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3.) Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
Flashcards do conjunto (25)
- 1Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung § 195 UGBDer Jahresabschluss hat den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung zu entsprechen. Er ist klar und übersichtlich aufzustellen. Er hat dem Unternehmer ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln
- 2Wie können die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung gegliedert werden?Formelle Grundsätze
und
Materielle Grundsätze - 3Nenne die 6 formellen Grundsätze!Vollständigkeit
Richtigkeit
Zeitgerechtigkeit
Geordnetheit
Beleggrundsatz
Zuverlässigkeit - 4Nenne die 5 materiellen Grundsätze!Stichtagsprinzip
Wesentlichkeit
Gliederungsgrundsätze
Ansatzgrundsätze
Bewertungsgrundsätze - 5Zwischen welchen 4 Grundsätzen kann bei den materiellen Grundsätzen unterschieden werden?Rahmengrundsätze
Gliederungsgrundsätze
Ansatzgrundsätze
Bewertungsgrundsätze - 6Materielle Grundsätze Welches Prinzip befolgen die Rahmengrundsätze?Stichtagsprinzip (§ 201 Abs 2 Z 3 UGB)
- 7Materielle Grundsätze Was bedeutet bei den Rahmengrundsätze "Wertaufhellung"?Alle Informationen, die sich auf das abgelaufene Wirtschaftsjahr beziehen, sind zu berücksichtigen – auch wenn sie erst zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt werden
- 8Materielle Grundsätze Welchen Prinzipien folgen die Gliederungsgrundsätze?Bilanzidentität
Bruttoprinzip
Formelle Stetigkeit (Bilanzkontinuität) - 9Materielle Grundsätze Gliederungsgrundsätze Was bedeutet Bilanzidentität?Eröffnungsbilanz eines Geschäftsjahres muss mit Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres übereinstimmen
- 10Materielle Grundsätze Gliederungsgrundsätze Was bedeutet Bruttoprinzip?Posten der Aktivseite (Aufwendungen) können nicht mit Posten der Passivseite (Erträgen) saldiert werden
- 11Materielle Grundsätze Gliederungsgrundsätze Was bedeutet Formelle Stetigkeit?Beibehaltung der Form der Darstellung des Jahresabschlusses
- 12Materielle Grundsätze Welchen Prinzipien folgen die Ansatzgrundsätze?die Voraussetzungen für Bilanzierungsfähigkeit (und idR auch Bilanzierungspflicht) muss gegeben sein
- 13Materielle Grundsätze Ansatzgrundsätze Was bedeutet 'Voraussetzungen für Bilanzierungsfähigkeit'?*Selbständige Verwertbarkeit bzw. Vorliegen einer Verpflichtung
*Wirtschaftlicher Nutzen/Belastung
*Bilanzielle Greifbarkeit - 14Materielle Grundsätze Ansatzgrundsätze Kritische Fälle*Erhaltung oder Herstellung von Vermögensgegenständen
*Immaterielle Vermögenswerte Aktivierungsverbot für selbst erstelltes immaterielles Anlagevermögen (§ 197 Abs 2 UGB)
*Firmenwert (Geschäftswert, Goodwill): Differenz zwischen dem Entgelt und der Summe der Werte der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden (§ 203 Abs 5 UGB) - 15Materielle Grundsätze Was sind die Prinzipien der Bewertungsgrundsätze?Going-Concern-Prinzip
Materielle Stetigkeit
Einzelbewertung
Grundsatz der Vorsicht
Realisationsprinzip
Imparitätsprinzip - 16Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze Was bedeutet das "Going-Concern-Prinzip"?Bei der Bewertung ist von einer Fortführung des Unternehmens auszugehen
- 17Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze Was bedeutet "Materielle Stetigkeit"?Beibehaltung der angewandten Bewertungsmethoden
- 18Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze Was bedeutet "Einzelbewertung"?Grundsätzlich ist jeder Gegenstand einzeln zu bewerten
- 19Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze Ausnahmen von Einzelbewertung*Gruppenbewertung: Gemeinsame Bewertung gleichartiger Gegenstände in einer Gruppe
*Festbewertung: Festbestand (Zugänge = Abschreibungen) für Sachanlagen und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die im Wert und der Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegen und von nur untergeordneter Bedeutung sind
*Bildung von Bewertungseinheiten (zB Hedging …) - 20Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze Was bedeutet "Grundsatz der Vorsicht"?umfasst Realisations- und Imparitätsprinzip
- 21Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze Was bedeutet "Realisationsprinzip"?Regelt Zeitpunkt der Gewinnrealisierung
*Ein Gewinn gilt als realisiert, wenn die Lieferung oder Leistung vertragsgemäß erbracht wurde
*Regelfall: Übergabe an Kunden, Übergang des Risikos
*Spezialfälle: Dauerschuldverhältnisse (zB Mietverträge), Mehrkomponentenverträge - 22Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze Was bedeutet "Imparitätsprinzip"?Drohende Verluste oder erkennbare Risiken sind bereits bei Bekanntwerden und nicht erst mit ihrer Realisation zu berücksichtigen
- 23Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze "Ausfluss des Imparitätsprinzips"*Anschaffungswertprinzip
*Niederstwertprinzip bei Vermögensgegenständen, *Höchstwertprinzip bei Schulden
*Drohverlustrückstellungen
*Keine Kompensation durch gegenläufige Effekte - 24Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze "Vorsichtsprinzip im engeren Sinn"Bei hoher Unsicherheit tendenziell Bewertung so, dass sie Erfolg stärker mindert
- 25Materielle Grundsätze Bewertungsgrundsätze Effekte des Vorsichtsprinzips*Verzerrte Vermögens- und Schuldendarstellung
*Bildung stiller Reserven
*Asymmetrische Erfassung von Gewinnen und Verlusten: Verluste werden zeitlich früher erfasst als analoge Gewinne
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- FlashCards sobre 3.) Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, criado por mel_0666 em 10-05-2015.
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