ATP (energy carrier)
    - NADH - Elektronentransportmetabolit
    - Acetyl-Coenzym A
  115. 115Was sind Isozymekatalyisieren dieselbe Reaktion, unterscheiden sich aber aufgrund von bestimmten Strukutmerkmalen
  116. 116Was ist Alloesterie- Protein, dessen Bindungseigenschaften (somit Raumstruktur) sich durch Bindung eines Liganden auf einer anderen Stelle ändert
  117. 117Was für Liganden gibt es?- Aktiviatoren - positiv
    - Inhibitoren - negativ
  118. 118Welche Formen von Stoffwechsel?- linear
    - zyklisch
    - spiralförmig
  119. 119Was sind aerobe Lebewesen?- benötigen zum Leben O2
  120. 120Wie sieht der Aerober Katabolismus aus?1.) Zerlegung der großen Molekükle
    2.) Kleine Moleküle werden in einfach Einheiten zerlegt
    3.) Zitratzyklus Phosphorylierung (Entstehung von ATP)
  121. 121Wie kann das bei der Glykolyse entstehnde Pyruvat weiter abgebaut/weiter verwertet werden?1.) anaerob
    -Milchsäuregärung
    - alkoholische Gärung
    2.) aerob
    - Oxidative Decarboxylierung (in Mitochondrien, Acetyl-CoA, CO2 sowie NADH werden gebildet)
  122. 122Was sind Unterschiede zwischen Anabolismus & Katabolismus?- Anabolismus ist divergent, reduktiv & hat NADPH als Reduktionsmittel
    -Katabolismus konvergent, oxidativ / hat NAD+ bzw. Flavine als Oxidationsmittel
  123. 123Was sind Gemeinsamkeiten zwischen Anabolismus & Katabolismus?- beide exergon
    - beide irreversibel
  124. 124Was sind Unterschiede zwischen Glyokolyse & Gluconeogenese?- Enzyme/ Delta G
    - Phosphat-Hydroylse (Phosphatasen anstelle von Kinasen
  125. 125Was ist die Gluconeogenese?Aus Pyruvat wird Glucose
  126. 126Was ist Acetyl-Coenzym A und wie kann es gebildet werden?1.) Coenzym, durch das überhaupt erst chemische Reaktionen in ausreichender Geschwindigkeit notwendig sind
    2.) oxidative Decarboxylierung
    - Abbau von Aminosäuren (L-Alanin)
    - Abbau der Fettsäuren durch Beta-Oxidation
  127. 127Wie werden Glycerine abgebaut?durch Triacylglycerin-Lipasen
    - Glycerin & Fettsäuren werden frei
  128. 128Wie werden Fettsäuren umgewandelt?- durch Fettsäure Acyl-CoA-Synthase zur Fettsäure-Acyl-CoA
  129. 129Können Wirbeltiere Fettsäuren in Kohlenhydrate umwandeln?Nein
  130. 130Wie wird die ATP-Synthese noch genannt?- oxidative Phosphorilierung
  131. 131Was ist das Redoxpotential?- Maß für Bereitschaft von Ionen, Elektronen aufzunehmen oder abzugeben
    - je negativer, desto eher werden Elektronen abgegben
  132. 132Was ist ein typisches Beispiel für Elektronentransfer?Batterie
  133. 133Welche Elektronencarrier gibt es?- NAD+ (Nicotinamid-adenin-dinucleotid)
    - FAD (Flavin-adenin-dinucleotid)
  134. 134Was sind Protonenpumpen?- transportieren Protonen
    - werden durch Elektronentransfer angetrieben
  135. 135Wie werden Elektronen transportiert?- durch mobile Überträger wie Ubichinon oder Cytochrom
  136. 136Was sind Chinone?- Übertragen Elektronen innerhalb der Lipiddoppelschicht
  137. 137Was bewirkt die elektrochemische Protonengradient?- treibt ATP-Synthese voran
    - ist in innerer Mitochondrienmembran
  138. 138Welche Formen der Konformation gibt es bei der ATP-Synthese?- l- loose (lose) Konformation
    - t- tight (fest) Konformation
    - o - open (offene) Konformation
  139. 139Wie ist ein Chlorophyllmolekül aufgebaut?- vier Pyrrolringe, die über Brücken zu einem gemeinsamen Ring verbunden sind mit Magnesium im Zentrum
  140. 140Was sind Lichtsammelkomplexe?dienen dazu mehr Licht aufzunehmen durch größeren Querschnitt und Absorptionssprektrum als einfach Pigmente
  141. 141Wie nimmt eine Pflanze Licht auf?- Lichtsammelfalle fängt Licht über Lichtsammekomplex ein
    - Wird weiter zu Photosystem geleitet
    - dieses besteht aus einem Reaktionszentrum und einer Antenne
    -Antenne lenkt Licht auf Chlorophyllmoleküle
    - Elektronentransfer erfolgt im Reaktionszentrum
  142. 142Was sind Primärprodukte der Photosynthese?- NADPH sowie ATP
    - ATP Bildung wird als nichtzyklische Photophosphorylierung bezeichnet
    - zyklisch Photosphorylierung ist ATP Bildung ohne gleichzeitige Bildung von NADPH

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Fichas sobre Biochemie, creado por Franz Lagler el 29/12/2016.
Creado por
Franz Lagler
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