Fichas
VP3_neu

Fichas del conjunto (165)
- 1Anforderungen RV: Grundanforderungen- Sicher
- Kohärent (Zusammenhängend)
- Direkt
- Komfortabel - 2Anforderungen RV: Detailanforderungen "Sicher"- geringe Unfallgefahr
- Einfachheit der Anlage
- Sehen und gesehen werden
- Sicherheitsempfinden - 3Anforderungen RV: Detailanforderungen "Kohärent"- Durchgängigkeit
- Durchlässigkeit
- gute Führung
- Homogenität - 4Anforderungen RV: Detailanforderungen "Direkt"- günstige (gäbige) Linienführung
- Vermeidung von Fahrtunterbrechungen - 5Anforderungen RV: Detailanforderungen "Komfortabel"- günstige vertikale Linienführung
- wenige Behinderungen
- Ebenheit der Fahrbahn
- radfahrerfreundliches Umfeld - 6Nutzergruppen RV: Häufigkeit der Nutzung des Fahrrad nach EinsatzzweckTransport:
häufig
Freizeit:
einmalig, gelegentlich
Sport/Reisen:
einmalig, gelegentlich
Schulweg/Kinder-Spiel:
täglich - 7Nutzergruppen RV: Verhalten der Radfahrer nach EinsatzzweckTransport:
forsch, mittlere bis hohe Geschw., verminderte Aufmerksamkeit
Freizeit:
Fahren in Gruppen & nebeneinander
Sport/Reisen:
hohe Geschw., Gruppen, gut informiert
Schulweg/Kinder-Spiel:
Furcht vor gr. Verkehrsaufkommen, nicht verkehrsgewandt - 8Nutzergruppen RV: Bedürfnisse der Radfahrer nach EinsatzzweckTransport:
direkte Führung, wenig Halte
Freizeit:
erhöhte Sicherheit, erlebnisreiche Route, gute Wegweisung
Sport/Reisen:
direkte Führung, wenig Halte, gute Beläge, gute Wegweisung
Schulweg/Kinder-Spiel:
gesicherte Übergänge, Ausweichrouten - 9Was ist Radalltagsverkehr?"der Weg zum Ziel" --> Zielbezogen
Arbeits-, Ausbildungs-, Einkaufsverkehr
sichere und direkte Führung, können beschildert werden (sind es aber nicht :P) - 10Was ist Radfreizeitsverkehr?"Der Weg ist das Ziel" -->Wegbezogen
Velowandern, Reisen/Ausflüge, Trainingsfahrten
Sichere, kohärente, komfortable, attraktive, signalisierte Führung - 11Formen der Radverkehrsführung- Mischverkehr
- Radstreifen
- Radwege
- Rad-Fussweg mit getrennten Verkehrsfl.
- Gemeinsamer Rad-Fussweg
- Velostrasse
Auf Trottoir, Fussgängerzone, in Einbahnstrasse im Gegenverkehr, Busstreifen - 12Was ist eine Velostrasse?Sind gegenüber Quartierstrassen vortrittsberechtigt
Autofahren (30kmh) grunds. erlaubt
FV hat Vortritt an Fussgängerstreifen
Nebeneinanderfahren gestattet - 13Vorteile Velostrasse- zügige und sichere Fahrt möglich
- Nebeneinanderfahren gestattet
- Bevorzugung Radverkehr
- Keine Mehrkosten - 14Nachteile VelostrasseNicht geeignet bei zu hohen MIV- & ÖV-Frequenzen
Nicht geeignet auf Routen mit geringen RV-Frequenzen - 15RV-Führung innerorts- grundsätzlich integriert in Fahrbahn
- hohe Geschw./viel ÖV: mit Radstreifen
- tiefe Geschw.: im Mischverkehr
in Ausnahme Führung auf (einrichtungs-)Radweg
Mischverkehr mit FV vermeiden - 16RV-Führung: ausserortsgrundsätzlich auf zweirichtungs-Radweg oder kombinierter Rad-Fussweg
Bei geringen Verkehrsbelastungen auch auf Fahrbahn - 17zu berücksichtigende Aspekte bei Planung von RV-Anlagen- Bedeutung der Route im Netz
- Lage der wichtigen Quellen und Ziele
- Lage im oder ausserhalb des Siedlungsgeb.
- Lücken/Mängel im Netz
- Steigung/Gefälle
+ noch mehr, S. 8 in RV-Skript - 18Merkmale Velorouten- Mindestaufkommen/-potential an RV
- Sind attraktiv, sicher, zusammenhängend
- sind behördenverbindlich festgelegt - 19RV: Wozu dient die Netzplanung?- Festlegung Qualitätsstandards
- Feststellung Netzlücken/Schwachstellen
- Aufstellung Massnahmenprogramme
- Schaffung Dringlichkeitsreihung
- Basis für Sicherung von Finanzen - 20RV: Grundlagen für Netzplanung- Quell- und Zielorte
- Aufkommen des RV & übriger Verkehr
- Angebotsplan
- Problemplan
- Wunschlinienplan - 21RV: Hauptrouten Was sind Hauptrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?Verbindungen von Zielen reg. und überreg. Bedeutung
30kmh
Radstreifen/Radwegen/Mischverkehr - 22RV: Verbindungsrouten Was sind Verbindungsrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?- Erschliessung/Verbindung von Zielen lokaler & reg. Bedeutung
- Zubringer zu Hauptrouten
30 kmh
Gemischtverkehr/Radstreifen/Radwegen - 23RV: Erschliessungsrouten Was sind Erschliessungsrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?Erschliessung/Verbindung von lokalen Zielen
20kmh
Mischverkehr - 24RV: Radwanderrouten Was sind Radwanderrouten? Projektierungsgeschwindigkeit? bevorzugte Führung?Erschliessung touristischer Ziele & Naherholung
20 kmh
Güter-/Waldstrassen, Velowege - 25Was umfasst ein Radverkehrskonzept?- Netzplan
- Netz mit Strecken mit Wegweisung
- Fahrradabstellanlagen
- Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit
- Art&Umfang der öffentl. Serviceangebote
- Massnahmen zur besseren Verknüpfung RV-ÖV - 26Vorgehen Radverkehrskonzept1. Vorüberlegungen
2. Netzanforderungen
3. Bestandsanalyse
4. Netzkonzept
5. Handlungskonzept
6. Umsetzung und Wirkungskontrolle - 27RV: Netzelemente- Strasse mit Radstreifen
- Strasse ohne Radstreifen
- Richtungsradweg
- Zweirichtungsradweg
S. 17/18 im RV-Skript nochmals durchgehen - 28FV: Welche Netzelemente gibt es?Strecken: Trottoirs, Wege
Flächen: Fussgängerzonen, Geschw.begrenzte Zonen
Querungen: Fussgängerstreifen, Mittelbereiche, Querungshilfen (Inseln)
Verknüpfungen: Umsteigeorte - 29Wie sollten FV-Anlagen sein?- sicher
- durchgehend
- vernetzt
- komfortabel
- barrierefrei
- Aufenthaltsqualität bieten - 30Grundanforderungen Fussverkehrsnetze- Hohe Verkehrssicherheit
- Hohe Soziale Sicherheit
- Direkte und umwegfreie Verbindungen
- Angemessene Dimenionierung (Breite)
- Massstäbliche Gestaltung
- Barrierefreie Gestaltung
- Minimierung der Widerstände (Hindernisse) - 31FV: Vorgehen Netzplanung1. Abgrenzung Planungsraum
2. Beschaffung und Auswertung Grundlagen
3. Bestand- und Mängeluntersuchung
4. Entwurf (Netzelemente)
5. Vernetzung der Elemente
6. Massnahmen
--> Siehe Projektarbeit - 32FV: Bestands- und MängeluntersuchungSiehe Projektarbeit
Z.B: Dimensionierung, Soziale Sicherheit, fehlende Querungen, Barrierefreie ÖV-Haltestellen, Konflikte mit Velos... - 33Fussverkehrs-AuditErmittlung von Schwachstellen mit gemeinsamer Begehung ausgewählter Wegstrecken
- 34NetzwiderstandskatasterFlächenhafte Kartierung aller problematischen Stellen im Netz
- 35FV: UmwegfaktorFaktor zwischen der Luftlinie und der effektiven Gehdistanz
Wohnung - Haltestelle: 1.2
Wohnung Park: 1.4 - 36FV: Querungsstellen: PhasenZwei-Phasen-Schaltung
FG kreuzen mit abbiegenden FZ
Rundum-Grün
FG mit eigener Phase
Diagonal-Grün
FG mit eigener Phase, diagonal ist zulässig - 37Wie vertragen sich Rad- und Fussverkehr?Wegen grossen Geschwindigkeits-unterschieden eigentlich nicht;
Ausnahmen sind nur bei geringen Verkehrsaufkommen zweckmässig - 38Eigenschaften FV- geringer Platzbedarf
- geringe Geschwindigkeit
- Hohe Steigfähigkeit
- Hohe Verkehrssicherheit
- Geringer Lärmpegel
- Keine Abgase
- Wenig Zerschneidung der Landschaft - 39Schwächen des FV- Umwegempfindlichkeit
- Steigungsempfindlichkeit
- Witterungsempfindlichkeit
- Ästhetische Ansprüche an Fusswege - 40Nenne Einflüsse auf die Geschwindigkeit im FV- Verkehrszweck
- Witterung
- Fussgängerdichte
- Geschlecht
- Alter
- Attraktivität der Umgebung
- Zustand der Oberfläche - 41Durchschnittliche Geschwindigkeit RV (horizontal) Rad und Fusswege mit primär Einkaufs-/Freizeitverkehr: Mischverkehr und Radstreifen mit primär Pendlerverkehr:18 +- 6kmh
22 +- 5kmh - 42Definition VerkehrsqualitätDie Verkehrsqualität ist die vom Verkehrsteilnehmer wahrgenommene und beurteilte Güte des Verkehrsablaufes.
- 43Bewertung Verkehrsqualität in CH im Fussverkehr heute/VorschlagHeute:
Bisher keine quantifizierbaren Werte, nur Anforderungen
Vorschlag:
Aufteilung Raum in kleinstes homogenes Element --> Überprüfung Leistungsfähigkeit und VQ - 44Bewertung Verkehrsqualität in CH im Radverkehr Heute/VorschlagHeute:
Wartezeit an Knoten & Anforderungen
Vorschlag: Punktesystem für Notengebung
--> Bewertung von: generelle Qualität, Konflikten/Hindernissen, Abbiege-möglichkeiten, Wartezeit an Knoten - 45Was ist Güterwirtschaftsverkehr?Transport von Gütern für Produktion, Handel, Ver- und Entsorgung
-->nur Wirtschaftszwecke
-->Transport mit Liefer- & Lastwagen, Bahn, Schiff - 46Logistik-Funktionen- Transport
- Umschlag
- Lager
- (Hilfsfunktionen (Kommissionierung, Verpackung)) - 47Anforderungen an Güterverkehrssystem (Benutzersicht)- Kostengünstiger Transport
- Hohe Zuverlässigkeit (Stau)
- Hohe Verfügbarkeit
- Kurze Laufzeiten
- Keine Schäden
- Hohe Verkehrssicherheit
etc. --> Siehe S. 8 GV-I - 48Stärken Güterverkehr auf Strasse- Kostengünstig auf kurze Distanzen
- Hohe Lieferintervalle
- hohe zeitl. Flexibilität
- Flächenhafte Lieferung möglich
etc. - 49Schwächen Güterverkehr auf Strasse- Ökologische Nachteile
- Verkehrssicherheit
- Abhängigkeit von Staus & Witterung
- gesetzl. Restriktionen
etc. - 50Stärken Güterverkehr auf Schiene- gute Massenleistungsfähigkeit
- hohe Sicherheit
- kostengünstig auf lange Distanzen
- niedrige Umweltbelastungen
- meist hohe Zuverlässigkeit
etc. - 51Schwächen Güterverkehr auf Schiene- Schlechte Flächenbedienung
- geringe zeitl. Flexibilität
- Organisationsbedarf
- Konflikt Personen-/Güterverkehr
etc. - 52Was ist kombinierter Verkehr?Gütertransport, bei denen das Transportgefäss nicht gewechselt wird aber der Verkehrsträger
Z.B. Container auf Schiff, Bahn und Strasse - 53Vorteile Kombinierter Verkehr- gute Massenleistungsfähigkeit
- hohe Sicherheit
- kostengünstig über lange Distanzen
- geringere Umweltbelastungen
etc. - 54Nachteile Kombinierter Verkehr- geringe zeitl. Flexibilität
- Lärmbelastungen
- Kostenintensiv auf kurze Distanzen
- Konflikt Personen-/Güterverkehr
etc. - 55Güterverkehr: Ziele der RaumentwicklungLeistungsfähige Infrastruktur für hohe Wettbewerbsfähigkeit und Erschliessung der Regionen
Verdichtete Siedlungen/kurze Wege
Verbesserung Verbindungen zw. Städten und innerhalb Agglomerationen
etc. --> S.12 GV-I - 56Güterverkehr: Ziele Verkehrspolitik CH- Reduktion Umweltbelastungen
- Leistungsfähige Infrastruktur
- Landesweite Grundversorgung
- Zunahme Verkehrssicherheit
- Verursacherprinzip
etc. - 57Entwicklung Güterverkehr- Zunahme Fahrten bei stagnierender Menge
- Starke Zunahme an Lieferwagen
- Stagnation bei Lastwagen/Sattelschleppern - 58Negative Auswirkungen des Güterverkehrs- Steigender Anteil an
- Luftschadstoffemissionen
- Hoher Energieverbrauch
- Hoher Anteil beim Lärm - 59Was ist Stadt-/Citylogistik?engerer Sinn: Kooperationen zur Bündelung des Lieferverkehrs
weiterer Sinn: Massnahmen zur Verbesserung der Effizienz & Umweltverträglichkeit im städtischen GV - 60Ziele der City-Logistik- Kostenersparnisse durch hohen Auslastungsgrad der FZ
- Zeitersparnisse durch weniger Liefervorgänge
- Weniger Warenannahmeaktivitäten durch Einzelhandel
- Verringerung LKW-Fahrten
- Weniger Lärm&Abgase - 61Gründe für Scheitern von City-Logistik- Mangelndes Interesse des Handels
- Mangelndes Vertrauen der
- Transportunternehmen
- Zusätzl. Kosten durch weiteren Umschlag
- Keine Zusatzdienstleistungen angeboten
etc. - 62Ziele Stadt-LogistikSchaffung von Transportlösungen zum Nutzen der städtischen Umwelt
Erhöhung Konkurrenzfähigkeit Innerstadt anstatt "Grüne Wiese" - 63Erfolgsfaktoren Stadt-Logistik- Handlungsdruck
- Kenntnis Akteurskonstellation
- Kooperation möglich
- Gemeinsame Definition von Zielen
- Analyse Problemlage
- Schrittweise Umsetzung von Massnahmen
- Kontinuierliche Erfolgskontrolle
- Öffentlichkeitsarbeit - 64Systematik Mobilitätsbehinderte

- 65Was ist das? Zweck? Wem bring es was?- Taktiles Leitsystem
- Orientierungshilfe für
- Sehbehinderte/Blinde
- 66Welche Massnahmen sind ersichtlich? Zweck? Wem bringt es was?1. Taktiles Signal an LSA
2. Bordsteinabsenkungen
1. Zusatzgerät an LSA für Sehbehinderte
2. Querungshilfe für alle Mobilitätsbehinderte
--> muss für Blinde aber noch ertastbar sein!
- 67Welche Massnahme ist ersichtlich? Max. Steigung? Zweck? Wem bringt es was?- Rampe
- Max. 6% für selbständigen Fahrer*innen - in Ausnahmefällen mit Begleitung 12%
Höhenüberwindung mit Rollstuhl
- für Gehbehinderte/Rollstuhlfahrer*innen
- 68Welche Massnahmen sind zu sehen? Zweck? Wem bringt es was?1. Wärmelampe an Rolltreppe
2. Taktile Markierung (im Hintergrund)
1. Zeigt Laufrichtung der Rolltreppe
2. Zeigt Treppenbeginn an
1. & 2.: Sehbehinderte
- 69Was ist bei Behindertenparkplätzen zu beachten?min. 3.5m breit (ein Teil davon darf im FG-Bereich sein)
Rollstuhlgängige Infrastruktur
Pro Anlage min. 1 Platz, pro 50 PP min.1 BPP - 70Was ist bei ÖV-Haltestellen zu beachten?- Rampen mit geeigneter Steigung
- Einstiegsmarkierung für Bus/Tram/Zug
- Niveaufreier Einstieg, Spalte max 5cm (h&b)
- Behindertengerechte Billettautomaten
- Keine Hindernisse im Gehbereich
- Genügend Sitzmöglichkeiten
- Genügend breite Flächen zum Wenden/Kreuzen etc. - 71Parkierung: Welche Nutzergruppen gibt es?- Anwohner
- Pendler
- Besucher
- Kunden
- Wirtschaftsverkehr - 72Parkierung: Charakter Nutzergruppe Anwohner- Bedarf hängt von Motorisierungsgrad ab -->variiert
- Parkierungsangebot sollte Bedarf decken
- PP's sollten in unmittelbarer Nähe sein
- Bedarf an PP ist in der Nacht grösser als am Tag - 73Parkierung: Charakter Nutzergruppe Pendler- Parkierungsangebot am Ziel beeinflusst Verkehrsmittelwahl
- PP's können in gewisser Distanz sein
- Bedarf an PP ist am Tag grösser - 74Definition ParkraumangebotGesamtzahl aller Parkierungsmöglichkeiten in Perimeter
Unterscheidungskriterien:
--> Parkfelder in/ausserhalb Strassenraum
--> öffentlich/privat
--> beschränkt/unbeschränkt nutzbar - 75Erhebungsmerkmale Parkraumnachfrage- Parkdauer
- Parkmenge
- Auslastung der Parkfelder/Parkierungsanlagen
+ evtl.:
Zweck, Ganglinie, Anzahl Falschparker... - 76Ergebnisse Parkraumnachfrageerhebung- Auslastung (Tagesgang)
- Zu- und Abfluss (Tagesgang)
- Parkdauer
- Herkunft
- Umschlagsziffer - 77Parkfeld-Angebots-Berechnung: Wann kommt das vereinfachte Verfahren zum Tragen?- Bei reinen Wohnnutzungen
- Wenn der PP-Bedarf<= 300 oder MIV-Aufkommen <= 1500 Fahrten pro Tag - 78Parkfeld-Angebots-Berechnung: Vereinfachtes Verfahren Vorgehen für Wohnnutzungen1PP pro 100m2 BGF oder
1 PP pro Wohnung
Zusätzl. für Besucher 10% der Bewohner PP
--> bei Spezialfällen (Alterswohnungen, Studenten etc.) gibt's eine Abweichung - 79Parkfeld-Angebots-Berechnung: Vereinfachtes Verfahren Vorgehen für andere NutzungenBerechnung nach Nutzungsart gemäss Tabelle, dann Zuteilung zu Standort-Typ, dann Berechnung min und max gem. Standort-Typ
--> Siehe Übung - 80Wo sind Parkraumkonzepte einzuordnen und wo liegen Problematiken?Integraler Bestandteil der Gesamtverkehrs-planung sollten in die Stadtentwicklungs-planung eingebettet werden
Problematiken: Überlebensfähigkeit Gewerbe, Anwohnerschutz, verkehrspol. Diskussionen - 81Was ist Parkraumbewirtschaftung? Was ist das Ziel davon?Beschränkung der Parkdauer und/oder Erhebung von Gebühren auf öffentlichen PP's
Ziel: Steuerung der Verkehrserzeugung im Perimeter - 82Vorteile Parkraumbewirtschaftung- Abnahme Parksuchverkehr Gebietsfremder
- Verringerung Emissionen durch Parkbetrieb
- Anbieten von akzeptablen PP's für Gebietsangehörige
- Beeinflussung Verkehrsmittelwahl Gebietsfremder - 83Nachteile Parkraumbewirtschaftung- Verdrängungseffekte
- Weniger Parkplätze für Kunden von Gewerbe verfügbar - 84Welche Möglichkeiten der Parkraumbewirtschaftung gibt es?Parkieren mit Parkscheibe
Parkieren gegen Gebühr - 85Beschreibe ein gutes Parkraumkonzept für eine mittelgrosse Stadt1. Flächendeckende Parkzeitbeschränkung tagsüber
2. Dauerparkieren nur gegen Gebühr
3. Gebührenabstufung; Anwohner zahlen wenig, Pendler viel
4. Parkieren mit Parkuhr auf/in speziellen Parkplätzen/-häusern - 86Was ist ein Parkleitsystem und welche Typen davon gibt es?Wegweisung zu den Parkierungsanlagen
Statische Parkleitsysteme (Signale ohne Angabe zur Belegung)
Dynamische Parkleitsysteme (vollautomatische Systeme mit Info zur Belegung und Lenkung zum "richtigen" PP. - 87Gründe für Einrichtung eines ParkleitsystemsNachfrage übersteigt ds Angebot & die Anlagen sind unterschiedlich gut ausgelastet
Anteil der ortsunkundigen Fahrer ist hoch
Anteil leitfähiger Parkfelder ist über 40%
Es sind PPs am Stadtrand zur Entlastung geplant - 88Was ist das Ziel von Verkehrssicherheitsarbeit? (Welche beiden Arten von Sicherheiten existieren?)--> aktive Sicherheit: Verhinderung von Unfällen (bessere Linienführung)
--> passive Sicherheit: Reduzierung der Unfallschwere (Leitplanken) - 89Wieso braucht es Verkehrssicherheitsarbeit?Die Verkehrsanlagen sind nur auf Normalverhalten ausgelegt und nicht auf Fehlverhalten von Menschen, Fahrzeugen oder der Verkehrsanlage selbst.
- 90Probleme der VerkehrssicherheitsarbeitMenschl. Fehler sind nicht eliminierbar
Techn. Massnahmen sind auch nicht unvollkommen
Weitere: Alle denken nur an sich selbst, viele Widerstände von Politik&Bevölkerung - 91Möglichkeiten der Unfallbekämpfung- Weghalten
- Entfernen
- Schützen
jeweils bei Menschen und Fahrzeugen - 92Was sind und wozu dienen Verkehrssicherheitsaudits?Standardisiertes Verfahren zur Beurteilung eines Entwurfs bezüglich Verkehrssicherheit
Vermeidung von Unfällen, die durch schlechte Planung & Projektierung entstehen - 93Was sind die Aufgaben eines (Verkehrssicherheits-)Auditors?1. Sichtung Unterlagen
2. Vergleich Projekt - Norm + Bewertung
3. Vergleich Ist-Zustand - Projekt + Bewertung
4. Beurteilung der Defizite bez. Auswirkung auf Verkehrssicherheit
5. (Quantifizierung der Auswirkungen)
6. Erstellen des Auditberichtes - 94Welche Beteiligte hat ein Verkehrssicherheitsaudit?- Auftraggeber
- Auditor
- Planer - 95Was ist der Unterschied von Verkehrssystemmanagement und Mobilitätsmanagement?MM versucht nicht notwendigen Verkehr zu vermeiden. Beim VSM werden mit Massnahmen(paketen) das Verkehrsangebot, Verkehrsnachfrage und Verkehrsabwicklung gezielt beeinflusst.
- 96Ziele MobilitätsmanagementBeeinflussung des Verhaltens in Richtung mehr Umweltverbund
Verbesserter Zugang zum Umweltverbund
Reduktion des Verkehrs durch Verringerung Fahrten/Distanzen des MIV
etc. - 97Ebenen (Umfelder) des Mobilitätsmanagements- Städtisches/regionales Umfeld (Stadt)
- Standortbezogenes Umfeld (Firmen) - 98Mobilitätsmanagement: Städtisches Umfeld MerkmaleSchwerpunkt: Anbieten von Dienstleistungen für alle, Zielgruppen oder bestimmte Wegzwecke
Überzeugung von Verkehrserzeugern, Mobilitätspläne einzuführen - 99Mobilitätsmanagement: Standortbezogenes Umfeld MerkmaleMassnahmen: Information, Beratung, Public Awareness, Anbieten von Alternativen, Anreize/Einschränkungen
Zielgruppe: Unternehmen und Benutzer - 100Mobilitätsmanagement: 4 Handlungsfelder

- 101Mobilitätsmanagement: Handlungsfeld Koordination Nenne Massnahmen- Kombitickets (Snow n Rail etc.)
- Velostation
- Mitfahrbillet (Juniorkarte etc.)
- Kombiabo Bahn - Car sharing
- Nachtangebote - 102Mobilitätsmanagement: Handlungsfeld Organisation Nenne Massnahmen- Car sharing
- car pooling
- Rufbusse
- Gratisveloverleih
- Lieferdienste (per Velo) - 103Mobilitätsmanagement: Handlungsfeld Kommunikation, Information Nenne Massnahmen- Reise- und Fahrpläne
- Mobilitätszentralen (erweiterter SBB-Schalter)
- Bewusstseinsbildung
- Kampagnen (bike to work etc.) - 104Mobilitätsmanagement: Handlungsfeld Beratung und Motivation Nenne Massnahmen- Zielgruppenberatung
- Neubürgerinformation
- Mobilitätszentralen
- Mobilitätsplan (für Firmen) - 105Was ist ein Mobilitätsplan?Ziel: Verringerung MIV von und zum Standort, je nach Betrieb nur für best. Wegzweck (z.B. Pendler oder Kunden)
Analyse Rahmenbedingungen -> Ziele -> Umsetzung -> Verantwortlichkeiten -> Controlling - 106Siedlungsbezogene Mobilitätsdienstleistungen ZielSicherstellung der wohnungsnahen Ver-
fügbarkeit von Mobilitätsdienstleistungen
Einfacher Zugang zu diesen - 107Siedlungsbezogene Mobilitätsdienstleistungen VorteileBewohner: gutes Angebot, Identifikation
Verkehrsuntern.: Image-/Kundengewinn
Eigentümer: Image-/Vermarktungsgewinn
Gemeinde: siedlungsverträgl. Verkehrsabw. - 108Problematik des Agglomerationsverkehrs- Disperse Verteilung der Funktionen
- Steigender Freizeitverkehr
- Kapazitätsprobleme im ÖV
- Externe Kosten steigen
etc. - 109Negative Folgen des Zusammentreffens von Transit- und Agglomerationsverkehrs- Grenzen der Kapazität werden erreicht
ÖV wird behindert
- Schleichverkehr
- Umweltqualität wird beeinträchtigt
- Trennwirkung der Hauptstrassen
etc. - 110Agglomerationsverkehr: Regionale und lokale Kooperation ist Voraussetzung zur Problemlösung. Nennen Sie 2 Ziele oder Zwecke dieser Kooperation!- Gemeindeübergreifende Abstimmung
- Vermeiden von Doppelspurigkeit
- Festlegen von Handelsspielräumen
- Festlegung Konsenspotential
- Klarheit über Ziele, Vorhaben und Verantwortlichkeit gewinnen. - 111Zusammenhänge Wohnen - lokaler Durchgangsverkehr

- 112Ansätze zur positiven Beeinflussung des Regelkreises- kostenwahre Preise
- nachhaltige Mobilitätsformen
- Verbesserung Umwelt- und Wohnumfeldqualität
- Information für Änderung des Verkehrsverhaltens - 113Was ist ein Agglomerationsprogramm?Planungsinstrument zur Koordination von Siedlung und Verkehr in funktionalen Räumen. Die Agglos bekommen dafür Geld vom Bund.
Besteht aus:
- Zukunftsbild
- Strategie
- Massnahmen - 114Regionale Verkehrskonzepte: Nenne die Ebenen- Ebene Raumplanung
- Ebene Verkehrslenkung und -steuerung
- Ebene Mobilitätsmanagement und -beeinflussung
- Netzebene - 115Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Massnahmen für die Ebene Raumplanung- Siedlungsflächenentwicklung nach innen
- Siedlungsflächenbegrenzung
- Standortvorgaben für verkehrsintensive Nutzungen - 116Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 4 Massnahmen für die Ebene Verkehrslenkung und -steuerung- Verkehrsbeeinflussende Massnahmen
- Verkehrslenkende Massnahmen
- Parkraumplanung & -bewirtschaftung
-Road Pricing - 117Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Beispiele für die Ebene Mobilitätsmanagement & -beeinflussung- Angebotsplanung im ÖV
- Mobilitätsinformation und Öffentlichkeitsarbeit
- Multimodale Vernetzung von Mobilitätsangeboten - 118Regionale Verkehrskonzepte: Nenne 3 Beispiele für die Netzebene- Beschleunigungsmassnahmen beim ÖV
- Ausbau Fuss- und Radverkehrsnetz
- Netzausbau MIV (Ausnahme) - 119Park+ Ride: Wieso macht es normalerweise keinen Sinn?- Hohe finanzielle Vorleistungen
- Umsteigehemmschwelle ist hoch
- Flächenverbrauch ist hoch
- Normalerweise sind zusätzliche Attraktivitätssteigerungen des ÖV nötig - 120Park + Ride: Wann macht es Sinn?Macht nur in Randräumen ohne attraktives ÖV-Angebot Sinn, die aber Nahe einer guten ÖV-Achse sind.
- 121Was ist ein regionales Verkehrslenkungskonzept?Dient der Erarbeitung von Verkehrslenkungs- und steuerungsmassnahmen
- 122Ziele von Verkehrslenkungs- und -steuerungsmassnahmen- Abwicklung des MIV auf vorgesehenen Achsen
- Staufreie Abwicklung Verkehrsfluss
- Bevorzugung des ÖV
- Schonung empfindlicher Siedlungs- und Freiräumen - 123Was ist ein kommunales Gesamtverkehrskonzept / der Kommunale Gesamtplan Verkehr?Ist ein Handlungsprogramm,
gibt Absicht und Ziele vor,
charakterisiert Massnahmen & Mittel.
Dient der Abstimmung von Nutzungs- und Verkehrsplanung --> behördenverbindlich --> wie ein komm. Richtplan - 124Wie ist ein Gesamtverkehrskonzept aufgebaut?- Bestandesaufnahme
- Analyse (Mängel, Bindungen, Qualitäten, Nutzungsansprüche)
- Ziele
- Konzept (Netze, Mobilität)
- Massnahmen
- Umsetzung - 1253V-Strategie- Vermeiden
- Verlagern
- Verträglicher machen - 1263V-Strategie: Was ist mit "Vermeiden" gemeint? Beispiel?Verkehrsvermeidende Siedlungsstrukturen
--> Stadt der Kurzen Wege - 1273V-Strategie: Was ist mit "Verlagern" gemeint? Beispiel?Gute Bedingungen zum Umstieg auf siedlungs- und umweltverträglichere Verkehrsmittel schaffen
--> push & pull - 1283V-Strategie: Was ist mit "Verträglicher machen" gemeint? Beispiel?Siedlungsverträgliche Bewältigung des mot. Verkehrs
--> Niedriggeschwindigkeitskonzepte - 129Was ist push & pull?push: Druck; CO2-Abgabe
pull: Anreiz; --> günstige ÖV-Billette - 130Nenne die drei Handlungsebenen, auf denen ein Verkehrskonzept umgesetzt werden kann- Netzebene
- Gestaltungsebene
- Verhaltensebene - 131Handlungsebene Netz: Um was geht es?- Verbesserung Verkehrsnetze Umweltverbund
- Verbesserung Verkehrsablauf MIV - 132Handlungsebene Gestaltung: Um was geht es?- Erhöhung Attraktivität Strassen und Plätze für LV
- 133Handlungsebene Verhalten: Um was geht es?- Schaffen von Anreizen
- Ausüben von sanftem Druck - 134Nenne den Zweck von Netzplänen Nenne den Inhalt von Netzplänen- Zeigt den Idealzustand des Netzes für jeweilige Verkehrsart
- Primär- und Sekundärnetz
Netzlücken - 135Nenne die Ansätze und Prinzipien von Massnahmen für eine nachhaltige Verkehrsabwicklung- Bündelung und Verkehrsberuhigung
- Niedriggeschwindigkeitsansatz
- Koexistenzprinzip
- Integrationsansatz - 1361. Was ist mit Bündelung und Verkehrsberuhigung gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Vermeiden von quartierfremdem MIV
- Bündelung von quartierfremdem MIV auf Hauptachsen
- Bündelung von Güterverkehrsströmen
--> Erschliessungskonzept - 1371. Was ist mit Niedriggeschwindigkeitsansatz gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Reduktion der Fahrgeschwindigkeiten
- Erhöhung der Verkehrssicherheit
- Verminderung der Umweltbelastungen
- Verringerung des MIV-Flächenbedarfes
--> Tempobeschränkte Zonen/Strassen - 1381. Was ist mit Koexistenzprinzip gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Berücksichtigung aller Verkehrsarten
- Gegenseitige Rücksichtnahme
- Verbesserung der Bedingungen für dem LV
--> Öffentlichkeitsarbeit, Mitwirkung - 1391. Was ist mit Integrationsansatz gemeint? 2. Nenne eine Beispielmassnahme dafür.- Städtebauliche Integration der Strassenräume
- Schaffung von Aufenthaltsflächen
- Erhöhung der Strassenraumattraktivität
- Mehr Wohnlichkeit
- Verbesserung des Ortsbildes
--> Strassenraumgestaltung - 140Nenne wichtige Handlungsziele der Stadtverkehrsplanung- Umweltverträglichkeit der Verkehrsabwicklung
- Energie- und Ressourceneffizienz der Verkehrsabwicklung
- Nachhaltigkeit der Verkehrsentwicklung
- Einbezug alternativer & innovativer Mobilitätsformen / -konzepte - 141Nenne verkehrliche Ziele für die Kernbereiche der StädteBewirtschaftung des Fahrraumes, damit alle Nutzungsansprüche miteinander abgewickelt werden können
--> Erschliessung gewährleisten, Beschleunigung ÖV, Angebotsplanung LV, Parkierungsregelungen, MIV bewältigen - 142Nenne die Anforderungen des MIV an die Zentrumserschliessung- Parken am Innenstadtrand & Parkleitsystem
- Anfahrbarkeit für Bewohner- und Wirtschaftsverkehr
- Ausschluss von Durchgangsverkehr - 143Nenne die Anforderungen des ÖV an die Zentrumserschliessung- Zentrale Bedienung und Durchfahrbarkeit der Innenstadt
- Haltestellen im Zentrum - 144Nenne die Anforderungen des RV an die Zentrumserschliessung- Achsen aus den Stadtteilen bis ins Zentrum
- Dezentrale, zielnahe Abstellmöglichkeiten
- Durchfahrmöglichkeiten durch das Zentrum - 145Nenne die Anforderungen des FV an die Zentrumserschliessung- Qualitätsvolle und sichere Querungen an den umschliessenden HVS
- Engmaschiges Netz von FV-freundlichen Strassen
- Qualitätsvolle Aufenthaltsmöglichkeiten - 146Welche möglichen Verkehrsregime gibt es für Innenstädte (CH)?- Innerortsgeschwindigkeit (50 generell)
- Abweichende Höchstgeschwindigkeiten innerorts (z.B. 40)
- Teil-/Vollfahrverbote
- Fussgängerzone
- Zonen mit Geschwindigkeitsbegrenzung (Zone 30, Begegnungszone) - 147Was ist "shared space"?- Beruht auf Koexistenzprinzip
- Gestaltung der Räume in partizipativem Prozess
- Keine/wenige technische Lösungen, keine Schilder etc.
- Nur durch Gestaltung
- Ersatz von Vortrittsregeln durch Höflichkeit - 148Was sind Umweltzonen?Zonen in EU-Städten, bei denen nur Fahrzeuge mit tiefen Emissionswerten zugelassen sind
--> braucht Plakette am Auto, dass man reinfahren kann - 149Was sind City-Maut-Systeme?Strecken- oder gebietsbezogene, (zeitabhängige,) Strassenbenutzungsgebühren in Städten.
--> Kostenwahrheit
--> Steuerung Verkehrsnachfrage
--> Umweltentlastung - 150Erkläre das Partizipationsparadox.

- 151Nenne die drei grundsätzlichen Formen der Mitwirkung- Beteiligung von versch. Interessen in Gruppen, "qualifizierte Mitwirkung weniger"
- Konsultation des offenen Publikums, "einfache Beteiligung Vieler"
- Vermittlung von Interessen - 152Nenne andere Möglichkeiten, die Mitwirkungsmodelle zu systematisierenoffene Modelle (öffentl. Workshops...) vs.
geschlossene Modelle (Begleitkommission...)
Stellvertretungsmodelle (Foren...)
Vermittlungsmodelle (Mediation...) - 153Nenne den Zweck einer VernehmlassungErhöhen der Verfahrenseffizienz der Planung (Legitimation, Vorgriff von Widerständen)
- 154Nenne Merkmale der Vernehmlassung- Linearer Planungsprozess (nur Detailkorrekturen)
- Unqualifizierte Mitwirkung (nur organisierte Interessen)
- Reaktives Beteiligungsverfahren (nur im Nachhinein) - 155Nenne den Zweck einer BegleitkommissionBegleitung der Fachplanung durch Fachleute, Behördenvertreter, Betroffene, Interessensgruppen
- 156Nenne Merkmale einer Planungskommission- Möglichst alle Interessen einbeziehen
- Möglichst kleines Gremium
- Mitglieder sind Interessensvertreter
- Planer sind für Fachwissen verantwortlich - 157Was ist ein Verkehrsforum?- Dialog von Interessensvertretern zur Entwicklung von Lösungsvorschlägen mit einem neutralen Moderator
--> evtl. kommt noch Ergänzung von Klaus - 158Was ist eine Rückbindungsverpflichtung? (Verkehrsforum)Gruppenvertreter werden zu ihrer Gruppe zurückgeschickt, von der sie entsendet wurden.
- 159Was ist ein Runder Tisch?Moderierte Diskussionen von Vertretern organisierter und nicht organisierter Gruppen
--> evtl. kommt noch Ergänzung von Klaus - 160Was ist eine Zukunftswerkstatt?Demokratisches, ergebnisoffenes Verfahren zur Entwicklung und Erprobung neuer Ideen/Projekte/Lösungsansätze.
-->moderiert
-->alle Gesellschaftsgruppen vertreten - 161Was ist eine Planungszelle?- Zufällig ausgewählte Nichtbetroffene
- rationalere Ergebnisse werden erhofft
- Planer liefert Infos und Alternativen
- Moderation durch Unabhängige
- Konsens- und keine Mehrheitslösung gesucht - 162Szenariodiskussion: ZweckZusammenfügen von isolierten Vorstellungen über Veränderungen oder Faktoren zu Zukunftsbildern
- 163Szenariodiskussion: MerkmaleBeteiligte erarbeiten Ideal- und Realszenarien mit Fachinformationen
Komplexität & Unsicherheit nehmen mit der Zeit zu
Einsatz in Workshops, Verkehrsforen, Zukunftswerkstätten - 164Chancen von Mitwirkungsverfahren- Gegenseitige Lernprozesse
- Förderung der Durchsetzbarkeit von Planungen
- Einbindung pol. Akteure
- Mehr "Brainpower" gibt besseres Resultat - 165Risiken von Mitwirkungsprozessen- Übervertretung soz. höherer Schichten
- Hohes Konfliktpotential durch heterogene Zusammensetzung
- Ineffektivität durch Energieverschleiss duch Machtkämpfe
- Planungsakzeptanz anstatt Planungskonsistenz
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- Silas Trachsel
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- Creado por Silas Trachsel · 10 ene 2017
- Copiado por Silvan Oberholzer · 13 ene 2017
- Copiado por Silas Trachsel · 13 ene 2017
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