Verwitterungformen

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Geografie Mind Map on Verwitterungformen, created by jo_jo on 03/03/2015.
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Verwitterungformen
  1. Mechanische Verwitterungsformen
    1. Thermische Verwitterung (Insolationsverwitterung) 500'000 hPA
      1. unterschiedliche Erwärmung / Abkühlung
        1. von Sonne aufgeheizt
          1. Volumen nimmt zu
            1. kommt zu Spannungen
            2. Kern-/Tümmersprünge
              1. Gesteine zerbrechen in grosse Teile
              2. Abschuppen oder Abblättern kleiner Partikel
              3. Frostverwitterung (Frostsprengung) 2'000'000 hPa
                1. Wasser und Auftreten von Frösten
                  1. mehr Gefrier- und Auftauperioden
                    1. mehr Frostwechsel
                      1. intensiver die Zerkleinerung des Gesteins
                    2. Wasser gefriert in Spalten
                      1. Absprenung ganzer Steinteile
                      2. Congelifraktion
                        1. in Hochgebirgen: Schutthalden
                        2. Hangexposition und Schwarz-Weiss Effekt
                          1. natürliche Oberflächen und Strassen / Gebäude
                          2. Kristallisationsverwitterung (Salzsprengung) 100'000 hPA
                            1. Kristallisation (von Stoffen die im Waaser gelöst sind) in Spalten
                              1. Druck auf angrenzende Gesteinsflächen
                                1. mechanische Zerlegung
                              2. Voraussetzungen
                                1. Durchfeuchtung des Gesteins
                                  1. Verdunstung durch hohe Temp.
                                  2. Vorgehen
                                    1. Salze werden im Wasser gelöst
                                      1. Verdunstung
                                        1. gelöste Salze kristllisieren
                                          1. Wachstum der Kristalle (durch häufiger Wechsel trocken/feucht gesteigert)
                                            1. Druckkräfte
                                              1. Gestein wird zerlegt
                                    2. Krusteböden in ariden Regionen
                                      1. hohe Temp. und starke Sonneneinstrahlung
                                        1. kräftige Verdunstung
                                          1. Kapillarwasser steigt auf und verdunstet
                                            1. mitgeführte Salze bleiben als halte Schicht im Boden
                                              1. feste Krusten
                                    3. Wurzelsprengun und Hydrovarianz
                                      1. biologische-physikalische Verwitterung
                                        1. Wachstum der Wurzeln
                                          1. mehr Druck auf umgebende Gestein
                                            1. Teile werden abgesprengt
                                          2. feinste Haarwurzeln tragen zur biogenen Verwitterung bei
                                            1. Zermürbung des Gesteins durch
                                              1. Durchfeuchtung/Austrocknung
                                                1. Hydrovarianz
                                              2. Druckentlastung
                                                1. Durch Hebung / Abtragung gelangen Steine an die Oberfläche
                                                  1. Bildung von Druckentlastugnsklüften
                                                    1. Risse
                                                      1. Spalten
                                                        1. exogene Kräfte setzen Verwitterung fort
                                                    2. Chemische Verwitterungsformen
                                                      1. Hydratationsverwitterung
                                                        1. Einlagern von Wassermolekülen in das Kristallgitter von Mineralien
                                                          1. Anlagern von Wassermolekülen
                                                            1. aufquellen
                                                              1. Vergrösserung des Volumens
                                                                1. Lockerung des Gesteins
                                                          2. Lösungs- und Kohlensäureverwittung
                                                            1. Lösen von Gestein in Wasser
                                                              1. Löslichketi variiert mit der chemischen Zusammensetzung des Gesteins (Salze sind gut löslich)
                                                                1. Auslösung aus dem Gestein
                                                                  1. polare H2O Moleküle mit negative O Seite an Kationen d. Salzes
                                                                    1. polare H2O Moleküle mit positiven H2 Seite an Anionen d. Salzes
                                                                      1. Ionen werden aus Kristallgitter herausgelöst und in Lösung abtransportiert
                                                                      2. versch. Säuren beschleunigen Lösungsprozess
                                                                        1. Kohlensäure H2CO3 (Kohlenstoffdioxid CO2 und H2O)
                                                                          1. CO2 + H2O ->H2CO3
                                                                            1. Kohlensäure löst Kalk
                                                                              1. H2CO3 + CaCo3 -> Ca(HCO3)2
                                                                                1. gelöstes Calciumhydrogenkarbonat
                                                                            2. hängt von Druck und Temp. d. Wassers ab und von Menge des CO2
                                                                          2. Biologisch- chemische Verwitterung
                                                                            1. Lebewesen und Pflanzen setzen organische Säuren frei
                                                                              1. Säuren führen zu chemischen Veränderungen der Gesteinsstruktur
                                                                              2. Huminsäuren sind für bodenbildende Prozesse wichtig
                                                                              3. Oxidationsverwitterung
                                                                                1. Reaktion von Gesteinsbestandteilen mit Sauerstoff
                                                                                  1. Fe2 zu Fe3
                                                                                    1. "gerostete" Gestein ist locker und kann leicht ver-/umgelagert werden
                                                                                      1. Fe3 Ionen enthalten meist eine kräftige Rotfärbung
                                                                                  Show full summary Hide full summary

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                                                                                  Globalisierung
                                                                                  AntonS
                                                                                  Unsere Erde - Sonnensystem, Klima, Erdschichten etc.
                                                                                  Laura Overhoff
                                                                                  Unsere Erde - Sonnensystem, Klima, Erdschichten etc.
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                                                                                  Laura Overhoff
                                                                                  Armut
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