Kunst im Ruhrgebiet

anne.molls
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Mind Map on Kunst im Ruhrgebiet, created by anne.molls on 09/20/2013.

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Kunst im Ruhrgebiet
1 Schutzhelme, Sujin Do
1.1 erinnert an Arbeiter im Ruhrgebiet, eine Art Denkmal
1.2 Helme sind eng zusammengebunden > Arbeiter hatten großen Zusammenhalt
1.3 aus Alltäglichem (Schutzkleidung in Zeche und Hochofen) Ungewöhnliches schaffen, erinnert an Kronleuchter/Wespennest
1.4 100 Grubenhelme mit leuchtender Kopflampe zu einer "Traube" zusammengebunden zwischen den Gerüsten des Hochofens aufgehängt
1.5 Zeichen industrieller Tradition,aber Veränderung der Funktion
2 Schlagende Wetter, M+M
2.1 Zunächst verwirrend auf 4 Leinwände zu starren und ähnliche aber gleichzeitig unterschiedliche Filme zu gucken
2.2 spielt auf Verbindung von verschiedenen Generationen mit dem Ruhrgebiet an; wie gehen Menschen unterschiedlicher Generationen mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet um?
2.3 alle 4 Filme im Ruhrgebiet gedreht
2.4 ein sich ähnelnder Dialog wird in vier unterschiedlichen Szenen von je zwei Mitgliedern einer Familie durchgespielt
2.5 Der Großvater: "Die Jungs!", "Die Jungs sind immer noch da unten!", verharrt in Vergangenheit
2.6 Beziehungen sind belastet; Schlagende Wetter = explosive Reaktion von Luft und Grubengas, dramatisch; industrielle Umbruchsituation der Landschaft spiegelt sich in Psyche/Beziehung ihrer Bewohner wider
3 Zauberlehrling, Inges Idee
3.1 aus Kontext losgelöst, aus der Reihe tanzend; hat was Instabiles, sieht wie tanzender Strommast aus, wie "ausgebüchst", wie "elektrisiert", gleichzeitig menschliche Form
3.2 geht eigentlicher Funktion von Strommast nicht mehr nach > verzaubert, stellt den Wandel im Ruhrgebiet dar > wird auch nur noch als Kunstwerk "gebraucht"
3.3 erinnert an Vergangenheit, wo Strommasten Bestandteil der industriellen Landschaft waren
4 Between the Waters, Marjetica Potrc und Ooze Architects
4.1 an schmalster Stelle zwischen Emscher und Kanal aufgebaut > Zusammenführung der Flüsse zu einem sauberen Fluss
4.2 Emscher soll symbolisch durch dieses Werk geklärt werden, Schmutzwasser zu Nutzwasser und zwar durch Pflanzenklärprozess > Natur kann sich selber helfen
4.3 Rezipient kann auf Toilette gehen und schließlich gereinigtes Wasser selbst trinken; ist in den Kreislauf von Verschmutzen, Klären und es Nutzen (kleine Nutzgärten) und schließlich dem Wasser zurückgeben eingebunden
4.4 Ästhetik erinnert an Kräne am Rhein-Herne-Kanal, die die Schiffe be- und entladen
4.5 thematisiert Wasser in unterschiedlichsten Nutzungszuständen
5 Bramme für das Ruhrgebiet, Richard Serra
5.1 es scheint als versinke die Bramme in der Halde; Material (rostiger Stah/ raue Oberflächel) > erinnert an die Vergangenheit des Ruhrgebiets
5.2 steht auf freier, großer Fläche (Schlacke > Mondlandschaft, unfruchtbarer Boden) der Schurenbachhalde (einer Deponie der Zechen/Stahlindustrie), Überblick über das Ruhrgebiet
5.3 unterschiedliche Wahrnehmungsgrößen bei Standortwechsel (frontal: breit und überdimensional, seitlich: verschwindend filigran)
5.4 Durch gigantische Größe, schlichte Form und vereinzelte Position auf der Fläche wie ein Denkmal
5.5 West-Ost-Ausrichtung, wie Sonnenuhr
6 Tower / Instant Structure für Schacht XII, rAndom International
6.1 historische, industrielle Stätte, eigentlich nie als Ort sozialer Begegnungen gedacht
6.2 Kunstwerk an sich kann sich verändern, Vergänglichkeit, Wechselwirkung zw. realer und "animierter" Welt (Entstehen und sogleich verschwinden - Raum wird definiert und wieder aufgehoben, Raum m Wänden aus Wasser)
6.3 taktiler Sinn wird angesprochen, unmittelbares (gemeinschaftliches) Erlebnis: Kontakt mit dem Wasser, Regenjackentest
6.4 Riesendusche, platzregen-/ wasserfallartig, lustige grüne Mäntel, nackte Füße, bei Wind Sprühregen auf dem ganzen Platz
6.5 Arbeiter mussten nach der Arbeit im Kohlenschacht duschen
6.6 erkundet / evoziert menschliches Verhalten / Interaktion; inzwischen absurd geworden: freiwillig in starken Regen stellen
7 Connecting views, Jeppe Hein
7.1 Manipulation der Wirklichkeit; Spielt mit Zeit und Raum; Veränderung der Realität, nutzt die Neugier der Vorbeikommenden
7.2 nach nicht erfüllter Erwartung erhält gegenwärtiger Betrachter die Möglichkeit Blicke in die Vergangenheit und die Zukunft des Ruhrgebiets zu werfen - verschiedene Zeitebenen
7.3 Kunstwerk "getarnt" als Aussichtsfernrohr an touristischen Orten, Aufforderung "die schöne Aussicht" zu genießen, verstreut an verschiedenen Standorten entlang der Emscher
7.4 Funktion unerwartet entfremdet / irritierend: Fernglas+Spiegel=Betrachter sieht sein eigenes Auge beim Betrachten; man könnte "Fern" von Glas streichen
8 test pattern [100m version], Ryoji Ikeda
8.1 In Kraftzentrale LPDN: Projektion auf weiße Fläche; Zusammenspiel aus Klang und Licht, verändert sich ständig, Betrachter ist Teil der Installation
8.2 Verindung zum Ort: Maschinenhalle und laute, rhythmische, extreme Musik, Störgeräusche werden zu Musik, Spannungfeld zwischen technischer Machbarkeit (flackernde Barcodes) und menschlicher Wahrnehmung, man konnte trotzdem ruhig bleiben
8.3 ungewöhnlicher Aufenthaltsort, Kontrast zu menschlicher Bewegung, Besucher ist Teil des Kunstwerks
8.4 mathematische Klarheit durch Einfachheit in der Ästhetik (Schwarz-weiß, Barcodes - unterschiedlich breite Flächen folgen unterschiedlich schnellen Rhythmen

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