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Soziale Gruppenarbeit

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Soziale Gruppenarbeit
  1. Wurzeln
    1. Die Reformpädagogik
      1. Die Gruppe als Erziehungsmedium (=die Gruppe erzieht und reguliert sich selbst)
      2. Die Gruppendynamik
        1. (Kurt Lewin) Gezielte Steuerung von Gruppen und Auswirkung der unterschiedlichen Führungsstile
          1. Führungsstile
            1. laissez-fair ("machen lassen)"
              1. positiv
                1. -kann alles selbst entscheiden, Wissenszuwachs, hohe Nachhaltigkeit
                2. negativ
                  1. Faden verlieren?, Wird das Ziel erreicht?
                3. autoritär/autokratischer Führungsstil (Vorgabe einer Person)
                  1. negativ:
                    1. Kaum Kontrollmechanismen, geringe Nachhaltigkeit
                  2. demokratisch/partnerschaftlich
                    1. positiv
                      1. Alle Interessen berücksichtigt, größerer Lerneffekt > hohe Nachhaltigkeit
                      2. negativ
                        1. jeder Schritt muss mehrfach diskutiert werden
                4. Die Jugendbewegung
                  1. Gruppe von Jungen als Träger sozialer Selbsterziehung
                5. Definition
                  1. Gruppenarbeit wird hier gesehen als eine der 3 Methoden der Sozialarbeit. Durch sie will ein besonders ausgebildeter Gruppenleiter die Menschen in der Gruppe dazu bereit und fähigen werden lassen, als ganze Menschen sich zu entwickeln, zu wachsen und zu reifen. Dabei spielen die Beziehungen eine ausschlaggebende Rolle, die die Mitglieder zueinander, zum Leiter und zu den anderen Gruppen haben.
                  2. TZI (Themenzentrierte Interaktion) RUTH COHN
                    1. Ziel
                      1. Ziel ist es ein Konzept zu entwickeln, das dem ursprünglich gesunden Menschen ein Leben ermöglicht indem er gesund bleiben kann
                      2. Menschenbild
                        1. 1.Nach Ruth Cohn ist der Mensch aktiv und er will eigene Entscheidungen treffen, er kennt seine Vergangenheit, entwickelt seine Zukunft und handelt in der Gegenwart 2. Er lässti sich von der Gleichheit untereinander tragen und akzeptiert die Andersartigkeit anderer 3. Er nutzt die Chancen voneinander zu lernen und bleibt nicht stehen wenn es Entwicklungsmöglichkeiten gibt
                        2. System (Beschreibt 4 Faktoren welche die Interaktion einer Gruppe beeinflussen)
                          1. Ich = die einzelnen Personen mit ihren Anliegen und Befindlichkeiten
                            1. Wir= die Gruppe, das Miteinander der Personen
                              1. Es= die Aufgabe, das Ziel der Gruppe
                                1. Globe= das organisatorische,strukturelle,soziale,politische,ökologische,kulturelle,engere und weitere Umfeld der Gruppe
                                2. Axiome
                                  1. Der Mensch ist eine biopsychologische Einheit. Er ist auch Teil des Universums. Er ist darum autonom und interdependent.Autonomie wächst mit dem Bewusstsein der Interpendenz. (= Je bewusster die Abhängigkeit desto autonomer
                                    1. Alles humane ist werterhebend, alles inhumane ist wertbedrohend "" Ehrfurcht gebührt allem Lebendigem und seinem Wachstum. Rspekt vor dem Wachstum bedingt bewertende Entscheidungen. Das humane ist wertvoll, inhumanes ist wertbedrohend
                                      1. Freie Entscheidung geschieht innerhalb bendingender innerer und äußerer Grenzen.Erweiterung dieser Grenzen ist möglich
                                      2. Postulate
                                        1. Sei deine eigene Chairperson. die Chairperson deiner selbst (Entscheide bevor jemand für dich entscheidet)
                                          1. Störungen haben Vorrang
                                        2. Ethische Rahmung (Lattke 10 Gebote, Code of Ethics)
                                          1. Phasierung des Hilfeprozess
                                            1. Faktenermittlung, Diagnose und Behandlung
                                              1. 5 Phasen der Gruppenentwicklung
                                                1. 1.Kennenlernphase
                                                  1. 2.Macht und Kontrollphase
                                                    1. 3. Vertrauensphase
                                                      1. 4.Gruppenabgrenzung
                                                        1. 5.Auflösungsphase
                                                      2. Haltung des SA
                                                        1. Rolle und Verhalten des Gruppenpädagogen nicht gleichzusetzen mit dem Gruppenführer der eine handelt professionell,reflektierend,bewusst,zielgerichtet, der andere intuitiv
                                                        2. Technik/Verfahren
                                                          1. Soziometrische Verfahren,Techniken der Gesprächsmotivierung,Spielesammlungen, Dokumentationen
                                                          2. Wertung der SGA
                                                            1. Weiterentwicklung der Einzelfallhilfe, angelehnt an Casemanagement um den Professionalisierungsprozess nicht zu stoppen
                                                            Show full summary Hide full summary

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