Lebenslanges Lernen - Aufgabenstellung 01.10- bis 16.10.

Anna-Barbara Frank
Note by Anna-Barbara Frank, updated more than 1 year ago
Anna-Barbara Frank
Created by Anna-Barbara Frank almost 7 years ago
66
1

Description

Seminar 1C Bildung, Arbeit und Beruf Note on Lebenslanges Lernen - Aufgabenstellung 01.10- bis 16.10., created by Anna-Barbara Frank on 10/03/2014.

Resource summary

Page 1

Einführung in den Themenkomplex 1 Sehr geehrte Studierende, wir begrüßen Sie herzlich zum ersten Themenkomplex "Lebenslanges Lernen". Lebenslanges Lernen (LLL) - Was ist damit eigentlich gemeint? „Lebenslanges Lernen ist weitgehend vom Einzelnen selbstverantwortetes und selbstgesteuertes Lernen, das durch ein vielfältiges Netzwerk von Lernangeboten und -möglichkeiten unterstützt wird. Damit das individuelle Subjekt aber seinen lebenslangen Lernprozess selbstverantwortlich steuern kann, bedarf es einer individuellen Lernkompetenz (diese schließt die Motivation und Bereitschaft des Einzelnen zum Lebenslangen Lernen ein) sowie geeigneter Unterstützungsmaßnahmen." (Quelle: Kursteil Übungsaufgaben, Antwort zu Aufgabe 9.8.) Unsere Intention in der Begleitung Ihres Lebenslangen Lernens hier in Moodle sehen wir darin, Sie darin zu unterstützen, dass Sie als Studierende sich Ihrer Kompetenzen bewusst werden und diese weiterentwickeln können. Unser Begleitungshandeln soll für Sie Räume öffnen, in denen Sie sich selber Fragen stellen können und in denen es Ihnen möglich wird, Irritationen zu erfahren, diese zu akzeptieren und dann durch neue Erkenntnisse aufzulösen. Die Irritationen sollen es Ihnen möglich machen, das Zutrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln zu können, Antworten auf und Lösungen für die selbstformulierten Fragen zu finden. Lebenslanges Lernen soll einhergehen mit der Entwicklung von Offenheit für neue Lösungswege, wenn vertraute oder viel genutzte Lösungswege nicht zum Ziel führen. Kompetenz entwickelt sich im aktiven Tun und kaum im Zuschauen. Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet, sich einem wissenschaftlichen Diskurs zu stellen, an diesem teilzunehmen und dazu beizutragen, das Wissen der Wissenschaftsgemeinschaft zu erweitern. Dies sind zentrale Aspekte Ihres zukünftigen beruflichen Handelns als Bildungswissenschaftler/in. Die Plattform soll Ihnen Raum bieten, sich in einigen bildungswissenschaftlichen Kompetenzen zu üben – (auch im Hinblick auf die Klausur). Wir denken, es ist für Sie als angehende Bildungswissenschaftler/innen außerordentlich wichtig, wissenschaftliche, analytisch-theoretisch fundierte Problemlösekompetenz zu entwickeln. Das können Sie aber nur, wenn Sie Erfahrungen mit Ihrer eigenen Problemlösekompetenz machen können. Dies verlangt so einiges von Ihnen, so z. B.: Lernprozesse reflexiv zeitlich, inhaltlich und organisatorisch selbst einteilen können; reflexiv Verantwortlichkeiten bei praktischen Probleme hinterfragen können; Probleme analytisch auf Basis theoriegeleiteter Überlegungen und empirisch vorgefundener Belege lösungsorientiert angehen zu können (auch wenn die dann gefundene Lösung weder dem Bereich "schwarz" noch dem Bereich "weiß" zuzuordnen ist); Informationen aktiv suchen, finden, aus- und bewerten können, u.v.m. Lernziele des Themenkomplexes 1: Uns ist es wichtig, dass Sie am Ende Ihres Lernprozesses in dieser Themeneinheit: die bildungswissenschaftliche Perspektive auf Lernen verstehen; die Implikationen, die mit Lebenslangem Lernen verbunden sind, reflektieren können; Ihr eigenes Lernen im Kontext Ihres universitären Studiums der Bildungswissenschaft reflektieren können, d.h. dass Sie sich mehr Klarheit darüber verschafft haben, welche Anforderungen universitäres Lernen Ihnen abverlangt; für sich bestimmen können, welche Prioritäten Sie in der Ausbalancierung Ihres Lebenslangen Lernens im Kontext von Studium und sonstigen Anforderungen Ihres alltäglichen Lebens setzen wollen und können; sich mit wesentliche Grundlagen und Arbeitsweisen wissenschaftlichen Arbeitens auseinandergesetzt haben. Wesentliche Textpassagen aus Modulkurs 04333 für Themenkomplex 1: Bitte lesen Sie für die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Themenfeld insbesondere die unten angeführten Kapitel des jeweiligen Kursteils:Kursteil 9 „Lebenslanges Lernen" von Christiane Hof Kapitel 5.2 Lernen in systematischer Perspektive – Annäherung an einen bildungswissenschaftlichen Lernbegriff Kapitel 5.3 Zusammenfassung Kapitel 6.2.3 Lernen im medialen Kontext Kapitel 6.4 u. Unterkapitel Lernen im Kontext der Universität / des Studiums Kapitel 9 Lebenslanges Lernen in der Diskussion: Herausforderung und Kritik Hinweis für Kurswiederholer/innen: Bitte beachten Sie, dass sich u. a. die Reihenfolge der Kursteile in den letzten Semestern geändert hat. Orientieren Sie sich daher bitte insbesondere an der Kursteilbezeichnung (z. B. „Lebenslanges Lernen") und nicht ausschließlich an der Kursteil-Nummer (z. B. „Kursteil 9"). Reflexionsanregungen innerhalb des Themenkomplexes 1: Reflexionsanregung 1: Diskutieren Sie im Kontext des wissenschaftlichen Arbeitens und des kollaborativen Arbeitens hier auf der Plattform  den Sinn und Zweck der Klärung und des Gebrauchs von Fachtermini. Reflexionsanregung 2: Die Klärung des Begriffs „Lernen" aus bildungswissenschaftlicher Perspektive wird je nach Autor in unterschiedlichen Fokussierungen vorgenommen. Arbeiten Sie heraus, welche Facetten jeweils in den Blick genommen werden. Versuchen Sie abschließend zu beschreiben, worin sich der bildungswissenschaftliche Blick auf Lernen vom psychologischen Blickwinkel abgrenzt. Reflexionsanregung 3: Reflektieren und beschreiben Sie, ob LLL für Sie persönlich auch mit "Kosten"  und/oder mit „Gewinn" verbunden ist. Versuchen Sie anhand des Studienbriefes herauszufinden, in wie weit sich dies mit in der Literatur geäußerten Kritik am LLL in Einklang bringen lässt bzw. mit den Argumenten der Befürworter des LLL. Reflexionsanregung 4: Reflektieren Sie für sich selbst: Welche Aspekte des Lernens im Kontext Ihres universitären Studiums decken sich mit Aspekten, die Ihnen im Kontext der Lektüre in Kapitel 6.4 begegnet sind? Haben Sie vielleicht auch Entwicklungspotentiale in Bezug auf die Selbststeuerung und Selbstverantwortung Ihres Lernens wahrgenommen, an denen Sie zukünftig bewusst arbeiten können oder vielleicht dies auch schon tun? Reflexionsanregung 5: Im wissenschaftlichen Arbeiten ist immer auch die Herausarbeitung eines Standpunktes gefragt. Was bedeutet das und wie ist diese Herausarbeitung methodisch anzugehen? Wie würden Sie im Sinne des wissenschaftlichen Arbeitens auf folgende Aufforderung z.B. in einer Klausur vorgehen, wenn eine Stellungnahme von Ihnen gefordert wird, die etwa so formuliert sein könnte: "Bitte nehmen Sie Stellung zu folgender Aussage: ....."? Essenzaufgabe: Als „Essenz" aus diesem Themenkomplex geht es in der nachfolgenden Aufgabe darum, das von Ihnen Gelernte nun in einer konkreten Themenstellung anzuwenden, einzubringen, zu reflektieren und sich im wissenschaftlichen Diskurs zu üben. Bitte bearbeiten und diskutieren Sie diese Aufgabe erst, wenn Sie sich insbesondere mit Reflexionsanregung 5 auseinandergesetzt haben. Essenz Themenkomplex 1: Das Mehr an Freiheit in Bezug auf das eigene Lebenslange Lernen geht einher mit einem Mehr an Verantwortung eines jeden Einzelnen. Nehmen Sie dazu als angehende/r Bildungswissenschaftler/in Stellung! Wir haben Ihnen für die Bearbeitung dieses Themenkomplexes und für Ihre Diskussion in diesem Plattformabschnitt ein Austauschforum eingerichtet. Zur besseren Übersichtlichkeit geben Sie bitte ein entsprechendes Stichwort für einen neu eröffneten Thread an und diskutieren Sie jedes Thema nur in einem Thread - dies erleichtert die Kommunikation erheblich. Wir wünschen Ihnen nun viel Freude am Lernen und Freude an der Auseinandersetzung mit diesem - für Sie hoffentlich - spannenden Einstieg. Mit freundlichen Grüßen Ihr Betreuungsteam von Modul 1C

Neue Seite

Show full summary Hide full summary

Similar

Modul 1C - Begriffe
Melanie Najm
Gemischte Klausur- und sonstige Fragen
Bibische
BKF C95 (Fragen der Ziffern 1c, 1d)
Harald Koenig
B 1.5 Sozialisation - Bildung - Ungleichheit
Yvonne Heitland
BKF D95 (Fragen der Ziffern 1c, 1e, 1f)
Harald Koenig
B 1.3 Soziale Ungleichheit
Yvonne Heitland
B 2.2 2. Blickrichtung: Die struktur-funktionalistische Funktionszuweisung an Schulen und deren Kritik
Yvonne Heitland
B 3.2+3 Georg Hansen: Gute Segregation - schlechte Integration & Definitionen
Yvonne Heitland
B 1.1 Sozialisation - was ist das?
Yvonne Heitland
B 3.6 Albert Memmi: Rassismus
Yvonne Heitland