Flashcards
IREB Foundation Skript 3 LE 3
Flashcards do conjunto (49)
- 1Drei Kategorien der Lebensdauer von Arbeitsprodukten-Kurzweilig: Unterstützung der Komm., gemeinsames Verständnis
- sich weiterentwickelnde: wachsen in Iterationen, benötigen einige Metadaten, Änderungskontrolle evtl. erforderlich
-Langlebige: Wurden als Baseline erstellt oder freigegeben. böntigen vollständige Metadaten. Änderungsprozess muss eingehalten werden - 2Welche Spezifikation kommt normalerweise zuerst: die für Stakeholder- oder Systemanforderungen?Zuerst Stakeholder, dann System. Manchmal werden sie auch gemeinsam entwickelt
- 3Abstraktionsebenen von AnforderungenBusiness, System, Komponenten
- 4Allgemeines zu AbstraktionsebenenIn kleinen (z.B. einer User Story) und mittelgroßen (z.B. einem Use Case)
Arbeitsprodukten sollten die Anforderungen auf derselben
Abstraktionsebene liegen.
Bei großen Arbeitsprodukten (z.B. System-Anforderungsspezifikation) Anforderungen auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen getrennt halten! - 5Von welchen Faktoren hängt der Detaillierungsfrad von Anforderungen ab?Problem und der Entwicklungskontext
Grad des gemeinsamen Verständnisses des Problems
Freiheitsgrad, der den Designern und Programmierern überlassen wird
Verfügbarkeit von schnellem Stakeholder-Feedback während der Konzeption und
Implementierung
Kosten vs. Nutzen einer detaillierten Spezifikation
Auferlegte Standards und regulatorische Einschränkungen - 6Welche Aspekte müssen bei der Spezifikation von Anforderungen in Arbeitsprodukten berücksichtigt werden?(1) Die Anforderungen werden nach ihrer Art eingeteilt in:
a. Funktionale Anforderungen
b. Qualitätsanforderungen
c. Randbedingungen
(2) Die funktionalen Anforderungen konzentrieren sich auf verschiedene Aspekte eines
Systems:
a. Struktur und Daten
b. Funktion und Ablauf
c. Zustand und Verhalten
(3) Schließlich können Anforderungen nur im Kontext verstanden
werden:
a. Systemkontext
b. Systemgrenze und externe Schnittstellen - 7Nenne Beispiele für: Kontext, Zustand und Verhalten, Funktion und Ablauf, Struktur und Daten, QualitätKontext: Benutzer
Zustand und Verhalten: Zustandsübergang
Funktion und Ablauf: Auslösen einer Aktion, die eine weitere Aktion auslöst
Struktur und Daten: Daten
Qualität: Zeitintervall (z.B. zur Bereitstellung eines Ergebnisses) - 8Allgemeine Richtlinien für die Dokumentation (Erstellung von Arberitsprodukten)Wählen Sie einen Typ von Arbeitsprodukten aus, der den beabsichtigten Zweck erfüllt.
Vermeiden Sie Redundanz, indem Sie auf Inhalte verweisen, anstatt denselben Inhalt noch
einmal zu wiederholen.
Stellen Sie sicher, dass es keine Inkonsistenzen zwischen den Arbeitsprodukten gibt,
insbesondere wenn sie verschiedene Aspekte abdecken.
Verwenden Sie Begriffe konsistent, so wie im Glossar definiert.
Strukturieren Sie Arbeitsprodukte angemessen. - 9Welche Punkte müssen beim Planen der zu verwendenen Arbeitsprodukte vereinbart werden?In welchen Arbeitsprodukten sollen die Anforderungen erfasst werden und zu welchem
Zweck?
Welche Abstraktionsebenen sind zu berücksichtigen?
Bis zu welchem Detaillierungsgrad müssen Anforderungen auf jeder Abstraktionsebene
dokumentiert werden?
Wie sollen die Anforderungen in diesen Arbeitsprodukten dargestellt werden? - 10Welche Vorteile hat es, zu verwendende Arbeitsprodukte zu einem frühem Zeitpunkt festzulegen?Es hilft bei der Planung von Aufwand und Ressourcen.
Es stellt sicher, dass geeignete Notationen verwendet werden.
Es stellt sicher, dass alle Ergebnisse in den richtigen Arbeitsprodukten erfasst werden.
Es stellt sicher, dass keine größere Umstrukturierung von Informationen und keine
„Schlussredaktion“ erforderlich ist.
Es hilft, Redundanz zu vermeiden, was zu weniger Arbeit und besserer Wartbarkeit
führt. - 11Voretile Natürlicher Sprache bei Anforderungen / ArbeitsproduktenUneingeschränkte natürliche Sprache ist extrem ausdrucksstark und flexibel.
Fast jede denkbare Anforderung kann in all ihren Aspekten in natürlicher Sprache
ausgedrückt werden.
Die natürliche Sprache wird im täglichen Leben verwendet und in der Schule gelehrt,
sodass für das Lesen und Verstehen von Texten in natürlicher Sprache keine spezielle
Ausbildung erforderlich ist. - 12Das Schreiben guter natürlichsprachiger Anforderungen kann unterstützt werden durchDas Schreiben kurzer und gut strukturierter Sätze.
Das Definieren und die konsequente Verwendung einer einheitlichen Terminologie (LE
3.5).
Das Vermeiden ungenauer oder mehrdeutiger Begriffe und Phrasen.
Das Kennen nachfolgend aufgeführter Fallstricke des technischen Schreibens. - 13Dinge, die es bei natürlicher Sprache zu vermeiden gilt:Unvollständige Beschreibungen
Unspezifische Substantive
Unvollständige Bedingungen
Unvollständige Vergleiche - 14Dinge, die bei natürlicher Sprache mit Vorsicht zu verwenden sindPassive Formulierung
Universalquantoren (wie „alle“ oder „nie“)
Nominalisierungen (d.h. von einem Verb abgeleitete Substantive, z.B.
„Authentifizierung“) - 15Arten von vorlagenbasierten Arbeitsprodukten (Arten von Vorlagen)Satzschablonen bieten eine vordefinierte syntaktische Struktur für einen Satz, der eine
Anforderung ausdrückt, insbesondere eine individuelle Anforderung oder eine User
Story.
Formularvorlagen stellen eine Reihe vordefinierter Felder in einem Formular zur
Verfügung, die ausgefüllt werden können, z.B. zum Schreiben eines Use Cases oder einer
messbaren Qualitätsanforderung.
Dokumentvorlagen bieten eine vordefinierte Struktur für ein Anforderungsdokument. - 16Vorteile von vorlagenbasierten Arbeitsprodukten:Schaffen einer klaren, wiederverwendbaren Struktur
Hilfe bei der Erfassung der wichtigsten Informationen
Anforderungen und Anforderungsspezifikationen einheitlich aussehen lassen
Verbesserung der Gesamtqualität von Anforderungen und Anforderungsspezifikationen - 17Nachteile und Tücken von vorlagenbasierten Arbeitsprodukten:Es wird oft mehr Aufmerksamkeit auf das formale Ausfüllen der Vorlage als auf den
Inhalt gelegt.
Aspekte, die nicht in der Vorlage enthalten sind, werden eher weggelassen. - 18Warum Modellbasierte Arbeitsprodukte?Anforderungen in natürlicher Sprache haben Grenzen. Insb. bei großer Menge an Anforderungen, Beziehungen zwischen Anforderungen ...
- 19Definition Modell:Ein Modell ist eine abstrakte Darstellung eines bestehenden oder zu schaffenden Teils der
Realität.
Der Begriff Realität umfasst jede denkbare Menge von Elementen, Erscheinungsformen
oder Konzepten, einschließlich anderer Modelle.
In Bezug auf ein Modell wird der modellierte
Teil der Realität als das Original bezeichnet. - 20Voretile von Anforderungsmodellen gegenüber natürlicher SpracheBeziehungen und Zusammenhänge zwischen Anforderungen sind mit grafischen
Modellen leichter zu verstehen als in natürlicher Sprache.
Die Konzentration auf einen einzigen Aspekt reduziert die damit verbundene kognitive
Anstrengung zum Verstehen der modellierten Anforderungen.
Modellierungssprachen für Anforderungen haben eine eingeschränkte Syntax, die
mögliche Mehrdeutigkeiten und Auslassungen reduziert. - 21Grenzen von AnforderungsmodellenModelle, die sich auf einzelne Aspekte konzentrieren, konsistent zu halten, ist eine
Herausforderung.
Informationen aus verschiedenen Modellen müssen zu einem besseren kausalen
Verständnis integriert werden.
Modelle fokussieren hauptsächlich auf funktionale Anforderungen. Die meisten
Qualitätsanforderungen und Randbedingungen können nicht mit vertretbarem Aufwand
in Modellen ausgedrückt werden.
Die eingeschränkte Syntax einer grafischen Modellierungssprache impliziert, dass nicht
jede relevante Information in einem Modell ausgedrückt werden kann. - 22Wozu können im RE Modelle verwendet werden?Spezifizieren von (primär funktionalen) Anforderungen, um textuell erfasste
Anforderungen teilweise oder sogar vollständig zu ersetzen.
Zerlegen einer komplexen Realität in klar definierte und sich ergänzende Aspekte; jeder
Aspekt wird durch ein spezifisches Modell dargestellt.
Umschreiben von textuell beschriebenen Anforderungen, um ihre Verständlichkeit zu
verbessern, insbesondere im Hinblick auf die Beziehungen zwischen ihnen.
Validieren von textuell beschriebenen Anforderungen mit dem Ziel, Auslassungen,
Mehrdeutigkeiten und Inkonsistenzen aufzudecken. - 23Definition: KontextmodellKontextmodelle spezifizieren ein System und die Akteure im Systemkontext, die mit dem System
interagieren.
Ein Kontextmodell skizziert auch die Schnittstellen zwischen einem System und
seinem Kontext (z.B. im Hinblick darauf, welche Informationen ausgetauscht werden). - 24Definition Kontextdiagramme:Kontextdiagramme werden als grafische Modellierungssprache zum Ausdruck von
Kontextmodellen verwendet. - 25Standard Notation für Kontextdiagramme:Es gibt keine standard Notation für Kontextdiagramme
- 26Nenne Notationen für KontextdiagrammeStrukturierte Analyse
maßgeschneiderte Box-and-Line-Diagramme
SysML (Blockdefinitionsdiagramme) - 27Modellierungssprache UMLModellierung mit Hilfe von Use Case Diagrammen
Modelliert System und Kontext: Use Cases und interagierende Akteue - 28Definition Use CasesUse Cases modellieren die dynamische Interaktion zwischen einem Akteur im Systemkontext
und einem System aus der Perspektive des Akteurs.
(Meist mit Formularvorlagen oder mit UML-Aktivitätsdiagrammen beschrieben) - 29Modelle, die sich auf Struktur- und Datenaspekte konzentrieren ...?... spezifizieren Anforderungen an
die statischen Struktureigenschaften eines Systems oder einer Domäne. - 30Statische Domänenmodellespezifizieren die (Geschäfts-)Objekte und ihre Beziehungen in einem
Interessenbereich.
können mit UML-Klassendiagrammen ausgedrückt werden. - 31Was kann man mit UML-Klassendiagrammen u.a. ausdrücken?Statische Domänenmodelle
Klassenmodelle (Regelfall) - 32Klassenmodelle...spezifizieren: Klasse eines Systems, ihre Attribute und Beziehungen
Klassen repräsentieren: Materielle u. immatrielle Einheiten in der realen Welt, die das System zur Erfüllung seiner Aufgaben kennen muss.
Modellierungssprache für Klassenmodelle i.d.R.: UML-Klassendiagramme - 33Welche Modelle zur Modellierung von Struktur und Daten?Statistische Domänenmodelle
Klassenmodelle - 34AktivitätsmodelleAktivitätsmodelle werden verwendet, um Systemfunktionen zu spezifizieren.
in der Modellierungssprache UML werden Aktivitätsdiagramme verwendet, um Aktivitätsmodelle auszurdrücken
Aktivitätsdiagramme stellen Elemente für die Modellierung von Aktionen und
den Kontrollfluss zwischen Aktionen zur Verfügung
Aktivitätsdiagramme können auch
ausdrücken, wer für welche Aktion verantwortlich ist. - 35Prozessmodellewerden zur Beschreibung von Geschäftsprozessen oder technischen Prozessen
verwendet.
Prozessmodelle können mit UML-Aktivitätsdiagrammen ausgedrückt werden - 36Domänen-Story-Modelle...spezifizieren visualisierte Storys mittels domänenspezifischer Symbole,
in denen Akteure mit Geräten, Artefakten und anderen Objekten in einer Domäne interagieren - 37Modelle zum Modellieren von Funktion und AblaufAktivitätsmodelle
Prozessmodelle
Domänen-Story-Modelle - 38Zustandsmaschinen...modellieren Ereignisse, die den Übergang von einem Zustand in einen
anderen auslösen, sowie die Aktionen, die bei einem Zustandsübergang ausgeführt werden
müssen. (z.B.) Statecharts
Können in der Modellierungssprache UML mit Zustandsdiagrammen dargestellt werden - 39Statecharts...sind Zustandsmaschinen mit Zuständen, die hierarchisch und/oder orthogonal zerlegt sind.
Können in der Modellierungssprache UML mit Zustandsdiagrammen dargestellt werden - 40Interaktionsmodelle... modellieren Interaktionen zwischen Objekten oder Akteuren.
UML-Sequenzdiagramme sind beliebtes Mittel, um Interaktionen zwischen Objekten zu spezifizieren. - 41Modelle zum modellieren von Zustand und VerhaltenZustandsmaschinen (z.B. Statecharts)
Interaktionsmodelle (z.B. UML-Sequenzdiagramme - 42Häufig verwendete Dokumente für AnforderungenStakeholder-Anforderungsspezifikation
Benutzer-Anforderungsspezifikation (eine Teilmenge einer Stakeholder-
Anforderungsspezifikation, die nur die Anforderungen von Benutzern abdeckt)
System-Anforderungsspezifikation
Geschäfts-Anforderungsspezifikation
Visions-Dokument - 43Häufig verwendete alternative Dokumentatinsstrukturen für AnforderungenProdukt-Auftragsbestand (Produkt-Backlog)
Sprint-Auftragsbestand (Sprint-Backlog)
Story-Landschaft (Story Map) - 44Von welchen Faktoren hängt die Auswahl der Dokumentationsstruktur für Anforderungen ab?Gewählter Entwicklungsprozess (LE 5)
Entwicklungsart und Domäne
Vertrag (ein Kunde kann die Verwendung einer bestimmten Dokumentationsstruktur
vorschreiben)
Größe des Dokuments - 45Prototypen im REEXPLORATIVE PROTOTYPEN: werden nach Gebrauch verworfen
Wireframes (low fidelity)
Mock-Ups (medium fidelity), Klickpfade ohne echte Funktion ...
Native Prototypen (high fidelity)
EVOLUTIONÄRE PROTOTYPEN: Pilotsysteme. Das endprodukt steht durch die weiterentwicklung des Pilotsystems (in Iterationen) - 46Was sind die wichtigsten Qualitätskriterien für einzelne Anforderungen?Adäquatheut (beschreibt echte und abgestimmte Bedürfnisse der Stakeholder)
Verstädlichkeit - 47Was sind die Qualitätskriterien für einzelne Anforderungen?Adäquat (beschreit echt und abgestimmte Bedürfnisse der Stakeholder)
Notwendig
Eindeutig
Volsständig
Verständlich
Prüfbar - 48Welche Qualitätskrietrien sind für Arbeitsprodukte mit mehreren Anforderungen zu berücksichtigen?ZUSÄTZLICH zu den für einzelne Anforderungen:
Konsistent
Nicht redundant
Vollständig (keine bekannten oder relevanten Anforderungen versäumt)
Modifizierbar
Verfolgbar
Konform - 49—
Informações
- Descrição
- O usuário eliminou as informações de disciplina FlashCards sobre IREB Foundation Skript 3 LE 3, criado por Usuário eliminado em 23-02-2021.
- Criado por
- Usuário eliminado
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- Criado por Georg Benhöfer · 19 fev 2021
- Copiado por Georg Benhöfer · 23 fev 2021
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