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Logistik Data Warehouse Systeme

e.muaremi Digitale Logistik Allgemeine Hochschulreife Alemão 25 slides

Logistik Data Warehouse Systeme

Slides do conjunto (25)

  1. Logistik Data Warehouse Systeme

    • Ein «Daten Warenhaus» ist ein System, das in einer Art
    • Meta Datenbank Informationen aus verschiedenen
    • Quellen in einem einheitlichen Format zusammenfasst.
    • Diese Daten werden konsolidiert bereitgestellt und
    • ermöglichen eine schnelle und ganzheitliche Sicht auf
    • die interessieren Informationen.
  2. Lernziele

    • Wissen, weshalb Data Warehouses gebraucht
    • werden.
    • • Grundlagen eines Data Warehouse verstehen.
    • • Das 5-Schichten Modell kennen.
    • • Einsatzmöglichkeiten eines Data Warehouse
    • allgemein und für die Logistik im Speziellen
    • erkennen und erklären können.
    • • Den Begriff Data Warehouse definieren können.
  3. Definitionen

    • • „Ein Data Warehouse bezeichnet eine themenorientierte, integrierte
    • zeitbezogene und dauerhafte Sammlung von Informationen zur
    • Entscheidungsunterstützung des Managements.“[2]
    • • Ein Data Warehouse ist ein „unternehmensweites Konzept, dessen
    • Ziel es ist, eine logisch zentrale, einheitliche und konsistente
    • Datenbasis für die vielfältigen Anwendungen zur Unterstützung der
    • analytischen Aufgaben von Fach- und Führungskräften aufzubauen,
    • die losgelöst von den operativen Datenbanken betrieben wird.“ [3]
    • DIGLOG - HMU Seite 3
    • [2] Inmon (Building the Data Warehouse, 1992), S. 25, übersetzt in: Schinzer/Bange/Mertens (Data Warehouse
    • und Data Mining, 1999), S. 15:
    • [3] Chamoni/Gluchowski (Analytische Informationssysteme – Einordnung und Überblick, 1999), S. 13 in
    • Anlehnung an Holthuis/Mucksch/Reiser (Das DataWarehouse Konzept, 1995).
  4. Einführung / Geschichte 1

    • • Der Begriff des DWH wurde in den 80er Jahren
    • geprägt.
    • • MIS (Management Information Systems) hatten
    • Bedarf an konsolidierten Daten.
    • • Fest programmierte Reports waren zu wenig
    • flexibel.
    • • Teure Datenhaltung durch Redundanz.
    • • Datenzugriff war alles andere als einfach, weil
    • unzureichende Schnittstellen, Vernetzung nicht
    • vorhanden, fehlende Anwendungsneutralität.
  5. Einführung / Geschichte 2

    • • Bedienung von DWH kompliziert.
    • • Neuerdings werden sie auch bezeichnet als
    • – Datenlager
    • – Business-Intelligence-Systeme
    • • Bekannte Anbieter sind Oracle, Microsoft, IBM, ..
  6. Verbreitung von DWH 1

    • • Geniessen seit Mitte der 90er Jahre hohe
    • Verbreitung.
    • • Zu bewältigende Informationsmenge wächst und
    • wächst.
    • • Wichtige Voraussetzungen
    • – Grafische Oberflächen vereinfachen Handling
    • – Sehr billige Harddisk, hohe Kapazitäten im Tera
    • Bereich verfügbar. Vergleiche das «Moor’sche
    • Gesetz».
  7. Verbreitung von DWH 2

    • – Modellierung Anwendungsneutral (relational)
    • – Vernetzung weit fortgeschritten, länderüberschreitend
    • – IT Durchdringung in den Betrieben hoch
    • – Standardisierung
  8. Merkmale eines DWH 1

    • Merkmal
    • Themenorientierung
    • Vereinheitlichung
    • Erklärung
    • DWH- Daten sollen nicht applikationsbezogen wie die
    • operativen Daten sein, deren Hauptaufgabe die Abarbeitung des
    • Tagesgeschäftes ist. Die im DWH benötigten Daten sollen
    • sich vielmehr auf Themenschwerpunkte wie Kunden,
    • Produkte oder Regionen beziehen.
    • Diejenigen Daten, die operativen Charakter haben, nur der
    • Abwicklung der Geschäftsprozesse und nicht der
    • Entscheidungsunterstützung dienen, finden keine Verwendung
    • im DWH.
    • Die Daten kommen aus verschiedenen Anwendungen und
    • Datenbanken.
    • Vor der Übernahme in das DWH müssen diese vereinheitlicht
    • werden. Dies bezieht sich vor allem auf Namensgebung,
    • Bemassung und Kodierung. Ziel ist ein konsistenter und
    • integrierter Datenbestand, auf dessen Basis verlässliche
    • Auswertungen angefertigt werden können.
  9. Merkmale eines DWH 2

    • Merkmal
    • Zeitorientierung
    • Beständigkeit
    • Erklärung
    • Die Zeit soll als bewertbare Bezugsgrösse enthalten sein.
    • Im Gegensatz zu den operativen Daten, die zeitpunktbezogen
    • sind, zielen DWH-Daten auf eine Zeitraumbetrachtung ab. Dies
    • ermöglicht die Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten über
    • eine zusätzliche Dimension .
    • Daten im DWH sollen im Gegensatz zu operativen Daten, die
    • nach ihrer Verarbeitung oftmals gelöscht werden, über einen
    • längeren Zeitraum hinweg bestehen. Dies führt zu hohen
    • Ansprüchen an die Datenbanken in Bezug auf Datenzugriff,
    • Speichertechniken und Umfang des zu speichernden
    • Datenmaterials.
  10. Motivation und Nutzen 1

    • • Ermöglicht auf viele neue Fragen Antworten.
    • • Verbessert und beschleunigt viele Antworten
    • erheblich.
    • • Inhaltliche Verknüpfung von Daten führt zu
    • übergreifenden Analysen.
    • • Massiv höhere Datenqualität (Fehlerminimierung,
    • Plausiblitäts-Check).
    • • Datenanreicherung mit externen Daten
    • (Kundenprofile, geografische Informationen).
  11. Motivation und Nutzen 2

    • • Entscheidungsträger benötigen einen schnellen
    • und dauerhaften Zugriff auf entscheidungs-
    • relevante Informationen.
    • • Ein Zugriff auf Informationen aus den unter-
    • schiedlichsten Quellsystemen sollte über einen
    • einzigen „single Point of Entry“ möglich sein.
    • • Es müssen effiziente Analyse- und
    • Visualisierungsmöglichkeiten zur Verfügung
    • stehen, die den Bedürfnissen verschiedenster
    • Benutzergruppen Rechnung tragen.
  12. Datenquellen 1

    • DHW zapfen verschiedenste Datenquellen an, z.B.
    • • Lieferantendatenbanken
    • – Produktinformationen: Packungsgrößen, Farben, ...
    • – Lieferbedingungen, Rabatte, Lieferzeiten, ...
    • • Personaldatenbank
    • – Zuordnung Kassenbuchung auf Mitarbeiter
    • – Stundenabrechnung, Prämien
  13. Datenquellen 2

    • DHW zapfen verschiedenste Datenquellen an, z.B.
    • • Kundendatenbank
    • – Kundenklassen; Premium, Normal, soziale
    • Brennpunkte, ...
    • – Persönliche Vorlieben & Historie
    • – Kundenkarten
    • • Weitere Vertriebswege
    • – Internet, Katalogbestellung, Verkaufsclubs, ...
  14. Frage

    • • Bedeutet das Halten eines Data Warehouses nun
    • auch eine redundante Datenhaltung?
    • – Falls ja, begründen weshalb das notwendig ist
    • – Falls nein, erklären warum nicht.
  15. Mögliche Fragestellungen 1

    • • Welche Produkte hatten im letzten Jahr im Bereich
    • Logistik Dienstleistungen einen Umsatzrückgang
    • um mehr als 10%?
    • – Welche Leistungsgruppen sind davon betroffen?
    • – Welche Kunden haben diese Leistungen bezogen?
    • • Haben Zweigstellen einen höheren Umsatz, die
    • gemeinsam gekaufte Produkte zusammen stellen?
    • – Welche Produkte werden überhaupt zusammen gekauft
    • – und wo?
  16. Mögliche Fragestellungen 2

    • • Welche Kunden haben über die letzten 5 Jahre
    • eine Bestellung über 100 CHF innerhalb von 4
    • Wochen nach einem persönlichen Anschreiben
    • aufgegeben?
    • – Wie hoch waren die Bestellungen im Durchschnitt?
    • – Wie hoch waren die Bestellungen im Vergleich zu den
    • durchschnittlichlichen Bestellungen des jeweiligen
    • Kunden in einem vergleichbaren Zeitraum?
    • – Lohnen sich Mailing-Aktionen?
  17. Beispiele von Anwendungen 1

    • • Wal Mart (USA) Unternehmensweites Data Warehouse
    • • Verkaufszahlen, Lagerhaltung, Filialen.
    • • Grösse: ca. 1 Petabyte (10 15 Byte =
    • 1.000.000.000.000.000 Byte)
    • • 100.000.000 Kunden pro Woche, 3.600 Geschäfte.
    • • Täglich bis zu 20.000 DW-Anfragen.
    • • Die meisten Analysen laufen auf Shop-, nicht auf
    • Kundenebene.
  18. Beispiele von Anwendungen 2

    • • Überprüfung des Warensortiments zur Erkennung von
    • Ladenhütern oder Verkaufsschlagern.
    • • Standortanalyse, Rentabilität von Niederlassungen.
    • • Untersuchung der Wirksamkeit von Marketing-Aktionen
    • • Analyse / Planung der Zwischenlager.
  19. Beispiele von Anwendungen 3

    • CRM Customer Relationship Management
    • • Vertriebswege, Vertriebsorganisationen.
    • • Kundenkäufe, Präferenzen, Kontaktdaten, Reklamationen,
    • Bonität.
    • • Wer sind Premiumkunden-> Sonderbehandlung.
    • • Beratungssysteme, Personalisierung , Mailings.
    • Man beachte beispielsweise Amazon
    • Customers who bought X also bought Y
    • Personalisierte Empfehlungen
    • Neuerscheinungen
  20. Beispiele von Anwendungen 4

    • Logistikanwendungen
    • • Globale Lagerbestands-Verwaltung
    • • Flottenmanagement
    • • Globaler Einkauf
    • • Disposition
    • • Tracking
    • Finanzanwendungen
    • • Kreditkartenanalyse
    • • Risikoanalysen
    • • Fraud Detection (Betrugsaufdeckung)
  21. Beispiele von Anwendungen 5

    • Kosten & Leistung (Controlling)
    • • Kostenstellen, Kostenträger, Kostenarten
    • • Gewinn-Verlustrechnung
    • • Bilanzierung
    • • Vollkostenrechnung
    • • Plan –Ist Zahlen, Szenarios
    • • Kennzahlensysteme
    • • Balanced Scorecard
  22. Architektur eines DWH 1

    • Ein Data Warehouse wird vielfach als 5-schichtiges Modell erklärt und
    • aufgebaut (Definition nach Chamoni/Gluchowski)
    • Architektur eines DWH 1
  23. Datenquellen 1

    • Datenquellen 1
  24. Datenquellen 2

    • • Die Qualität des DWH wird massgeblich von den zur Verfügung
    • stehenden Daten beeinflusst.
    • • 37% der Unternehmen erachten die Qualität der Daten als kritischen
    • Erfolgsfaktor (Umfrage Manager Magazin 1998)
    • • Für die effiziente Nutzung des Data Warehouses ist es wichtig, die
    • Daten zu definieren, die für das strategische Management benötigt
    • werden.
    • • Unterteilung in interne und externe Daten.
    • • Beispiel externe Daten: Internet. Hier müssen unstrukturierte Daten
    • mit Hilfe des Web Farming entdeckt und extrahiert werden.
  25. ETL Extract Transform Load 1

Informações

Descrição
Allgemeine Hochschulreife Digitale Logistik Slides sobre Logistik Data Warehouse Systeme, criado por e.muaremi em 25-02-2016.
Criado por
e.muaremi
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