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Flashcards

IT-Sicherheit2 - VL2

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IT-Sicherheit2 - VL2

Flashcards do conjunto (47)

  1. 1Angriffeine absichtliche Form einer Bedrohung, d.h. eine unerwünschte oder unautorisierte Handlung mit dem Ziel, einen Vorteil zu erlangen oder einem Dritten Schaden zuzufügen
  2. 2Passive Angriffebedrohen die Vertraulichkeit von Informationen, aber verändern weder Daten noch das Systemverhalten
  3. 3Aktive Angriffebedrohen die Integrität und Verfügbarkeit von Informationen durch Veränderung von Daten oder Systemverhalten (könnte auffallen/aktives Verhalten)
  4. 4Angriffe durchlaufen normalerweise Phasen...1. Prä-Angriff (Footprinting, Port Scanning, Enumeration)
    2. Angriff (Exploitation / Penetration, Ausführen der Payload)
    3. Post-Angriff (Spuren verwischen)
  5. 5Prä-Angriff - FootprintingZiel: Informationen über das Ziel finden
    Ansätze: öffentliche Datenbanken, Netzwerksarchitektur, Social Engineering
    Ergebnis: Teilweise Verständnis des Zielnetzwerks, Verantwortlichkeiten
  6. 6Prä-Angriff - Port ScanningZiel: Welche Ports sind auf den Zielrechnern offen?
    Ansätze: Brute-Force(leicht erkennbar), fragmentierter Paket-Port-Scan, SYN-Scan, FIN-Scan, Idle-Scan (weniger "laut")
    Ergebnis: Lister offener Ports/Protokolle der Zielrechner
  7. 7Prä-Angriff - EnumerationZiel: potenzielle Einstiegspunkte identifizieren (welche Anwendungen laufen, welches Betriebssystem wird verwendet?, weitere Informationen über das Gerät)
    Ansätze: anwendungs- / betriebssystemspezifisch
    Ergebnis: OS-Typ und Version, Anwendungstyp und Version, weitere Systeminformationen
  8. 8Aufzählung - Automatisierung mit ToolsAnwendungen und Betriebssysteme implementieren standardisierte Protokolle für die Kommunikation
    -> unterschiedliche Implementierungsarten
    -> moderne Werkzeuge (z.B. nmap) speichern Feinheiten in Datenbanken
    -> Ermittlung durch viele Protokoll-Nachrichten, auf spezielle Antworten wartet, Antwort zuordnet, Datenbank durchsucht um passende Anwendung zu finden
  9. 9Angriff - Exploitation / PenetrationZiel: unbefugten Systemzugriff erhalten (Admin)
    Ansatz: Ausnutzung von Schwachstellen jeweiliger Anwendung
    Ergebnis (optimal aus Sicht des Angreifers): eigenen Code als Admin auf Zielrechner ausführen können (Remote Code Execution (RCE)))
  10. 10Angriff - Ausführen der PayloadZiel: eigentlich Mission ausführen (Zugang zum endgültigen Ziel ist hergestellt, Mission-Schad-SW wird ausgeführt, evtl. geheime Hintertür)
    Ansatz: versteckter Server-Prozess auf Nicht-Standard-Ports eines zusätzlichen Admin.-Kontos
    Ergebnis: System-/Netzwerkkompromittierung, Daten werden gestohlen, manipuliert, gelöscht...
  11. 11Post-Angriff - Spuren verwischenZiel: Alle Hinweise auf Angreifer löschen (Anti-Forensik, kompromittierende Beweise loswerden (Log-Dateien, zusätzliche Accounts...))
    Ergebnis: System, das unauffällig aussieht (im besten Fall auch für Experten)
    ABER: alle Beweise loszuwerden ist praktisch nicht machbar
  12. 12Lateral Movementnach Infektion eines ersten Systems weitere Systeme infizieren
    auch: Pivoting, mehrstufiger/-schichtiger Angriff, Island Hopping
    erlaubt Angriffe, die sonst von Firewall blockiert werden würden
  13. 13Commodity Threatbreiter Angriff
    große Anzahl von Opfern
    bekannte Angriffsmethoden
    z.B. Standard-Phishing-Mails
  14. 14Advanced Persistent Threatgezielter Angriff
    ein (wenige) Ziel(e)
    angepasste, einzigartige Angriffsmethode
    z.B. Spear-Phishing - einzigartige E-Mail für bestimmten Benutzer
  15. 15Commodity & Advanced Persistent ThreatVideoCommodity & Advanced Persistent Threat
  16. 16HactivismAkt des Hackens oder Eindringens in ein Computersystem zu politisch oder sozial motivierten Zwecken
  17. 17WerkzeugeBsp.: Kali Linux
    kombiniert Tools verschiedener Phasen (z.B. Nmap, John the Ripper, Metasploit, Netzwerkscanner, Knacken von Passwörtern, Ausnutzen von Schwachstellen)
  18. 18Nmap Scanning Process1. falls Nmap mit Hostnamen aufgerufen wird (d.h. nicht direkt mit IP-Adresse)
    => DNS Lookup
    2. Nmap Ping des entfernten Rechners
    3. Reverse DNS Lookup (optional) - Warum? Name -> IP oft ungleich IP -> Name
    4. Eigentlicher Scan
    identifiziere offene Ports des Zielhosts
  19. 19Nmap Scanning-MethodenTCP SYN Scan
    XMAS Tree Scan
    Idlescan
  20. 20TCP SYN ScanNmap sammelt Daten über offene Ports durch nicht-komplettierten TCP-Verbindungsaufbau
    Geschlossener Port: Zielrechner antwortet auf SYN-Anfrage mit RST
    Offener Port: Zielrechner antwortet auf SYN-Anfrage mit SYN/ACK; Quelle schickt RST
  21. 21XMAS Tree ScanNmap sammelt Daten über offene Ports durch senden eines TCP-Segments, bei dem URG, PUSH und FIN Flag gesetzt sind
    Geschlossener Port: Zielrechner antwortet auf SYN-Anfrage mit RST
    Offener Port: Zielrechner verhält sich ruhig (keine Antwort)
  22. 22Idlescanbenutzt dritten Rechner (sog. Zombie-Rechner im Leerlauf mit vorhersagbaren Identifier-Feldern im IP-Header), um IP-Adresse der Quelle des Scan-Prozesses zu verbergen
  23. 23Idlescan - Ablauf1. Nmap sendet SYN/ACK Paket an Zombie
    Antwort: RST + IPID
    2. Nmap sendet SYN-Paket mit Quell-IP des Zombies an zu scannenden Port des Zielrechners
    Antwort: SYN/ACK aber an Zombie
    Zombie: RST mit nächster IPID
    3. Nmap sendet erneut SYN/ACK an Zombie
    Antwort: zweimal inkrementiert => Port des Zielrechners ist offen
    einmal inkrementiert => Port geschlossen
  24. 24KryptologieWissenschaft, die sich mit der Kommunikation und Speicherung von Daten sicherer und meist geheimer Form beschäftigt
    umfasst Kryptographie & Kryptanalyse
  25. 25Kryptographieumfasst heute den gesamten Bereich der schlüsselgesteuerten Transformationen von Informationen in Formen, deren Duplizierung oder Rückgängigmachen für Unbefugte entweder unmöglich oder rechnerisch zu aufwändig ist
  26. 26KryptanalyseWissenschaft der Wiederherstellung oder Fälschung von kryptographisch gesicherten Informationen ohne Kenntnis des Schlüssels
    Antagonistin der Kryptographie
  27. 27Kryptographische Algorithmensymmetrische kryptographische Algorithmen
    asymmetrische kryptographische Algorithmen
    kryptographische Hash-Funktionen
  28. 28Symmetrische kryptographische Algorithmengleicher Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung
    Paar von Verschlüsselungs- & Entschlüsselungsalgorithmen => Chiffre
    Ver- & Entschlüsselung kann durch dieselbe oder verschiedene Instanzen passieren
  29. 29Blockchiffrenverschlüsseln Eingabe in Klartext-Blöcken (benötigen bestimmte Blockgröße als Eingabe)
    gut und weit verbreitet
    Bsp.: Data Encrpytion Standard (DES) -> veraltet
    Advanced Encryption Standard (AES) -> aktuell
  30. 30Stromchiffrenverschlüsseln einzelne Klartext-Zeichen (flexibel bzgl. Eingabe, aber beliebig langer Strom von Schlüsselbits)
    schnell und einfach, eignen sich bei Klartexten unbestimmter Länge
    Bsp.: RC4 (gilt als gebrochen)
    ChaCha
  31. 31Advanced Encryption Standard (AES)unterstützt Blocklängen von 128 und Schlüssellängen von 128, 192 und 256 Bit
    verwendet einfache Operationen wie Substitutionen (Ersetzen) und Permutationen (Reihenfolge ändern)
  32. 32"128-Bit Key AES"4x4-Byte-Matrix für 128-Bit-Blocklänge
    4x4-Byte-Matrix für 128-Bit-Schlüssel
    insgesamt 10 Runden (10. etwas anders)
  33. 33Asymmetrische kryptographische Alogrithmenzwei Schlüssel (Schlüsselpaar)
    ein privater (geheim)
    ein öffentlicher (beliebig oft kopierbar)
    => verschieden, aber nicht unabhängig
    Sicherheit beruht auf der Schwierigkeit, bestimmte mathematische Probleme zu lösen
    Bsp.: Diffie-Hellmann, RSA
  34. 34Diffie-Hellmannbasierend auf diskreten Logarithmen
    Schlüsselaustausch zweier Parteien ohne vorherige, gegenseitige Kenntnis
    generiert gemeinsamen geheimen Schlüssel über einen unsicheren Kanal
    ABER: MITM-Attack möglich
    Diffie-Hellmann
  35. 35RSA (Rivest-Shamir-Adleman)um RSA zu brechen muss man n faktorisieren, d.h. seine Primfaktoren finden
    2048-Bit gelten als sicher, besser 3072+
    gewählte Primzahlen p & q beeinflussen Sicherheit (wirklich zufällig, (p-q) nicht zu klein, ähnlich Bitlänge, groß)
    RSA (Rivest-Shamir-Adleman)
  36. 36Hashfunktionenbildet große Eingabemenge auf eine kleinere Zielmenge ab
    Menge möglicher Hashwerte meist kleiner als die der möglichen Eingaben
    => Kollisionen (unterschiedliche Eingaben führen zum selben Hashwert) prinzipiell unvermeidlich
  37. 37Kryptographische Hashfunktionenverwenden keinen Schlüssel
    Daten werden mit spezifischen Algorithmus transformiert
  38. 38Kryptographische Hashfunktionen - BedingungenKompression (bildet Eingabe beliebiger Länge auf feste Bitlänge ab)
    Einfachheit der Berechnung
    Einwegfunktion (zu gegebenen Hash-Wert ist Urbild nur mit unvertretbar hohem Aufwand zu berechnen)
    schwache Kollisionsresistenz (zu einem gegebenen Urbild darf kein Urbild mit gleichem Hash-Wert zu finden sein)
    starke Kollisionsresistenz (zwei verschiedenen Urbilder dürfen nicht den gleichen Hash-Wert haben)
  39. 39Kryptographische Hashfunktionen - AnwendungsbeispieleIntegrität von Nachrichten und Dateien (kryptographische Hashes gleich => unverändert)
    Signaturerstellung & -prüfung
    Passwortüberprüfung (Server sollten Benutzerpasswörter nur gehasht speichern)
    MD5 (Message Digest 5) & SHA-1 (Secure Hash Algorithm) gelten als unsicher
    SHA-2 oder noch besser SHA-3
  40. 40Message Authentication Code (MAC)kurze Information, die sowohl die Datenintegrität als auch die Authentizität einer Nachricht schützt
    basieren oft auf kryptographischen Hashes oder Blockchiffren
  41. 41Authentifizierte Verschlüsselungschützt auch die Vertraulichkeit
    gleichzeitig verschlüsseln & authentifizieren
    Authentifizierte Verschlüsselung
  42. 42KryptanalyseChiffriertext gegeben
    Schlüssel gilt es zu finden
    Grundannahme: Analytiker kennt die Betriebsart des kryptographischen Algorithmus
  43. 43Kerckhoffs'sches PrinzipEin Kryptosystem sollte auch dann sicher sein, wenn alles über das System, mit Ausnahme des Schlüssels, öffentlich bekannt ist.
    Gegenteil: "Sicherheit durch Unklarheit" (versucht Methode geheim zu halten)
  44. 44Krypto brechenEinfacher Angriff: Brute-Force
    => führt immer zum Erfolg, da Schlüssel endlich, ABER: kann sehr lange dauern!
    Krypto brechen
  45. 45Unbreakable Codesaufgrund mathematischer Eigenschaften auch nicht mit Brute-Force zu knacken
    Bsp.: One-Time Pads (Einwegcodes)
  46. 46One-Time Padszu jedem Klartext-Bit gibt es ein Schlüssel-Bit (zufällig) gleicher Größe
    Ver- & Entschlüsselung durch bitweises XOR
    beide Seiten haben das gleiche One-Time Pad
    kann nur angegriffen werden, wenn One-Time Pads wiederverwendet/abgefangen werden
  47. 47Post-Quantum-KryptographieQuantencomputer lösen bestimmte mathematische Probleme viel schneller (Grovers & Shors zwei wichtige Algorithmen)
    symmetrische Schlüssel gelten bei ausreichender Schlüssellänge als sicher
    asymmetrische Schlüssel nicht-post-quantensicher
    => Vorbereitung schon heute

Informações

Descrição
O usuário eliminou as informações de disciplina FlashCards sobre IT-Sicherheit2 - VL2, criado por Usuário eliminado em 08-07-2024.
Criado por
Usuário eliminado
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Histórico
  • Criado por B erry · 30 jun 2024
  • Copiado por B erry · 8 jul 2024
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