Yvonne Heitland
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Diese Mindmap ist meine Zusammenfassung des dritten Kapitels des Studienbriefes 33040, welches zum Studium der Bildungswissenschaften der Fern Universität Hagen gehört.

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Yvonne Heitland
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B 3.6 Albert Memmi: Rassismus
Yvonne Heitland
B 3.5 Theoretische, historische und empirische Zugänge zu Integration und Segregation
Yvonne Heitland
Health and Social Care
NicoleCMB
Historical Context of The Handmaid's Tale
Summer Pearce
Pierre Bourdieu
Yvonne Heitland
B 2.2 2. Blickrichtung: Die struktur-funktionalistische Funktionszuweisung an Schulen und deren Kritik
Yvonne Heitland
40.2 Grundbegriff Erziehung
Yvonne Heitland
Durkheim
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B 3.2+3 Georg Hansen: Gute Segregation - schlechte Integration & Definitionen
Yvonne Heitland
Rousseau
1 Lebenslauf
1.1 1712-1778
1.2 "Entdecker des Kindes"
1.3 seine fünf Kinder gab er in ein Findelhaus
1.4 Große Bedeutung hat sein Erziehungsroman "Émile" oder "Über die Erziehung"
2 Naturrecht / Naturzustand
2.1 Jeder Mensch hat ein Naturrecht
2.1.1 Freiheit und Gleichheit aller Menschen
2.2 Naturzustand: der Mensch lebt in einer natürlichen Ordnung, in die er eingepasst ist
2.3 Im Naturzustand ist der Mensch von Selbstliebe geprägt
2.4 Durch die Entwicklung der Kultur wird die Selbstliebe zur Eigenliebe
2.4.1 Selbstliebe
2.4.1.1 Gleichgewicht von menschlichen Bedürfnissen und Fähigkeit der Realisierung
2.4.1.2 der Mensch ist autark und genügt sich selbst
2.4.2 Eigenliebe
2.4.2.1 Selbstsucht
2.4.2.2 Resultat eines unglücklichen Zustands
2.4.2.3 Der Mensch verliert seine unabhängigkeit
2.4.2.4 Beziehung zu sich wird abhängig von der Einschätzung anderer
2.4.2.5 Neid / Missgunst
2.4.3 geschieht durch Eigentum, welches die naturrechtliche Gleichheit aufhebt
2.4.4 Der Einzelne ordnet sich zum Wohle der Gemeinschaft unter
2.5 "Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten."
2.6 Der Mensch verliert durch den Gesellschaftsvertrag seine natürliche Freiheit und das unbegrenzte Recht auf alles
2.7 Für Rousseau ist der Mensch solitaire (ein Einzelner), der autark ist und nun versuchen muss in der Entfremdung durch die Gesellschaft ein glückliches Dasein zu führen
3 negative / natürliche Erziehung
3.1 Theodizee
3.1.1 fragt nach der Ursache des Bösen auf der Welt
3.1.2 Wie kommt das Böse in die Welt, wenn Gott nur gut ist und die Welt ausschließlich sein Werk?
3.1.2.1 Antwort von Rousseau im Émile: "Alles, was aus den Händen des Schöpfers kommt, ist gut; alles entartet unter den Händen des Menschen. Er zwingt einen Boden, die Erzeugnisse eines anderen zu züchten, ..."
3.2 Erbsünde ist nicht maßgeblich
3.2.1 Der Mensch kann durch richtige Erziehung das Böse verhindern
3.2.2 Böse wird der Mensch aufgrund von negativen Entwicklungsprozessen
3.2.3 Nach Rousseau kann der Mensch die Entfremdung selbst aufheben
3.3 positive Erziehung
3.3.1 den Geist vor seine Zeut bilden, dem Kind die Pflichten des Menschen aufzeigen
3.4 negative Erziehung
3.4.1 indirekt tätige Erziehung
3.4.2 soll die Autarkie des Zöglings stärken
3.4.3 Erziehung dient der Wiederherstellung der natürlichen Ordnung
3.4.4 der leitende Gedanke: Erziehung durch die Natur
3.4.5 Aufgabe: Schutz vor Entfremdungsprozessen
4 Ziele und Praktiken der Erziehung
4.1 Ausgangspunkt: Entfremdung und Zerrissenheit des Menschen
4.2 "Der Mensch ist entzweit zwischen Natur und Gesellschaft, zwischen innerer Stimme und äußerem Anspruch
4.3 "Aufgabe der Erziehung ist es [...], den von Natur vorgezeichneten Weg zu beschreiten
4.4 Erziehung soll von der Stadt auf das Land verlegt werden, für das Erziehungsziel der Autarkie
4.4.1 "Autarkie meint die Stärke des Menschen aus sich selbst heraus, unabhängig von äußeren Bedingungen zu sein."
4.5 "Unglück entsteht, wenn der Mensch mehr Bedürfnisse und Wünsche hat, als er durch seine Fähigkeiten und die Situationen realisieren kann."
4.6 Bsp. im Schnee spielende Kinder
4.7 Kindheit und Jugend sind vom Erwachsenenalter zu unterscheiden
4.7.1 Das Kind ist nicht länger ein kleiner Erwachsener, sondern ein Mensch, der die Grundlagen seiner Gestalt und Reife in sich trägt, jedoch Zeit benötigt um diesen Reifungsprozess zu durchlaufen.
5 Die Erzieher des Menschen
5.1 "Wir werden schwach geboren und bedürfen des Beistands; wir werden dumm geboren und bedürfen des Verstandes. All das, was uns bei der Geburt noch fehlt und dessen wir uns als Erwachsene bedürfen, wird durch die Erziehung zuteil."
5.2 Natur
5.2.1 Perfektibilität
5.2.1.1 Fähigkeit, Fähigkeiten zu entwickeln
5.2.2 Ausgangspunkt für Kräfteformung und Fähigkeitsentwicklung
5.3 Mensch
5.3.1 vermeidet innere Widersprüche zwischen Natur & Dinge
5.3.2 Grundlage der Interaktion und Kommunikation
5.4 Dinge
5.4.1 verweisen auf "echt Andersheit"
5.4.2 eigene Erfahrung mit Gegenständen
5.4.3 Lernen und Experimentieren in einer unentfremdeten Umgebung
6 Phasen der Erziehung
6.1 "Die Erziehung beginnt rein negativ, indem der Erzieher verhindert, dass etwas geschieht.
6.2 Kindheit
6.2.1 Bedrohung von außen (Zivilisation)
6.2.2 Alter der Natur
6.2.3 1. Phase: Kleinkind- und frühes Kindesalter bis 2 Jahre
6.2.3.1 Das Kind ist schwach und braucht Hilfe
6.2.3.2 Wünsche sind größer als Kräfte und Fähikeiten
6.2.3.3 sinnliche Reize fördern, die natürlichen Bedürfnisse stillen und das Kind Schützen
6.2.3.4 Kind soll so wenig Hilfen wie möglich erhalten und sich daran gewöhnen, dass es weder Menschen noch Dingen zu befehlen hat
6.2.4 2. Phase: Kindheit 2-12 Jahre
6.2.4.1 Stärke und Schwäche, Fähigkeiten und Wünsche befinden sich im Gleichgewicht
6.2.4.2 Neugierde wecken, Sinne gebrauchen, Urteilsfähigkeit üben
6.2.4.3 Umgang mit Körper und Intellekt
6.2.4.4 praktische Erfahrungen mit Arbeit sammeln
6.2.4.5 Gute Arbeit wird nicht gelobt, sondern ausschließlich als gute Arbeit dargestellt
6.2.5 3. Phase: Kindheit 12-15 Jahre
6.2.5.1 Überschuss an Stärke und Fähigkeit gegenüber den Bedürfnissen
6.2.5.2 Unterricht, Erlernen eines Handwerks, Wissenserwerb (u.a. in Naturwissenschaften)
6.2.6 Erziehung der Sinnlichkeit
6.3 Jugend
6.3.1 Ausbildung vernünftigen Denkens, Handelns und Urteilens
6.3.2 Beschäftigung mit geisteswissenschaftlichen Themen z.B. Religion oder Politik
6.3.3 4. Phase: Jugend 15-20 Jahre
6.3.3.1 Entstehung von Freundschaft zum Erzieher
6.3.3.2 Kennenlernen von sozialen Bindungen und Vorstellungen von sozialem Leben
6.3.3.3 Selbstliebe wird zur allgemeinen Menschenliebe erweitert
6.3.4 5. Phase: Junges Erwachsenenalter 20-25 Jahre
6.3.4.1 Kennenlernen von Menschen und Gesellschaft in ihrem tatsächlichen Wirken
6.3.4.2 Verlieben + Ehe
6.3.4.3 Kann sich nicht in die Gesellschaft unterordnen
6.3.4.4 Émile ist nicht gesellschaftsfähig
6.4 "Wir werden [...] zweimal geboren: einmal um zu existieren, das andere Mal, um zu leben."
6.5 Antinomien in Rousseaus Werk
6.5.1 Spannungen
6.5.1.1 öffentliche / private Erziehung
6.5.1.2 Selbstliebe / Eigenliebe
6.5.1.3 Macht / Freiheit
6.5.1.4 Individuum / Gesellschaft
6.5.1.5 positive / negative Erziehung
6.5.1.6 Anpassung / Autonomie

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