Somatoforme Störungen (F 45)

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Psychopathologie Heilpraktiker Mind Map on Somatoforme Störungen (F 45), created by Joanna Pakura on 08/14/2016.
Joanna Pakura
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Resource summary

Somatoforme Störungen (F 45)
  1. Darbietung körperlicher Symptome mit Forderungen nach medizinischen Untersuchungen trotz Versicherung der Ärzte, dass Symptome NICHT körperlich begründet sind
    1. auch wenn Beginn der Symptome enge Beziehung zu Lebensereignissen oder Konflikten aufweisen, Patient möchte psychische Ursache verleugnen
      1. oft aufmerksamkeitssuchendes (histrionisches) Verhalten
        1. jedes Organ und jede körperliche Funktion kann betroffen sein
          1. Folgen oft gravierend, da Symptomatik oft Anlass zu Untersuchungen und Operationen gibt
            1. Untersuchung durch Psychiater oft nach jahrelangen Anläufen und oft auch gar nicht
              1. Begriff psychosomatische Störungen oft weit gefasst und umfasst somatoformen Störungen und Konversionsstörungen
                1. bei somatoformen Störungen und Konversionsstörungen nur sehr dünne Trennung
                  1. bei psychosomatischen Störungen ein wirklicher Organbefund vorliegend
                    1. die wichtigsten:
                      1. hypochondrische Störung=hypochondrische Neurose=Hypochondrie F 45.2
                        1. beharrliche Beschäftigung an einer oder mehreren körperlichen Krankheiten zu leiden-die Krankheit kann benannt werden
                          1. häufig Depression und Angst als zusätzliche Diagnose
                            1. erscheint selten erstmals nach 50.Lebensjahr
                              1. gravierende Folgen im sozialen Bereich und beruflichen Leben
                                1. häufiger Arztwechsel
                                  1. psychische Ursache wird ausgegrenzt, Hinweis auf Psychiater als Kränkung
                                    1. psychotherapeutische Maßnahmen wenig erfolgreich
                                      1. oft zeigt sich EXISTENZANGST-
                                        1. aus psychodynamischer Sicht eine Verschiebung der Angst sowie der aggressiven Tendenzen in den Körper
                                          1. Symptome/Krankheit werden zur Projektionsfläche der negativen Anteile und erfahren eine Pseudoobjektivierung
                                            1. oft Wechsel zwischen Hypochondrie und Verfolgungswahn
                                              1. Unterform:Dysmorphophobie=körperdysmorphe Störung
                                                1. übermäßige Beschäftigung mit nicht vorhandenen Mängel in der körperlichen Erscheinung
                                                  1. in erster Linie klagen von Schönheitsfehlern im Gesicht-Aussehen von Brüsten weniger
                                                    1. körperliche Anomalien vorhanden, aber Sorge unbegründet
                                                      1. geschlechtsspezifische Verhältnis ausgeglichen
                                                        1. THERAPIE
                                                          1. wenn überhaupt-supportive Psychotherapie
                                                            1. niederpotente Psychopharmaka
                                                              1. Vorsicht Gabe von Benzodiazepinen:missbräuchliche Anwendung oft bei somatoformen Störungspatienten
                        2. Somatisierungsstörung=multiple psychosomatische Störung, Briquet-Syndrom=multiples Beschwerdesyndrom F 45.0
                          1. multiple-häufig wechselnde körperliche Symptome-meist über Jahre bestanden vor Überweisung zum Psychiater
                            1. komplizierte Anamnese-mit negativen Untersuchungen und erfolglosen Operationen
                              1. Symptome können sich auf jedes Körperteil beziehen
                                1. syndromatische Erscheinungsform umfasst:
                                  1. Hautbrennen/Jucken
                                    1. Magen-/Darmbeschwerden
                                      1. Übelkeit/Erbrechen/Diarrhoe
                                        1. Brust und Oberbauchschmerzen
                                          1. Krenz und Rückenschmerzen
                                            1. Reizbarkeit/Innere Unruhe/Müdigkeit
                                              1. Konzentrationsmangel/depressive Verstimmungen
                                                1. Leistungsabfall
                                                  1. Kreislaufbeschwerden/Schweissausbrüche/Schwindel
                                                    1. Herzschmerzen
                                                      1. familiäre, berufliche und soziale Beziehungen beeinträchtigt durch Symptomatik
                                                        1. wie bei hypochondrischen Störung Weigerung den Rat mehrerer Ärzte anzunehmen, dass keine körpeliche Ursache zu finden ist
                                                          1. fast ausschließlich Frauen, Zeitkriterium mehr als 2 Jahre
                                                            1. bei Somatisierungsstörung:Hauptaugenmerk auf den Symptomen selbst und ihren Auswirkungen
                                                              1. bei hypochondrischen Störung:Aufmerksamkeit auf Vorhandensein eines fortschreitenden Krankheitsprozesses und seine Behinderungsfolgen
                                                                1. neigen dazu Unetrsuchungen zu verlangen, welche die Art der Krankheit bestimmen oder bestätigen sollen
                                                                2. Behandlung zur Beseitigung der Symptome verlangt
                                                              2. Therapie
                                                                1. Lebensweise zu korrigieren:Überbelastungen verhindern
                                                                  1. im persönlichen und sozialen Bereich Beeinträchtigungen reduzieren
                                                                    1. Methoden der Psychotherapie und Entspannungsverfahren
                                                                      1. kurze psychopharmakologische Unterstützung
                              2. anhaltende Schmerzstörung=psychogener Schmerz=somatoforme Schmerzstörung F 45.4
                                1. ANDAUERNDER, quälender Schmerz, der durch physiologische Prozesse oder körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann
                                  1. Schmerz in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychoszialen Problemen
                                    1. Folge und Diagnosekriterien:beträchtliche persönliche oder medizinische Betreuung/Zuwendung UND bestehen der Beschwerden von mindestens 6 Monaten
                                      1. zur Abgrenzung zur Somatisierungsstörung:auch vielerlei Schmerzen, aber nicht so anhaltend und so vorrangig
                                        1. ausgedehnte Patientenkarriere, seelische Faktoren werden gemieden
                                          1. häufig Missbrauch von Alkohol, Schmerzmitteln,Tranquilizern
                                            1. somatoforme Symptome allgemein entsprechend dem Konversionsmechanismus:symbolisch einen unbewussten Konflikt oder als Äquivalent eines psychischen Konflikts aufzufassen
                                              1. Therapie wie bei Somatisierungsstörung
                                2. Diagnostik und Differentialdiagnose:
                                  1. schwer abzugrenzen zu körperlichen Erkrankungen
                                    1. körperliche Untersuchung an erster Stelle
                                      1. wichtig abzugrenzen zu DEPRESSIVEN Syndromen
                                        1. schwer abzugrenzen zu Konversionsstörungen, Hinweise zu somatoformen Störungen meist in fehlendem zeitlichen Zusammenhang zum traumatisierenden Erlebnis und stärker ausgeprägte Stabiblität und Persistenz der Symptomatik als bei K.störungen
                                          1. Hinweise für somatoforme Störung:
                                            1. affektiv inadäquate Beschwerdeschilderung-beteiligungslos oder wortreich und pedantisch
                                              1. ausgedehnte Patientenkarriere
                                                1. häufiger Arztwechsel
                                                  1. multiple Beschwerden in Organsystemen
                                                    1. psychische Begleitsymptome: depressive Verstimmung, Unruhe, Angst
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