Flashcards
Unternehmensführung Einführung 2

Flashcards do conjunto (10)
- 1Handlungsstrukturmodell ErklärungDas Handlungsstrukturmodell (siehe Abbildung 1.3) setzt Ziele, deren Wirkungen, zur Verfügung stehende Alternativen und die relevanten Rahmenbedin- gungen zueinander in Beziehung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Maßnahmen, die der Unternehmenslei- tung zur Verfügung stehen. Man wählt diese natürlich entsprechend den gesteckten Zielen aus. Bei die- sen unterscheidet man zwischen Sach- (Substanz-) und Formalzielen. Das oberste (Sach-)Ziel einer jeden Unternehmung ist Produktion und Absatz von Gütern, z.B. „1000 Rasenmäher herstellen“ (Tauglichkeits- maßstab!). Weitere Sachziele können die „Mitarbeiterzufriedenheit“ oder schlicht „ein positives Bild nach außen“ sein.
- 2Handlungsstrukturmodell Formatziele und Bedingungen- Formalziel = Gewinnmaximierung
Bedingungen:
- politisch-rechtlich:gesetzlicheRegelungen,Tarife,Normen;Demokratievs.Diktatur,Kriegvs.Frie-
den
- sozio-kulturell: Tradition, Religion der Mitarbeiter (und der Gesellschaft) ➪ Wertgefüge
- ökonomisch: konjunkturelle Lage, Angebots- und Nachfrageverhältnisse auf Absatz- und Beschaffungs-(Faktor)märkten - 3Handlungsstrukturmodell Relation Ziele BedingungenZwischen Bedingungen, Zielen, Maßnahmen und Wirkungen bestehen Beziehungen! So müssen Ziele na- türlich (v.a. technisch) realisierbar sind. Ein Gerät zum Beamen zu entwickeln ist zwar ein tolles Ziel, dürfte jedoch in nächster Zeit an den technischen Möglichkeiten scheitern. Weiterhin besteht zwischen den Zielen und den Maßnahmen der Unternehmensführung ein Zweck-Mittel-Zusammenhang (selektiv) und zwischen den Maßnahmen der Unternehmensführung und den Wirkungen natürlich ein Kausalitätszusammenhang.
- 4Handlungsstrukturmodell (nach Kossbiel) Abbildung

- 5Grundmodell der Entscheidungstheorie• Menge der (sich gegenseitig ausschließenden) Handlungsalternativen I := {i|i = 1, 2, ..., I }
• Menge der wohl unterscheidbaren Umweltzustände (nicht beeinflussbare Einflussfaktoren) J :=
{j|j = 1,2,...,J}
• Menge der Ergebnisse (=Zielgrößen-ausprägungen) E := {eij|i ∈ I,j ∈ J}
• Ergebnisnutzenfunktion (Nutzen z.B. des Kapitalwertes, Gewinnes etc. ➪ in Nutzeneinheiten)
• Aktionennutzenfunktion (➪ Gesamtnutzen; Ergebnisnutzen + nichtmonetäre (z.B. Zufriedenheit))
• Stochastischer Fall (Standardfall): Wahrscheinlichkeitsraum (J, F, Prob) mit F als geeigneter σ- Algebra - 6Weitere Betrachtungsweisen (nach Kossbiel/Spengler, 1997) des Handlungsstrukturmodells

- 7Arten von Rationalität (Max Weber) BeschreibungDie ersten sechs „Rationalitäten“ sind von Max Weber, die siebte und achte von Simon. In der BWL hält man sich v.a. an Zweck-, formale, substanzielle und objektive Rationalität. Man entwickelt sich dabei von der unbeschränkten zur beschränkten Rationalität, da der Mensch ja nun mal nicht allwissend ist.
- 8Arten von Rationalität• Zweckrationalität - Orientierung an Handlungszweck, -mitteln und -folgen (z.B. Kapitalwert eines Autos)
• Wertrationalität-VernachlässigungderHandlungsfolgen,BetonungdesEigenwertes(hierwichtiger: schönes, schnittiges Auto)
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• Materiale Rationalität - Thematisierung inhaltlicher Legimitationsbasen (Begründbarkeit von Ent-
scheidungen)
• Formale Rationalität - „Rechnerische“ Begründbarkeit (formale Rechtfertigung der Entscheidung)
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• Substanzielle Rationalität - Problemwahrnehmung, -beschreibung (Problem richtig erfasst und be-
schrieben? ➪ richtig in Entscheidungsmodell gegossen?)
• Prozedurale Rationalität - Problemlösung(sverfahren?)
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• Unbeschränkte Rationalität - Omniscient man (allwissender Mensch)
• BeschränkteRationalität-BeschränkteInformationsaufnahme-und-verarbeitungskapazitätundPro- gnosefähigkeit (des Menschen)
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• Objektive Rationalität - Faktizität (faktisch wahr - in Realität kaum möglich, vorhanden)
• Subjektive Rationalität - Relativität - 9Primäre und sekundäre Legitimationsbasen BeschreibungSekundäre Basen wirken nur indirekt über die Primärbasen auf die Entscheidungen. Für die BWL ist na- türlich die Ökonomische Legitimierbarkeit am wichtigsten, ohne jedoch die (sekundären) Restriktionen zu verletzen. Es können unterschiedlichste Beziehungen betrachtet werden. So z.B. zwischen Technolo- gischer Legitimierbarkeit und Ökologischen Aspekten (Kohle in der Stromerzeugung), zwischen Ökono- mischer Legitimierbarkeit und Psychologischen Aspekten (Streichung des Weihnachtsgeld) oder zwischen der Sozio-kulturellen Legitimierbarkeit und Medizinisch-biologischen Aspekten (Klonen von Menschen).
- 10Primäre und sekundäre Legitimationsbasen Grafik

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- AS - Level Strategische Unternehmensführung FlashCards sobre Unternehmensführung Einführung 2, criado por s_janice em 13-01-2016.
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